Freitag, 30. Mai 2014

Charlie Skelton @Bilderberg again!

Auch dieses Jahr beobachtet Charlie Skelton vom britischen Guardian wieder, was die Bilderberger so treiben, dieses Mal anläßlich ihres 60. Treffens. Wie immer sind seine Artikel amüsant und unterhaltsam:


Donnerstag, 29. Mai 2014

Darkcoin Update nach dem Masternode Payment Debakel

Am Sonntag den 25.05.14 sollte die Bezahlung der "Masternodes" im Darkcoin-System starten und es sah zunächst ganz gut aus. Dann kam es zu Problemen mit "Forks", also Gabelungen der Darkcoin-Blockchain, offenbar weil einige Pools nicht auf die neueste Version geupdatet hatten. Die Payments wurden ausgesetzt und Evan Duffield, Chefentwickler von Darkcoin, meldete, dass er das System überarbeiten würde und die Masternodes für eine unbestimmte aber kurze Zeit mit 20% (statt 10%) entschädigen würde. Das alles konnte die gewohnt nervöse Meute im Bitcointalk-Thread nicht wirklich beruhigen und der Preis stürzte weiter ein, als ein neuer Konkurrenzcoin XC auf den neuen Anonymisierungs-Zug aufgesprungen war und die Aufmerksamkeit auf sich zog. Zu XC habe ich bislang übrigens keine Meinung. Das auf und ab im Preis dort ist aber auch nicht ohne. Generell bestätigt sich mein Eindruck, dass Kryptowährungen Märkte sind, wo Leute herumspekulieren, die nicht besonders kapitalmarkterfahren sind. Ich habe z.B. unzählige Male herumgegrübelt, was der Sinn häufiger riesiger unlimitierter Verkaufsorder an diversen Märkten sein könnte (Preismanipulation?) und bin in dem Punkt zu dem vorläufigen Schluss gekommen, dass da einfach einige Nerds nicht wissen, was eine Limit-Order ist...
Evan bereitet nun den nächsten "Fork" vor und im Juni sollten die Masternode-Zahlungen dann endlich funktionieren.
Unterdessen hat Max Keiser Darkcoin entdeckt und empfiehlt eine 25% Gewichtung in einem Krypto-Portfolio. Im Zweifel bedeutet das vor allem, dass er selber eingestiegen ist, aber ich finde es zumindest erwähnenswert:


Sonntag, 25. Mai 2014

Habemus Payment!

Freitag, 23. Mai 2014

Darkcoin rising and rising and rising...

Inzwischen hat Darkcoin Doge, NXT und sogar Peercoin überholt:

https://coinmarketcap.com/

Mittwoch, 21. Mai 2014

"Angriff auf das Bargeld"

In der FAZ findet sich ein schöner Artikel, der die Bestrebungen der siamesischen Zwillinge "Staat" und "Banken" das Bargeld abzuschaffen erfreulich deutlich benamt:

"Banken und Staaten ziehen gegen das Bargeld ins Feld. Ohne Bargeld hätten sie die Kontrolle über uns. Ihre Kampagnen und Argumente sind bisweilen abenteuerlich."


Gut, dass es neben Bitcoin nun auch Darkcoin gibt und speziell letztere Bargeldalternative weiter boomt, wie Wired.com in einem weiteren Bericht feststellt:

Donnerstag, 15. Mai 2014

Darkcoin explodiert

Die Kursentwicklung des Darkcoin ist schon erstaunlich, aber im Unterschied zu "Pump and Dump" Aktionen wie z.B. bei Asiacoin, Blackcoin etc., scheint mir hier ein fundamentaler Grund (echter technologischer Fortschritt) vorzuliegen, obwohl der Coin immernoch im unfertigen Beta-Status vorliegt. Am meisten wundert mich der Anstieg aber angesichts der Tatsache, dass die berühmte Masse noch überhaupt nichts mitbekommen zu haben scheint. Der Hashtag #Darkcoin zeigt mir bei Facebook z.B. keine 10 Treffer an (und zwei davon sind von mir, aber auf mich hört ja keiner...). Google-Trends zeigt einen starken Anstieg der Suchanfragen:


Im Vergleich zu aus meiner Sicht vergleichsweise völlig uninteressanten Altcoins wie Dogecoin oder Litecoin ist das allerdings noch mehr als mager:





Eine Anlageempfehlung soll das alles natürlich nicht darstellen. Wer sich mal nur eine Stunde lang den Chartverlauf ansieht, der wird erkennen, dass neben den Gewinnen auch sehr schnell massive Kursverluste möglich sind und Darkcoin ist wie gesagt erst im Entwicklungsstadium (Bitcoin übrigens auch noch...fällt mir gerade ein...). Spannend finde ich vielmehr, wie sich das Phänomen "Kryptowährungen" bezüglich der Anonymisierungsmöglichkeiten als Abwehr gegen die immer tiefer schnüffelnden Staatskraken á la NSA entwickeln und behaupten wird.


