Samstag, 21. April 2012

Money As Debt

What is "cash” and where does it come from? Cash can be the familiar paper stuff, or it can be credit at the national central bank which banks use to settle accounts between banks. “Credit cash” at the central bank is always convertible to “paper cash” upon demand.

So, where does cash come from? Is it just printed by the government as we are shown on TV?

NO. Cash is created out of thin air by the central bank of the country (which is often privately owned). The central bank can just have it printed for the cost of printing, by the government or privately. The central bank then uses this cash it creates out of thin air to buy interest-bearing public debt in the form of government bonds.

Government debt is perpetual and thus interest paid on it is perpetual. Therefore a good definition of cash might be: evidence of public debt on which taxpayers will be paying interest forever.

So what is credit? Everything else that isn’t cash.

Take for example your bank account. Your bank account tells you how much cash the bank OWES you if you demand it. It isn’t cash itself. All those numbers in bank accounts are just “promises to pay cash”, nothing more than IOUs created by banks. However, we typically think of these bank IOUs, or “checkbook money” as “money”.

http://www.zerohedge.com/news/money-debt

Freitag, 20. April 2012

Chris Whalen: The Fallacy of “Too Big To Fail”–Why the Big Banks Will Eventually Break Up

"In a riveting interview on the banking industry, Christopher Whalen of Tangent Capital Partners in New York joins Jim on Financial Sense Newshour to discuss the fallacy of "too big to fail," conflicts of interest in the derivatives markets, problems with the 2005 bankruptcy laws, and why politicians let MF Global investors get taken.

Christopher Whalen is Senior Managing Director of Tangent Capital Partners in New York, where he works as an investment banker providing advisory services focused on companies in the financial services sector."

http://www.financialsense.com/financial-sense-newshour/guest-expert/2012/04/20/chris-whalen/fallacy-of-too-big-to-fail-why-big-banks-will-eventually-break-up

Donnerstag, 19. April 2012

Inflation versus Deflation: eine deflationistische Sicht

Der Kampf zwischen inflationären und deflationären Kräften im Weltwirtschaftssystem ist weiterhin unentschieden, auch wenn beide Seiten genug Indizien haben, um sich zumindest halbwegs im Recht fühlen zu können. Persönlich bin ich seit etwa 3 Jahren agnostisch mit einer Tendenz zur Deflation (ungleich bzw. nicht unbedingt gleich "Konsumentenpreisverbilligung"), da in meinen Augen die Marktkräfte nach einer Deflation der Schuldenblase streben, während die Staaten (inkl. der "unabhängigen" Notenbanken) eine Reflationierung herbeizwingen wollen. Austrians neigen nach meiner Wahrnehmung dazu Schwierigkeiten zu haben, sich Deflation überhaupt vorstellen zu können, was daran liegen dürfte, dass sie davon ausgehen, dass der Staat nach belieben Fiat-Money "drucken" kann, was zwar nicht ganz falsch, aber eben auch durchaus nicht völlig richtig ist.
Der libertäre Blogger Jan Bertram hat sich die Mühe gemacht, beide Aspekte der Debatte aus "österreichischer" Sicht zu beleuchten, was ihm hervorragend gelungen ist:

Drohende Preisdeflation in Euroland? – Was wir Austrians vom Mainstream lernen können

Auszug:

"Wer eine steigende Inflation prognostiziert, vertraut damit Zentralbank und Regierungen. Denn genau das würde zur „Lösung“ der Staatsschuldenkrise beitragen. Eine leise Finanzierung der ausufernden Staatsschulden über Inflation. Doch auch der Blick über den Atlantik zeigt: Zentralbanker sind überhaupt nicht mehr in der Lage zu inflationieren. Wenn der Interbankenmarkt still liegt, hilft es auch nicht Dollar zu drucken. Seit Jahren überbietet sich Amerikas Vodooökonomie mit Forderungen nach mehr Inflation. Ben Bernanke fährt eine extrem expansive Geldpolitik. Doch wenig passiert. Die Geldmenge wächst auch hier weniger stark als vor Lehmann. Die Preisinflation bleibt stabil...
...Das ist mit Sicherheit kein Plädoyer für die „gute Arbeit“ von Notenbanken oder gar deren Beibehalt. Aber wenn wir mit unseren Theorien in die Öffentlichkeit wollen, reicht es nicht darauf zu verweisen, dass die große Inflation irgendwann kommen wird. Wir brauchen auch Erklärungen warum sie momentan noch nicht da ist. Und da sollten wir das Feld nicht denjenigen überlassen die aktuell noch die besseren Antworten haben.
"

