"Germans Worried About Price And Principle Of ISAF Mission. German opponents of ISAF worry that a war in Afghanistan is a waste of resources, not a German problem, and objectionable in principle, judging from an INR poll in the fall of 2009. Some German opposition to ISAF might be muted by proof of progress on the ground, warnings about the potential consequences for Germany of a defeat, and reassurances that Germany is a valued partner in a necessary NATO-led mission.
Underscoring the contradiction between German pessimism about ISAF and Afghan optimism about the mission’s progress could challenge skeptics’ assertions that the mission is a waste of resources. The same ABC/BBC/ADR poll revealed that 70 percent of Afghans thought their country was heading in the right direction and would improve in 2010, while a 2009 GMF poll showed that about the same proportion of German respondents were pessimistic about ever stabilizing Afghanistan.
Messages that dramatize the consequences of a NATO defeat for specific German interests could counter the widely held perception that Afghanistan is not Germany’s problem. For example, messages that illustrate how a defeat in Afghanistan could heighten Germany’s exposure to terrorism, opium, and refugees might help to make the war more salient to skeptics.
Emphasis on the mission’s multilateral and humanitarian aspects could help ease Germans’ concerns about waging any kind of war while appealing to their desire to support multilateral efforts. Despite their allergy to armed conflict, Germans were willing to break precedent and use force in the Balkans in the 1990s to show commitment to their NATO allies. German respondents cited helping their allies as one of the most compelling reasons for supporting ISAF, according to an INR poll in the fall of 2009. (C//NF)"
Sie haben als Sonderermittler für den Europarat zwei Berichte zu den Geheimgefängnissen und den Geheimflügen der CIA verfasst - wie ordnen Sie den Fall Tinner in Ihre Erkenntnisse ein? Ich habe immer stärker den Eindruck, dass es historisch einen roten Faden gibt von den Geheimarmeen nach dem Zweiten Weltkrieg zur Terrorbekämpfung heute. Die Geheimarmeen, beispielsweise Gladio in Italien oder P-26 in der Schweiz, sollten bei einer Invasion der Sowjetunion Widerstand leisten. Aufgestellt wurden sie von der Nato.
Worin besteht nun die Verbindung zur Terrorbekämpfung?
Eine sensationelle Sache in meinem zweiten Bericht wurde von der Presse kaum wahrgenommen: Nämlich, dass sich die Nato Anfang Oktober 2001 in Athen in einer geheimen Sitzung traf. Die Amerikaner beriefen sich auf Artikel 5 des Verteidigungsbündnisses, wonach sie militärisch angegriffen worden seien. Die Terrorbekämpfung stand fortan unter der Führung des CIA. Alle Nato-Staaten machten mit. Und dazu auch die Schweiz.
„Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft. Wer die ungesehenen Gesellschaftsmechanismen manipuliert, bildet eine unsichtbare Regierung, welche die wahre Herrschermacht unseres Landes ist. Wir werden regiert, unser Verstand geformt, unsere Geschmäcker gebildet, unsere Ideen größtenteils von Männern suggeriert, von denen wir nie gehört haben. Dies ist ein logisches Ergebnis der Art wie unsere demokratische Gesellschaft organisiert ist. Große Menschenzahlen müssen auf diese Weise kooperieren, wenn sie in einer ausgeglichen funktionierenden Gesellschaft zusammenleben sollen. In beinahe jeder Handlung unseres Lebens, ob in der Sphäre der Politik oder bei Geschäften, in unserem sozialen Verhalten und unserem ethischen Denken werden wir durch eine relativ geringe Zahl an Personen dominiert, welche die mentalen Prozesse und Verhaltensmuster der Massen verstehen. Sie sind es, die die Fäden ziehen, welche das öffentliche Denken kontrollieren.“
Ach wie gut, daß wir ja alle immun gegen Gehirnwäsche sind, weil wir ja alle mehr oder weniger freiwillig "Demokraten" sind und über rechts und links und rot und grün und gelb und schwarz debattieren und uns spalten und gegeneinander aufbringen lassen, wegen Nichtigkeiten. Der gemeinsame Nenner aller Weltanschauungen kann nur die Freiheit sein. Die Ablehnung von Zwang, auch per Delegation. Wer diese Einstellung gegenüber seinen Mitmenschen hat, kann kein sooo schlechter Mensch sein. Und diejenigen, die diese ur-menschliche Selbstverständlichkeit verbindet, sollten sich auf diese fundamentale Gemeinsamkeit besinnen. Sie werden dann nämlich feststellen, daß sie in der Mehrheit sind. Die Mehrheit ist friedlich und Friede ohne Freiheit ist nur eine Feuerpause.
