Mittwoch, 29. Dezember 2010

FIAT MONEY: Vatikan gründet Zentralbank?!

"Ein Ziel sei es dabei, die Operationen der immer wieder in die Schlagzeilen geratenen Vatikanbank IOR und anderer päpstlicher Finanzeinrichtungen zu überwachen, berichtete die Turiner Tageszeitung «La Stampa» am Mittwoch. Außerdem gehe es dem Vatikan um die Anpassung seiner Bankgeschäfte an die internationalen Normen. Papst Benedikt XVI. wolle das vatikanische Zentralinstitut an diesem Donnerstag mit einer Bekanntmachung (Motu Proprio) vorstellen."

Frank Schäffler (FDP) im "DS-Magazin"

"DS-Magazin: Das Meinungsforschungsinstitut Emnid sieht das Potential für eine neue bürgerliche Rechtspartei bei rund 20 Prozent. Wäre es nicht sinnvoll oder geradezu zwingend notwendig, dass eine durch den "Liberalen Aufbruch" gewandelte FDP diese zweifellos vorhandene Lücke füllt?

Frank Schäffler: Nein, das Potential für eine klassisch-liberale Partei liegt ebenfalls bei 20-25 Prozent. Liberale sind das Gegenteil von rechts. Rechte glauben - wie die Linken - an den fürsorgenden "Vater Staat". Wir setzen auf die Kraft des Einzelnen und sehen die Rolle des Staates in der Durchsetzung des Rechts, das auf allgemeinen und gleichen Regeln für alle Menschen beruht".
Hervorhebung von B4RP. Das ganze Interview gibt es hier:
http://www.frank-schaeffler.de/presse/medienspiegel/1473

Montag, 27. Dezember 2010

Simple Planet: A Spectre is Still Haunting Europe...

Simple Planet: A Spectre is Still Haunting Europe...:
"But this time it's not necessarily Communism, or any other label used by humans to conveniently understand their complex forms of socioeconomic organization. It's the spectre of an unrelenting reality, emerging from the depths of history, with no plans to follow but its own. What exactly, then, is reality and why does it have its own plans? These are not easy questions to answer, but many brilliant minds have had much to write and say on the topic. It may be safe to say with near certainty that, if nothing else, reality is constantly evolving and always lingering in the furthest boundaries of our comprehension".

Petition zur Entkriminalisierung von Hanf

Der deutsche Hanfverband hat eine Petition beim Bundestag gestartet, die die Nutzung von Cannabis entkriminalisieren soll. Die Sonderseite mit allen Infos lautet http://cannabispetition.de/.

Hier spricht der Initiator:




Hier ist was Ron Paul dazu sagt:

Ron Paul on Marijuana, Prohibition, and Personal Freedom

Donnerstag, 23. Dezember 2010

The Charade of World Depression

Interessante Gedanken beim Daily Bell, inkl. Spekulationen über "Foundation X":

The Charade of World Depression

BankofAmericasucks.com

Die größte amerikanische Bank, BoA, hat offenbar hunderte Domainnamen aufgekauft, die man nutzen könnte, um sich über sie lustig zu machen:


"Company defensively registers hundreds of domain names for its senior
executives and board members.

As Bank of American awaits a possible release of information from WikiLeaks, it wants to ensure that you don’t think its executives suck. Or blow for that matter.
The company has been aggressively registering domain names including its Board of Directors’ and senior executives’ names followed by “sucks” and “blows”.

For example, the company registered a number of domains for CEO Brian Moynihan:
BrianMoynihanBlows.com, BrianMoynihanSucks.com, BrianTMoynihanBlows.com, and BrianTMoynihanSucks.com. Just to be sure, it also picked up the .net version of these names and some .orgs as well.

I count hundreds of such domain name registrations on December 17 alone. They were registered through an intermediary that frequently registers domain names on behalf of large companies.

Some of the other names are for CFO Charles Noski, Chairman of the Board
Charles Holliday, and board member Charles Rossotti (who is also Senior Advisor, The Carlyle Group).

I’m not sure if this strategy will work. You can always go register BrianMoynihanBlows.info."