Mittwoch, 14. Mai 2014

Darkcoin Update

https://bitcoinwisdom.com/markets/mintpal/drkbtc
Nach meiner ersten Erwähnung von Darkcoin hier im Blog ist der Preis so pünktlich massiv angestiegen (mehr als Verdreifacht), dass ich kurz überlegt habe, ob ich wohl "schuld" bin, aber ich weiss natürlich, dass Korrelation nicht Kausalität bedeutet und die Leserzahlen meines Blogs sind viel zu unbedeutend...lustig fand` ich es natürlich trotzdem.
Der für heute angekündigte Release, der unter anderem Zahlungen für die "Masternodes" (siehe Einführungsartikel) bringen sollte, wurde auf den 25.05.2014 verschoben. Die Ankündigung eben jener Verzögerung am 12.05. sorgte für die letzte heftige Korrektur im Preis. Rund 27% aus nichtigem Grund sind für Krypto-Währungen nicht ungewöhnlich, egal in welche Richtung.
Persönlich hatte ich nicht mit dieser Korrektur gerechnet, da ich es eigentlich recht erfreulich finde, wenn der Entwickler sich lieber etwas mehr Zeit läßt, bevor er schlechten Code in die Welt setzt. Die fleissige Lektüre
des inzwischen schon deutlich über 1.000 Beiträge umfassenden Bitcointalk-Threads bekräftigt mich in meinem Eindruck, dass Darkcoin einer der ganz ganz wenigen Bitcoin-Konkurrenten mit Zukunft sein könnte (Vertcoin zeigt allmählich auch Lebenszeichen, jetzt wo die Scrypt-Asics immer mehr ans Netz gehen).

Dienstag, 13. Mai 2014

Rahim Taghizadegan - Demokratie und die Entstehung der Politik

Sehenswerter Vortag, gehalten auf dem jüngsten "Ancap-Happening":

Samstag, 3. Mai 2014

Darkwallet und Darkcoin

Bekanntlich sind Online-Zahlungen mit Bitcoin nur solange anonym, wie der Nutzer in der Lage ist seine Bitcoin-Adresse nicht mit seiner Identität verknüpfen zu lassen. Meine Spendenadresse ist z.B. überhaupt nicht anonym und jeder kann sich anschauen, was auf genau dieser virtuellen Geldbörse passiert. Für den Alltag ist das relativ unproblematisch, da jeder diverse Adressen für unterschiedliche Zwecke führen kann. Für strafbare Aktivitäten wie dem shoppen auf Seiten wie Silk Road 2.0 ist das natürlich problematischer und ganz generell ist der Schutz der Privatsphäre (den ja z.B. auch Bargeld noch bietet) für viele Menschen ein Wert an sich. Die zwei Kryptoanarchisten Amir Taaki und Cody Wilson haben nur mit dem Dark Wallet Projekt eine mögliche Lösung vorgestellt, über die heise.de berichtet
Kritiker des Projektes bemängeln aber, dass es nicht dezentral organisiert sei, da die Transaktionen über den Dark Wallet Server laufen müssten und ein Browser-Plug-In (derzeit nur Chrome) ferner unpraktisch sei. Genau diese Kritikpunkte hat Evan Duffield, ein Programmierer aus Arizona, aufgegriffen und in die Entwicklung eines eigenen Coins, Darkcoin, vorangetrieben, der sich durch seine innovative Herangehensweise angenehm von der Masse der sogenannten "Altcoins" abhebt. Zunächst wird beim Darkcoin (DRK) wieder ein neuer Algorithmus namens "X11" verwendet, der zumindest derzeit noch resistent gegen ASICs ist. Hier werden einige Vor- und Nachteile erläutert. Sehr spannend finde ich bei DRK die Verwendung von sogenannten "Masternodes", also Knotenpunkten, die die DRK-Transaktionen weiterleiten und mischen, was für die Dezentralisierung sorgen soll, da eben kein zentraler Knotenpunkt benötigt wird. Besagte Masternodes werden von Nutzern auf ihren eigenen Servern geführt und werden dafür mit einem Anteil an den Transaktionsgebühren des Netzwerks belohnt. Da jeder Masternode 1.000 DRK halten muss, beeinhaltet DRK damit auch Aspekte eines "Proof of Stake" Coins, obwohl er eigentlich ganz normal als "Proof of Work" Coin gedacht ist. 
Während Dark Wallet nun schon in einer mehr oder weniger funktionstüchtigen "Alpha-Version" vorliegt (siehe heise.de), steckt Darkcoin noch in der RC1-Phase, was in Programmierer-Sprache Release Candidate 1 bedeutet und eine Entwicklungsstufe  darstellt. Bereits die RC1-Ankündigung Ende April hat aber bereits für einige Bewegung an den derzeit zwei größten Handelsplätzen Cryptsy.com und Mintpal.com geführt. Allerdings hat sich der Kurs von seinem Hoch bei 0.0055 Bitcoin inzwischen schon wieder halbiert und es bleibt abzuwarten, wie die für den 14. Mai 2014 angekündigte nächste Entwicklungstufe RC2 angenommen wird. 
Ich habe mir jedenfalls schonmal ein paar DRK gesichert und verfolge das Thema gespannt u.a. auf:

https://bitcoinwisdom.com/markets/cryptsy/drkbtc

Update 05.05.2014:

Wired.com erwähnt Dark Wallet und Darkcoin in einem aktuellen Artikel und zählt noch weitere Anonymisierungsmethoden auf, die auf Bitcoin beruhen:
http://www.wired.com/2014/05/bitcoin-anonymous-projects/


Wie immer freue ich mich über ein kleines Dankeschön, falls einem der Artikel gefallen hat, nun auch in DRK:
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