Montag, 2. Juni 2014

Darkcoin wird auf Bitfinex gehandelt

Das kann man schon als Ritterschlag sehen:


Immerhin ist Bitfinex die inzwischen größte westliche Bitcoinbörse (noch vor Bitstamp) und hat bisher nur den Handel mit den beiden "großen" Kryptowährungen Bitcoin und Litecoin ermöglicht. Darkcoin spielt nach Meinung von Bitfinex nun also in der Champions League der Kryptocoins.
Shorten und Hebeln ist bis auf weiteres (anders als für BTC und LTC) aber noch nicht möglich.

Freitag, 30. Mai 2014

Charlie Skelton @Bilderberg again!

Auch dieses Jahr beobachtet Charlie Skelton vom britischen Guardian wieder, was die Bilderberger so treiben, dieses Mal anläßlich ihres 60. Treffens. Wie immer sind seine Artikel amüsant und unterhaltsam:


Donnerstag, 29. Mai 2014

Darkcoin Update nach dem Masternode Payment Debakel

Am Sonntag den 25.05.14 sollte die Bezahlung der "Masternodes" im Darkcoin-System starten und es sah zunächst ganz gut aus. Dann kam es zu Problemen mit "Forks", also Gabelungen der Darkcoin-Blockchain, offenbar weil einige Pools nicht auf die neueste Version geupdatet hatten. Die Payments wurden ausgesetzt und Evan Duffield, Chefentwickler von Darkcoin, meldete, dass er das System überarbeiten würde und die Masternodes für eine unbestimmte aber kurze Zeit mit 20% (statt 10%) entschädigen würde. Das alles konnte die gewohnt nervöse Meute im Bitcointalk-Thread nicht wirklich beruhigen und der Preis stürzte weiter ein, als ein neuer Konkurrenzcoin XC auf den neuen Anonymisierungs-Zug aufgesprungen war und die Aufmerksamkeit auf sich zog. Zu XC habe ich bislang übrigens keine Meinung. Das auf und ab im Preis dort ist aber auch nicht ohne. Generell bestätigt sich mein Eindruck, dass Kryptowährungen Märkte sind, wo Leute herumspekulieren, die nicht besonders kapitalmarkterfahren sind. Ich habe z.B. unzählige Male herumgegrübelt, was der Sinn häufiger riesiger unlimitierter Verkaufsorder an diversen Märkten sein könnte (Preismanipulation?) und bin in dem Punkt zu dem vorläufigen Schluss gekommen, dass da einfach einige Nerds nicht wissen, was eine Limit-Order ist...
Evan bereitet nun den nächsten "Fork" vor und im Juni sollten die Masternode-Zahlungen dann endlich funktionieren.
Unterdessen hat Max Keiser Darkcoin entdeckt und empfiehlt eine 25% Gewichtung in einem Krypto-Portfolio. Im Zweifel bedeutet das vor allem, dass er selber eingestiegen ist, aber ich finde es zumindest erwähnenswert:


Sonntag, 25. Mai 2014

Habemus Payment!

Freitag, 23. Mai 2014

Darkcoin rising and rising and rising...

Inzwischen hat Darkcoin Doge, NXT und sogar Peercoin überholt:

https://coinmarketcap.com/

Mittwoch, 21. Mai 2014

"Angriff auf das Bargeld"

In der FAZ findet sich ein schöner Artikel, der die Bestrebungen der siamesischen Zwillinge "Staat" und "Banken" das Bargeld abzuschaffen erfreulich deutlich benamt:

"Banken und Staaten ziehen gegen das Bargeld ins Feld. Ohne Bargeld hätten sie die Kontrolle über uns. Ihre Kampagnen und Argumente sind bisweilen abenteuerlich."


Gut, dass es neben Bitcoin nun auch Darkcoin gibt und speziell letztere Bargeldalternative weiter boomt, wie Wired.com in einem weiteren Bericht feststellt:

Donnerstag, 15. Mai 2014

Darkcoin explodiert

Die Kursentwicklung des Darkcoin ist schon erstaunlich, aber im Unterschied zu "Pump and Dump" Aktionen wie z.B. bei Asiacoin, Blackcoin etc., scheint mir hier ein fundamentaler Grund (echter technologischer Fortschritt) vorzuliegen, obwohl der Coin immernoch im unfertigen Beta-Status vorliegt. Am meisten wundert mich der Anstieg aber angesichts der Tatsache, dass die berühmte Masse noch überhaupt nichts mitbekommen zu haben scheint. Der Hashtag #Darkcoin zeigt mir bei Facebook z.B. keine 10 Treffer an (und zwei davon sind von mir, aber auf mich hört ja keiner...). Google-Trends zeigt einen starken Anstieg der Suchanfragen:


Im Vergleich zu aus meiner Sicht vergleichsweise völlig uninteressanten Altcoins wie Dogecoin oder Litecoin ist das allerdings noch mehr als mager:





Eine Anlageempfehlung soll das alles natürlich nicht darstellen. Wer sich mal nur eine Stunde lang den Chartverlauf ansieht, der wird erkennen, dass neben den Gewinnen auch sehr schnell massive Kursverluste möglich sind und Darkcoin ist wie gesagt erst im Entwicklungsstadium (Bitcoin übrigens auch noch...fällt mir gerade ein...). Spannend finde ich vielmehr, wie sich das Phänomen "Kryptowährungen" bezüglich der Anonymisierungsmöglichkeiten als Abwehr gegen die immer tiefer schnüffelnden Staatskraken á la NSA entwickeln und behaupten wird.


Mittwoch, 14. Mai 2014

Darkcoin Update

https://bitcoinwisdom.com/markets/mintpal/drkbtc
Nach meiner ersten Erwähnung von Darkcoin hier im Blog ist der Preis so pünktlich massiv angestiegen (mehr als Verdreifacht), dass ich kurz überlegt habe, ob ich wohl "schuld" bin, aber ich weiss natürlich, dass Korrelation nicht Kausalität bedeutet und die Leserzahlen meines Blogs sind viel zu unbedeutend...lustig fand` ich es natürlich trotzdem.
Der für heute angekündigte Release, der unter anderem Zahlungen für die "Masternodes" (siehe Einführungsartikel) bringen sollte, wurde auf den 25.05.2014 verschoben. Die Ankündigung eben jener Verzögerung am 12.05. sorgte für die letzte heftige Korrektur im Preis. Rund 27% aus nichtigem Grund sind für Krypto-Währungen nicht ungewöhnlich, egal in welche Richtung.
Persönlich hatte ich nicht mit dieser Korrektur gerechnet, da ich es eigentlich recht erfreulich finde, wenn der Entwickler sich lieber etwas mehr Zeit läßt, bevor er schlechten Code in die Welt setzt. Die fleissige Lektüre
des inzwischen schon deutlich über 1.000 Beiträge umfassenden Bitcointalk-Threads bekräftigt mich in meinem Eindruck, dass Darkcoin einer der ganz ganz wenigen Bitcoin-Konkurrenten mit Zukunft sein könnte (Vertcoin zeigt allmählich auch Lebenszeichen, jetzt wo die Scrypt-Asics immer mehr ans Netz gehen).

Dienstag, 13. Mai 2014

Rahim Taghizadegan - Demokratie und die Entstehung der Politik

Sehenswerter Vortag, gehalten auf dem jüngsten "Ancap-Happening":