Zumindest wirkt BoA damit nicht unbedingt den Gerüchten entgegen, daß sie das Ziel der nächsten Wikileaks sein könnte.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Jim Rickards Pentagon-Vortrag

Trailer:





Die ganze Rede ist bei Youtube oder hier verlinkt:
http://outerdnn.outer.jhuapl.edu/rethinking/VideoArchives.aspx

Dienstag, 21. Dezember 2010

Good Money? Bad Money? Freegold!

Sehr geiler Artikel bei FOFOA:

Kicking the Hornets' Nest
Die entnommene Graphik finden wahrscheinlich nur monetäre Nerds cool, aber ich bin ja einer:

Dennis Kucinich: Delete the FED

Wow, offenbar ein bahnbrechender Gesetzesvorschlag von Dennis Kucinich:

Dennis Kucinich, which many people have (properly) labeled as one step removed from a communist in the past, and who has a reputation as having a hard-core left slant in his politics, has just written up and introduced a bill that will fundamentally restore the free market - for real - to banking and credit.

It will also piss a lot of people off.

His bill would end the process of money issuance by The US Federal Government as a debt instrument. It would thus restore actual "lawful money" as Ron Paul claims to want, but in a form he has never, ever elucidated. It does, however, exactly match up with the base position I have propounded upon, along with Bill Still and a few others.




http://market-ticker.denninger.net/akcs-www?singlepost=2323337

Wir schreiben (noch) das Jahr 2010: Die SZ entdeckt Ron Paul

Ich lese in der SZ inzwischen nur noch den Sportteil am Wochenende, weil ich mir nicht die Zeit nehme die oberflächlichen Versionen von monatealten Entwicklungen zu lesen, aber im Wirtschaftsressort war mir Nikolaus Piper immerhin damals positiv aufgefallen, als ich noch darin geblättert habe. Heute ist mir lustigerweise von meiner nicht-libertären Verwandschaft (bin das libertäre Schaf der Familie) zugetragen worden, daß in der Süddeutschen ein Artikel über Ron Paul stehe und die Art und Weise, in der meine unkundigen Verwandten darüber sprachen, ließ mich vermuten, daß er nicht als homophober reaktionärer kreationistischer Spinner dargestellt worden war. Es klang richtig positiv und mein Onkel ist jetzt gar stolz auf mich, weil ich doch schon so lange von diesem Mann rede. Tatsächlich hat nun Nikolaus Piper unter der Unterschrift "Schafft die Fed ab" einen Artikel über Ron Paul verfaßt, den ich als weitestgehend akurat und fair betrachte.


Ich habe nur ein paar kleine revisionistische Anmerkungen.




"Der heute 75 Jahre alte Ron Paul machte 2008 international Schlagzeilen, als er sich für die Republikaner um die Präsidentschaft bewarb und dabei scharfe Kritik
am Irak-Krieg äußerte."




Hätte Ron Paul im Jahr 2008 "international Schlagzeilen gemacht", hätte ich mir nicht mit Christoph die Finger wundschreiben müssen, um irgendwie wenigstens etwas Aufmerksamkeit für seine Ansichten und Thesen zu gewinnen. Ich bin überzeugt davon, daß die westlichen Massenmedien die Präsidentschaft von Ron Paul verhindert haben. Durch Unterlassung. Ich hätte niemals einen solchen totalen medialen Black-Out für möglich gehalten, speziell bei dem Schlagzeilen-POTENZIAL der Ron-Paul-Grassroots-Bewegung. Wäre für Obama so etwas enstanden, wäre es gnadenlos ausgeschlachtet worden.






"Auch sein Engagement gegen die Fed erklärt sich aus diesem libertären Denken
heraus. Paul hält die Fed schlicht für verfassungswidrig. Seine Position ist
dabei historisch und ökonomisch nicht besonders gut begründet. Die
Verfassungsväter der USA beschäftigten sich 1787 überhaupt nicht mit der Frage, wie die Geldordnung aussehen sollte.
"

Nein, überhaupt nicht, Herr Piper (PS: Google ist sowas von praktisch...unbedingt ausprobieren!):


"Paper money has had the effect in your state that it will ever have, to ruin commerce, oppress the honest, and open the door to every species of fraud and injustice." (letter to J. Bowen, Rhode Island, Jan. 9, 1787) "If ever again our nation stumbles upon unfunded paper, it shall surely be like death to our body politic. This country will crash."
--George Washington

