Donnerstag, 31. Januar 2008

Die Soufleure der "Mächtigen"

Im Blog von LewRockwell.com wird unter der Überschrift "Reagan, der Goldstandard und Ron Paul" von einer kleinen Anekdote berichtet. Der Journalist Robert Novak erzählt von einem gemeinsamen Mittagessen mit dem damaligen Präsidenten Ronald Reagan:

"1986, auf dem Höhepunkt des Iran-Contra Skandals, war ich der Gast von Präsident Reagan bei einem Mittagessen im Weißen Haus. Gegen Ende fragte ich ihn, ob er es je bereut habe, sich nicht mit Nachdruck für einen Goldstandard stark gemacht zu haben.

"Oh ja", sagt er, "Das hätte wirklich die Wirtschaft stabilisiert, aber...".

"Herr Präsident!" unterbrach ihn sein Stabschef Donald Regan scharf.

"Oh", sagte der Präsident mit seinem charakteristischen Kopfschütteln und dem Halblächeln, "Don mag es nicht, wenn ich über den Goldstandard rede."

Oh, Don mag es also nicht und dann schweigt und lächelt eben der damalig angeblich "mächtigste Mann der Welt", als der der jeweilige US-Präsident uns Zuschauern gerne vorgestellt wird.

Who the F*** ist Don?

Das deutsche Wikipedia ist hier kurz, knapp und präzise:

"Donald Regan (* 21. Dezember 1918 in Cambridge, Massachusetts; † 10. Juni 2003) war ein US-amerikanischer Politiker.
Der aus einem irisch-katholischen Elternhaus stammende Regan war der 66. Finanzminister der USA von 1981 bis 1985 und Stabschef des Weißen Hauses von 1985 bis 1987. Sein Regierungspräsident war Ronald Reagan. Regan war in die Iran-Kontra-Affäre verstrickt."

Im englischen Wikipedia wird noch erwähnt, daß Don es nicht mochte, daß First Lady Nancy ihren Mann mit Astrologie beschwatzte, aber das ist eine andere Geschichte...
Ein Blick zu NNDB.com weist Mr. Donald Regan u.a. als Mitglied des...Überraschung!...CFR aus.

Könnte es sein, daß der Wind daher weht? Wer regiert eigentlich wirklich die USA?

Mittwoch, 30. Januar 2008

Hat jemand unser Gold gesehen?

Unter dem Motto "Anybody Seen Our Gold?" veröffentlicht GATA (Gold Anti-Trust Action Committee) morgen im Wall Street Journal eine ganzseitige Anzeige.
GATA lässt sich dieses Anliegen 264.000 Federal Reserve Notes kosten.


Hintergrund ist der, dass es seit 1955 unter Präsident Eisenhower kein Audit des Goldbestandes der USA mehr gab. Es ist vollkommen unklar, was von den offiziell ca. 8.133 Tonnen US-Goldreserve überhaupt noch vorhanden ist.

Die Federal Reserve (wie alle westlichen Zentralbanken) weist in der Bilanz nur einen Posten "Gold und Goldforderungen" aus. Und Forderungen sind bekanntlich physisch nicht vorhanden. Dies ist ein Bilanzierungstrick, den der Staat so keinem normalen Unternehmen durchgehen lassen würde.

Wieviel Gold wurde verliehen? Wieviel Gold wurde verkauft? Wo ist das Gold? Wenn das Gold nicht mehr da ist: Wer hat es jetzt?
Das sind die Fragen, die GATA interessieren. Interessieren sollte es im Übrigen auch die us-amerikanische Bevölkerung, denn das Gold gehört dem Staat und ist somit Volkseigentum. Gerüchten zufolge soll das berühmte Fort Knox (James Bond: Goldfinger) leer sein bzw. zur Lagerung von Atomwaffen zweckentfremdet worden sein.

Für uns Deutsche sieht's im Übrigen auch düster aus. Das Gold der Deutschen (ca. 3.420 Tonnen) lagert in den USA und darf von Deutschland nicht zurückgefordert werden. Hierzu musste sich Deutschland 1967 im so genannten "Blessingbrief" verpflichten (Karl Blessing, Präsident der Deutschen Bundesbank von 1958 bis 1969; Spiegel-Interview mit Karl Blessing vom 3. Mail 1971: "DER BRIEF GILT LEIDER NOCH HEUTE"). Im Endeffekt wäre dies also eine Art Kriegsbeute der Amerikaner. Und Kriegsbeute erhält der Unterlegene bekanntlich nur selten vom Sieger zurück.

Vielleicht waren die Amerikaner auch so smart und haben ihr Gold behalten und stattdessen das deutsche Gold verkauft und verliehen um so den Goldpreis nach unten zu manipulieren.

Dass die Jungs von GATA auf einer Wellenlänge mit Ron Paul liegen, ist eigentlich überflüssig zu erwähnen.

Gruss an alle!
Christoph

Mc Cain ist der "Tech Kandidat"!

Der "Technologie-Blog" TechCrunch.com hat John Mc Cain zum "Tech Kandidaten" der Republikaner gekührt. Für die Ernennung wollten die Macher ihre eigene Web-Umfrage und die Blog-Beiträge von "technologischen Vorreitern und Unternehmern" heranziehen. Letztere müssen wirklich große Mc Cain Fans sein, denn in der Leserumfrage hatte John "Bomb Bomb Iran" Mc Cain nicht einmal ein Viertel der Stimmen von Ron Paul erreicht, der auch den demokratischen "Tech Kandidaten" Obama deutlich schlägt...
73% reichen bei diesem Blog leider nicht für den Sieg...

Florida: 5. Platz mit 3,0 %

Ron Paul belegt in Florida Platz 5. John McCain gewinnt. Rudy Giuliani wird Dritter; damit dürfte seine Kandidatur am Ende sein.

Dienstag, 29. Januar 2008

Anschauen! Anhören!

Solange es noch im Netz ist. Der Zähler von Youtube ist schon eingefroren...Es hat mehr Bewertungen und Kommentare als Aufrufe...

Frontalangriff eines Radio-Moderators, Ron Paul Fan, gegen MITT ROMNEY LIVE:






Interview with Romney pushes Mark Larsen to support Ron Paul



PS, 30.01.2008:
Ein Kommentator hat mich darauf hingewiesen, daß die Zählerfunktion bei Youtube häufiger einfriert. Nun, ich habe das in den letzten 15 Monaten nicht in dieser Deutlichkeit beobachtet. Aber das Video ist ja noch da. Danke für den Hinweis!

Ciao Rudy Ciao!


Angeblich spielt Rudy "Benito" Giuliani mit dem Gedanken aus dem Rennen auszusteigen, wenn er, der alles auf die Florida-Karte gesetzt hat, heute schlecht abschneidet.
Ich wünsche es ihm von Herzen, er hat ja viel zu lesen, in der freien Zeit...


Educating Rudy Press Conference

Der mit den Wölfen tanzt

Liebe Freiheitsfreunde,

Ihr könnt Euch noch an David Gergen erinnern? Der Kerl, der auf CNN vor dem pösen Rassisten Ron Paul gewarnt hat?
Der gute alte David warnt wieder, diesmal in Davos, diesmal vor bösen Wölfen, die die USA umzingeln:

"Und da beschwört David Gergen, Ex-Berater von Richard Nixon, Gerald Ford, Ronald Reagan und Bill Clinton, die Stärke der USA, wenn es "umzingelt ist von Wölfen". Aber auch er weiß, dass die Herausforderungen der Zeit die letzte Supermacht überfordern könnten. "Iran, Irak, Klimawandel, Rezession, das gestörte Verhältnis zu Europa - egal wer nächster Präsident wird, er wird es so schwer haben wie zuletzt nur Franklin Roosevelt 1933."

http://www.ftd.de/politik/international/309323.html?nv=cd-topnews

Gut, daß er sich auf einer Davoser Party die Angst von der Seele tanzt:

David Gergen Boogies in Davos

Montag, 28. Januar 2008

Kleine Gauner, große Gauner...

Wenn wir an dieser Stelle ein paar Takte zu der Affäre um den kleinen Gauner Jérome Kerviel sagen, der ´mal eben ein paar Milliarden bei der Société Generale verzockt haben soll, so ist das nur auf den ersten Blick "Off Topic". Schließlich ist die "Ron Paul Revolution" eine Graswurzelbewegung, die das internationale Establishment, den industriell-etatistischen Komplex und seine Strippenzieher ins Visier nimmt.

Was gibt es Neues?

