Mittwoch, 30. September 2009

Es wird Zeit, dass ich meinen BMW verkaufe

Schlimm genug, dass ich mit meinen Steuergeldern den Steinewerfer und Schulabbrecher Dr. h.c. univ. Haifa Joschka Fischer in seiner Funktion als Außenminister bezahlen musste.

Aber dass jetzt BMW diesen Typ als "Umweltberater" anheuert, schlägt dem Fass den Boden aus.

350.000 Euro im Jahr wirft BMW diesem Herrn Fischer hinterher. Mein Geld wird das sicher nicht sein!

Bye, bye BMW. Von euch kaufe ich kein Auto mehr; ihr habt in Zukunft einen Kunden weniger!


=> BMW holt Joschka Fischer - Aus Freude am Baren

Sperre von freien DNS-Servern

Schon seit Juli fängt Vodafone im UMTS-Netz den Traffic zu DNS-Servern ab und lässt ihn von seinen eigenen beantworten. Andere Provider werden vermutlich bald folgen. ZDNet zeigt, wie man die Sperre umgeht und freie Server nutzt.

Quelle

Meine IT-Kenntnisse reichen leider nicht aus, diesen Artikel wirklich zu verstehen, aber er scheint mir ziemlich wichtig zu sein.

Weiter verbreiten!

FDIC und kein Ende

Sicherlich hab ihr auf anderen Blogs oder durch die normalen Medien schon davon Erfahren, das die Staatliche Institution FDIC die Privaten Banken, deren Spareinlagen die FDIC gegen Bankrott versichert, „Anbettelt“ die Versicherungsprämien der nächsten Jahren im Voraus zu entrichten.
Eigentlich wollte ich nicht mehr über die FDIC Schreiben, da letztendlich die FDIC vom Schatzamt (Treasury Dep.) 500.000.000.000 (Mrd.) $ FRN beziehen könnte um Ausfälle zu begleichen. Dies will die FDIC momentan Vermeiden, da das als Tabubruch angesehen wird, und als Schwäche des US-Finanzplatzes angesehen werden kann. Da jedoch in der Vergangenheit schon andere Tabubrüche begangen wurden, ist es für mich fraglich, ob das in dem Fall extreme Verwerfungen an den Börsen geben würde. (siehe Quantitative Easing, TARP, Deutsche Bank die Nachrangige Anleihen nicht vorzeitig zahlt usw. etc.... )

Peter Schiff hat seine Gedanken hierzu in ein Video gegossen, welche ich uneingeschränkt Teile. Hier für diejenigen die nicht so gut Englisch können und sich vermutlich eine Übersetzung wünschen die wichtigsten Punkte:

  • Das Anbetteln der Versicherten Institutionen ist nichts anderes als ein Indirektes beziehen der Gelder aus Regierungsrettungspaketen, da ja die Banken von der Regierung Finanziell durch diverse „Werkzeuge“ gestützt und gefördert werden. (Anmerkung: stimmt nicht ganz, da die meisten dieser „Werkzeuge“ nur den Großbanken zur Verfügung stehen, nicht jedoch den tausenden kleinen und Mittleren Banken )
  • Die FDIC* ist vom Grundprinzip nichts anderes als Moral Hazard. Die Sparer müssen nicht nach Sicheren Banken suchen, da ja alle „SICHER“ sind und suchen sich somit Banken die Geringe Gebühren haben und hohe Sparzinsen/niedrige Leihzinsen. Auf der anderen Seite müssen die Banken nicht Konservativ agieren um Kunden zu bekommen, sie müssen Aggressiv am Markt agieren gefährliche Produkte erfinden/kaufen/verkaufen um massive „GEWINNE“ zu generieren, sodass sie Kunden mit niedrigen Gebühren und hohen Zinsen Ködern können.
  • Vermutlich werden alle Sparer ihr Geld von der FDIC bekommen, egal wie hoch ihr Sparguthaben ist, obwohl die FDIC momentan nur Guthaben offiziell bis 250 000$ FRN Versichert.
  • Das ausbezahlen aller Sparguthaben ist ein Indikator das die US-Regierung Deflation nicht zulassen möchte, und Inflation somit näher rückt. ( Deflation und Inflation sind höchst umstrittene und Definitionsbedingte Begriffe)

*Meiner Ansicht nach sind alle Einlagensicherungsfonds „Moral Hazard“ und stehen im Gegensatz zu einer Freien Marktwirtschaft, von einem Philosophischen Prinzipiellen Standpunkt aus gesehen.

Dienstag, 29. September 2009

Rolling Stone Magazine wird die Naked Short Seller bloßstellen!


Was für eine Nachricht...Freude schöner Götterfunken...
Matt Taibbi vom Rolling Stone Magazine, der durch seinen brillianten Artikel über Goldman Sachs berühmt wurde, wird sich eines Themas annehmen, das so explosiv wie undiskutiert geblieben ist - die Praxis der "ungedeckten Leerverkäufe" oder auch "Naked Short Selling", über das wir uns hier schon die Finger wund geschrieben haben. Er kündigt auf seinem Blog einen langen Bericht in der kommenden Printausgabe an. Ganz offensichtlich weiß er um die Zusammenhänge zu den Pleiten von Lehman Brothers und Bear Stearns. Es ist auch nicht so schwierig, da diese Informationen für alle frei im Internet verfügbar sind und er noch dazu inzwischen ein ausgezeichnetes Netzwerk hat. Das dokumentiert die Anekdote, von der er auf seinem Blog berichtet. Er wurde unabhängig voneinander von zwei Mitarbeitern des Senats kontaktiert, die ihm erzählt haben, wie unglaublich durchsichtig Goldman Sachs versucht im Vorfeld des von der Börsenaufsicht SEC einberufenen "Round Tables" Lobbyarbeit pro NAKED Short Selling zu betreiben, indem in einer kurzen Präsentation offenbar absichtlich gedeckte und ungedeckte Leerverkäufe vermischt werden.
Apropos "Börsenaufsicht" SEC. Matt Taibbi ist völlig zurecht fassunglos, wie dieses Phänomen vor den Augen der angeblich schärfsten Aufsichtsbehörde der Welt ohne jede legale wenn nicht strafrechtliche Konsequenz gegblieben ist. Die Behörde toppt sich sogar selbst und lädt NUR mutmaßliche Profiteure an ihren "Runden Tisch":


"So who will get to speak? Two guys from Goldman Sachs, plus reps from Citigroup, Citadel (a hedge fund that has done the occasional short sale, to put it gently), Credit Suisse, NYSE Euronext, and so on."


"Wer wird also Gelegenheit haben zu sprechen? Zwei Typen von Goldman Sachs, plus Vertreter von Citigroup, Citadel (ein Hedgefonds der gelinde gesagt gelegentlich Leerverkäufe tätigt), Credit Suisse, NYSE Euronext und so weiter."


Taibbi merkt an, daß in der ganzen Runde offenbar nur ein einziger Vertreter sitzt, der eine eigentlich absolut selbstverständliche Position vertritt, nämlich die, daß man nur Aktien verkaufen sollte, die man auch besitzt, wenn man schon nicht der Eigentümer ist. Man muß sich eine Aktien also zumindest vorher (!) leihen (!), bevor man sie verkaufen kann. Aber das ist den Herren um den "Runden Tisch" offenbar viel zu streng und die Börsenaufsicht fragt auch noch höflich nach deren Meinung...


Und das soll Kapitalismus sein?! Das ist Vetternwirtschaft der übelsten Sorte gegen die jeder ehrliche Kapitalist aufbegehren sollte!

Goldmanipulation bewiesen?