Samstag, 3. Mai 2014

Darkwallet und Darkcoin

Bekanntlich sind Online-Zahlungen mit Bitcoin nur solange anonym, wie der Nutzer in der Lage ist seine Bitcoin-Adresse nicht mit seiner Identität verknüpfen zu lassen. Meine Spendenadresse ist z.B. überhaupt nicht anonym und jeder kann sich anschauen, was auf genau dieser virtuellen Geldbörse passiert. Für den Alltag ist das relativ unproblematisch, da jeder diverse Adressen für unterschiedliche Zwecke führen kann. Für strafbare Aktivitäten wie dem shoppen auf Seiten wie Silk Road 2.0 ist das natürlich problematischer und ganz generell ist der Schutz der Privatsphäre (den ja z.B. auch Bargeld noch bietet) für viele Menschen ein Wert an sich. Die zwei Kryptoanarchisten Amir Taaki und Cody Wilson haben nur mit dem Dark Wallet Projekt eine mögliche Lösung vorgestellt, über die heise.de berichtet
Kritiker des Projektes bemängeln aber, dass es nicht dezentral organisiert sei, da die Transaktionen über den Dark Wallet Server laufen müssten und ein Browser-Plug-In (derzeit nur Chrome) ferner unpraktisch sei. Genau diese Kritikpunkte hat Evan Duffield, ein Programmierer aus Arizona, aufgegriffen und in die Entwicklung eines eigenen Coins, Darkcoin, vorangetrieben, der sich durch seine innovative Herangehensweise angenehm von der Masse der sogenannten "Altcoins" abhebt. Zunächst wird beim Darkcoin (DRK) wieder ein neuer Algorithmus namens "X11" verwendet, der zumindest derzeit noch resistent gegen ASICs ist. Hier werden einige Vor- und Nachteile erläutert. Sehr spannend finde ich bei DRK die Verwendung von sogenannten "Masternodes", also Knotenpunkten, die die DRK-Transaktionen weiterleiten und mischen, was für die Dezentralisierung sorgen soll, da eben kein zentraler Knotenpunkt benötigt wird. Besagte Masternodes werden von Nutzern auf ihren eigenen Servern geführt und werden dafür mit einem Anteil an den Transaktionsgebühren des Netzwerks belohnt. Da jeder Masternode 1.000 DRK halten muss, beeinhaltet DRK damit auch Aspekte eines "Proof of Stake" Coins, obwohl er eigentlich ganz normal als "Proof of Work" Coin gedacht ist. 
Während Dark Wallet nun schon in einer mehr oder weniger funktionstüchtigen "Alpha-Version" vorliegt (siehe heise.de), steckt Darkcoin noch in der RC1-Phase, was in Programmierer-Sprache Release Candidate 1 bedeutet und eine Entwicklungsstufe  darstellt. Bereits die RC1-Ankündigung Ende April hat aber bereits für einige Bewegung an den derzeit zwei größten Handelsplätzen Cryptsy.com und Mintpal.com geführt. Allerdings hat sich der Kurs von seinem Hoch bei 0.0055 Bitcoin inzwischen schon wieder halbiert und es bleibt abzuwarten, wie die für den 14. Mai 2014 angekündigte nächste Entwicklungstufe RC2 angenommen wird. 
Ich habe mir jedenfalls schonmal ein paar DRK gesichert und verfolge das Thema gespannt u.a. auf:

https://bitcoinwisdom.com/markets/cryptsy/drkbtc

Update 05.05.2014:

Wired.com erwähnt Dark Wallet und Darkcoin in einem aktuellen Artikel und zählt noch weitere Anonymisierungsmethoden auf, die auf Bitcoin beruhen:
http://www.wired.com/2014/05/bitcoin-anonymous-projects/


Wie immer freue ich mich über ein kleines Dankeschön, falls einem der Artikel gefallen hat, nun auch in DRK:
XhPKna9zvFgLPGpNGKtcqqupRHGrf1TpMw

Donnerstag, 10. April 2014

Wissen ist Macht, Unwissenheit macht aber auch gerne mit

Zwei interessante Korrelationen: 
"1) Wo liegt die Ukraine?
Je weniger Amerikaner die Position der Ukraine auf der Weltkarte kennen, umso mehr wollen sie, dass die USA intervenieren.
(Schöne Weltkarte [[freude]] )
 

Quelle: The less Americans know about Ukraine’s location, the more they want U.S. to intervene (Washington Post)


2) Was sind Bitcoins?
Je weniger Menschen über Bitcoins Bescheid wissen, umso mehr wollen sie, dass Bitcoins verboten werden.
 

Quelle: Survey: People Who Know Least About Bitcoin Want to Ban It Most (Coindesk.com)"

Dienstag, 8. April 2014

Hochfrequenztrading wieder im Blickfeld

Michael Lewis (ja, der von "The Big Short") neues Buch "Flash Boys" hat den Hochfrequenzhandel (High Frequency Trading oder kurz HFT) wieder in die Schlagzeilen gebracht. Ganz neu ist das Thema nicht. Mein kleiner Blog war vor Jahren mal der einzige Google-Treffer zum Suchbegriff "Hochfrequenztrading".
Zerohedge erinnert an die Rede von Börsenlegende Thomas Peterffy vor dem Weltverband der Börsen im Oktober 2010:

"It is not so much anymore that the public does not trust their brokers. They do not trust the markets, the exchanges, or the regulators either. And why should they, given our showing the past few years? To the public the financial markets may increasingly seem like a casino, except that the casino is more transparent and simpler to understand."

"I must confess to you that I was an ardent proponent of bringing technology to trading and brokerage. Unfortunately, I only saw the good sides. I saw how electronic trading and record-keeping could be used to force people to be more honest, to make the process more efficient, to lower transaction costs and to bring liquidity to the markets. I did not see the forces of fragmentation and the opportunity for people to use technology to keep to the letter but avoid the spirit of the rules -- creating the current crisis."