"I believe that banking institutions are more dangerous to our liberties than standing armies. Already they have raised up a money aristocracy that has set the government at defiance."
--Thomas Jefferson, at the Constitutional Convention (1787)

"All the perplexities, confusion and distress in America arise not from defects in the Constitution or Confederation, not from a want of honor or virtue so much as from downright ignorance of the nature of coin, credit and circulation."
--John Adams, at the Constitutional Convention (1787)

http://aldbook.wikispaces.com/Our+Founding+fathers,+and+others,+about+money+and+banking



Tja, wie sagte schon Matt Taibbi vom Rolling Stone:


Montag, 13. Dezember 2010

Was treiben eigentlich die apokalyptischen Sekten?

Eines der unangenehmsten Themen, mit denen ich mich beschäftige, sind die Machenschaften apokalyptischer Sekten innerhalb der großen Weltreligionen. Ich hoffe sehr, daß der Umstand, daß sich kaum jemand sonst dafür zu interessieren scheint, wirklich ein Beleg dafür ist, daß diese Kreise harmlos sind und Warner bloße "Spinner".



ECB may ask states for more capital - RTÉ News

ECB may ask states for more capital - RTÉ News

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Ron Paul bekommt einen neuen Posten

Er wird wohl Vorsitzender dieses Kommittees: United States House Financial Services Subcommittee on Domestic Monetary Policy and Technology. Vielleicht kann er ´mal die Frage klären, ob man QE mit "Geld drucken" umschreiben kann oder nicht.


Mittwoch, 8. Dezember 2010

The Federal Reserve: America’s Fourth Branch of Government

The Federal Reserve: America’s Fourth Branch of Government


"The Federal Reserve is America's Fourth Branch of government and Ben Bernanke is, in effect, the economic czar of the country. The Fourth Branch? The Fed and the Fed alone has the power to determine how much money should be in the economy. Such vast power over our lives makes the Fed a de facto fourth branch of government. Yet, its powers are not defined by the Constitution, and neither the chairman nor senior officials are elected by the people."

Crash JP Morgan, buy Silver?

Ich verfolge die Aktion von Max Keiser mit einer Mischung aus Sympathie und Skepsis. Don Harrold geht es offenbar genauso:



Das komplette Video gibt es hier:

http://daytradeshow.com/crash.htm

Und ein Addendum:

Dienstag, 7. Dezember 2010

Anonymous to the Governments of the World - Web Censorship







Einlagensicherung gefährdet?

Die Süddeutsche meldet unter der knackigen Überschrift in der Rubrik "Rechte der Sparer" "Dann ist das Geld halt weg":

"Einlagensicherungsfonds ist ein kompliziertes Wort, suggeriert aber, das angesparte Geld der Kunden sei in jedem Fall sicher. Doch das ist ein Irrtum: Ein Gerichtsurteil kappt die Rechte der Sparer bei einer Bankenpleite.."

Um es gleich vorweg zu nehmen, wer schon das Wort "Einlagensicherungsfonds" kompliziert findet, sollte vielleicht besser nicht zum Thema schreiben. Aber der Autor macht es spannend:

"Bankkunden sind bei Pleiten ihres Instituts künftig stärker dem Gutdünken des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) ausgesetzt. Sie haben auch juristisch wenig Chancen, dagegen vorzugehen. Dies zumindest ist die Folge des aktuellen Landgerichtsurteils. Es handelt sich um das erste veröffentlichte Urteil, das sich mit Entschädigungsansprüchen gegenüber dem BdB auseinandersetzt (Aktenzeichen: 10 O 360/09)."

Das besagte Urteil ist vom 15.06.2010 und ist hier zu finden:

http://bit.ly/iiaRFl

Stutzig gemacht hat mich diese Passage des wackeren SZ-Kleinsparer-Anwaltes:

"In dem Rechtsstreit forderte eine Filmfondsgesellschaft vergeblich Entschädigung für die ausgebliebene Lizenzzahlung des Bankhauses Lehman Brothers, das 2008 im Zuge der Finanzkrise zahlungsunfähig wurde."