Zahlreiche Blogs und alternative Informationsseiten beschäftigen sich dieser Tage mit dem Thema "Goldmanipulation". Der umstrittene investigative Wall-Street-Underground-Blog "Zerohedge.com" hat eine Reihe von angeblich deklassifizierten Dokumenten veröffentlicht, die belegen sollen was die sogenannten "Goldbugs" seit Jahrzehnten behaupten: das die US-Regierung alles tue, um Gold den monetären Charakter zu rauben. Auch ohne die nun gefundenen Schriftstücke ist da ein eigentlich grotesk offensichtlicher Fakt, dem aber immernoch der Ruf der "verrückten Verschwörungstheorie" anhaftet. Peter Boheringer, Vorstand der Deutschen Edelmetallgesellschaft greift die Geschichte auf:
"Die US-Regierung und die CIA haben vor kurzem zwei bis dato geheime Dokumente von 1968 de-klassifiziert, die einen für Goldbugs zwar nicht überraschenden, aber dennoch faszinierend-schockierenden Blick in die Zeit einer Geldsystemkrise erlauben, welche den Menschen damals genau wie heute so nicht erklärt wurde. Ebensowenig wie das umfassende Goldpreis-„Management“ – damals wie heute."
Links bei Zerohedge (engl.):
Exclusive Smoking Gun: The Fed On Gold Manipulation
Declassified State Dept Data Highlights Global High-Level Arrangement To "Remain Masters Of Gold" By "The Reshuffle Club"

Heute in Germanistan: Nieder mit dem Laizismus!

Schule muss Gebetsraum für Muslime organisieren

In Berlin hat ein Moslem erfolgreich geklagt, in seiner Schule die Möglichkeit zu täglichen Gebeten zu erhalten.

Quelle

Die Federal Reserve gehört Privateigentümern?

Was gestern noch als antisemitische Verschwörungstheorie durchgeknallter Blogger und ähnlicher Irrer galt, findet heute seinen Weg in den Staatssender ARD:

Die Fed ist keineswegs eine Behörde, sondern eine Privatveranstaltung. 100 Prozent der Fed-Anteile liegen in den Händen privater Banken. Kein einziger Anteil wird von der Regierung gehalten.

Da kann man nur sagen: Audit the Fed, Then End It!

Europa: Liquiditätsgetriebene Aktienmärkte?

Letzte Woche haben wir die Situation in den USA gezeigt.
Diese Betrachtung musste jedoch ohne das umfassendste Geldmengenaggregat M3 auskommen, da die 1.850 Angestellten der Federal Reserve seit 3 Jahren zu viel Arbeit haben, als dass sie M3 noch veröffentlichen könnten ("costs of collecting the underlying data and publishing M3 outweigh the benefits").

Aber in Euroland lebt M3 noch.

Entwicklung von Anfang März bis Anfang September
(zum Vergrößern anklicken)

Die Flatline in rot ist Euro-M3. Man sieht: Von Inflation oder Liquidität ist weit und breit nix zu sehen. Die Aktienmärkte steigen trotzdem.

Ist unser neuer Außenminister ein Nationalist?

oder warum weigert er sich Fragen in der Sprache unserer Befreier zu beantworten?

German minister-to-be rebuffs question in English

The head of the Free Democrats (FDP), who are poised to enter government in coalition with Chancellor Angela Merkel's conservatives, was giving his first news conference since Sunday's election when a BBC reporter asked whether he might be willing to respond to a question in English.

"Would you please be so kind, this is a press conference in Germany," Westerwelle replied in German.

Undeterred, the reporter then asked Westerwelle if he could respond in German to a question in English, only to be rebuffed again.

"In Great Britain people are expected to speak English and it is the same in Germany, people are expected to speak German," Westerwelle answered.

Using a translator, the BBC reporter then proceeded to ask a question about how German foreign policy would change with Westerwelle as foreign minister.

Westerwelle dodged the question, before adding: "Just so it's clear, I'm happy to meet you for tea outside the press conference and then we can speak only English. But we're in Germany here."

Quelle

Montag, 28. September 2009

The Global Carry Trade and the Crimes of Patriots

Schlußbemerkung dieser fulminanten Abrechnung auf der Seite des renomierten "The Institutional Risk Analyst":
"Systemic risk, it seems, is not the result of bad regulatory policies, but the natural outcome of a system where income from productive economic activities is being increasingly supplemented with debt and inflation. Our political leaders say that such policies are meant to help the American people, but we've heard such empty justifications before. Call the policies of borrow and spend and print the "crimes of patriots," a powerful metaphor used by author Jonathan Kwitny to describe the bad acts of the CIA in the banking world decades ago. Since then, the money game and the role of government in our financial markets has only grown larger.

If the American people want to get the US financial system under control, then the first areas of investigation, we submit, must be fiscal and monetary policies. And if Americans do not soon get control over the habit of borrow and spend practiced by the Congress and facilitated by the Fed, then end result must be a populist backlash against Washington and incumbents in politics and the corporate world. As Congressman Ron Paul (R-TX) writes in his latest book, End the Fed: "Nothing good can come from the Federal Reserve… It's immoral, unconstitutional, impractical, promotes bad economics, and undermines liberty."

Ein Elephant im Raum

"Elephant in the room" (also "elephant in the sitting room", "elephant in the living room", "elephant in the parlor", "elephant in the corner", "elephant on the dinner table", "elephant in the kitchen", and "elephant on the coffee table") is an English idiom for an obvious truth that is being ignored or goes unaddressed. It is based on the idea that an elephant in a room would be impossible to overlook; thus, people in the room who pretend the elephant is not there might be concerning themselves with relatively small and even irrelevant matters, compared to the looming big one."

http://en.wikipedia.org/wiki/Elephant_in_the_room

Ron Pauls erster Auftritt nach dem H.R. 1207 Congressional Hearing

Wo ist die Schweiz sozialistisch, wo freiheitlich?

Die schnelle Antwort wäre: östlich des Röstigrabens freiheitlich, westlich sozialistisch.

Eine etwas exaktere Antwort ist aus dem Abstimmungsverhalten der Schweizer bzgl. der Erhöhung der Mehrwertsteuer ersichtlich:



Am extremsten ist die Abstimmung in den Kantonen Genf und Appenzell-Innerrhoden ausgefallen:

Genf: 65,9% Ja- und 34,1% Nein-Stimmen
Appenzell-Innerrhoden: 35,7% Ja- und 64,3 Nein-Stimmen

(für Karl dürfte dies keine Neuigkeit sein ...)

Wahlbetrug in Deutschland?

Nungut, die Überschrift ist auf Bildniveau, mir fiel keine bessere ein.
Mir ist bei der Europawahl schon aufgefallen, das die Wahlhelfer bei mir keine Identifikationsprüfung vorgenommen haben. Es wurde nur die Wahlkarte mit ihrer Liste verglichen und festgestellt, das ich hier wählen darf und das noch nicht getan habe. Das war auch so bei dieser Wahl in diesem Wahllokal, meine Eltern haben das selbe Berichtet, die wählen jedoch in einem anderen Wahlraum am selben Wahllokal. Jedoch soll das laut Xing-User "überall" gültige Praxis sein, außerdem behaupteten das sie, das sie einige Personen beobachtet haben, die mit mehreren Wahlkarten in unterschiedlichen Wahlräumen wählen gegangen sind. Bislang konnte ich nur von einem aus Baden-Württemberg das Verifizieren, darum hier die Öffentliche Frage, war das bei euch auch so, und wo habt ihr Gewählt? ( Bundesland, Ort )
Noch besser wäre es, wenn man einen Wahlhelfer fragen könnte wie sie die Personen ohne Personalausweis oder Reisepass Verifizieren, nur anhand der Wahlkarte. Sind auf ihren Listen vielleicht Persönliche Informationen, wie Körpergröße oder Alter ?
Auf Vielleicht kann ja auch die OECD Licht ins Dunkel bringen, da sie ja Deutschlands Wahllokale bei dieser Wahl stichprobenartig überprüft haben.