Dienstag, 18. Februar 2014

Die Kosten der Bitcoin Krise

"And it’d also be nice if the media points out that Bitcoin’s recent “market chaos” hasn’t—and won’t—cost taxpayers a penny.
Instead of a trillion dollar bank handout that didn’t prevent a single foreclosure and which led to years of red tape, Bitcoin’s own “banking crisis” is being resolved in a matter of hours—not months or years
."
Aus:
Thanks, But I’ll Trust Bitcoin’s Math Before The Media’s Orgy of Nonsense

Freitag, 14. Februar 2014

Altcoins - Kimotos Anziehungskraft und der adaptive N-Faktor

Ich war bislang eher skeptisch, was sogenannte "Altcoins" angeht, also Bitcoin-Alternativen, die in den letzten 12-24 Monaten wie die Pilze aus dem Boden schießen. Litecoin habe ich als "Silber" neben Gold (Bitcoin) akzeptiert, auch weil es ursprünglich auf einem anderen Verschlüsselungsverfahren beruht und ASIC-resistent sein sollte, aber selbst Litecoin-Erfinder Charlie Lee gibt zu, daß die Silber-Analogie hauptsächlich ein "Mem" war und inzwischen kommen nun doch die ersten Litecoin-Asic-Miner auf den Markt. Ursprünglich ausschließlich auf einem "Mem" basiert der DOGE-Coin, inzwischen mit einer Marktkapitalisierung von knapp 83 Millionen US-Dollar immerhin auf Nr. 4 in der mit großem Abstand von Bitcoin angeführten Liste.
Technisch ist DOGE weitgehend uninnovativ und ursprünglich als eine Art Parodie auf Bitcoin entstanden, hat aber inzwischen eine begeisterte Community um sich geschart, die z.B. bei Reddit.com inzwischen mehr Beachtung findet wie der große Bruder BTC (bzw XBT). Die DOGE-Freunde haben ferner kürzlich rund 30.000 US-Dollar in DOGE mobilisiert, um dem jamaikanischen Bob-Team die Fahrt nach Sotschi zu ermöglichen. Man tut DOGE durchaus nicht Unrecht, wenn man es als "Spielerei" abtut, denn genau darum geht es den DOGE-Fans und sie scheren sich einen feuchten Shibe-Dreck darum was andere denken und erfreuen sich der viralen Popularität ihres Spielzeugs. Ich selber halte bislang keine DOGE, würde mich aber über eine Spende freuen:  D8V9B4jksCbNgU48rJDBebdQfQQqvSY2qc
Wow! So generous! Much thankful!
Die Stärke von Bitcoin beruht neben seiner Popularität als "First Mover" nicht zuletzt auf dem starken Netzwerk, das inzwischen von spezialisierten ASIC-Minern dominiert wird.
Ein ganz neuer Coin, der Vertcoin (VTC), setzt mit dem sogenannten "adaptiven N-Faktor" seines Mining-Algorithmus und dem "Kimotos Gravity Well Algorithmus" auf nachhaltige Resistenz gegenüber ASIC-Entwicklungen einerseits und der Unempfindlichkeit gegenüber Mining-Pools andererseits auf technologisch interessante Neuerungen. Eine variable (n-Faktor) im Algorithmus ändert sich fortlaufend, so dass hochspezialisierte ASICs alle paar Jahre komplett erneuert werden müssten. Dies könnte dafür sorgen, dass Vertcoin unter den Graphikkarten-Minern beliebter wird und eventuell Litecoin verdrängen könnte (wenn nicht gar Bitcoin selbst...#BetterThanBitcoin). "Kimotos Gravity Well" hingegen passt die "Difficulty", also den Schwierigkeitsgrad der kryptographischen Rechenaufgaben für die Miner so an, dass große Mining-Pools nicht die Schwierigkeit kurzfristig hochjagen können und diese dann viel zu hoch für individuelle Miner lassen, bis sie sich wieder anpasst (Pools können sie hochfahren, aber sie passt sich schneller nach unten wieder an).
Natürlich haben auch "Vertans" eine Meme-hungrige Community:

Vertcoin-Tips willkommen :-)

Vwbzcvz8CKUWsBMSfprehXFxe6PZNsHMLu

Ganz in der Tradition von Satoshi nennt sich der Entwickler von Vertcoin (VTC) "bushido", Student der Informationssicherheit an der John Hopkins Universität und ehemaliger Mitarbeiter von Microsoft:



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