Mittwoch, 21. Mai 2008

Nächstes Bilderberger-Treffen 5. bis 8. Juni

Der erfahrene Anti-Bilderberger-Kämpfer Jim Tucker meldet:

Das diesjährige Treffen der Bilderberger findet vom 5. bis 8. Juni statt im:

Westfields Marriott Washington Dulles Hotel
14750 Conference Center Drive
Chantilly, Virginia 20151
USA



Vielleicht kriegen es dieses Jahr ja auch endlich mal die Organisatoren vom Weltsozialforum, der diversen NGOs, Gewerkschaften und von Attac hin, bei den Marionettenspielern zu demonstrieren und nicht bei den Marionetten am G8-Gipfel.

Informiert sind sie jetzt (wenn sie wollen). Falls sie auch dieses Jahr wieder bloss bei den G8 (7. bis 9. Juli in Tōyako, Japan) Radau machen, ist das für mich entweder ein Indiz vollkommener Verblödung oder aber diese Organisationen sind auch "gekauft".

Gruss an alle,
Christoph

PS: Mehr Infos hier

SPIEGEL ONLINE: Peak Oil ist da!

Soweit ich weiss, hat das einflussreichste deutschsprachige Propagandaorgan, SPIEGEL ONLINE, heute zum ersten Mal den Begriff "Peak-Oil" verwendet:


Damit ist dieser Begriff endgültig bei der breiten Bevölkerung angekommen.

Für die es nicht wissen (dürften von unseren Bloglesern nur wenige sein): Peak-Oil bedeutet das hier:

Der Zeitpunkt der höchsten Ölförderung war im Mai 2005. Seitdem ist die Produktion leicht rückläufig.
Gemäss der Vorhersage von Marion King Hubbert wird die weltweite Produktionsmenge einer Glockenkurve folgend weiter abnehmen ("Hubbert-Kurve").

Selbst wenn sich die abiogenetische Theorie der Erdölentstehung auch zunehmend bei westlichen "Experten" durchsetzen sollte, so wird dies an dem Fakt "Peak-Oil" wahrscheinlich nichts ändern.

Machen wir uns also auf langfristig weiter steigende Ölpreise gefasst.

Gruss an alle,
Christoph

Thorsten Polleit: Fluch des Papiergelds

Der bei uns schon häufiger zu Blog-Ehren gekommene Thorsten Polleit von Barclays Capital greift in wiwo.de die Idee von Hayeks "Competing Currencies", den miteinander konkurrierenden Privatwährungen, auf. Diese würden aller Wahrscheinlichkeit nach zu einer Goldwährung führen.

Ein Konzept, das auch Ron Paul anstrebt.



Hier geht's zum Artikel. Ein Must Read!

Gruss,
Christoph

Neues von der Wall-Street-Buchstabensuppe

ABS, CDO, CDS...und jetzt CPDO: "Constant Proportion Debt Obligations".

Was es nicht alles gibt...Fiat Money at its best.

Die Rate-Agentur Moody`s (eine Art TÜV für Bonds und andere Wertpapiere, 40% Weltmarktanteil bei Kreditratings) hatte offenbar ein paar Problemchen bei der Bewertung dieser neuartigen Rentenpapiere. Ein Computer-Bug hat offensichtlich fälschlicherweise AAA-Bestnoten für ein paar Milliarden dieser Papiere ausgespukt, wie die Financial Times nun herausgefunden hat:

"Ein Programmierfehler bei den Computermodellen der Agentur soll dazu geführt haben, dass die Ratings komplexer Wertpapiere, sogenannter Constant Proportion Debt Obligations (CPDO), in Milliardenhöhe zu hoch ausfielen. Statt Anleger vom Irrtum zu unterrichten, änderte Moody's sein Bewertungsmodell.
Interne Moody's-Dokumente, in die die FT-Einblick erhalten hat, zeigen, dass hochrangige Mitarbeiter der Agentur bereits Anfang 2007 wussten, dass Produkte aus dem Vorjahr wegen des Computerfehlers Topnoten erhalten hatten, obwohl sie eigentlich eine niedrigere Einschätzung verdient hätten - zum Teil vier Stufen darunter.
Die Fehlbewertung solcher CPDOs ist ein Indiz dafür, wie sehr Transparenz und Qualitätskontrollen während der Boomphase des Verbriefungsmarkts von Ratingagenturen vernachlässigt wurden. Der Vorfall ist umso peinlicher, als es auch warnende Stimmen gab. So veröffentlichte die Ratingagentur Fitch im April 2007 einen Bericht, wonach sie CPDOs anders als ihre Wettbewerber Moody's und Standard & Poor's kein "AAA"-Rating geben würde. Moody's bewertete nach Schätzungen des Analysehauses Creditsights CPDOs im Umfang von 3,5 Mrd. $
..."

Weiter unter http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:Moodys%20AAA%20Noten/358275.html

Samstag, 24. Mai.: Gerhard Wisnewski in Pfaffenhofen

Gerhard Wisnewski, der Autor der Bücher:

- Verschlußsache Terror: Wer die Welt mit Angst regiert
- Operation 9/11: Angriff auf den Globus
- Mythos 9/11: Der Wahrheit auf der Spur

hält am Samstag, 24. Mai, um 19:00 Uhr einen Vortrag zum Themenkomplex 9/11:

Müllerbräu Gasthof
Hauptplatz 2
85276 Pfaffenhofen an der Ilm
Telefon 08441.49370 | Telefax 08441.493740
info@hotel-muellerbraeu.de

Pfaffenhofen an der Ilm liegt nördlich von München direkt neben der A9.

Gruss,
Christoph

Altkanzler Helmut Schmidt für Non-Interventionismus

Gestern Abend war Altkanzler Helmut Schmidt zu Gast bei Sandra Maischberger. Und widersprach einer Politik der Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder energisch:
So genannte "humanitäre Interventionen" westlicher Staaten seien häufig nichts Anderes als die Fortsetzung imperialistischer Politik unter einem anderen Namen. Ausserdem seien die Konsequenzen aus solchen Missionen schlicht nicht vorhersehbar und würden oft zu Blutvergiessen unter der unschuldigen Zivilbevölkerung führen.

Ron Paul sieht dies ganz ähnlich:
"The war in Iraq was sold to us with false information. The area is more dangerous now than when we entered it... Both Jefferson and Washington warned us about entangling ourselves in the affairs of other nations."

Die Sendung wird am Samstag, 24. Mai, um 23:45 Uhr in 3sat wiederholt:


So viel Political Uncorrectness gibt es selten im TV. Mit Helmut Schmidt kann da nur Peter Scholl-Latour mithalten. Ein Gespräch zwischen den beiden, das wär's mal.

Gruss an alle,
Christoph

Solange wir nicht erdrosselt werden...

...brauchen wir auf Karlsruhe nicht zu hoffen.

So kann man einen Beschluß des sogenannten Bundesverfassungsgerichts vom 07.04.2008 sehen, wenn man die Pressemitteilung vom 16.04.08 studiert.
Zur Entscheidung stand ein oberflächlich betrachtet dröges Thema: die Beitragspflicht zur GKV von Leistungen aus sogenannten Direktversicherungen. Diese stellen einen Durchführungsweg im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge dar, eine der "Drei Säulen" der Altersvorsorge und seit jeher ein staatsinterventionistischer Tummelplatz. Das "Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung" hatte 2003 u.v.a. festgelegt, daß ab 01.01.2004 auch Kapitalleistungen der Beitragspflicht zur GKV unterzogen werden würden - und zwar rückwirkend. Hatte man also z.B. 1980 einen solchen Direktversicherungsvertrag im Glauben abgeschlossen, daß die spätere Auszahlung keine Krankenkassenbeiträge auslösen würde und eventuell seinen Ruhestand entsprechend geplant (z.B. Tilgung einer Hypothek), sah man sich bei Ablauf z.B. 2005 mit eben dieser rückwirkenden Gesetzesänderung konfrontiert.
Dagegen gab es Klagen beim BVG und diese wurde nun zurückgewiesen.

Lesenswert ist hierbei vor allem die Begründung (Link siehe oben):

"Die Beitragspflicht ist auch verhältnismäßig: Zwar stellt die auf zehn Jahre begrenzte Beitragspflicht eine erhebliche Belastung derBetroffenen dar. Sie hat jedoch keine grundlegende Beeinträchtigung derVermögensverhältnisse im Sinne einer erdrosselnden Wirkung zur Folge."

Der Patient atmet noch - es darf weiter "belastet" werden!

Und er ist selber Schuld, so naiv gewesen zu sein, denn "im Übrigen konnten die Betroffenen nicht in den Fortbestand der die einmaligen Kapitalleistungen gegenüber einem fortwährenden Versorgungsbezug privilegierenden Rechtslage vertrauen".

Wer sich auf den Staat verläßt, ist also selber schuld.

Vielen Dank nach Karlsruhe!

Dienstag, 20. Mai 2008

In den USA raubt der Staat den Inhalt privater Bankschliessfächer


http://www.youtube.com/watch?v=UwFRPSPUo_w


Der Sozialist Franklin D. Roosevelt verbot den us-amerikanischen Bürgern 1933 privaten Goldbesitz. Dieses Verbot währte 40 Jahre.

In dieser Zeit wurden private Schließfächer bei Banken versiegelt und durften nur in Anwesenheit eines Vertreters des Finanzamtes geöffnet werden. Aber der Staat hat diese Schließfächer nicht auf eigene Faust geöffnet. Wer also bis 1973 durchhielt, konnte nach dem Ende des Goldverbots wieder unbehelligt an sein Gold.

Heute gibt es zwar - noch - kein Goldverbot. Dafür handelt der Staat beim Öffnen der privaten Schließfächer inzwischen vollkommen eigenmächtig und unkontrolliert.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch die Kombination aus all dem:
Goldverbot + eigenmächtiges Öffnen der Schließfächer durch den Staat = "perfekte" Enteignung

Gruss,
Christoph

Von Arnim: Die Deutschlandakte

Hans Herbert von Arnim bespricht bei 3SAT sein neues Buch "Die Deutschlandakte - Was Politiker und Wirtschaftsbosse unserem Land antun".

Kurzbeschreibung von Amazon:

Schwarzbuch Deutschland

"Parteienpatronage, überbordende Bürokratie, gleich geschaltete Medien, Justiz unter dem Einfluss der Politik sowie Großunternehmen, in denen Korruption zum alltäglichen Geschäft gehört: Es ist wirklich etwas faul in unserem Staate, und der Fisch stinkt vom Kopf her. Die politische und wirtschaftliche Klasse agiert zunehmend im kontrollfreien Raum und im Zweifel eher im eigenen als im öffentlichen Interesse. Hans Herbert von Arnim lässt anhand einer langen Reihe von Missbrauchsfällen aus Politik, Verwaltung, Justiz, Wirtschaft und Gesellschaft ein ganzes System von Auswüchsen und Defiziten sichtbar werden. Sein Schwarzbuch Deutschland soll aufrütteln, bevor unsere Demokratie dauerhaften Schaden nimmt."

Kommentar B4RP:

Bevor unsere Demokratie dauerhaften Schaden nimmt? Zu spät!
Die alten Griechen würden heute vermutlich von plutokratischer Ochlokratie sprechen.


Zentralbanken können auch bankrottgehen

...schreibt die FAZ. Hört hört!

Auszug:

"Nun weiß Buiter, dass Unterschiede zwischen Zentralbanken und Geschäftsbanken bestehen und der Blick auf eine Zentralbankbilanz kein vollständiges Bild der Lage gibt. Solange die Zentralbank Verbindlichkeiten in eigener Währung besitzt, kann sie diese im Prinzip durch die Schaffung zusätzlichen Geldes begleichen und damit einen Bankrott vermeiden, selbst wenn das Eigenkapital aufgebraucht wäre. Problematisch wird es jedoch, wenn eine Zentralbank Verbindlichkeiten in einer Fremdwährung begleichen muss, die sie nicht selbst schaffen kann. Ein Beispiel ist Island, dessen führende Geschäftsbanken sich überwiegend in fremden Währungen verschuldet haben. Die isländische Zentralbank könnte den Geschäftsbanken im Falle einer Krise vermutlich gar nicht helfen, da sie nur isländische Kronen erzeugen kann, aber keine Fremdwährungen."