Zu denen, die das Thema "besser beantworten", gehört z.B. der selbsterklärte "Neo-Keynesianer" Steve Keen:
“The Roving Cavaliers of Credit”


Montag, 16. April 2012

Ludwig von Mises in der Wirtschaftswoche: "Der unbeugsame Visionär"

"Hätte man die Finanzkrise vorhersehen können? Ja. Man hätte nur die Werke von Ludwig von Mises lesen müssen. Seine Arbeiten zur Geld- und Konjunkturtheorie sind so aktuell wie nie zuvor."

=> hier geht's weiter: Ludwig von Mises - Der unbeugsame Visionär

Mittwoch, 11. April 2012

Die Ron-Paul-Jugend von heute

Die neue libertäre Zeitschrift "BLINK" hat Ron Paul in ihrer zweiten Ausgabe zu einem der Schwerpunktthemen gemacht. In diesem Rahmen wurde ich auch befragt:

Drei deutsche Anhänger Ron Pauls im Interview

Obwohl Ron Paul mit 76 Jahren der älteste aller Präsidentschaftskandidaten ist, hat er die meisten Anhänger unter jungen Leuten. Und das ist keineswegs nur ein amerikanisches Phänomen. Wir haben mit drei jungen Deutschen gesprochen, die Ron Pauls Ansichten teilen: Paula Schröder aus Berlin ist 22 Jahre alt und studiert Soziologie, Fabio Bossi aus München ist 34 und Finanzberater, Stephan Eckert aus Offenbach ist 35 und Angestellter in einem Großkonzern.


Was gefällt euch an Ron Paul?

Paula: Ron Paul ist der einzige Präsidentschaftskandidat, der sich gegen das Geldmonopol der Federal Reserve stellt, auf die Verfassungswidrigkeit der durch die USA initiierten Kriege hinweist und die zunehmende Unterminierung von Freiheit und Bürgerrechten anprangert. Das alles sind Auswüchse eines viel zu einflussreichen Staates, der immer stärker in sämtliche Lebensbereiche der Menschen eindringt. Die meisten gesellschaftlichen Probleme lassen sich auf staatlichen Interventionismus zurückführen und das zeigt Ron Paul ganz klar auf.

Stephan: Zunächst, dass er wirklich anders ist. Die anderen Kandidaten behaupten zwar auch immer, dass sie alles ganz anders machen wollen, aber im Grunde sind sie nur ein Abklatsch voneinander. Ron Paul hingegen will auf den ersten Blick ziemlich verrückte Dinge, die überhaupt nicht in den heutigen Mainstream zu passen scheinen. Beschäftigt man sich aber wirklich mit seinen Ansichten, dann kann man ihm eigentlich nur zustimmen. Er hat zum Beispiel die wirtschaftspolitischen Entwicklungen der letzten Jahre völlig richtig vorausgesagt.

Fabio: Mir gefallen seine freundliche, ehrliche Art, seine libertäre Konsequenz und seine humanistische Toleranz.

Wie engagiert ihr euch für Ron Paul und seine politischen Ziele?

Fabio: Ich blogge seit 2007 über die Ron- Paul-Revolution1 und habe mehrere Events mitorganisiert, z.B. eine Demo vor dem Europäischen Parlament im Winter 2007 mit Ron-Paul-Fans aus mehreren Ländern.

Stephan: Hauptsächlich durch meinen Ron-Paul-Blog2. Ich versuche dort, deutschsprachigen Lesern ein differenziertes Bild der amerikanischen politischen Landschaft zu geben. Ich war eigentlich schon immer politisch interessiert, wenngleich ich in meinem ersten Lebensabschnitt auf die falsche, die politisch linke Spur geraten war. Bereuen tue ich das nicht, denn der Impuls der Linken, den Schwachen zu helfen und für eine gerechte Welt ohne Krieg zu sorgen, ist ehrenhaft und richtig. Nur der Weg ist eben grundfalsch. Mehr Staat hat in der Geschichte immer zu mehr Kontrolle, weniger Freiheiten und abnehmenden Wohlstand geführt. Ich denke, dass „Rechts“ und „Links“ überholte Denkschablonen darstellen. Sich davon zu lösen, bedeutet für mich, libertär zu sein.