Wie im Urteil, das der SZ-Journalist vermutlich nicht gelesen hat (er wird ja auch nur für`s Schreiben bezahlt) genau dargelegt wird, geht es um eine Teil-Zahlung aus einem Filmvermarktungsvertrag, die Lehman am 22.12.08 hätte bezahlen müssen. Am 28.10.08 hatte das BAFIN Lehman aber bereits für zahlungsunfähig erklärt. Ich bin kein Jurist, aber ich bin mir recht sicher, daß der Entschädigungsfonds der Banken hätte zahlen müssen, wenn Lehman das Geld z.B. bereits auf das Konto des Filmfonds eingezahlt hätte, es also bereits eine Sichteinlage gewesen wäre (dann hätte höchstens noch ein Konkursverwalter Anspruch darauf erheben können, wenn es an der Rechtsgrundlage für die Überweisung gemangelt hätte).

Jedenfalls würde ich aus dem Fall nicht ableiten, daß "Bankkunden bei Pleiten ihres Instituts künftig stärker dem Gutdünken des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) ausgesetzt" seien und ich glaube, ich bin bislang nicht als Lobbyist der privaten Bankenlandschaft aufgefallen. Im Gegenteil. Ich finde "Privatbank" ist heutzutage in unserem Bailout-Zombie-Staatskapitalismus so ein Oxymoron, daß man "Privatbanken" auch gleich alle verstaatlichen kann, damit sich wenigstens deren Vorstände nicht bereichern können.

Aus dem Urteil:

50a. Die Voraussetzungen, unter denen eine Zahlung aus dem Einlagensicherungsfonds erfolgen kann, sind in § 6 SEF geregelt. Von entscheidender Bedeutung ist dabei vorliegend die in § 6 Nr. 1 erster Spiegelstrich SEF normierte Voraussetzung. Unter den Einlagensicherungsfonds fallen danach Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten (insbesondere Privatpersonen, Wirtschaftsunternehmen und öffentliche Stellen), die in der Bilanzposition “Verbindlichkeiten gegenüber Kunden” auszuweisen sind. In der Fußnote 1 zu § 6 SEF findet sich eine Konkretisierung dazu, was unter “Verbindlichkeiten gegenüber Kunden” zu verstehen ist. Dort heißt es:

51“In dieser Position sind im Wesentlichen enthalten Sichteinlagen, Termineinlagen, Spareinlagen einschließlich der auf den Namen lautenden Sparbriefe.”

52Zwar ist der Aufzählung in der Fußnote kein abschließender Charakter beizumessen werden, wie bereits aus der dort verwendeten Formulierung “im Wesentlichen” geschlossen werden kann. Dessen ungeachtet ist davon auszugehen, dass Leistungen aus dem Einlagensicherungsfonds nur für Verbindlichkeiten gegenüber Kunden gewährt werden können, welche mit den in der Fußnote aufgezählten Einlagen vergleichbar sind. Es müsste demzufolge eine Vergleichbarkeit gegeben sein zwischen den in der Fußnote 1 zu § 6 SEF genannten Einlagen und der zwischen der Klägerin und der LBBGG vereinbarten Schuldübernahme. Dies ist jedoch nicht der Fall.

53Denn letztlich ist der streitgegenständliche Anspruch der Klägerin, trotz der vorgenommenen Änderung der Zahlungsverpflichtung, weiterhin auf die Zahlung der ursprünglich von dem Filmeverwerter geschuldeten Lizenzgebühren gerichtet. Schließlich vereinbarten die Klägerin und die LBBAG in § 5.1 des Eigenkapital-Schuldübernahmevertrags (Anlage K 19) ausdrücklich, dass es sich lediglich um eine Änderung der übernommenen Zahlungsverpflichtung (und gerade nicht um die Neubegründung einer selbständigen Verbindlichkeit) handeln sollte. Ein Anspruch auf Zahlung von Lizenzgebühren ist jedoch in jedem Fall nicht mit den in der Fußnote 1 zu § 6 SEF angegebenen Einlagen vergleichbar. Dies führt dazu, dass es sich auch nicht um eine “Verbindlichkeit gegenüber Kunden” im Sinne dieser Regelung handelt.

Samstag, 4. Dezember 2010

Freitag, 3. Dezember 2010

Julian Assange: Santo subito!

Offenbar gilt es in Schweden als "Vergewaltigung", wenn man ohne Kondom Sex hat. Vielleicht wird er jetzt vom Vatikan heilig gesprochen?