Samstag, 26. September 2009

Offener Brief an die Nichtwähler

http://klarmachen-zum-aendern.de/wp-content/uploads/2009/09/offener_brief.pdf

Liebe Nichtwähler,

wir schreiben euch diesen Brief, weil ihr die stärkste
politische Kraft in diesem Land seid. Bei der Europawahl
habt ihr mit 56,7% alle Parteien weit hinter euch
gelassen. Es ist gut möglich, dass ihr bei der kommenden
Bundestagswahl erstmals stärker werdet als CDU
und SPD.
Wir können es sehr gut verstehen, dass ihr nicht zur
Wahl geht. Wir haben von der Politik in diesem Land
auch die Nase voll. Alle vier Jahre dürfen wir Bürger
unser Kreuzchen für Kandidaten und Landeslisten
machen, die von Parteifunktionären in Hinterzimmern
aufgestellt werden. Dafür wird uns vor der Wahl
in professionell gestalteten Werbekampagnen das
Blaue vom Himmel versprochen. Nach der Wahl werden
diese leeren Versprechen dann eiskalt wieder einkassiert.
Die Sachzwänge sind dann schuld, oder die
leeren Kassen.
Zwischen den Wahlen haben wir Bürger ruhig zu
sein. Die Politiker wollen bei ihrer wichtigen Arbeit
nicht gestört werden. Sie bekommen schließlich von
den Lobbyverbänden eine Menge Geld dafür, deren
Entwürfe zu Gesetzen zu machen. Von den knappen
Diäten kann man ja kaum leben, und es ist auch viel
bequemer, die Vorlagen der Lobbyisten zu verwenden,
als selbst nachdenken zu müssen.
Kein Wunder, dass dabei oft Gesetze herauskommen,
die nichts als Schaden anrichten. Nach dem elften
September 2001 wurden zum Beispiel viele Gesetze
beschlossen, die uns angeblich vor dem Terrorismus
schützen sollen. In Wirklichkeit beschneiden sie unsere
bürgerlichen Freiheitsrechte immer mehr. Unsere
Daten werden gespeichert, unsere E-Mails gelesen,
unsere Computer heimlich durchsucht. Die Politiker
behaupten, sie hätten nicht die Absicht, einen Überwachungsstaat
zu errichten. Dennoch bauen sie so
fleißig daran, dass George Orwell seine Freude hätte.
Liebe Nichtwähler, wir respektieren es, wenn ihr diesmal
wieder nicht zur Wahl geht. Aber wisst ihr eigentlich,
dass jede Nichtwählerstimme vor allem den großen
Parteien zugute kommt? Wer nicht wählen geht,
stärkt die Große Koalition. Wollt ihr das wirklich?

Die gute Nachricht: Es gibt bei dieser Wahl eine echte
Alternative für Nichtwähler – die Piraten. Wenn ihr
eure Stimme nicht an die Altparteien verschenken
wollt und ein deutliches Zeichen setzen möchtet, dass
sich in diesem Land etwas grundlegend ändern muss,
solltet ihr am 27. September Piratenpartei wählen.
Wir versprechen euch, dass wir nie etwas versprechen
werden, das wir nicht halten können.
Unser Programm ist absichtlich so schlank gehalten,
dass ihr genau wisst, wofür wir stehen:

● fü die Stäkung der Bügerrechte und gegen
den Überwachungsstaat
● fü einen transparenten Staat und gegen den
„gläsernen Bürger“
● fü eine bessere Demokratie, bei der die Büger
die Politik aktiv mitgestalten können
● fü freien Zugang zu Kultur und Bildung

Für diese Ziele werden wir kämpfen. Einen Gemischtwarenladen
aus leeren Versprechungen wie die Altparteien
bieten wir bewusst nicht an.
Dienstwagen und Pensionen aus der Staatskasse interessieren
uns nicht. Wir können unser Geld woanders
besser verdienen. Wir gehen nur deswegen in die
Politik, weil wir es uns nicht mehr leisten können, sie
Menschen zu überlassen, die außer Parteipolitik nichts
gelernt haben. Die Lobbyisten werden natürlich versuchen,
uns genauso zu bearbeiten wie die Altparteien.
Doch wir sind Piraten – wir sind unbestechlich.
Liebe Nichtwähler, ihr habt es in der Hand, etwas in
der deutschen Geschichte noch nie Dagewesenes zu
schaffen. Wenn ihr bei dieser Wahl ausnahmsweise
nicht zu Hause bleibt, sondern die Piratenpartei wählt,
wird ein Ruck durch dieses Land gehen.
Wir stehen bei euch im Wort. Wenn wir uns korrumpieren
lassen sollten wie die Altparteien, dürft ihr uns
abwählen und beim nächsten Mal wieder zu Hause
bleiben. Gebt uns dieses Mal eure Stimme und wir
werden euch nicht enttäuschen!

Also: am 27. September wählen gehen und den Änderhaken
setzen!
Eure Piraten

Freitag, 25. September 2009

Alles ist O.K.

"Alle Regierungen versuchen, die Nachricht zu kontrollieren"

CNN-Auslandskorrespondentin Christiane Amanpour im Spiegel:

"Das Bestreben von Regierungen und Staaten, Journalisten an der Wahrheitsfindung zu hindern, werde immer größer: "Der eigentliche Punkt ist aber, dass es immer hieß, nur die Bösen würden Propaganda nutzen und versuchen, jeder Nachricht ihren eigenen Dreh zu verpassen. Aber heute macht das jeder. Alle Regierungen versuchen, die Nachricht zu kontrollieren - egal ob in den USA, in Europa oder anderswo."

VERSCHWÖRUNGSTHEORIE! UNSER PAPA STAAT IST DER BESTE!

Dresdner Bank: 44,6% der Mitarbeiter wählen die PIRATEN

Nachdem ich meine zunächst achtlos weggelegten Wahlunterlagen wieder gefunden habe, werde ich mich den Dresdner Bank Mitarbeitern Sonntag anschließen:

"Dresdner Bank: 44,6% der Mitarbeiter wählen die PIRATEN
...Bei der Sonntagsfrage der Dresdner Bank ergab sich ein auf den ersten Blick überraschendes Ergebnis: 44,6% aller Umfrageteilnehmer sprachen sich für die Piraten aus. Auf den Plätzen landen abgeschlagen CDU/CSU mit 22,6% und die FDP mit 11,4%. Für die SPD votieren lediglich 7,1% der Dresdner Bank-Mitarbeiter, für die GRÜNEN wollen 5,4% stimmen und die LINKE werden sogar nur 2,6% der Banker wählen...Auch wenn die Piraten zu Wirtschaftsthemen noch keine konkreten Programmpunkte formuliert haben, trauen viele Banker der Partei aufgrund ihrer basisdemokratischen Organisation und der bewiesenen Logik bei anderen Themen auch die Lösung dieser Probleme zu. Überdies stoßen längst nicht alle Entscheidungen und Forderungen der etablierten Parteien in der Finanzbranche auf Gegenliebe..."

Live Stream vom H.R. 1207 Hearing

http://boss.streamos.com/wmedia-live/financialserv/16489/300_financialserv-qwertyuiop_070131.asx

Wozu am Sonntag wählen?