Paula: Ich bin seit September 2011 Mitglied der Partei der Vernunft, die grundsätzlich das Gleiche fordert wie Ron Paul. Wir wollen den Menschen ein selbstbestimmtes Leben zurückgeben – dazu zählt auch, dass sie über die Früchte ihrer Arbeit selbst entscheiden dürfen, also dass alle direkten Steuern gestrichen werden. Zur Zeit geht es für uns vor allem darum, gegen den EU-Zentralismus anzugehen, denn dieses bürokratische Konstrukt hat nichts mit Demokratie und Rechtstaatlichkeit zu tun. Wir wollen kommunale Selbstverwaltung, ähnlich dem Schweizer Modell, und die Abschaffung des staatlichen Geldmonopols.

An welchen Stellen seht ihrRon Paul kritisch, wie unterscheidet sich deine politische Haltung von seiner?

Paula: Soweit ich das beurteilen kann, stimme ich politisch vollkommen mit Ron Paul überein. Das einzige was ich kritisch anmerken kann, ist, dass auch immer eine gewisse Angst mitschwingt. Er ist bestimmten politischen Einflussgruppen sicher ein Dorn im Auge und die Geschichte hat gezeigt, welches Schicksal solche Querdenker ereilen kann.

Fabio: Ich bin nicht religiös und teile hier seine Ansichten nicht. Allerdings zwingt er seine religiösen Ansichten niemandem auf, insofern ist es keine Frage der Politik, sondern der persönlichen privaten Weltanschauung.

Stephan: Mir fallen da nicht viele Sachen ein. Etwas unzufrieden war ich immer mit seiner zurückhaltenden Haltung bezüglich des 11. Septembers 2001. Es gibt auch in seiner Anhängerschaft viele Leute, die an der offiziellen Version der US-Regierung zweifeln. Ich habe das Gefühl, dass er an dieser Stelle mehr weiß, als er sich öffentlich zu sagen traut.

Was müsste ein „deutscher Ron Paul“ anders machen als das Original, welches wären seine wichtigsten Themen?

Fabio: Ein „deutscher Ron Paul“ hätte die beinah unmöglich erscheinende Aufgabe, den tiefverwurzelten Etatismus der Deutschen zu lockern, ohne sich auf libertäre Traditionen berufen zu können, wie Ron Paul es in den USA tun kann.

Paula: Ich sehe derzeit niemanden, der diese Rolle übernehmen könnte. In Deutschland herrscht immer noch eine große Staatsgläubigkeit, die dem libertären Gedankengut entgegensteht. Ein „deutscher Ron Paul“ müsste in erster Linie die Euro-Krise thematisieren. Denn hierbei tritt die völlige Unvernunft unserer Politiker besonders zu Tage. Dass die Griechenlandhilfen volkommen falsche Impulse setzen, ist den meisten Menschen klar. Schulden können nicht mit mehr Schulden getilgt werden und die Zahlen sprechen für sich. Bei dieser Thematik können die Menschen ganz klar sehen, dass unsere Politiker keine echte Lösungen anbieten können, sondern uns Alternativlosigkeit vorspielen. Bei diesem Misstrauen müsste man ansetzten.

Stephan: Ein „deutscher Ron Paul“ müsste sich erst einmal in unser kulturell-historisches Umfeld anpassen. Dazu gehört zum Beispiel, dass typische US-Themen wie das Waffenrecht oder die Abtreibungsgesetzgebung bei uns eher von geringer Bedeutung sind. Die meiste Arbeit hätte er wohl damit, den Deutschen eine freiheitliche und selbstverantwortliche Grundeinstellung zurückzugeben. Ich weiß nicht, ob es auf der Welt noch viele Völker gibt, die derart staatsgläubig und obrigkeitshörig sind wie wir Deutschen. Die „Euro-Rettungspakete“, für die der deutsche Steuerzahler geradestehen soll, nehmen von Tag zu Tag immer astronomischere Ausmaße an. Mit einem „deutschen Ron Paul“ gäbe es keine derartigen aberwitzigen Rettungspakete mehr, vielleicht auch gar keinen Euro. Und in der EU-Zentrale in Brüssel würde wahrscheinlich in neunzig Prozent der Büros das Licht ausgehen. Und das wäre gut so.