Spiegel-Online meldet heute "Spekulationsaffäre erfasst das Top-Management" und schreibt:

"...Noch dramatischer klingen Verdachtsmomente, denen die Ermittler nach Auffassung von einzelnen Aktionären nachgehen sollten, deren Anwalt Frederik-Karel Canoy erstattete heute Anzeige wegen Insiderhandels und Kursmanipulation.
Die Klage richtet sich gegen Unbekannt, zielt aber insbesondere auf das Verwaltungsratmitglied Robert A. Day, der am 9. Januar Aktien der Bank im Wert von 85,7 Millionen Euro verkauft hatte..."


Schauen wir doch ´mal, wer dieser Herr Day ist, der so einen guten Riecher für seinen Aktienverkauf hatte...
Die Online-Datenbank NNDB.com meldet, daß Robert Addison Day Jr. "Geschäftsmann und Philanthrop" sei. Er ist außerdem der Gründer einer Investmentgesellschaft namens "TCW" ("Trust Company of the West"), die etwa 125 Milliarden Dollar verwaltet und heute offenbar der Société Generale gehört. 1981, als das verwaltete Vermögen bei etwa 4 Milliarden USD lag, wurde Henry Kissinger ein "Member of the Board of Directors". Vielleich hat der ein paar Türen geöffnet, danach ging es jedenfalls steil bergauf.
Herr Day ist außerdem Mitglied beim "Center for the Study of the Presidency", dem auch unser Freund David Gergen angehört. Und beide sind Mitglieder des "Council on Foreign Relations".

So klein ist die Welt und ein Schuft, wer dabei Böses denkt...

Inflation im Jahr 2007 bei ca. 9 % !

Ron Paul ist Anhänger eines Goldstandards und Gegner des Fiat Money. Daher will ich an dieser Stelle mal wieder auf die aktuelle Inflation im Euro-Raum hinweisen.

Mit Inflation ist hier nicht das Symptom der "Krankheit" sondern die Ursache gemeint. Konkret also nicht Preissteigerungen eines imaginären Warenkorbes sondern das Aufblasen (latein.: inflare = aufblasen) der Geldmenge abzüglich der Steigerung der Gütermenge.

Das umfassendste Geldmengen-Aggregat ist M3. Und M3 ist von Ende Dezember 2006 bis Ende Dezember 2007 von 7.732 Mrd. Euro auf 8.642 Mrd. Euro gestiegen. Die Zunahme um 910 Mrd. Euro entspricht 11,77 Prozent Inflation der Geldmenge im Jahr 2007.

Hiervon ziehen wir noch die Steigerung der Gütermenge ab. Am Ehesten ist hierfür das Wachstum des
Bruttoinlandsprodukts (BIP) geeignet. Dieses schätzen wir mal - optimistisch - mit 2,6 Prozent.

Daraus ergibt sich eine echte Inflationsrate von ca. 9 Prozent im Jahr 2007.

Um diesen Wert werden alle Geldanlagen in ihrer Kaufkraft reduziert.

Wer z. B. festverzinsliche Anleihen mit einer Verzinsung von 4 % hält, wird nicht "wohlhabender" sondern verliert in Wirklichkeit sogar 5 % Kaufkraft. Diesen 5%-igen Kaufkraftverlust bezeichnet man auch als negative Realverzinsung.

Schützen kann man sich vor dieser n
egativen Realverzinsung nur mit Investitionen in Sachanlagen.

Tja; dies ist die Folge eines ungedeckten Papiergeldes, welches von planwirtschaftlichen Zentralbanken in Umlauf gebracht wird.

Abolish the FED; schafft die EZB ab; go Ron Paul!

Samstag, 26. Januar 2008

The Real News: Who is Ron Paul?

"TheRealNews.com" ist ein interessantes alternatives Medienprojekt, einer Art Graswurzel-CNN, ohne staatliche und industrielle Unterstützung, ohne Werbung.

Sie sind dem Phänomen auf den Grund gegangen...

Who is Ron Paul?

schweizerischer Ron Paul?

Auf diese Rede von Christoph Blocher hat mich unser Ron-Paul-Meetup-Group-Mitglied Karl aufmerksam gemacht.

Und ja, lieber Karl, auch ich glaube: Wenn es in Europa einen libertären Politiker von ähnlichem Format wie Ron Paul geben sollte, so dürfte dies am ehesten Christoph Blocher von der SVP sein!



Hier Auszüge aus seiner Rede:

"Meine Damen und Herren, viele Bürger haben auch Erbarmen mit mir persönlich.

Ich danke, aber dies ist wirklich nicht nötig. Sie wissen gar nicht, was für Vorteile
mir als ehemaligem Mitglied des Bundesrates zustehen.

So wird mir zum Beispiel von der Bundesverwaltung Trost spendend mitgeteilt, dass
– sollte ich als ehemaliges Mitglied des Bundesrates einmal sterben – ich das Anrecht habe, dass mindestens zwei Mitglieder des Bundesrates an meiner Beerdigung teilnehmen werden – mit zwei Weibeln. (Sie verstehen, dass ich unter diesen Umständen alles daran setzen werde,

sicher erst nach dem Rücktritt der heutigen sieben Bundesräte zu sterben!)

Sollte meine Frau einmal sterben – wird mir weiter mitgeteilt – so wird bei der
Abdankung meiner Frau ein Bundesrat teilnehmen – allerdings ohne Weibel.

Sie sehen, wir können unserer Beerdigung getrost entgegen sehen."



Die ganze Rede von Christoph Blocher gibt's als PDF hier.


PS: Wen's interessiert: Wir hatten am 12. Oktober 2007 schon mal einen Beitrag über Christoph Blocher: Die Schweiz wählt - na und?

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2. Teil, von Fabio:

Regelmäßige Leser wissen, daß wir uns hier die Arbeit teilen. Der obige Eintrag ist von Christoph -nicht Blocher, sondern dem Blogger, diese Zeilen sind von mir, Fabio. Ich habe mich mit Blocher kaum beschäftigt und er interessiert mich auch nicht so sehr. Ich habe aber durch die Medien diesen diffusen "Eindruck" vermittelt bekommen (Vorurteil?), daß er - wie ein Kommentator hier gleich schrieb - "am rechten Rand fischt", was auch immer das genau heißt. Es reicht aber, um mir ein vages Unwohlsein zu verschaffen und ich würde nicht meine Stimme für ihn so überzeugt erheben, wie für Ron Paul, sondern mich mangels Hintergrundinfos enthalten. Nun halte ich aber die Einteilung in "rechts" und "links" für völlig unbrauchbar und ich kenne sowohl Karl, als auch Christoph L. und beide sind überzeugte Individualisten, die niemals einen Menschen danach be- und verurteilen würden, welche Hautfarbe er hat oder aus welchem Land er kommt. Sie haben allerdings auch nicht dieses nervigen Reflex, der sie zB dazu bewegen würde, "sicherheitshalber" diese Selbstverständlichkeit klarzustellen, daß dem eben nicht so ist, wenn sie Themen ansprechen, die gemeinhin als "politisch sensibel" gelten (wer legt das fest und was sind die Kriterien??). Aus meiner Sicht sind sie genauso wenig "rechts" oder "links" wie ich, und die Differenzen, die wir haben mögen, drücken sich höchstens in persönlichen Präferenzen aus, die wir uns aber gegenseitig nicht aufzuzwingen gedenken und die den Dialog höchstens interessanter machen. Das liegt daran, daß ich beiden gegenüber eine liberale Unschuldsvermutung - in dubio pro reo - hege und niemals auf die Idee käme, sie mit Rassisten und sonstigen Kollektivisten in eine Schublade zu stecken, weil sie einen Typen gut finden, von dem der SPIEGEL den Eindruck zu erwecken sucht, er sei aggressiv xenophob. Ich finde nämlich, wir sollten uns nicht so leicht in vermeintliche Lager und Fraktionen spalten lassen, innerhalb derer wir dann hitzige aber für das Establishment völlig harmlose - ja ob ihrer systemkonformität sogar wetvolle und nützliche - Debatten ausfechten.

Überdenken wir doch ´mal einfach unsere politischen Reflexe und konzentrieren wir uns auf die offensichtlichen Gemeinsamkeiten, anstatt auf mögliche und angebliche Differenzen.


Freitag, 25. Januar 2008

Karlsruhe für Ron Paul

Hier ist ein Schnappschuß von Mitgliedern der The Karlsruhe Ron Paul Meetup Group mit einer der "European Freedom Flags", die gerade im Netzwerk der "Euro-Paulianer" durch Europa zirkulieren



Viele Grüße an die neuzeitlichen "Pyramidenerbauer"! We the People are watching you!