Nachdem Bundestag und Bundesrat das Begleitgesetz zum Lissabon-Vertrag im Schnellverfahren durchgewunken haben, das Bundesverfassungsgericht eine Klage gegen eben dieses Begleitgesetz nicht angenommen hat, wird Bundespräsident Köhler heute die Ratifikationsurkunde des Lissabon-Vertrags ausfertigen.

Mit dieser Ausfertigung gibt die Bundesrepublik Deutschland heute ihre staatliche Souveränität auf.

Vorausgesetzt, dass nicht doch noch die Iren den Lissabon-Vertrag stoppen, werden somit in Zukunft alle relevanten Entscheidungen von den ungewählten Kommissaren des EUdSSR-Politbüros in Brüssel getroffen.

Die sonntägliche Bundestagswahl hat sich damit eigentlich erledigt. In Berlin wird ab jetzt sowieso nichts mehr entschieden.

Audit the FED!

Heute ist der Tag der Anhörung von Ron Pauls Gesetzesvorschlag "HR1207" zur FED-Transparenz.
Karl Denninger ist weder ein "Goldbug" noch ein Ron Paul Fan (im Gegenteil...), aber er faßt sehr schön zusammen, weswegen er dafür ist:
HR1207 - "Audit The Fed"


"Lustiger" kleiner Auszug:


"Notice two things:
It is Congress that has the right to borrow money, not Treasury. Those are very different branches of government (legislative .vs. executive.) Ergo "Treasury Bills" are in fact, absent explicit authorization (and no, a "debt ceiling" is not explicit authorization) unenforceable against The United States (are the Chinese aware of what our Constitution says, and that under a plain reading of it they are in fact holding worthless toilet paper should we so decide?)


and

It is Congress that has the right to regulate the value of money (through control of its issuance and value), not The Fed or Treasury (the executive.) That power rests in the legislative branch of government - and nowhere else."

Donnerstag, 24. September 2009

Aus der Reihe "Böses Gold": "Schulden sind die bessere Deckung für Geld"


Sind die Aktienmärkte inflationsgetrieben?

Zur Zeit liest man von so genannten Börsenexperten recht häufig, dass die Aktienmärkte inflations- bzw. liquiditätsgetrieben seien. D.h. aufgrund der von den Zentralbanken zur Verfügung gestellten Gelder stiegen. Einige behaupten sogar, dass es sich hierbei um den viel diskutierten Crack-Up-Boom handele.

Nun, zumindest wenn man die offziell von der Fed veröffentlichten Geldmengen zugrunde legt, kann das nicht stimmen.

Die beiden umfassendsten publiken amerikanischen Geldmengenaggregate sind MZM und M2. Diese stagnieren während sich die Aktienmärkte seid dem Tief Anfang März in immer luftigere Höhen aufschwingen:

Entwicklung von Anfang März bis Anfang September
(zum Vergrößern anklicken)

Fallen deswegen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA?

Heute sind wieder die wöchentlichen "Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe" in den USA vermeldet worden. Erwartet wurden 545.000, gemeldet wurden nur 530.000.
Nun sind wöchentliche Zahlen volatil und allzuviel ist da nicht herauszulesen, aber Zerohedge berichtet dennoch eine interessante Zahl: offenbar hat die sogenannte "exhaustion rate" im August 2009 mit 52,40% ein Allzeithoch erreicht. Diese "exhaustion rate" mißt die Zahl derjenigen Arbeitnehmer, die ihre Unterstützung aufgebraucht haben und nun keine mehr beziehen. Was in dem Kontext "100%" wäre, also worauf sich die 52,40% beziehen, weiß ich allerdings nicht. Es klingt im Kontext so, als sei damit die Zahl der aktuell Arbeitslosen gemeint:
Ich hatte heute schon darüber nachgedacht, ob die o.g. Statistik nicht schon deswegen irgendwann fallen müßte, weil immer mehr Amerikaner garkein Anrecht mehr haben, einen Erstantrag zu stellen. Diese Zahl von Zerohedge (Quelle: das Bureau of Labour and Statistics) deutet jedenfalls in diese Richtung.

Ökonomischer Sachverstand aus Teheran?

Der Oberschurke aus dem Iran verblüffte auf der UN-Vollversammlung mit Kenntnissen der Österreichischen Schule der Nationalökonomie:

"Es sollte nicht länger möglich sein, Milliarden fiktiven Reichtums in die globale Ökonomie zu pumpen durch das einfache Bedrucken von Papier. Damit wird Inflation erzeugt und ebenso werden damit auch in anderen Ländern soziale und wirtschaftliche Probleme ausgelöst."

Der Mann lässt wirklich kein Fettnäpfchen aus.

Mittwoch, 23. September 2009

Projekt INDECT: Die totale Überwachung


Ziel des EU-Projekts INDECT:

continuous and automatic monitoring of public resources such as: web sites, discussion forums, UseNet groups, file servers, p2p networks as well as individual computer systems

Alle Bürger werden somit unter Generalverdacht gestellt.
(Und die Universität Wuppertal - die der Pflege und Entwicklung der Wissenschaften dienen sollte - macht bei sowas einfach mal mit...)

Ron Paul - "Der Notenbanken-Jäger"

Das Handelsblatt entdeckt - besser spät als nie - Ron Paul und berichtet über seine Bestrebungen, tatsächlich sowas wie Transparenz von den Gottspielern einzufordern:


Der Notenbanken-Jäger
von Rolf Benders
Am Freitag rückt Ron Paul der Erfüllung seines Lebenstraums ein Stück näher: Der Finanzausschuss des Kongresses berät das Gesetz des 74-Jährigen, kernigen texanischen Abgeordneten zur vollständigen Überprüfung der allmächtigen US-Notenbank Fed und ihrer Geldpolitik. Und die Chancen stehen gar nicht so schlecht, dass Paul sich durchsetzt...




Wie viele aus der Branche der aussterbenden Mainstream-Medien, kann sich auch Herr Benders den Begriff "Verschwörungstheorie" nicht verkneifen:


"Trotz seiner teilweise verworrenen Verschwörungstheorien wächst die Zahl der Leser und Unterstützer, die in Anspielung auf den US-Unabhängigkeitskampf zu Tausenden auf "Tea Parties" demonstrieren. Die Wirtschaftskrise lasse die Wähler endlich seine Thesen verstehen, triumphiert er: "Schmerz bringt viele Menschen ins Auditorium."


"Verschwörungstheorie" scheint die neue Standardausrede für Journalisten zu sein, die von bestimmten sogar offiziell bestätigten Fakten nie etwas gehört haben und zu faul sind zu recherchieren.

Dienstag, 22. September 2009

Bringt MERS US-Banken in die Bredouille?

"Mortgage Electronic Registration Systems (MERS)" ist eine Art elektronisches Grundbuch, das die Transaktionshistorie von US-immobilien bzw. Hypotheken verfolgt. Aktuell befinden sich offenbar 60 Millionen Verträge in der Datenbank. Das System ist 1995 als Privatunternehmen von bekannten Namen der US-Immobilienindustrie gegründet worden (u.a. AIG, Fannie Mae, Freddie Mac, WAMU, CitiMortgage, Countrywide, GMAC, Guaranty Bank, und Merrill Lynch). MERS hat das Verpacken von Hypotheken in komplexen Verbriefungsstrukturen (CMBS etc.) erst ermöglicht, da nur so die Eigentumstitel "überwachbar" waren. Offenbar wurden die Daten auch benutzt, um Zwangsvollstreckungen ("Foreclosures") anzustoßen. Ein Gericht in Kansas hat nun festgestellt, daß MERS dazu kein Recht hat, weil aus den MERS-Daten offenbar nicht klar hervorgeht, wer denn nun genau der Darlehensgeber ist.

Was bedeudet das? Schwer zu sagen. Offenbar können sich Eigentümer nun gegen die Banken wehren und die werden es sehr viel schwerer haben, die Zwangsvollstreckungen durchzuführen. Den betroffenen hypothekenbesicherten Wertpapieren dürfte es aber nicht gut tun, es sei denn, daß es sogar besser ist, wenn die Immobilien nicht zwangsvollstreckt werden, weil sie dann weiterhin zu Mondpreisen in den Bankbilanzen stehen dürfen? Daran, daß der Cash-Flow dieser Anleihen leidet, ändert das wiederum aber nichts.

Matt Taibbi vom Rolling Stone Magazine, der mit seinem Kreuzzug gegen Goldman Sucks berühmt wurde, hält diese Entwicklung jedenfalls für "a potentially gigantic story". Der Richter in Kansas ist sich über die Folgen seines Urteils auch nicht ganz klar, meint aber, daß sie "weitreichend" (vast) sein könnten:

"I'm not certain with the satisfaction of mortgages that have been filed on behalf of MERS how good those are and I am not certain how good title to property is that people bought at these foreclosure sales if it turns or becomes established that MERS was indeed not only not the right party but misrepresented by way of their pleadings and affidavits that they held something they didn't own, so I'm not certain of the consequences but it seems vast."

Sonntag, 20. September 2009

Querschuss zum Thema Geld

Exzellente (bisher) zweitelige Serie zum Thema "Geld" beim Wirtschaftsquerschuß:




Ganz neu (20.09.2009):


"Numeri Teil II"
"What is Money? - Teil II: Numeri":


"Wenig beschäftigt müßige Geister mehr, als die Frage, wieviel Geld sie haben. Ohne zu wissen, was es denn sei, das sie in Zahlen fassen wollen, liefern sie die Vorlage für akademische Dispute, welches die richtige Geldmenge sei. Verhaftet in der goldigen Vorstellung, Geld sei eine Sache - man kann sie ja anfassen, sehen oder riechen -, wird von M0 bis M4 eine Frage ventiliert, die schon im Ansatz am Problem vorbeigeht: Das Geld, das wir heute verwenden, sind Forderungen gegen unbekannt, die sich zu gewaltigen Summen saldieren; Geld ist - mit einer kleinen Ausnahme - eine Forderungssumme (1)..."

Die US-Regierung mag kein Goldgeld

Wie könnte sie sonst so viel Geld ausgeben?



Quelle der Graphik:
Anmerkungen in Schwarz: Bavaria4RonPaul

Wie entsteht Geld wirklich?

Für einen Anhänger der Auffassung, daß "Geld" etwas physisch messbares sein sollte, ist schon die Vorstellung eines monetären Teilreservesystems esoterisch, in dem Banken Kreditgeld schöpfen, indem sie ein Vielfaches der Spareinlagen verleihen, was bspw. mit dem sogenannten "Mindestreservesatz" gesteuert werden würde. Diese Vorstellung beruht auf einem Verständnis, wie es sich beispielsweise in der Praxis von mittelalterlichen Goldschmieden ablesen läßt, die entdeckten, daß niemals alle Kunden das deponierte Gold auf einmal abholen würden, weswegen sie einen größeren Teil gegen Gebühr verleihen konnten. Die Banken haben es in der modernen Praxis viel viel weiter getrieben. Kreditgeld, wie wir es auf unseren Girokonten wiederfinden, entsteht heute einfach durch den Akt der Kreditvergabe gegen Sicherheiten. Die sogenannten Reserven, die sich dann bei den Zentralbanken befinden, folgen erst verzögert.


Folgender Blogeintrag gibt einen kurzen Einblick in die kontraintuitive Art und Weise, wie heutzutage das Lebensblut unserer Ökonomie das Licht der Welt erblickt:



We've all been taught that banks first build up deposits, and then loan extend credit and loan out their excess reserves.

But critics of the current banking system claim that this is not true, and that the order is actually reversed.
Sounds crazy, right? Certainly. But take a look at the following quotes:



“[Banks] do not really pay out loans from the money they receive as deposits. If they did this, no additional money would be created. What they do when they make loans is to accept promissory notes in exchange for credits to the borrowers' transaction accounts."-


1960s Chicago Federal Reserve Bank booklet entitled “Modern Money Mechanics”


"The modern banking system manufactures money out of nothing. The process is perhaps the most astounding piece of sleight of hand that was ever invented. Banking was conceived in inequity and born in sin . . . . Bankers own the earth. Take it away from them but leave them the power to create money, and, with a flick of a pen, they will create enough money to buy it back again. . . . Take this great power away from them and all great fortunes like mine will disappear, for then this would be a better and happier world to live in. . . . But, if you want to continue to be the slaves of bankers and pay the cost of your own slavery, then let bankers continue to create money and control credit."-


Sir Josiah Stamp, president of the Bank of England and the second richest man in Britain in the 1920s.


Banks create money. That is what they are for. . . . The manufacturing process to make money consists of making an entry in a book. That is all. . . . Each and every time a Bank makes a loan . . . new Bank credit is created -- brand new money.-


Graham Towers, Governor of the Bank of Canada from 1935 to 1955


[W]hen a bank makes a loan, it simply adds to the borrower's deposit account in the bank by the amount of the loan. The money is not taken from anyone else's deposit; it was not previously paid in to the bank by anyone. It's new money, created by the bank for the use of the borrower.-


Robert B. Anderson, Secretary of the Treasury under Eisenhower, in an interview reported in the August 31, 1959 issue of U.S. News and World Report


This is a bizarre concept, and you might not be convinced by these claims..."

Die "Inflation versus Deflation" Debatte geht weiter

Mish Shedlock und Dan Amerman treffen bei Financialsense.com aufeinander und führen eine hochinteressante Diskussion zu dem Thema, das weiterhin die Experten außerhalb des Mainstreams beschäftigt und spaltet. Vorwarnung: die Frage was uns droht - Inflation oder Deflation - ist in einem derart durchkorrumpierten globalen System, wie dem internationalen Geld- und Kreditwesen kaum eindeutig und unmißverständlich zu beantworten. Auch diese beiden Herren haben schon Probleme bei den Definitionen. Der Mainstream feiert währendessen wie üblich die Finanzpolitiker dafür, daß sie die Welt angeblich gerettet haben und stellt ihnen und sich immernoch nicht die unangenehmen Fragen zu unserem Kreditgeldsystem.
Zu den Experten auf unabhängigen Blogs, die die Krise haben kommen sehen, gehört auch der Australier Steve Keen, Wirtschaftsprofessor an der Uni Sydney, dessen Blogeintrag "The Roving Cavaliers of Credit" jeder gelesen haben sollte, der sich für das Wesen unseres modernen Geldes interessiert - auch wenn er kein "Austrian" ist (im Gegensatz zu Mish).
Neulich trat Steve Keen bei Max Keiser auf. Wer manche Groß-Banker als "Parasiten" bezeichnet, ist halt leider nicht mainstreamtaugglich.

Freitag, 18. September 2009

Warengeld schützt vor planwirtschaftlicher Hybris

In Ergänzung zu Christophs "Der Goldstandard schafft Wohlstand", möchte ich Bilder sprechen lassen:









Gefunden habe ich diese Bilder bei Chris Martenson. Der schreibt den Green-Shoot-Gläubigen ins Stammbuch:

"...As I wrote a while back in one of the more important reports I wrote this year entitled "It's Not Over - The Collapse in Household Credit Says So" , the most important determinant of recovery will be whether or not consumer credit will expand.
After all, since our money is debt, then increasing the amount of debt is an essential component of the very basis of our financial markets. After all, if everybody is expecting a few percent return on their bonds and equities, but the money supply is contracting, then quite a bit of disappointment is in store for whomever is expecting positive returns.
For now, the government and the Federal Reserve, like nearly all of their major foreign counterparts, are busy stimulating and bailing and borrowing to fill the void left by the dearly departed corporate and public borrowers
..."

Stiglitz hinterfragt Goldman Sachs Marktbeherrschung

Natürlich bei Zerohedge.com:

Stiglitz Questions Goldman's Size, Potential For Front Running

One month ago Zero Hedge proposed the following questions to Goldman Sachs in response to their vehement denials of HFT abuse:

...

3. Regarding Physical separation - It is refreshing that Goldman believes in the concept of Chinese walls. Since we are on the topic, would it be possible for Goldman to provide a snapshot of its trading floor and to distinguish where the flow traders and major fixed income and equity account salespeople sit in relation to prop traders and their analysts? We believe Goldman's credibility of a "force for good" would benefit significantly if readers knew that Goldman's prop traders were not constantly within earshot of hearing how many million shares of company X Fidelity may be buying, or how many million notional in CDS of company Y Och-Ziff may be a size buyer of.
...

Today, question 3 gets broad exposure in an interview in Daily Finance, where none other than former Council of Economic Advisors Chair (where he was succeeded by San Fran Fed's Janet Yellen), and 2001 Nobel Prize Winner in Economics Joseph Stiglitz discusses the implications how Goldman Sachs could potentially be abusing what is affectionately known on Wall Street as Information Asymmetry:
The main problem that Goldman raises is a question of size: 'too big to fail.' In some markets, they have a significant fraction of trades. Why is that important? They trade both on their proprietary desk and on behalf of customers. When you do that and you have a significant fraction of all trades, you have a lot of information. That raises the potential of conflicts of interest, problems of front-running, using that inside information for your proprietary desk. And that's why the Volcker report came out and said that we need to restrict the kinds of activity that these large institutions have. If you're going to trade on behalf of others, if you're going to be a commercial bank, you can't engage in certain kinds of risk-taking behavior.


Kompletter Artikel:

http://www.zerohedge.com/article/stiglitz-questions-goldmans-size-potential-front-running

The Leftists Are Right

Brillianter und sehr origineller Artkel bei Lew Rockwell:

"The Leftists Are Right
by David Calderwood
The leftist (i.e. dominant) version of America’s ongoing bank debacle typically begins and ends with rants about excessive greed among money-grubbing, capitalist pig bankers. "Silly leftists," is my first reaction, but then I pause.
Every banker in America operates inside the protective envelope of the Federal Reserve’s and U.S. government’s banking cartel. Inside this cozy system bankers borrow at artificially low rates "money" that represents the savings of no one (actually, it is all based on treasury debt, whose value rests on future extortion via the IRS) and originate outsized loans on assets whose prices are artificially raised by the very demand created by such "credit-from-nowhere" operations.
A banking charter was, for decades and decades, a system for generating income that was all but guaranteed because, absent a systemic disintegration, losses would be wiped clean by the central bank as "lender of last resort" and by government deposit insurance.
Heads I win, tails I don’t lose. You gotta’ love it..."

Hat Goldman Sachs die bulgarische Lotterie übernommen?

Der britische Telegraph meldet, daß der bulgarische Sportsminister Svilen Neykov eine Sonderuntersuchung der nationalen Lotterieziehungen angeordnet hat, nachdem zweimal hintereinander die selben Zahlen gezogen wurden (am 6.9. und am 10.9.): 4, 15, 23, 24, 35, und 42.
Also unter anderem die "Zahl der Illuminaten" und auch die Antwort auf die Frage "nach dem Leben, dem Universum und allem"...). Vielleicht finden interessierte Numerologen und Kabbalisten noch mehr in dieser Reihe. Die Eintrittswahrscheinlichkeit ist jedenfalls 4,2 Millionen zu 1. So eine Trefferquote traue ich nur Government Sachs zu und/oder den Hintermännern der kontrollierten Sprengungen von Bear Stearns und Lehman durch die Naked Short Selling Mafia.

Goldstandard schafft Wohlstand!

Unsere heutigen keynesianischen Politiker, Notenbanker und Volkswirte behaupten, dass Gold als Währungsanker ein "barbaric relic" sei. Die Wirtschaft könne unter einem reinen Papiergeldsystem (fiat money) mehr Wohlstand für die Menschen schaffen. Ein Goldstandard wie es ihn in der Vergangenheit gegeben hat, sei für die "moderne Welt" ungeeignet und hemme das Wirtschaftswachstum.

Lassen sich diese Behauptungen unserer Führer beweisen oder widerlegen? Unter streng wissenschaftlichen Kriterien nicht. Hierfür müsste nämlich die ceteris paribus-Regel gelten und heutige Zeiten sind natürlich nicht identisch mit früheren Zeiten.

Aber vergleichen lässt sich sehr wohl. Und das werden wir jetzt tun:

Die USA und der gesamte Rest der Welt (bis auf Schweizer; diese haben die Golddeckung des Franken erst in den Neunziger Jahren aufgegeben) leben seit dem 15. August 1971 unter einem reinen Papiergeldsystem. Bis zu diesem Tag galt das Abkommen von Bretton-Woods wonach jeder US-Dollar von den USA auf Verlangen in Gold umgetauscht werden musste. An diesem 15. August kündigte Präsident Nixon das Abkommen von Bretton-Woods gegenüber den anderen Staaten der Welt einseitig auf.

Seit 1971 sind inzwischen 37 volle Jahre vergangen. Zeit, die angeblich wohlstandsfördernde Funktion des ungedeckten Papiergeldes zu überprüfen.

Aber wie? Eine der besten Möglichkeiten ist es, die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (engl.: gross domestic product, GDP) zu betrachten:

Das Bruttoinlandsprodukt gibt den Gesamtwert aller Güter (Waren und Dienstleistungen) an, die innerhalb eines Jahres hergestellt wurden und dem Endverbrauch dienen.

Bei unserer Betrachtung fokussieren wir uns auf die USA selber. Es handelt sich einerseits um die größte Volkswirtschaft der Welt und andererseits gibt es dort das beste diesbezügliche statistische Zahlenmaterial.

Außerdem betrachten wir nicht das nominale GDP sondern das um die Inflation bereinigte reale GDP. Und da die Einwohnerzahl der USA je nach Jahr stark variiert, fokussieren wir uns auf das reale GDP per capita. Ein besserer Wohlstandsindikator als das reale GDP per capita dürfte kaum zu finden sein.

Weiterhin vergleichen wir identische Zeitspannen: Die letzten 37 Jahre mit Goldstandard von 1934 bis 1971 und die 37 Jahre ohne Goldstandard seit 1971 bis 2008.

Sowohl das reale GDP per capita 1934 als auch das von 1971 wird jeweils als 100 Prozent Ausgangsbasis zugrunde gelegt.

zum Vergrößern anklicken

Unter dem Goldstandard wuchs das reale GDP per capita auf 338%. Unter dem Papiergeldsystem nur auf 206%. In der selben Zeitspanne hat der Goldstandard also 64% (=338/206) mehr Wohlstand ermöglicht.

Im Durchschnitt ist das reale GDP per capita in den 37 Jahren mit Golddeckung von 1934 bis 1971 jedes Jahr um 3,35 Prozent gewachsen.
In den 37 Jahren seitdem ohne Goldstandard dagegen nur um 1,97 Prozent pro Jahr.