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Kansas-FED-Präsident Hoenig: die Big Banks sind "Too Big to Succeed"

Es gibt also auch bei einer der regionalen Federal Reserve Banken eine einsame Stimme von Vernunft und Freiheitsliebe:

http://www.nytimes.com/2010/12/02/opinion/02hoenig.html?_r=2&ref=opinion


"In spite of the public assistance required to sustain the industry, little has changed on Wall Street. Two years later, the largest firms are again operating with bonus and compensation schemes that reflect success, not the reality of recent failures. Contrast this with the hundreds of smaller banks and businesses that failed and the millions of people who lost their jobs during the Wall Street-fueled recession.

There is an old saying: lend a business $1,000 and you own it; lend it $1 million and it owns you. This latest crisis confirms that the economic influence of the largest financial institutions is so great that their chief executives cannot manage them, nor can their regulators provide adequate oversight.

Last summer, Congress passed a law to reform our financial system. It offers the promise that in the future there will be no taxpayer-financed bailouts of investors or creditors. However, after this round of bailouts, the five largest financial institutions are 20 percent larger than they were before the crisis. They control $8.6 trillion in financial assets — the equivalent of nearly 60 percent of gross domestic product. Like it or not, these firms remain too big to fail
."

Please represent ME, Nigel Farage!

Der "Rechtspopulist" Nigel Farage hat bei Youtube einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht, wird in den Mainstream-Medien die ich verfolge aber weiterhin als eine Mischung aus General Franco und Jean-Marie Le Pen porträtiert. Wikipedia übersetzt eine Aussage der Londoner Times gar mit „Nigel Farage ist eine peinliche Figur, die nicht für Großbritannien spricht“. Nun weiß ich nicht, ob die Times für Großbritannien spricht, noch wer das z.B. für "Europa" sein sollte und auch den Personen, die gemeinhin von anderen als Sprecher für Deutschland, Bayern oder München bezeichnet werden, möchte ich die Verteidigung meiner Bürgerrechte eigentlich auch nicht volens anvertrauen. Ich kenne derzeit kein anderes Mitglied im Europäischen Parlament, dem ich meine Stimme lieber anvertrauen würde, als Nigel Farage. In einem hörenswerten Interview mit dem US-amerikanischen Web-Journalisten Eric King beleuchtet er die aktuelle EUSSR-Krise aus (in meinen Ohren) konsequent marktliberaler Sicht (so das im EU-Parlament überhaupt möglich ist). Er ist nach meinem politischem Verständnis weder "rechts", noch ist er "populistischer" als seine Kontrahenten, nur weil er kein bedingungslos-ideologischer Verfechter des EU-Zentralisierungsprozesses ist. Auf die Frage von King, ob dieser Prozeß Teil eines großen Planes hin zu einer kommunistischen Weltregierung sei, antwortet Farage mit den Sätzen, die ich mir von meinem Repräsentanten wünsche: er sei sich nicht sicher, ob man das "kommunistisch" nennen könne oder ob es sich nicht eher um Neo-Faschismus handle.
PLEASE REPRESENT ME, NIGEL!

Money for Nothing

Zuerst Chris Whalen:

Visit msnbc.com for breaking news, world news, and news about the economy


Und zum wieder ´runterkommen, die Dire Straits:

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Berater von Kanadas Premierminister schlägt die Ermordung von Assange vor

Laut Wikipedia bezeichnet sich Tom Flanagan als "Hayekianer"...

Julian Assange: "So as far as markets are concerned I’m a libertarian"

Vollständiges Zitat aus dem Forbes-Interview:

You’ve developed a reputation as anti-establishment and anti-institution.
Not at all. Creating a well-run establishment is a difficult thing to do, and I’ve been in countries where institutions are in a state of collapse, so I understand the difficulty of running a company. Institutions don’t come from nowhere.

It’s not correct to put me in any one philosophical or economic camp, because I’ve learned from many. But one is American libertarianism, market libertarianism. So as far as markets are concerned I’m a libertarian, but I have enough expertise in politics and history to understand that a free market ends up as monopoly unless you force them to be free.

Es ist ein Fehler bei diesem Gadget aufgetreten.
 
Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: