Dienstag, 9. Februar 2010
Euro und Dollar tanzen den Bailout-Sirtaki
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Fabio Bossi
um
19:29
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Audi wirbt für Ökofaschismus
Wenn ich's nicht selber gesehen hätte, würde ich's nicht glauben. Audis neuer USA-Werbespot:
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Christoph
um
17:04
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Der Mann ein Feind?
Die Spiegel-Autorin Frida Thurm schlüpft mittels Verkleidung für eine Woche in die Rolle eines Mannes.
Sicherlich ein nettes, amüsantes und aufschlussreiches Rollenspiel. Wer wäre schliesslich nicht gerne mal jemand anders?
Warum bloss betitelt Frau Thurm ihren Artikel mit
?
Weitere Hinweise auf eine etwaige verkrachte, emanzipatorische FrauenrechtlerINNENexistenz der Frau Thurm gehen aus dem Artikel nicht hervor.
Da fragt man(n) sich schon, was es ist, dass Frau Thurm dazu bringt, solch einen Titel zu wählen?
Umgekehrt kann ich mir so etwas zumindest nicht vorstellen...
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Christoph
um
16:51
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Montag, 8. Februar 2010
Es gibt noch ehrliche Parlamentarier
Z.B. Mr. Bloom, von der UK Independence Party (Nigel Farage):
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Fabio Bossi
um
22:17
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Labels: UKIP
The Russia Forum 2010
Redner beim Russia Forum 2010 sind Nassim Taleb, Hugh Hendry, Hernando de Soto, Marc Faber, Nouriel Roubini und viele andere mehr.
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Christoph
um
16:03
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Kapitalmarkt schreibt Euro ab? Euro-Skepsis groß wie nie?
Die Financial Times schreibt heute:
Ich halte dagegen: es ist noch viel Platz nach unten für den Euro:

Sogar gegenüber der anderen großen und todkranken Papierwährung Federal Reserve Notes sind für den Euro noch locker 35 Prozent Kursverlust drin! Hatten wir doch schliesslich vor ein paar Jahren schon mal.
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Christoph
um
15:39
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Steuerbetrüger-CD, Multi-Country-Edition
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Christoph
um
12:38
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Britische Steuerzahler zahlen den Pleitebankern der verstaatlichten Royal Bank of Scotland 1500 Millionen Euro als Boni
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Christoph
um
12:35
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Nett: Federal Reserve Notes als Geschenkpapier
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Christoph
um
11:45
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Samstag, 6. Februar 2010
Christoph Blocher auf der Albisgütli-Tagung 2010 oder "Wie die politische Elite die Schweiz zugrunde richtet"
Wer des Schwyzerdütschen nicht mächtig ist, kann hier das hochdeutsche Manuskript lesen:
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Christoph
um
14:49
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Labels: Christoph Blocher
Freitag, 5. Februar 2010
Euro-M3 im Dezember 2009
Die Geldmenge Euro-M3 schrumpft im Jahresvergleich im Dezember 2009 den zweiten Monat in Folge. Und zwar um 0,5 Prozent.
(=> Hier unsere Meldung zum November mit erläuternder Graphik...)
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Christoph
um
12:07
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Labels: M3
Donnerstag, 4. Februar 2010
Welcome back to efficient markets!
Schöner Kommentar bei Zerohedge:
"In sum, confusion prevails, and the best summary so far of the situation coming from Pimco's Tony Crescenzi:
In the past investors did not question actions taken by the fiscal authority to help the private sector. Even in recent times, investors have welcomed such actions worldwide," he said. But, "this view is evolving.
No longer are investors sitting ready with blank checks to underwrite any amount of debt that governments wish to issue.In 2010, signs of discomfort are surfacing, with investors putting upward pressure on interest rates in developed nations in
Europe, in particular the PIGS nations - Portugal, Ireland, Greece (especially),
and Spain, all of which are part of the European Monetary Union.
For the U.S., its immense power means that any loss of hegemony
will occur over many years.
This will help to sustain the U.S. dollar as the world's reserve currency. Moreover, with Europe under duress, there is no alternative to the dollar and there is no other bond market for the world to house its $8 trillion of reserve assets. Investors can't turn, for example, to China, whose balance sheet is unmatched, because China has no bond market. This all means that the U.S. probably can kick the can down the road before it has to worry about whether foreign investors will continue to invest in U.S. Treasuries,
Still, with the dollar now back to July levels, gold is still only back to where it was in November. That is because gold has shifted from a dollar safety play to a fiat-currency alternative. And thanks to fiat banking, there is a whole lot more to "alternate" from.
In summary, despite all the confusion, the one underlying theme is that risk is back. Welcome back to efficient markets.
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Fabio Bossi
um
22:36
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It`s a Hard Knock Life - JayZ weiß Bescheid
Let it rain, I hydroplane in the bank
Coming down with the Dow Jones..."
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Fabio Bossi
um
21:47
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Labels: Jay Z
Defamation - Was ist Antisemitismus?
Die Idee, einen Film über Antisemitismus zu machen, hatte ich zum ersten Mal als eines meiner frühen Filme, Checkpoint, veröffentlicht wurde. In einer der vielen Rezensionen dieses Films wurde ich als 'israelischer Mel Gibson' bezeichnet, aber nicht, weil ich so gut aussah, sondern aufgrund der Ansichten, die ich in diesem Film zum Ausdruck gebracht hatte: kritisch gegenüber der Politik Israels in Bezug auf die Palästinenser, was darauf hinwies, dass ich ein Antisemit sei. Der Autor dieser Rezession war selbst Jude. Zuerst fand ich es amüsant. Von einem amerikanischen, jüdischen Journalisten als antisemitisch bezeichnet zu werden, schien absolut weit hergeholt. Wie konnte jemand, der sich dazu entschlossen hatte, außerhalb Israels zu leben, der nicht in der israelischen Armee gedient hatte wie ich, der keinen Großvater im Krieg verloren hatte wie ich, die Frechheit besitzen, mich einen Antisemiten zu nennen?
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich nie über die zentrale Rolle, die der Antisemitismus in unserem Leben spielt, nachgedacht. Als ich aber darüber nachzudenken begann, musste ich feststellen, dass er ein ständiger Begleiter ist, immer im Hintergrund, immer lästig. Nach einiger Zeit gewöhnt man sich einfach daran. Wie oft fühlen wir uns wirklich gestört durch das Summen eines elektrischen Gerätes oder das Brummen vorbeifahrender Autos? Antisemitismus mag uns wie ein Schatten folgen, aber mal ehrlich, wer bemerkt seinen Schatten wirklich täglich? Als ich dann auf ihn aufmerksam wurde, bemerkte ich, dass Antisemitismus eigentlich ein sehr beliebtes Thema im israelischen 'Tagesgeschehen' ist. Es vergeht kein Tag, an dem nicht zumindest in einem Artikel einer Zeitung die Worte 'Nazis', 'der Holocaust' oder 'Antisemitismus' vorkommen. Da ich persönlich nie mit Antisemitismus konfrontiert worden bin – das einzige Mal war der Vergleich mit Mel Gibson – habe ich beschlossen, mich damit auseinander zusetzen.
Das war der Beginn einer langen Reise, die ihren Höhepunkt in diesem Film fand. Antisemitismus ist ein mächtiges Wort mit vielen verschiedenen Assoziationen. Durch die erst kürzlich geschehenen Ereignisse wird es auch zu einem sehr heiklen Thema. Antisemitismus ist die ultimative 'heilige Kuh' der Juden. Auch wenn ich diese Kuh nicht zur Schlachtbank geführt habe, selbst die heiligste Kuh braucht hier und da ein Aufrütteln.
Manchmal fand ich das Thema respekteinflößend. Über kein anderes Phänomen wurde so viel von Akademikern geschrieben, die ihr ganzes Leben mit dem Studium darüber verbracht hatten. Wer, zur Hölle, dachte ich, bin ich, dass ich etwas Bedeutendes noch hinzufügen könnte? Ich bewegte mich auf wirklich sehr dünnem Eis. Trotzdem beschloss ich, meinem Gefühl zu vertrauen. Jede Frage ist wichtig, wenn ich daran glaube, dass sie wichtig ist. Ich sollte nie davor zurückschrecken, selbst die heiligsten aller Annahmen in Frage zu stellen. Das Ergebnis ist eine persönliche Reise, die Dinge so zeigt, wie ich sie gesehen habe. Sie ist nicht als akademischer Aufsatz gemeint.
Ich habe mit einer faszinierenden Suche begonnen, die sich dahinschlängelt zwischen den Methoden und Wegen, wie junge Israelis im beschwerlichen Schatten des Holocaust herangezogen werden (dieser Film ist irgendwie der letzte Teil einer Trilogie, die in der verkehrten Reihenfolge gemacht wurde: Checkpoint, über israelische Soldaten; Flipping Out, darüber, was diesen Soldaten passiert, wenn sie die Arme verlassen; und Defamation, der sich mit der israelischen Jugend beschäftigt, bevor sie mit ihrem Militärdienst beginnt), zwischen der Anti-Defamation League (ADL), die die größte Organisation weltweit ist, die den Antisemitismus bekämpft, und zwischen jenen, die gegen die ADL sind, wie z.B. Professor Norman Finkelstein, und John Mearsheimer und Stephen Walt, die Autoren von Die Isreal-Lobby.
Meine Reise hat mich um die ganze Welt geführt: von Israel bis in die USA; von Moskau nach Rom und Polen. Meistens war es jedenfalls eine Reise zur menschlichen Seele, zur Art und Weise wie Menschen denken und in meinem speziellen Fall, dazu, wie mein Volk, das jüdische Volk, sich entscheidet, mit der Vergangenheit umzugehen.
Ich hoffe, dass alle, die diesen Film sehen, genauso zum Nachdenken angeregt werden wie meine Suche mich zum Nachdenken gebracht hat, und dass sie ehrlich ihre Meinungen über die Themen, die darin behandelt werden, in Frage stellen.
Yoav Shamir Januar 2009"
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Fabio Bossi
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21:21
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Labels: Antisemitismus, Defamation, Yoav Shamir
USAmerikaner schaffen Meinungsfreiheit ab
Zugegeben: der Titel ist etwas reisserisch. So weit ist es noch nicht.
Aber diesmal bringt Mark Dice (der 1 Unze Maple Leaf nicht für 50 Federal Reserve Notes verkaufen konnte) einige Mitbürger dazu in einer Unterschriftenaktion die Abschaffung des 1. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten, Bestandteil der Bill of Rights, zu fordern:
Meiner Meinung nach belegt das Video zwar weniger, dass die USAmerikaner ihre Verfassung abschaffen wollen als vielmehr, dass manche Leute vollkommen unkritisch jeden Dreck unterschreiben, der ihnen hingehalten wird.
Und das finde ich mindestens genauso bedenklich!
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Christoph
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11:48
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