Wo das reine Papiergeldsystem verglichen mit der Golddeckung für die Menschen mehr Wohlstand ermöglicht? Nirgendwo!

In Wahrheit ist es genau umgekehrt.

Goldstandard schafft Wohlstand!

Dienstag, 15. September 2009

Ron Paul über "End the FED"

Coole Bildeinblendung: "Federal Government: One Giant Toxic Asset"

Rick Santelli bei CNBC: Stop the Propaganda

CNBC's Santelli Rips Media for Ignoring 9/12 DC March

Rette Deine Freiheit





Quelle: RetteDeineFreiheit.de

Vormals: DuBistTerrorist


Montag, 14. September 2009

Wenigen gehören die meisten Aktien

Bei vielen großen börsengehandelten Aktiengesellschaften wird nach Außen ein hoher sog. "Streubesitz" kommuniziert.

Ein paar prominente deutsche Beispiele: der Industriekonzern Siemens weist einen Streubesitz von 83% aus. Der Energiekonzern E.ON kommt auf 86% und der Automobilhersteller Daimler auf 78% Streubesitz.

Das Wort "Streubesitz" signalisiert, dass diese Aktien dem freien Börsenhandel zur Verfügung stehen und nicht von Großaktionären gehalten werden.

Der unbedarfte Medienkonsument wird daraus im Umkehrschluss folgern, dass Aktien im Streubesitz von Kleinaktionären wie ihm selber gehalten werden und das Aktienvermögen daher einigermassen breit in der Bevölkerung verteilt ist.

Dieser Eindruck wird so teilweise sogar von den Medien erweckt. So findet sich in einem Börsenlexikon folgende Erklärung:

"Der Streubesitz hingegen beschreibt die Anteile am Aktienkapital, die den Besitzer oft wechseln oder die von vielen verschiedenen Personen gehalten werden - Kleinanleger beispielsweise, die die Aktien zwecks Erfolgsaussichten halten und nicht, um das Unternehmen irgendwann übernehmen zu wollen."

Nichts könnte falscher sein!

Die aktuelle Studie "Backbone of complex networks of corporations: The flow of control" der Wissenschaftler James Batrumieu Glattfelder und Dr. Stefano Battiston von der ETH Zürich kommt zu dem Schluß, daß die meisten großen Aktiengesellschaften der Welt nur wenigen Eigentümern gehören.

Wie kann das sein?

Nun: betrachtet man nur die unterste Ebene (z.B. Siemens) so sieht man großen Streubesitz und daher relativ viele Eigentümer. Jedoch haben nur wenige dieser vielen Eigentümer einen Aktienanteil von zum Beispiel zwei, drei oder vier Prozent. Der Rest des Streubesitzes verteilt sich auf hunderttausende Anleger mit jeweils 0,000001% Aktienbesitz.

Geht man jedoch - wie die Autoren der besagten Studie - eine Ebene höher und untersucht den Streubesitz aller großen Unternehmen, so stellt man fest, dass es immer wieder diesselben (!) Eigentümer sind, die zwei, drei oder vier Prozent Aktienanteil halten.

Daraus folgt, dass die Unternehmen dieser Welt nur von einer Hand voll Eigentümer besessen und kontrolliert werden.

Hier die Essenz der Studie im Wortlaut:

"The statement that the control of corporations is dispersed among many shareholders invokes the intuition that there exists a multitude of owners that only hold a small amount of shares in a few companies.
However, in contrast to such intuition, our main finding is that a local dispersion of control is associated with a global concentration of control and value.
This means that only a small elite of shareholders controls a large fraction of the stock market, without ever having been previously systematically reported on."

Der ausgewiesene Streubesitzanteil verschleiert also die tatsächliche Eigentümerstruktur eher als dass er sie offenbart.

Hier die zehn am häufigsten vorkommenden Anteilseigner:

Capital Group
Fidelity Investments
Barclays
Franklin Resources
AXA
J.P. Morgan
Dimensional Fund Advisors
Merrill Lynch (eine Tochter der Bank of America)
Wellington Management
UBS

Diese Anlagefirmen verfügen mittels ihrer Stimmrechte über konzentrierte Kontrollmöglichkeiten an den weltweiten Aktienmärkten. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass die Eigentümerstruktur der von diesen Firmen verwalteten Vermögen alles andere als durchsichtig ist, so stellt sich die Frage nach oligarchen Einflussmöglichkeiten.

Die Autoren der Studie lenken somit erstmals den Blick auf einen bisher unbeleuchteten Aspekt der Kapitalmärkte.

Freitag, 11. September 2009

9/11: Heute vor acht Jahren

wurden in den USA mehr als 3.000 Menschen ermordet.

Der Film "9/11 - WAS STECKT WIRKLICH DAHINTER?", der vor fünf Tagen im Österreichischen Fernsehen gesendet wurde, beleuchtet die Hintergründe dieses Verbrechens und ist inzwischen auch auf YouTube verfügbar:

Donnerstag, 10. September 2009

The Revolution is on


Wer die Methoden der Manipulation kennt, kann sich besser vor Fremdbestimmung schützen

Die Methoden der Manipulation sind bei uns kein öffentliches Thema. Die Mehrheit kennt sie nicht und durchschaut sie nicht, obwohl es sich dabei um ziemlich einfach zu erkennende Tricks handelt, die wir teilweise sogar aus unserem Alltagsleben kennen.

=> weiter auf den NachDenkSeiten

"End the Fed" von Ron Paul bereits auf der Bestseller-Liste



Danke an Kristof für diesen Hinweis!

Zuwanderung – Abrechnung mit einem Mythos

titelt die "Welt" und weiter:

Bereicherung oder Bedrohung? Ein US-Journalist hat die Geschichte der Immigration analysiert – und sieht für Deutschland und Europa dramatische Konsequenzen. Europa hat seinen Bedarf an Arbeitskraft von Zuwanderern überschätzt. Immigranten beanspruchen die Sozialsysteme mehr, als sie dazu beitragen.

zum Artikel

Mittwoch, 9. September 2009

Max Keiser bei Russia Today

"US is on the slippery slope to economic collapse"

Prof. Hankel: Unser Weg in den Staatssozialismus

Sehr interessantes Interview zwischen Michael Mross von MM-News und Prof. Wilhelm Hankel:

Das Schlimmste kommt noch
von Michael Mross

"Sonntag, 30. August 2009
Interview mit Prof. Wilhelm Hankel über die Auswirkungen der Krise und Perspektiven für die Zukunft. Bestes Szenario: Stagnation für die nächsten 5-10 Jahre. Für viele Menschen steht das Schlimmste aber noch bevor. Krisenbewältigung der Politik "grotesk". Bankenrettung Wahnsinn. Die privatkapitalistische Gesellschaft auf dem Weg in den Staatssozialismus..."

Artikel und Video unter:

http://www.mmnews.de/index.php/200908303665/MM-News/Das-Schlimmste-kommt-noch.html

Dienstag, 8. September 2009

Alex Jones "Big Story"

Nachdem ich heute bei Freeman von Alex Jones "Großartiger Neuigkeit" gelesen hatte, war ich Neugierig was es denn so Tolles zu Berichten gibt.
Im Prinzip nix neues, alter Wein in neuen Schläuchen. Charlie Sheen erneuert seine Forderung, das 9/11 erneut Untersucht werden soll und bietet sich als Celebrity-Gallionsfigur an.
Das "NEUE" daran ist, das sie es als "Grassroots-Bewegung" aufziehen wollen. Deswegen sind sämtliche Informationen auf einfache Zugänglichkeit "Kompiliert" ohne Vermutungen, und alles auf Basis von Öffentlichen Dokumenten und Äußerungen, dabei wird auch auf die Quellen verlinkt. Des weitern bietet sich Charlie Sheen als Köder an, jedoch so der Plan, in der Vergifteten Version. Der Köder ist ein Fiktives Interview von Charlie Sheen mit OBAMA! und lautet "20 Minutes with the President". Die Mainstream Medien sollen Verführt werden das Thema aufzugreifen und Sheen anzugreifen. Da jedoch nur belegbare Fakten verwendet wurden, sollen sich die Medien daran die Zähne ausbeißen, so der Plan.

Was daraus wird, wird die Zunkunft zeigen, Alex Jones hatte Heute auf jeden fall einen großen Internetrummel, das wird seine Werbekunden sicherlich gefreut haben.

Upps!

Dollar runter, Gold rauf über 1000$ die Unze, was ist da los ?
Seit letzter Woche Donnerstag karpft Gold knapp unter der 1000$ Grenze, aber selbst die Schlechten Arbeitsmarktsdaten vom Freitag konnten Gold nicht über 1000$/Oz befördern, was könnte denn der Grund dafür sein, das es heute in den frühen Handelsstunden um knapp 10$ Anstieg und die Unze Aktuell $1004,80 kostet? Liegt es vielleicht daran, das die Chinesen in Hong Kong heute Bonds in Renminbi in höhe von läppischen 6 Mrd. Yuan ( ca 900 Millionen USD ) Ausgegeben haben? Vielleicht! Was denkt ihr ?

*** Update ***

Imperium schlug am Spätnachmittag zurück, Gold wieder unter 1000 USD.

Karl Denninger über die US-Schuldenfalle

Must read:

http://market-ticker.denninger.net/archives/1415-Labor-Day-Musings-Part-II.html

Must see:

Montag, 7. September 2009

Inflation oder Deflation - neue Serie bei Jim Puplava

In Teil 1 der neuen Serie zum großen Thema unter Finanzgurus spricht "Inflationista" Jim Puplava mit "Deflationista" Robert Prechter:

http://www.netcastdaily.com/broadcast/fsn2009-0905-3a.mp3

Zur Bundestagswahl 2009: Wir sind das Volk 2.0.

"Wir sind das Volk 2.0", vom 26. Oktober 2007 aber immernoch brandaktuell:




Laut der lustigen Youtube-Statistik besonders beliebt bei jungen Mädchen zwischen 13 und 17 und Männern mittleren Alters:

Ein neuer politischer Neusprech-Bullshitbegriff: "Stabilisierungseinsatz"

Das Bombadieren der Afghanen durch die Bundeswehr hat einen neuen Namen:


Stabilisierungseinsatz


Bundeskriegsminister Franz Josef Jung (CDU):

"Die Bundeswehr befindet sich in Afghanistan in einem Stabilisierungseinsatz, der nichts mit Krieg zu tun hat."


Ich meine:
Die Bundeswehrler schwören, "das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen". Vom 5.000 km entfernten Kunduz kann ich im Eid nichts lesen.

Bring them home!

Sonntag, 6. September 2009

Fernsehtipp: "9/11 - WAS STECKT WIRKLICH DAHINTER?" heute, 6. Sept., im ORF2 um 22:50 Uhr

Wieso reagierte die Luftabwehr am 11. September nicht?

Warum stürzte das World Trade Center 7, ein abseits der beiden Türme gelegenes Hochhaus, Stunden nach den Anschlägen noch ein?

Wo sind die Trümmer der Flugzeuge geblieben?

Mit solchen und anderen Fragen beschäftigt sich die Dokumentation mit dem Originaltitel: "Zero: An Investigation Into 9/11" und stellt damit die offizielle Version des Tathergangs grundlegend in Frage.


ORF2
heute, 6. September 2009
22:50 Uhr

Freitag, 4. September 2009

Bundestagswahl: Wahl-o-Mat

Allen Lesern, die eventuell am 27. wählen wollen, aber noch nicht sicher sind welche Partei, empfehle ich den "Wahl-o-Mat".

Ich bin anscheinend Sezessionist. Der Wahl-o-Mat empfiehlt mir nämlich die Bayernpartei:


Und die steht nach eigenen Angaben hierfür:

Die Bayernpartei tritt seit 1946 für ein von der Bundesrepublik Deutschland unabhängiges Land Bayern ein und fordert Mitbestimmungsrecht auf europäischer und internationaler Ebene. Damals gab es weder das deutsche Grundgesetz, noch einen Länderfinanzausgleich, aber bereits die bayrische Verfassung, die durch eine Volksabstimmung legitimiert ist. Eine solche Abstimmung hat es für das Grundgesetz bis jetzt noch nicht gegeben.


Und hier ein paar Schmankerl aus dem Parteiprogramm der Bayernpartei:


Stark vereinfachtes Steuersystem mit einem Spitzensteuersatz von 35% (nach Paul Kirchhof).

Stop der Auslandseinsätze der Bundeswehr, Verwendung der Bundeswehr als reine territoriale Verteidigungsarmee.

Kulturhoheit der europäischen Regionen ohne einheitliche sog. "deutsche Leitkultur".

Landwirtschaftliche Direktvermarktung, Verbraucherschutz durch Herkunftsbezeichnungen, Verbot von Tiermehl und Agrarfabriken, Verbot von Tiertransporten und unsinnigen Tierversuchen.

Kommunale Selbstverwaltung und kommunale Wasserversorgung ohne Großkonzerne.

Abschaffung der Ökosteuer.

Regionalismus statt Nationalismus eingebettet in einen europäischen Staatenbund.

Verhinderung eines Überwachungsstaates.


Klingt in der Tat nicht schlecht! Danke Wahl-o-Mat!

Am US-Arbeitsmarkt geht es wieder aufwärts

Äh pardon, gemeint ist natürlich die Arbeitslosenrate.
Nach 9,4% im Vormonat jetzt 9,7%

Donnerstag, 3. September 2009

Hong Kong holt sein Gold nachhause

"Vertrauen ist der Anfang von allem"...heißt ein Werbespruch...Kein Vertrauen mehr ist dann das Ende von was?

"HONG KONG (MarketWatch) -- Hong Kong is pulling all its physical gold holdings from depositories in London, transferring it to a newly-built high-security depository at the city's airport, in a move that won praise from local traders Thursday...

http://www.marketwatch.com/story/hong-kong-recalls-gold-reserves-from-london-2009-09-03

Dienstag, 1. September 2009

Und noch ein Grund für die Piraten: Bundesregierung will alle Banküberweisungsdaten an USA ausliefern

=> http://www.daten-speicherung.de/index.php/bundesregierung-will-ueberweisungsdaten-an-usa-ausliefern/

Bayerische Polizeibeamte haben Privaträume des Pressesprechers der Piratenpartei durchsucht

Frankfurter Rundschau

B4RP meint:
In 26 Tagen kann der Wähler diese Aktion würdigen und sein Kreuzchen z.B an dieser Stelle machen:

Gold Manipulation: They Are About to Hit the Wall

Lars Schall hat für MMnews ein Interview mit dem GATA Chairman Bill Murphy geführt:

Gold Manipulation: They Are About to Hit the Wall

Lesenswert!

Demokratie ist super (wenn man Politiker ist)

Artikel 20 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland legt fest:

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer [...] Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen [...] ausgeübt.

Und das sind die Wähler in unserer Demokratie:



Als Antidot empfehle ich:

US-Insider mißtrauen den "green shoots"

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