Dienstag, 22. Januar 2008

Der Dollar-"Holocaust"

US Stock Markets Decline : THE DOLLAR HOLOCAUST


Montag, 21. Januar 2008

München für Ron Paul

Heute Abend war im Amerikahaus am Münchner Karolinenplatz, dem Schauplatz der ersten europäischen Ron Paul Demo (04.07.07), ein gut besuchter Infoabend über die Wahlen in den USA.
Der Referent war Dr. Markus Hünemörder von der LMU. Der Vortrag war unterhaltsam und fundiert, auch wenn Dr. Hünemörder nicht über das hinausgegangen ist, was man auch durch eifriges lesen der SZ wissen kann. In seiner Antwort auf meine Frage nach seiner Meinung über die Bedeutung des CFR, mußte er den Think Tank leider in eine Schublade mit den "Illuminaten", "Skulls & Bones" etc. stecken, weil WIR ja schließlich die Verschwörungstheoretiker sind und wer einfach nur wissen will, was es damit auf sich hat, offenbar ein solcher "Spinner" sein MUSS. Schade.

Die Antwort würde ich so zusammenfassen: "Ja, die haben Einfluß, ist doch klar und irgendwie auch ok". Na dann.
Wir haben uns die Gelegenheit jedenfalls nicht entgehen lassen und waren mit unserer Riesenflagge vor Ort, um nach der Veranstaltung noch ein bißchen Werbung für die Revolution zu machen :-)




Ron Paul Flashmob in Köln

Hier sind ein paar Bilder von einem spontanen "Ron Paul Flashmob" in Köln am Sonntag, den 20.01.2008. Die "Freedom Flag" tourt durch Europa!




I.O.U.S.A.

"IOU" steht für "I Owe You", also "Ich schulde Dir". So werden in den USA generell Schuldscheine genannt.
Der Finanzpublizist Bill Bonner ("Daily Reckoning") erwähnt in einem seiner jüngsten Newsletter das Erscheinen eines neuen Dokumentarfilms, der Samstag auf dem berühmten Sundance Festival Premiere hatte. Thema des Films ist das auch auf diesem Blog häufig thematisierte staatlich-induzierte und protegierte Papiergeldbesäufnis der US-Amerikaner. Offenbar hat Ron Paul dort einen Gastauftritt, was nicht verwundert, da er der einzige halbwegs prominente Politiker weltweit sein dürfte, der nicht nur versteht, worum es hier geht, sondern die Probleme und deren Ursachen auch noch beim Namen nennt:

Auszug aus:
http://zeitenwende.ch/bill-bonner/die-kunst-der-risikoumverteilung/

“Inflation ist unmoralisch”, sagte der Kongressabgeordnete Ron Paul, als ich mich vor einigen Monaten mit ihm zusammengesetzt habe.

"“Sie ist unmoralisch in dem Sinne, dass sie stiehlt, sie stiehlt Wert. Wenn man die Geldmenge verdoppelt und die Preise um das doppelte steigen, dann ist das eine versteckte, unsichtbare Steuer. Aber die wahre Unmoral ist hier, dass einige Leute höhere Preise zahlen als andere.
Wenn man zur Mittelschicht gehört oder ganz besonders zur unteren Mitte der Einkommensskala, dann ist es möglich, dass man es mit Preisen zu tun hat, die im Jahr um 15% steigen…
Arbeitet man aber an der Wall Street, dann hat man es mit fremdfinanzierten Übernahmen zu tun und verdient Milliarden von Dollar und man muss sich auch keine Sorgen machen, wegen der steigenden Lebenshaltungskosten.“

„Das ist meiner Ansicht nach eine unmoralische Handlung, die von der Verfassung verboten wird und die Folge davon ist fast immer tragisch.“

Ron Paul wurde für den Dokumentarfilm I.O.U.S.A. interviewt, der, nach fast zwei Jahren Arbeit, nun endlich verwirklicht wird. Wie manche der geschätzten Leser vielleicht wissen, wird dieser Film auf dem Sundance Film Festival am kommenden Samstag seine Premiere feiern."

Die New York Times ...

berichtet - natürlich vollkommen objektiv - über die Vorwahlen:



fehlt da jemand?

Sonntag, 20. Januar 2008

Nevada: 2. Platz mit 13,7 %; South Carolina: 5. Platz mit 3,7 %


Nevada: Die Revolution geht weiter: 2. Platz für Ron Paul!

Wahnsinn! Beim Caucus in Nevada wird soeben ein kleines bisschen Geschichte geschrieben. Hier zeichnet sich der erste grössere Erfolg der Ron Paul Revolution im Sinne eines richtig guten Wahlergebnisses ab:

Ron Paul liegt auf dem 2. Platz!





Oh ist das schön! Und jetzt geh ich wieder ins Bett...

Freitag, 18. Januar 2008

Bobby Fischer ist tot.

Hat zwar nichts mit Ron Paul zu tun, aber ich möchte dem König des Schachs mit einer kleinen Bilderstrecke die letzte Ehre erweisen. Auf seine ganz eigene Art war er ein Libertärer.





R.I.P.

Donnerstag, 17. Januar 2008

Unter falscher Flagge

Ich war bisher eher zurückhaltend, was das Thema "9-11" angeht, weil ein Statiker, Sprengmeister oder Architekt mir technischem Laien ziemlich viel erzählen kann - ich kann es schlicht nicht wirklich beurteilen - und die US-Dokus, die sich kritisch mit 9-11 befassen (Loose Change etc.) sind eher techniklastig.
Die verlinkte deutsche Doku "Unter falscher Flagge" hat mich endgültig umgestimmt, denn es reicht wirklich der gesunde Menschenverstand, um zumindest die konventionelle Verschwörungstheorie der US-Regierung abzulehnen und die Beweislast für alternative Erklärungsmodelle sollten die Bürger sich nicht aufbürden lassen, weil sie das angreifbar macht für systemkonforme Schreihälse, die gleich "Verschwörungstheorie" krakeelen.
Soll doch erstmal die US-Regierung Beweise vorlegen.
Daher solidarisiere ich mich hiermit mit der "United for Truth"-Bewegung und schließe mich der Forderung nach einer neuen Untersuchung an - was Ron Paul ebenfalls unterstützt.

Unter falscher Flagge
NuoViso 1 Std. 13 Min. 5 Sek. -
05.01.2008
http://www.nuoviso.de/


Mittwoch, 16. Januar 2008

Michigan: 4. Platz mit 6,2 %

Mitt Romney hat die Vorwahl in Michigan gewonnen. Er hat den verzweifelten Bürgern versprochen, die de facto eigentlich bankrotten "Big Three" (GM, Ford und Chrysler) wieder zu altem Glanz & Gloria zurück zu führen. So jemanden wählt das Volk natürlich gerne.

John McCain hat bewiesen, dass er kein moderner Politiker ist. Er sagte den Arbeitslosen von Detroit, dass der Zug leider abgefahren ist und er Staatsgelder jetzt eher in Trainings- und Weiterbildungs-
massnahmen investieren wolle.
Nun, jetzt weiß John McCain, dass man es mit einer halbwegs ehrlichen Situationsanalyse nicht in's Weisse Haus schafft. So ein Fehler wird ihm wohl nicht noch mal unterlaufen.

Merke: Nicht nur in Deutschland sondern auch in den USA wird der(die)jenige in's höchste Amt gewählt, wer dem Wahlvieh das sozialistische Blaue vom Himmel verspricht.

Ron Paul hat relativ gesehen ganz passabel abgeschnitten: Mit 6,2 Prozent der Stimmen belegte er zwar nur den 4. Platz. Das ist aber insofern ein kleiner Erfolg, da ihm in den Umfragen vor zwei Wochen nur ein 6. Platz zugetraut wurde.


Go Ron Paul!

Michigan: Giuliani und Thompson sind Außenseiter

http://www.politico.com/ meldet die Endergebnisse:

1. Romney 38,92%
2. Mc Cain 29,67%
3. Huckabee 16,10%
4. Paul 6,27%
5. Thompson 3,70%
6. Giuliani 2,85%

Dienstag, 15. Januar 2008

Das Herz des Etatismus

Christian Hoffmann vom "linkslibertären" Blog paxx.tv hat uns erlaubt, diese seine ganz hervorragende Analyse zum weiten Problemfeld "Etatismus" hier wiederzugeben.
Das sollte wirklich jeder Bürger lesen und gründlich darüber nachdenken!
In meinen Augen ist es auch genau das, worum es Ron Paul und seiner Revolution geht, auch wenn der Autor das nicht so sieht wie ich.

"Der Weg zur Freiheit führt eben nicht primär über den Geldbeutel, sondern das Herz der Menschen." - eben, daher das "Love" in "Revolution"!

Das Herz des Etatismus

Weit davon entfernt, eine geschlossene Theorie des Etatismus zu präsentieren, möchte ich doch einmal mehr den Versuch unternehmen, einige Beobachtungen zu den Denk- und Argumentationsstrukturen des Staatsglaubens zu formulieren. Begegnet sind mir die hier besprochenen Aspekte jüngst erneut im Rahmen einer Diskussion des staatlichen „Kinderschutzes“ – von Killerspielen über vernachlässigende Eltern bis hin zur Schulpflicht. In der Argumentation meiner Gesprächspartner fielen mir dabei vor allem die folgenden Ideen und Vorstellungen auf:
Der Glaube: Befürworter staatlicher Interventionen verfolgen regelmässig humanistische Ziele – sie wollen aufrichtig das Wohlbefinden ihrer Mitmenschen gesteigert sehen. Der Staat wird dabei dann vor allem deshalb als geeignetes Mittel oder Instrument betrachtet, weil der so beschriebenen Perspektive ein völlig obskures Verständnis der Institution „Staat“ zugrunde liegt. Der Staat wird hier tatsächlich als eine Art gütige, allwissende und allmächtige Institution betrachtet, die durch eine nicht näher definierte Form der „Magie“ beinahe jedes Problem lösen kann. Die reale Funktionsweise des Gewaltmonopolisten und seiner Agenten, die Eignung dieser Institution für eine Problemlösung wird somit nicht näher hinterfragt – es herrscht eine Art undifferenzierte Gutgläubigkeit vor. So entstehen Argumentationsmuster wie: „Es kann nicht sein, dass Kinder misshandelt werden – da müssen doch die Jugendämter Familien stärker kontrollieren.“ Fragen nach den Nachteilen solcher Eingriffe, der Eignung des Eingriffs für eine tatsächliche Problemlösung oder der moralischen Grundlage solcher Interventionen werden hier schlicht überdeckt durch den Glauben an die segensreiche Macht des Staates. [Nur am Rande sei erwähnt, dass dieser undifferenzierte Glaube an die Macht des Staates vor allem auch in der Volkswirtschaftslehre grosse Verbreitung findet, wo jede Form des „Marktversagens“ gerne argumentativ durch nicht näher spezifizierte Staatseingriffe beseitigt wird.]
Die Beweislastumkehr: Anthony de Jasay fordert ebenso ein- wie nachdrücklich, dass stets derjenige, der Zwang befürwortet, die Notwendigkeit der Ausübung von Zwang begründen sollte – nicht also derjenige, der die Freiheit gegen Zwang verteidigen möchte. In der Realität verhält sich dies jedoch meist genau umgekehrt. Nicht der Sinn oder Unsinn eines Staatseingriffs wird in der Regel kritisch beleuchtet, sondern die möglichen Gefahren eines Nicht-Eingriffs. In unserem Beispiel stünde also etwa die Frage im Vordergrund, was Kindern alles zustossen könnte, wenn der Staat Familien nicht überwacht? Staatliche Interventionen werden folglich als eine Art präventive Massnahme grundsätzlich begrüsst. Die „liberale Beweislast“ nach de Jasay wird damit schlicht umgekehrt – der Befürworter der Freiheit muss nun belegen, dass die Abwesenheit von Zwang vorzugswürdig wäre. Dieser Grundsatz des „in dubio pro potestas“ führt dann in letzter Konsequenz zu einem Phänomen, das ich gerne mit dem „Ministerium für Sonnenschein“ exemplifiziere. Das Ministerium für Sonnenschein wurde geschaffen, weil Sonnenschein als allgemein wünschenswert beurteilt wurde und die magische Institution Staat sich daher um die Erhöhung der Anzahl der Sonnentage kümmern sollte. Wenn nun der Liberale ein solches Ministerium für reine Geldverschwendung hielte und seine Abschaffung forderte, dann würde ihm der Etatist entgegenhalten: „Aber es regnet doch wirklich nur an jedem dritten Tag. Wer weiss was passiert, wenn wir das Ministerium für Sonnenschein abschaffen – kannst du, Liberaler, mir garantieren, dass die Zahl der Sonnentage nicht zurückgehen wird? Nein nein, da gehe ich doch lieber auf Nummer sicher.”
Das Menschenbild: Ebenso naive wie humanistisch motivierte Etatisten, wie sie hier primär behandelt werden, vertreten meist ein „schizophrenes“ Menschenbild – genauer werden den Mitmenschen negative Eigenschaften zugeschrieben, die man für sich entrüstet zurückweisen würde. Der Etatist geht also pauschal davon aus, dass seine Mitmenschen dümmer oder unmündiger sind, als er selbst. Um wieder zu unserem Beispiel des Kinderschutzes zurückzukehren, würde er etwa argumentieren: „Ja ich kümmere mich natürlich um meine Kinder, aber andere Menschen sind dafür zu bequem. Deshalb kann die Schulpflicht nicht abgeschafft werden – die anderen würden dann alle ihre Kinder vewildern lassen oder sie gar zu Kinderarbeit zwingen.“ Unter diesem Gesichtspunkt schliesst sich der etatistische Denkzirkel – denn die angenommene Inkompetenz der Mitmenschen ist sozusagen das passende Gegenstück der angenommenen Allmacht des Staates. Beide legen nicht nur die Befürwortung einer staatlichen Intervention nahe, in Verbindung mit der etatistischen Beweislastumkehr verbieten sie geradezu das Risiko freiheitlicher „Experimente”.
Nun spielt ein naiv-humanistischer Etatismus in der Realität des Staates sicher eine untergeordnete Rolle. Die grosse Mehrzahl staatlicher Interventionen stellt schlicht eine Bereicherung der einen Gruppe auf Kosten einer anderen dar. Ohne eine solche Bereicherung gäbe es schliesslich für die Agenten des Staates keinen Anreiz, tatsächlich eine Intervention durchzuführen. Für die Legitimation, die psychologische Fundierung des Staates dürfte er jedoch von nicht zu unterschätzender Relevanz sein. Selbst die plumpesten Bereicherungsmassnahmen hüllen sich daher gerne in ein humanistisches Mäntelchen – insbesondere in den westlichen Wohlfahrtsstaaten. Den quietistischen Bürgern dieser Staaten muss jedoch zugute gehalten werden, dass sie in ihrer Befürwortung staatlichen Zwangs zumindest gute Absichten verfolgen – letztlich beruhen Staaten schliesslich nicht alleine auf roher Gewalt, sondern auf der Zustimmung ihrer Subjekte. Und obwohl eine solche Zustimmung zweifellos auch erkauft werden kann, wäre ein solches Vorgehen nicht mit dem (moralischen) Selbstbild der meisten Menschen vereinbar. Der gute Zweck ist somit so etwas wie das Herz des Etatismus, er ermöglicht, dass der Advokat des Zwangs mit ruhigem Gewissen schlafen kann. Das Beispiel des Kinderschutzes verdeutlicht sehr schön diese Rolle und Relevanz des naiv-humanistischen Etatismus – es liesse sich jedoch ohne Weiteres durch andere „gute Zwecke“, wie etwa die Kulturförderung, den Umweltschutz oder Arbeitnehmer“rechte“ ersetzen. Der Liberale täte daher gut daran, die kalte Rationalität des Utilitarismus – welche ja nun in der Regel für freiheitliche Lösungen spricht – durch moralische Überlegungen und psychologisches Verständnis zu ergänzen. Der Weg zur Freiheit führt eben nicht primär über den Geldbeutel, sondern das Herz der Menschen.

Ron Paul Brickfilm

must see:

Ron Paul Revolution VI: Belastungsproben

Teil 6 der "Ron Paul Revolution"-Serie von Robert Grözinger ist bei ef-online zu lesen:

Ron Paul Revolution VI: Belastungsproben

Erste Wahlergebnisse, Kandidatenaussperrung, Schmutzkampagne

von Robert Grözinger

Der Jahresauftakt 2008 war für viele „Paulians“ enttäuschend – auf den ersten Blick. Erst die Vorwahl in Iowa, wo Paul mit 10 Prozent an fünfter Stelle landete. Dann eine Fernsehdebatte, von der Paul ausgeschlossen wurde. Dann die Vorwahl in New Hampshire, wo Paul wieder nur den 5. Platz schaffte, diesmal nur mit 8 Prozent. Am Tag jener Wahl kam dann noch die Meldung der Zeitschrift „The New Republic“, wonach Ron Paul über viele Jahre Newsletter mit rassistischem, antisemitischen und homophoben Texten veröffentlicht haben soll. Bei genauer Betrachtung war der Jahresbeginn jedoch nicht ganz so schlecht. Denn allem Anschein nach befindet sich die herrschende Klasse Amerikas aufgrund der „Ron Paul Revolution“ in heller Panik.

...

Hier gibt es den ganzen Artikel:

http://www.ef-online.de/2008/01/14/ron-paul-revolution-vi-belastungsproben/

Vorschau Michigan Primary

Heute steht die Primary in Michigan an.

Glaubt man den Prognosen, so wird es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Mitt Romney und John McCain.
Dritter Platz an Huckabee.

Immerhin: Ron Paul hat sich in den Umfragen leicht verbessert. Ihm wird ein jetzt ein 4. Platz zugetraut. Vor 2 Wochen war dieser 4. Platz noch an Rudy Giuliani "vergeben".

Montag, 14. Januar 2008

Infokrieg Webradio

Das aktuelle Infokrieg Webradio vom 12. Januar findet ihr hier zum Download im mp3-Format.

Themen sind diesmal:

- Humor beim Informationskrieg?
- DARPA, NSA und das Internet
- Ordnung aus Chaos: Das "Gesetzespaket zur Verhinderung von auf heimischem Boden wachsenden Terrorismus"
- Ron Paul: Die Erfolge, die Missverständnisse, die Attacken
- Hillary und Obama als Aushängeschilder der gesteuerten Opposition
- Wahlbetrug in New Hampshire
- Italiens Ex-Präsident und Ex-Geheimdienstchef Cossiga: Alle wissen dass 9/11 ein Inside Job gewesen war
- CIA-Veteran Robert Baer erwartet inszenierten Terror
- Mossad-Agent Pearlman spielt wieder al-Kaida-Sprecher

Vielen Dank an Alexander Benesch & Nicolas Hofer für ihre tolle Arbeit!

Sonntag, 13. Januar 2008

Let Freedom Ring!

Ein neues Video von den "rassistischen" Ron Paul Fans, das die Ähnlichkeiten zwischen Ron Paul und Martin Luther King hervorhebt. Die nächste "Money Bomb" ist am "Martin Luther King Day" geplant:

http://www.freeatlast2008.com/

Samstag, 12. Januar 2008

Und nun, zu etwas völlig anderem...

Ron Paul - "Take a Chance on Me" - ABBA

Weitere Rassismusvorwürfe gegen Paul

"Rassismus-Vorwürfe gegen Ron Paul" titelt der Kurier aus Österreich:

"Zahlreiche in seinem Namen veröffentlichte Newsletter beinhalten rassistische Aussagen und Angriffe gegen die "israelische Lobby", Schwule und HIV-Infizierte. In einem Newsletter etwa wird Martin Luther King Jr. als "kommunistischer Schwerenöter" bezeichnet. Die Aussendungen stammen zwar bereits aus den 90er-Jahren, dennoch sind sie für die breite US-amerikanische Öffentlichkeit neu und könnten Paul massiv schaden, meint David Gergen, Analyst des US-Nachrichtensenders CNN."

Spannend ist bei solchen Debatten, die nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung" laufen, daß es erstmal als Tatsache hingestellt wird, daß bestimmte Aussagen rassistisch seien. Hierzu sollte man sich kurz ins Gedächtnis rufen, daß negative Aussagen gegenüber einer Person, die einer bestimmten "Minderheit" angehört oder auch gegenüber einer ganzen Gruppe von Angehörigen nicht automatisch bedeuten, man habe aggressive Vorbehalte gegen JEDES Mitglied dieser Gruppe und erst das wäre "rassistisch". Zudem ist es grundsätzlich irrelevant, ob "erwiesene Rassisten" diese Aussagen bejubeln. Das sind bestenfalls "Indizien" und keine "Beweise", was man bei seinem Urteil kritisch bedenken sollte. Über die besagten Newsletter diskutieren die sogenannten Linkslibertären bei Paxx.tv schon zu genüge ("Der GAU" -grusel...) und denen wird man schwerlich vorwerfen können, daß sie "Paulites" seien. Allerdings beleuchten sie das Thema wenigstens aus halbwegs libertärer Sicht, weswegen ich das hier nicht vertiefen möchte.

Spannender finde ich im Kontext mit den Überlegungen von Colognepaulista, wer da dieses Thema lanciert, bzw. analysiert, wer da so besorgt ist, um eventuell rassistisch-bigotte Gefahren, die von Dr. Paul ausgehen würden, wobei das garnicht so konkret gesagt wird, es wird ja eher orakelt, es "könne ihm massiv schaden", was natürlich "analytischer" und "neutraler" klingt.

Wer ist also bspw. CNN-Analyst David Gergen?

Schauen wir doch mal zu Wikipedia:

"David Gergen is a political contributor to CNN and frequently appears on Anderson Cooper 360. He also appears on MSNBC's Hardball with Chris Matthews. He moderated PBS's http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=World%40Large&action=edit discussion program for two seasons.[3]
Gergen earned his bachelor's degree from Yale University in 1963 and his law degree from Harvard University in 1967.
He is a member of the Council on Foreign Relations.
In addition, he has been a member in many elite, influential, and exclusive groups, such as
The Trilateral Commission, Bohemian Grove, and the Bilderberg Group,
while serving the U.S. government."

Ferner wird dort berichtet, daß er ein Präsidentschaftsberater unter Nixon, Ford und Reagan gewesen sei, ein Wahlkampfberater von G.W. Bush, ein Berater von Bill Clinton und ein "Special International Advisor" für den ehemaligen US-Außenminister Warren Christopher.
Wow. Der Mann ist nicht irgendjemand und er weiß ganz sicher, wie das Geschäft läuft, wie man politische Gegener angreift und äh..."in Verlegenheit" bringt.

Dann schauen wir doch mal, wie dieser Politprofi ´mal selbst "in Verlegenheit" gebracht wird und sehen uns ein kurzes Video an, daß der - Achtung, Pawloschen Reflex auslösen - "VERSCHWÖRUNGSTHEORETIKER" (Na? Ist der Verstand brav auf "alles was folgt ist Quatsch" gepolt?) Alex Jones von Prisonplanet.com mit ihm geführt hat:






Ist er nicht geschickt, dieser Gergen? Ist er nicht ein Vollblut-Politprofi? Wahnsinn, Respekt...
Also ich fühle mich richtig gut aufgehoben, wenn ich von solchen Typen vor massiven Gefahren gewarnt werde...

Szenenwechsel.

Hier soll Ron Paul bei der FOX-Debatte am 10.01. wieder in Verlegenheit gebracht werden, indem er zum wiederholten Male mit den ach-so-versponnenen "9-11-Truthern" in Verbindung gebracht wird (wie z.B. den "versponnenen" "Architekten und Ingenieuren für die Wahrheit über 9-11").



Teflon Ron antwortet:





Tja, liebe Mainstream-Medien. Sieht so aus, als würde da mal einer einfach nicht Eure Spielchen mitspielen.

Last but not least, Ron Paul auf CNN zu der "Newsletter-Affäre". Interessant dabei ist die Hintergrundinformation zu Rodney King und den L.A. Riots von 1991, die in der Doku dargelegt werden, die ich hier verlinkt habe ("Behind The Big News: Propaganda and the CFR"), denn darum geht z.T. in den besagten Newslettern, die also in einer hochgradig politisch aufgeladene Zeit geschrieben wurden:

Ron Paul on Old Newsletter Controversy (Part 1)



Ron Paul on Old Newsletter Controversy (Part 2)

Freitag, 11. Januar 2008

Ron Paul über Israel

Bei der phantastischen Fox-Debatte der Republikaner in South Carolina am 10.01.2008:

Köln für Ron Paul!

Bravo colognepaulista!

Ich erlaube mir hiermit Deinen Kommentar zu Mal etwas innenpolitisches... zum Artikel zu adeln!
Genau darum geht es!


"Das ist wirklich ernst:

Soetwas bestärkt nicht nur meinen Eindruck, daß die letzten Jahre wir jedenfalls in diesem Land keine politische Öffentlichkeit mehr haben, in der noch wirkliche Themen diskutiert werden (das ist natürlich eine Idealvorstellung), sondern nur noch Themen lanciert werden, um Stimmungen zu machen und bestenfalls Politiksimulation zu betreiben und schlimmstenfalls bestimmte Gruppen als Sündenböcke auszusondern. Sondern es ist mal auffällig geworden, daß solche Parallel-Aktionen wohl bewußt abgestimmt werden zwischen der Journaille und der selbstbezogenen Politikerkaste, die vor nichts so große Angst hat, als davor, daß die Menschen erkennen, daß sie garnicht nötig sind für eine freie Gesellschaft.
Denn was der junge Deutschtürke sagt, ist, was meiner Erfahrung nach die meisten in Deutschland aufgewachsenen "Ausländer" denken, nämlich daß sie in Deutschland als Individuen ganz gut leben können.
Aber diese Kliquen wollen ja keine tollen, Individuen sondern "Problemgruppen" wie "Kriminelle Ausländer", "Junge Männer", "Arbeitslose" etc.
Wir müssen eine politische Kultur entwickeln, in der die wirklichen Probleme mal ernsthaft angesprochen werden. Übrigens ist meines Erachtens der oben zitierte Joschka Fischer einer der Übeltäter. Ich bin kein Freund von Jutta Ditfurth, aber ich halte ihre Anmerkungen zu seinem und Cohn-Bendits Aufstieg in ihrer Abrechnung mit den Grünen die sie in der Quick veröffentlichen mußte (da sich kein "seriöses" Blatt dafür fand-sic!) für glaubwürdig. (Kann man über Google finden; IMHO ein Mustread).

Deutsche Ron-Paul-Revolution gegen Politiksimulation!"


Individuen! Steht auf!


Ron Paul Deutschland - Härter, Besser, Schneller, Stärker

Der älteste Kandidat ist nicht kleinzukriegen

Aus der Stuttgarter Zeitung:

"Ein weiterer Außenseiter hat es dem Establishment gezeigt. Der Republikaner Ron Paul ist seit vielen Jahren einer der schillerndsten Politiker seiner Partei. Seine Hartnäckigkeit hat sich in New Hampshire wieder einmal ausgezahlt. "Das ist es, was man ein Comeback nennt."
...
Ron Paul ist der mit Abstand älteste Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur..."


Nun, was ihr da oben seht, stimmt. Zumindest fast. Denn die Stuttgarter Zeitung schreibt über John McCain und nicht über Ron Paul.

Da Ron Paul aber ein Jahr älter als John McCain ist, können wir folgerichtig schliessen, dass Ron Paul in der deutschen Presse immer noch nicht angekommen ist. Das Kartell des Schweigens funktioniert offensichtlich einwandfrei.
Der obige Artikel in der Stuttgarter Zeitung wurde übrigens nicht in Deutschland sondern in Washington vom Journalisten Andreas Geldner verfasst.

Herr Geldner, sind Sie bloss inkompetent oder handeln Sie aus Vorsatz?

PS: John McCain wird von Henry Kissinger unterstützt. Dieser sagte bekanntlich:

"The illegal we do immediately. The unconstitutional takes a little longer."

Mal etwas innenpolitisches...

Blogger "Freeman" berichtet auf seinem generell überaus lesenwerten Blog über eine kleine pikante Episode während der Sendung "Hart aber Fair":

"...
Wärend der Sendung "Hart aber Fair" auf der ARD gestern Abend, wo es um das Thema"Jung, brutal und nicht von hier - Was ist dran am Streit um Ausländergewalt?"ging, wurde ein junger Türke Alaattin Kaymak vom Moderator Frank Plasberg gefragt:

„Was hätte der Staat Deutschland eigentlich für Sie besser machen können?“

Kaymak antwortete:

„Für mich besser machen können? Das Rauchergesetz ab…, nein (lacht). Für mich besser machen können? Da fällt mir eigentlich jetzt nicht viel ein, weil, es ist ja eigentlich alles gegeben an Möglichkeiten, man muss sie nur ein bisschen selber suchen…“

Damit hat offensichtlich der junge Mann nicht den Regieanweisungen die vorher abgesprochen wurden gefolgt und hat den Argumenten die gebracht wurden wiedersprochen. Worauf der Grünen-Politiker Özcan Mutlu flüsterte:

„Wurde der gar nicht gebrieft vorher?“

Mutlu war ganz verwirrt, man sah wie er dachte, wie konnte dieser Fehler bloss passieren und Bundesjustizministerin Brigitte Zypries antworte dann:

Doch!”

Guckt euch den Ausschnitt an und hört selber:
..."

Den vollständigen Eintrag inkl. Video gibt es hier:
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/01/wurde-der-gar-nicht-gebrieft-vorher.html

Bei "Abgeordnetenwatch" wurde Frau Zypries nach diesem Vorfall befragt und man kann sich eintragen lassen, um die Antwort zu lesen, so denn eine kommen sollte.

"Freeman" berichtet übrigens über einen ähnlichen Lapsus bei FOX über Ron Paul.

Der Dialog dort:

"Das skandalöse an dieser Journalisten-Runde, oder besser gesagt Treffen der Medienhuren, ist folgende Aussage von Susan Estrich.
Hört genau zu, als Smith sagt: "Warum wissen wir, dass Ron Paul nicht Präsident wird?" antwortet Estrich "Das werden wir schon hinbiegen."
Auf Englisch war der Dialog: "How do we know he's not going to be president?" Antwort "We'll fix that". Daran sieht man, wie die ganzen Wahlen vorbestimmt und manipuliert sind. Durch solche "Ausrutscher" kommt es ans Licht."

Wer mehr zum Thema wissen will, sollte sich diese Doku (ca. 1 Std., Englisch) ansehen:

Behind The Big News: Propaganda and the CFR

Donnerstag, 10. Januar 2008

Interview mit einem US-Präsidentschaftskandidaten

Mit freundlicher Genehmigung des Investor-Verlags, der eine ganze Reihe von lesenswerten kostenlosen täglichen Newslettern herausgibt, dürfen wir folgendes Interview mit Ron Paul wiedergeben, das in zwei Teilen im "Traders Daily" erschien.

Herzlichen Dank an den Verlag!


Interview mit einem US-Präsidentschaftskandidaten
von unserem Korrespondenten Doug Casey

Doug Casey hat jüngst den US-Präsidentschaftskandidaten Ron Paul interviewt. Bei Dr. Ron Pauls Präsidentschaftskampagne geht es nicht um die relativ triviale Frage, wer regieren sollte, Tiddeldi oder Tiddeldum. Es geht um die Frage, von welcher Art eine Regierung sein sollte – und um wie viel und wie schnell wir die Regierung einschränken können.
Lesen Sie hier das Interview:

Doug Casey:
Warum sollte sich ein durchschnittlicher Amerikaner, der deutlich mehr von der Regierung erhält als er bezahlt, auch nur mit der Frage auseinandersetzen, Ron Paul zu wählen?

Ron Paul:
Sogar die Amerikaner, die nominell einen höheren Betrag an Zahlungen entgegennehmen als sie an Einkommensteuern bezahlen, leiden unter einer großen Regierung. Ihr Lebensstandard wird von der Inflation weggeschwemmt, ihre Löhne werden mit Einkommens- und Lohnsteuern garniert, ihre bürgerlichen Freiheiten werden ständig angegriffen und ihre wirtschaftlichen Aussichten sind wegen der Belastungen, die der Wohlfahrtsstaat der Wirtschaft zumutet, begrenzt. Des Weiteren werden zukünftige Generationen, wenn wir den Kurs nicht schnell umkehren, unter einem zurückgehenden Lebensstandard und dem Verlust von Freiheiten leiden. Daher gehe ich davon aus, dass viele Amerikaner mich nicht nur aufgrund der Sorge um ihr eigenes Wohlergehen, sondern auch aufgrund der Sorgen über das Wohlergehen ihrer Kinder wählen werden.

Doug Casey:
Was sind ihre Prognosen für den amerikanischen Dollar, so man vom Ausbleiben eines signifikanten Kurswandels beim gegenwärtigen Stand der Dinge ausgeht?

Ron Paul:
Wenn wir nicht zu einer vernünftigen Geldpolitik zurückkehren und die Regierungsausgaben zügeln, dann gehe ich davon aus, dass der Dollar auch weiterhin fallen wird.

Doug Casey:
Gehen Sie davon aus, dass wir die Implementierung von Währungs- und Kapitalkontrollen erleben könnten?

Ron Paul:
Die Geschichte hat gezeigt, dass Regierungen die Neigung haben, auf wirtschaftliche Krisen mit einem Anstieg der Regierungskontrollen über den freien Markt zu reagieren, deswegen gehe ich davon aus, dass es sehr gut möglich ist, dass die amerikanische Wirtschaft auch auf zukünftige wirtschaftliche Abschwünge mit Währungs- und Kapitalkontrollen reagieren wird.

Doug Casey:
Wir haben andere Präsidentschaftskandidaten erlebt, die linguistische Gymnastik aller Art vorführten, wenn man sie fragte, wie sie mit den drohenden fiskalischen Schwierigkeiten bei Social Security und Medicare umgehen wollen. Selbst wenn die Lösungen offensichtlich nicht leicht oder schnell sein können, wie würden sie anfangen?

Ron Paul:
Ich würde einen Teil des Geldes, den ich durch meine Einschnitte bei außenpolitischen Programmen und verfassungswidriger heimischer Bürokratie einspare in diese Programme überweisen, um die Versprechen gegenüber denen, die sich auf das System verlassen, halten zu können. Ich würde dann an dem Übergang zu einem Marktsystem arbeiten und allmählich eine Wahlmöglichkeit für jüngere Arbeitnehmer einführen, die sich gegen Social Security und Medicare Abgaben entscheiden können und dafür zustimmen, ihren eigenen Bedürfnisse für das Alter und die Gesundheitsversorgung nachzukommen, ohne dass sie dazu an einem Regierungsprogramm teilnehmen müssen.

Doug Casey:
Weiter zu den heimischen Themen. Was sollte Ihrer Meinung nach die Rolle einer Bundesregierung sein?

Ron Paul:
Idealerweise sollte sie darauf beschränkt sein, Schutz vor Bedrohungen von Außen zu gewährleisten, die Grenzen zu schützen und sicher zu stellen, dass es zwischen den Staaten einen freien Handel gibt.

Doug Casey:
Um wie viel Prozent könnte man, ihrer Schätzung nach, die Ausgaben der Bundesregierung einschränken, ohne dass dadurch große Entbehrungen entstehen. Bei welchen Behörden und Ämtern würden Sie als erstes Einschnitte vornehmen?

Ron Paul:
Ich habe keine genauen Prozentzahlen, aber ich bin zuversichtlich, dass wenn der Wohlfahrtsstaat, begleitet von einer Senkung der Steuern, eingeschränkt würde, die privaten Wohlfahrtsverbände schnell bereit stünden, um den wirklich Hilfsbedürftigen beizustehen – und dies wesentlich effektiver und auf mitfühlendere Weise tun würden, als irgendeine Regierungsbürokratie. Ich würde beim Krieg im Irak, bei den Hilfen für das Ausland und bei sämtlichen auswärtigen Verpflichtungen sofort Einschnitte vornehmen. Im Inland würde ich die Ministerien für Bildung, Energie und Handel schließen. Ich würde auch daran arbeiten, alle Formen der Subventionen für korporative Wohlfahrtsverbände und Unternehmen zu beenden.

Doug Casey:
Haben Sie eine Vorstellung, ein wie großer Teil der Bundesverschuldung bezahlt werden könnte, wenn die Regierung ihr gesamtes Land, ihre Gebäude, Ausstattung und anderen Vermögenswerte verkaufen würde, die sie nicht für die Aktivitäten braucht, zu denen sie durch die Verfassung befugt ist?

Ron Paul:
Ich habe dazu keine Schätzung, aber es ist definitive etwas, was man weiter verfolgen sollte.

Doug Casey:
Es wird viel davon gesprochen, dass die Chinesen absichtlich ihre Währung niedrig halten, um die amerikanischen und europäischen Hersteller auszustechen. Und zunehmend hört man auch Diskussionen dazu, mehr Zölle aufzuerlegen, die auch auf China abzielen. Ich gehe davon aus, dass sie gegen Zölle sind, wollen Sie also überhaupt etwas bezüglich dieses „unfairen“ Wettbewerbs unternehmen, oder einfach nur warten, bis der weltweite Markt im Laufe der Zeit diese Dinge regelt?

Ron Paul:
Die USA haben nicht die Befugnis, China oder einem anderen Land zu sagen, was es mit seiner Währung zu tun hat. Der Wert von Währungen sollte durch den Markt bestimmt werden. Und anstatt mir Sorgen über diese kleine Geschichte in China zu machen, würde ich die große Geschichte in Amerika in Angriff zu nehmen, indem ich die Staatsverschuldung reduziere und die andauernde Entwertung der amerikanischen Währung beende.

Doug Casey:
Ein großer Teil der Politik hat bei dieser Kampagne religiöse Schwingungen. Glauben Sie an die strikte Trennung von Staat und Kirche?

Ron Paul:
Ja, jedoch glaube ich, dass die Staaten und die Gemeinden das Recht haben, solche Grundsätze wie die Schulgebet festzusetzen, ohne Einmischung durch die Bundesjustizgewalt oder einen anderen Zweig der Bundesregierung.

Mittwoch, 9. Januar 2008

New Hampshire: 5. Platz mit 8,0 %

Tja, leider hatten die Prognosen recht und wir nicht. Falls die Prognosen für die anstehenden Vorwahlen auch einigermassen korrekt sein sollten, wird's keine lustige Zeit für uns Ron Paul-Anhänger.


C’est la vie.

Hamburg for Ron Paul - Demonstration in Germany Europe

Hier das Video zur Demo, nochmals vielen Dank!

Hamburg for Ron Paul - Demonstration in Germany Europe

Ron Paul On CNN During New Hampshire Primary



Hasta la libertad, SIEMPRE!

Ergebnisse aus New Hampshire


Laut C-SPAN soll Ron Paul in New Hampshire nur 8% der Stimmen erhalten haben. Das wäre ein sehr schlechtes Ergebnis. Ich gehe fest davon aus, daß nun die Spekulationen über die Wahlcomputer losgehen und ich kann das irgendwie auch verstehen, bei den ganzen Bemühungen der Grasswurzel-Bewegung. Es sieht aber so aus, als sei mein Eindruck, den ich bei der ganzen Beschäftigung mit den USA über die letzten Monate gewonnen habe leider nicht ganz falsch: auch im "Land of the Free" hat der Staat die Menschen abhängig und servil gemacht. Wer garnicht mehr versteht, was "Freiheit" überhaupt bedeutet, kann auch nicht dafür aufstehen.

Dienstag, 8. Januar 2008

Ron Paul on The Tonight Show with Jay Leno

07.01.2008:

Ron Paul on The Tonight Show with Jay Leno (PT.1of2) 1-7-08





Ron Paul on The Tonight Show with Jay Leno (PT.2of2) 1-7-08



Hamburg rockt!


Das nenne ich Einsatz!
Danke an unsere hanseatischen Freiheitshelden! ;-)
Die Freiheitsflagge tourt weiter durch Deutschland und Europa (Aficionados werden sie von der Straßburg Tea Party kennen) - mal sehen wo sie noch so landet.

Hier gibt es mehr Bilder von der Hamburger Demo:

http://davidn.de/index.php?&id=41&folder=/Ron_Paul_Demo_HH

Montag, 7. Januar 2008

Schicksalswahl in New Hampshire

Let's face it: Morgen ist Schicksalswahl!

US-Präsident wird normalerweise nur, wer von einer der beiden großen Parteien als Kandidat nominiert wird.
Um von der Partei als Kandidat nominiert zu werden, muss man bei den parteiinternen Vorwahlen gute Ergebnisse vorweisen.
Für gute Ergebnisse braucht man einen gewissen Bekanntheitsgrad.
Diese breite Bekanntheit erreicht man leider nur durch Berichterstattung in den Medien. Eine Graswurzel-Bewegung wird alleine nicht ausreichen.

Über manche Kandidaten berichten die Medien gerne. Zum Beispiel über Kandidaten, die Mitglied beim Rockefeller-Verein "Council on Foreign Relations" sind.

Nun: Clinton, Obama, Edwards, Giuliani, Romney, McCain und Thompson sind alle Mitglied dieser lustigen Marionetten-
Veranstaltung.
Deswegen schreiben die Zeitungen über sie und die Fernsehstationen laden sie zu Diskussionsrunden ein.

Ron Paul gehört nicht dazu. Er ist keine Marionette, welche die Befehle ihrer Puppenspieler entgegennimmt und ausführt. Tja, und deswegen sieht und hört man nichts von ihm.

Eine - vielleicht die einzige - Möglichkeit dies zu ändern, ist ein sehr gutes Abschneiden morgen in New Hampshire.
Dann könnten die Medien ihn nicht länger ignorieren. Natürlich würden sie dann versuchen, ihn zu diskreditieren und zu bekämpfen, aber sie könnten ihn nicht mehr ignorieren.

New Hampshire ist einer der freiheitlichsten US-Staaten. Das Staatsmotto ist "Live Free Or Die". Hier gibt es mehr Libertäre als sonst wo.

New Hampshire ist der Staat, in dem die Ron Paul Revolution zeigen muss, was sie drauf hat. Nirgendwo hat Ron Paul mehr Straw Polls für sich entschieden als hier. Jetzt kommen die Karten auf den Tisch.
Ein gutes Ergebnis, das heisst mindestens ein 3. Platz hinter Romney und McCain, könnte der Ron Paul Revolution ungeahnte Dynamik und weiteren Auftrieb verleihen.
Ein schwacher 5. Platz - wie in den Prognosen vorhergesagt -, würde Ron Paul dagegen voraussichtlich endgültig aus der Berichterstattung und damit aus der öffentlichen Wahrnehmung verdrängen. In den gleichgeschalteten Medien wäre er dann allenfalls noch ein "wirrer alter Mann mit krausen Außenseiteransichten".

Deswegen ist morgen Schicksalswahl!

Go Ron Paul!

Samstag, 5. Januar 2008

Ron Paul Demo in Hamburg

Unsere Freunde vom Hamburger Ron Paul Meetup veranstalten am 07.01. eine Demo für Ron Paul:

Um 14:00 Uhr am Hauptbahnhof (Eingang Wandelhalle) gegenüber der Spitalerstraße
und um ca. 15:30 Uhr am Jungfernstieg gegenüber der EUROPA-PASSAGE.


Hier gibt es den Info-Flyer.


Viel Erfolg!!!

Freitag, 4. Januar 2008

Der Aufstieg einer vielschichtigen anti-etatistischen Bewegung

Das Reason-Magazine über den Aufstand der vernünftigen Optimisten:

Scenes from the Ron Paul Revolution
The rise of an eclectic anti-statist movement

http://www.reason.com/news/show/123905.html

...

"Even if I said, ‘OK folks, we didn’t make it, let’s all go home’—I don’t think it would happen,” he says. “I’ve been laboring in these fields for 30 years and wasn’t reaching many people and thought maybe my role is only to lay the foundation with a few speeches, voting the right way, setting a standard. I don’t know what will happen. Something amazing could happen in Iowa and New Hampshire, and that will decide a lot. But many of my supporters indicate they will be running for office. They understand my positions, and it would be pretty neat to see a bunch of new members go to Congress with these views.”
If something like that happens, Paul’s connection with Johnny Rotten and punk rock may be deeper than it first appears. It has often been said that early punk precursors like the Velvet Underground and the Ramones may not have sold many records themselves, but that everyone who bought one formed his own band to carry on the spirit. Even if Ron Paul doesn’t get that many votes, his voters may end up running for office themselves. It would be a fitting legacy for a very do-it-yourself political movement. "

Senior Editor Brian Doherty is the author of This is Burning Man (BenBella) and adicals for Capitalism: A Freewheeling History of the Modern American Libertarian Movement (PublicAffairs). He first wrote about Ron Paul for The American Spectator in 1999.

RON PAUL: THE GREAT ESCAPE

Iowa: 5. Platz mit 10,0 %

So wie mir wird es heute wohl vielen Ron Paul-Anhängern gegangen sein: Aufgestanden, schnell einen Kaffee gemacht, voller Erwartung an den Rechner und dann die große Ernüchterung.

Das Ergebnis war nämlich innerhalb einer normalen Schwankungsbreite ziemlich genau das, was die Prognosen vorhergesagt haben: Ein enttäuschender 5. Platz.


Viele von uns hatten insgeheim gehofft, dass es eventuell doch zum 3. Platz hinter Huckabee und Romney reichen könnte. Hat es leider nicht.

Da ist es nur ein schwacher Trost, dass das Ergebnis mit 10 % zweistellig war und Ron Paul Rudy Giuliani hinter sich gelassen hat. Letzteres war nämlich so von den Wahlprognosen vorhergesagt worden.

Jetzt kann man nur hoffen, dass die Prognosen für New Hampshire wirklich grob daneben liegen. Hier wird Ron Paul nämlich noch etwas weniger zugetraut als in Iowa.

"Live free or die"

Wenn die Bürger von New Hampshire ihr eigenes Staatsmotto beherzigen, hat Ron Paul noch eine Chance.

Go Ron Paul!

Die unabhängigen Wähler...

...die in New Hampshire die Mehrheit stellen, haben zu 29% Paul ihre Stimme gegeben.
Barack Obama führt zwar in Iowa mit 41%, aber Paul ist der beste Republikaner.

Das ist wirklich ´mal eine gute Nachricht!

Iowa hat gewählt...

...und wie in Ames, beim Iowa Straw Poll, konnte Dr. Paul nicht wirklich überzeugen und kommt auf den 5. Platz.

Hier sind die vorläufigen Ergebnisse von MSNBC:


Mike Huckabee: 39,814 Stimmen; 34%
Mitt Romney: 29,405 Stimmen; 25%
Fred Thompson: 15,521 Stimmen; 13%
John McCain: 15,248 Stimmen; 13%
Ron Paul: 11,598 Stimmen; 10%
Rudy Giuliani: 4,013 Stimmen; 3%
Duncan Hunter: 515 Stimmen; 0%

Erste Kommentare aus dem Lager der Grasswurzel-"Paulaner" werten das Ergebnis dennoch als positiv, da Paul von allen Kandidaten am wenigsten Zeit in Iowa verbracht haben soll (wobei meines Wissens Giuliani in Iowa auch nicht sehr präsent war). Zudem gäbe es in Iowa besonders viele Evangelikale, was in dem Fall Huckabee begünstigt haben dürfte. Last but not least sind die anderen Kandidaten angeblich nahezu pleite, während die Ron Paul Machine weiter an Fahrt gewinnt.
Bitter ist der 5. Platz trotzdem, da es ihn die Teilnahme an einer ABC-TV-Debatte kosten wird, zu der nur die ersten vier eingeladen werden und sich einem Fred Thompson geschlagen geben zu müssen, der mit dem Gedanken an seinen Ausstieg spielt, ist ebenfalls nicht unbedingt ermutigend.
Wollen wir hoffen, daß das "Straw Poll" Orakel wirklich zuverlässig ist, denn Pauls Ergebnis in Ames war tatsächlich eines seiner schlechtesten überhaupt.
Immerhin hat er den medial allgegenwärtigen Giuliani vernichtend geschlagen und bewiesen, daß die niedrigen einstelligen Telefonumfragen nicht der Weisheit letzter Schluß sind...

Go Ron Go! Auf geht`s im "Live Free or Die"-Staat New Hampshire!!!!

Iowa End For Ron Paul?

http://www.freemarketnews.com/WorldNews.asp?nid=53304&fb=1

Thursday, January 03, 2008 - FreeMarketNews.com


Today's Iowa caucus will solve little in the grand electoral scheme: Pundits predict that Hillary Clinton will finish third among Democrats, while Mike Huckabee is supposed to win the GOP race, and that none of that will matter much in the long run. But we're confident in predicting one concrete result: A disappointing finish for Internet phenomenon Ron Paul.
...
In the end, though, he's likely to be another data point in one of the more confounding questions in Internet-age politics: Why doesn't online support translate into real-world votes?

------

we'll see...

Mittwoch, 2. Januar 2008

It's Showtime

Morgen, am 3. Januar 2008, beginnt Iowa als erster US-Bundesstaat mit der Wahl zur Nominierung des republikanischen Kandidaten für das Amt des US-Präsidenten.
Darauf folgen New Hampshire am 8. Januar, Michigan am 15. Januar, Nevada und South Carolina am 19. Januar sowie Florida am 29. Januar.

Am 5. Februar folgt dann der so genannte "Super Tuesday". An diesem Tag wird in 24 US-Staaten gleichzeitig gewählt. Nach diesem "Super Tuesday" dürfte die Nominierung des jeweiligen Kandidaten von sowohl Republikanern als auch Demokraten feststehen.

Ron Paul wird lt. offiziellen Umfragen (RealClearPolitics) per Stand heute, den 2. Januar, bei der republikanischen Nominierung lediglich 4,2 Prozent aller Stimmen erhalten und weit abgeschlagen auf dem 6. Platz landen:


Daher wird es spannend sein, zu beobachten, wie gut die heutigen Prognosen mit den tatsächlichen Wahlergebnissen in den jeweiligen Staaten übereinstimmen.

Zu diesem Zweck werde ich die folgende Tabelle bis nach der Florida-Wahl am 29. Januar immer aktuell halten:


Aus dem laufenden Vergleich von Prognose und tatsächlichem Ergebnis sollte sich gut erkennen lassen, wie die Chancen von Ron Paul wirklich stehen.

Ladies and Gentlemen, it's Showtime. Time to show them what we're made of. Time for the Ron Paul Revolution!

Noch 1 Tag!

Houston Chronicle Interview in Lake Jackson (TX)

Ein längeres und entspanntes Interview, das der Houston Chronicle mit Ron Paul am 15. Dezember in einem Restaurant in Lake Jackson (Texas) geführt hat.

Dieses Interview gibt ein guten Einblick in die Persönlichkeit Ron Paul. Ein bescheidener, intelligenter, gebildeter und authentischer Mensch. Das sind schon mal 4 Eigenschaften, die ihn wohltuend von anderen Politikern unterscheiden.

Ron Paul ist das Gegenteil eines "Führers", der anderen Menschen sagt, was sie zu tun oder zu lassen haben. Er ist niemand, der andere Menschen bevormundet. Ron Paul sagt einfach: Ich will euch eure Freiheit zurückgeben. Was ihr dann daraus macht, ist eure Angelegenheit.

Diese Eigenschaft macht ihn im Umfeld seiner populistischen und kollektivistischen Mitbewerber einzigartig.



Hier die weiteren 4 Teile des Interviews:

Ron Paul Interview 12/15/07 part 2 of 5
Ron Paul Interview 12/15/07 part 3 of 5
Ron Paul Interview 12/15/07 part 4 of 5
Ron Paul Interview 12/15/07 part 5 of 5

Dienstag, 1. Januar 2008

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