Sonst geht es nämlich so weiter:
Phoenix-Doku:
Die Dressierten Killer - Geheimdienste und Gehirnwäsche
Teil 1:
Teil 2:
Teil 3:
PS: Ron Paul will die CIA abschaffen. Ihr seid dagegen, liebe Mehrheit? Wer ist denn dann hier der Spinner? Ach so...klar....muß so sein....weil die staatlichen Geheimdienste müssen ja aufeinander aufpassen...wegen Terror und so...nee, is klar...
ich habe Ihre Mailadressen im Impressum von SPIEGEL.de gefunden. Ich möchte mich an Sie wenden, die dort alle unter "SPIEGEL International" aufgeführt sind, weil ich meinen Glauben an die Presse in Deutschland, insbesondere den SPIEGEL, zu verlieren beginne. Ich, ein 31jähriger Selbständiger aus München, bin seit Jahren politisch sehr interessiert und lese den SPIEGEL - im Internet - täglich. Seit mehreren Monaten verfolge ich den Präsidentschaftswahlkampf in den USA und die Wahlkampagne des sogenannten "Außenseiters" im republikanischen Lager, Dr. Ron Paul aus Texas. Mir ist bekannt, daß der SPIEGEL mehrere Korrespondenten in den USA hat, die Herren Steingart, Pitzke und Schmitz, aber deren Adressen sind nicht im Netz zu finden, weswegen ich mich an Sie wende. Gerne dürfen Sie mein Mail an diese Herren weiterleiten. Warum berichtet der SPIEGEL nicht über diesen Kandidaten? Warum erfahren seine Leser nichts über die "Money Bomb" oder die 5.000 Anhänger, die in Philadelphia zusammengekommen sind, um ihn zu sehen? Warum berichtet kein deutsches Medium über die dezentrale, spontane Graswurzelbewegung, die er ausgelöst hat? Warum berichtet niemand über das weltweite Netzwerk von Unterstützern, die sich über das Internet zusammenfinden? Warum erwähnt niemand die 55.000 Videos, die Aktivisten bei Youtube eingestellt haben? Warum hören und lesen wir nichts über diese Bewegung, die Republikaner, Demokraten, Independents, Nichtwähler, Constitutionalists und Libertarians vereint?
Ich habe im Sommer aus purem Frust, daß niemand in Deutschland über Ron Paul berichtet, einen Blog begonnen, obwohl ich vom "bloggen" bisher nichts verstand:
Ich bin kein Journalist und will es auch nicht werden. Ich bin nur ein aufmerksamer Bürger dieser Republik und ich habe noch ein Restvertrauen in die konventionellen Medien, obwohl es täglich bröckelt. Ich nehme mir die Freiheit, auch sog. "Verschwörungstheorien" zur Kenntnis zu nehmen und abzuwägen, inwiefern diese mir einleuchten oder nicht. Ich weigere mich allerdings noch zu glauben, daß es so "krass" ist, wie z.B. ein Alex Jones (http://www.infowars.com/) es darstellt.
Das wird allerdings immer schwieriger, wenn ich feststelle, daß "die Medien" (also SIE) sich genau so verhalten, wie solche Leute es voraussagen.
Warum erfährt der SPIEGEL-Leser denn z.B. nichts über das CFR, das alle "Frontrunner" in seinen Reihen weiß (Clinton, Obama, Giuliani, Romney, Mc Cain)? Warum berichtet der sonst so US-kritische SPIEGEL nicht über den einzigen Kandidaten, der nicht nur die (nicht erklärten) Kriege im Afghanistan und Irak beenden will, sondern auch noch eine scharfe Generalkritik am US-Imperialismus übt? Der mit dem Iran ernsthaft verhandeln will anstatt das Land ernsthaft mit einem atomaren Erstschlag zu bedrohen? Der das Wort "Blowback" in den Mund nimmt? Der die geheimen Operationen der CIA in scharfen Worten kritisiert und offen ausspricht, daß aktuell wieder verdeckte Operationen laufen, um das Regime in Teheran zu stürzen? Ich bin - in dubio pro reo - bisher davon ausgegangen, daß die deutschsprachigen Journalisten vielleicht einfach nichts von Ron Paul mitbekommen haben, weil die US-Medien bisher ebenfalls weitgehend schwiegen. Das ist aber nun nicht mehr der Fall. Sie können sich in folgenden Amateurvideo bei Youtube einen kurzen Einduck über den Stand der Fernsehberichterstattung in den USA verschaffen:
Warum lassen Sie es zu, daß der Bürger den Eindruck gewinnen könnte, es werde ihm etwas vorenthalten? Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, daß ich diesen Brief im Netz veröffentlichen werde. In der Hoffnung auf eine klärende Antwort verbleibe ich
"Ich mache mir das Vergnügen, mir einen Staat vorzustellen, der es sich leisten kann, zu allen Menschen gerecht zu sein, und der das Individuum achtungsvoll als Nachbarn behandelt; einen Staat, der es nicht für unvereinbar mit seiner Stellung hielte, wenn einige ihm fernblieben, sich nicht mit ihm einliessen und nicht von ihm einbezogen würden, solange sie nur alle nachbarschaftlichen, mitmenschlichen Pflichten erfüllten."
Henry David Thoreau - Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat
"Das Gegenteil von "links" ist nicht "rechts", sondern "frei"."