Wird Ron Paul Präsident der USA?

Paula: Yes, he can! Wenn bei den Wahlen alles mit rechten Dingen zugeht...

Fabio: Ron Paul wird dieses Mal Präsident, weil die Graswurzelbewegung den längsten Atem hat.

Stephan: Wahrscheinlich nicht. Leider. Aber seine Kandidatur war schon jetzt ein Gewinn. Millionen von Menschen weltweit haben sich mittlerweile mit seinen Ansichten beschäftigt. In den USA ist eine große Freiheitsbewegung entstanden, die nach der Präsidentschaftswahl 2012 weiter wachsen und die Ideale der US-Gründerväter weitertragen wird.

Zentralbankpräsidentin Argentiniens: Gelddrucken erzeugt keine Inflation

Mercedes Marcó del Pont, die Zentralbankpräsidentin von Argentinien:

“it is totally false to say that printing more money generates inflation, price increases are generated by other phenomena like supply and external sector’s behaviour”

“We discard that financing the public sector is inflationary because according to that statement the increase in prices are caused by an excess of demand, ... and tensions with prices must be looked on the supply side and the external sector”

=> nachzulesen hier: Printing money does not lead to inflation, argues Argentine central bank president

Natürlich hat Frau Marcó del Pont auch höchste akademische Weihen: einen Master-Abschluss in "International and Development Economics" von der Universität Yale!

Der Staat will nur unser Bestes: Nach Anschnall- und Helmpflicht jetzt auch Kondompflicht

=> SPIEGEL Online: Die Verkehrspolizei

Montag, 9. April 2012

Capital Account Interview on the Keen-Krugman Brawl

Russia Todays Team macht wiedermal einen sehr guten Job:

 

Dienstag, 3. April 2012

“providing a gold parity for all forms of money”?

Die New York Sun vom 21.03.2012 schrieb im Editorial "Bernanke 101" über die Gründung der Federal Reserve im Jahr 1913 das Folgende:

"The first one we found was “An Adventure in Constructive Finance,” the memoir of Carter Glass, the congressman who led in the creation of the Fed. It turns out that as the Federal Reserve Act of 1913 was moving through the House, it was hit with what Glass calls a “feverish outbreak about an imaginary ‘assault on the gold standard’.” It seems a group of Republicans was concerned that it would rescind the Gold Standard Act of 1900, which had settled the great battle over bimetallism that erupted in the late 19th century.

It turns out that Congress reacted to the assault by adopting an amendment put forth by an Ohio Republican, Simon Fess. It declared, as Glass put it, that nothing in the bill should be construed as a repeal of the law “providing a gold parity for all forms of money.” It was only against that assurance in law that the Federal Reserve Act actually made it through the House."

Open Letter To Ben Bernanke

Submitted by Keith Weiner

New Austrian School of Economics
Gold Standard Institute

Benjamin Bernanke
Chairman of the Federal Reserve

Mar 25, 2012
Re: Open Letter to Discuss Your Misunderstandings About Gold

Dear Ben:

You have publicly gone on record with some off-the-wall assertions about the gold standard.  What made you think you could get away with it?  Your best strategy would have been to ignore gold.  Although I concede that with the endgame of the regime of irredeemable paper money near, you might not be able to pretend that people aren’t talking and thinking about gold.  You can’t win, Ben.  In this letter I will address your claims and explain your errors so that the whole world can see them, even if you cannot.

Before I get into your specious claims, I want to point out two of important facts.  First, the gold standard exists when people are free to choose what they wish to use for money.  Gold has won this market competition over thousands of years, but the key is that when people are not forced to use government-issued scrip they choose gold.  And that’s the shabby little secret of your irredeemable paper money, Ben.  You have legal tender laws to force creditors to accept it, whether they would or not.  Will you please let people be free?

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