Auch der schweizer Blog "Zeitenwende" beschäftigt sich unter dem Titel "Champagner oder Magenbitter" mit der Finanzkrise:

"Dass die Investoren auf eine schnelle Gesundung des Liegenschaftenmarkts wetten, kann den Kommentaren nicht entnommen werden. Es fehlt die Nachfrage und auch am fernen Horizont ist keine neue Käuferschicht erkennbar, welche den klammen Amerikanern kursstützend unter die Arme greifen könnte. Viel wahrscheinlicher scheint es mir, dass die Finanzmärkte davon ausgehen, dass der Steuerzahler die Zeche bezahlen muss."

Lesenswerter Artikel mit einem schönen Chart zu den Reserven der FED.

Bundesregierung führt Rechtsanspruch auf Hauptschulabschluss ein

Zuerst dachte ich: Hoppla, was für ein geiler 1. April-Scherz, warum fällt mir sowas nie ein?!

Dann begriff ich langsam: ist doch schon 19. Mai...

Gestern habe ich mich noch über die Vorliebe unserer Politiker für den Kommunismus ausgelassen, heute wurde ich von ihnen schon wieder links überholt.

Das Recht auf ein Hauptschulabschluss soll die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen.

Nun, wenn das so ist, schlage ich vor, allen Deutschen bei Geburt einen Diplom-Ingenieur-Abschluss zu verpassen; das müsste doch erst recht bei der Jobsuche helfen.

Oder noch besser: Der Bundestag wird von 612 Abgeordneten auf 82 Millionen Abgeordnete vergrössert. Damit wäre die lästige Arbeitslosigkeit mit einem Schlag beseitigt!

EUdSSR + BRDDR wir kommen! Und zwar mit Vollgas!

Gruss,
Christoph

Montag, 19. Mai 2008

Ron Paul über "The Revolution: A Manifesto"


Interview mit Shell-Manager

Interessantes Interview mit Shell-Manager Rob Routs im Spiegel.

Auszug:

"Die Leute vergessen zwei Dinge: Shell gehört zwar zu den größten Energieunternehmen der Welt, der Anteil von Shell an der weltweiten Förderung von Öl und Gas beträgt aber nur rund drei Prozent. Etwa 85 Prozent der Vorkommen sind unter staatlicher Kontrolle. Wir müssen selber rund 70 Prozent unseres Mineralölabsatzes an den internationalen Märkten beschaffen und dort sind die Preise rasant gestiegen. Zum anderen kassiert der Fiskus kräftig mit: In Europa etwa machen Steuern im Schnitt die Hälfte des Preises aus. In Deutschland liegt der Steueranteil bei knapp zwei Dritteln. Darüber redet niemand."

Die Anti-Diffamierer diffamieren

In den Zugangs-Statistiken zu diesem Blog habe ich kürzlich gesehen, daß jemand nach "Fabio Bossi Volksverhetzung" gesucht hat und wir Besuch von einer Seite namens "http://www.adf-berlin.de/" bekommen haben.
Diese Seite engagiert sich nach eigenem Bekunden gegen Diffamierung:

"Als Diffamierung (v. lat.: diffamare = Gerüchte verbreiten) bezeichnet man heute ganz allgemein die gezielte Verleumdung Dritter. Dies kann etwa durch die Anwendung von Schimpfwörtern oder durch diverse Unterstellungen geschehen... (Wikipedia)"

Im dortigen Forum habe ich folgenden Beitrag gefunden (Hervorhebungen von mir):

"...ich bin hier ganz neu und echt froh mal Leute aufgetan zu haben, die sich um diese neurechten "Liberalen" von eigentümlich frei und Co. "kümmern"! Ich dachte schon, ich bin die einzige die diese Nazis für Arme zum kotzen findet. Ich weine mich jetzt mal bei Euch aus: Einer von der Truppe, der Herausgeber des braunen Blättchens Zeitreport der auch für ei-frei schreibt, lebt so wie ich in der bayrischen Landeshauptstadt. Vor ca. 10 Jahren agitierte er an meinem Gymnasium und zog einige Klassenkameraden in die "liberale" Szene. Zwei sind heute als Betrieber des Bavarians for Run Paul Blogg aktiv, in dem regelmäßig antisem. Propaganda verbreitet wird. Daher meine Beschäftigung mit dieser speziellen rechten Abart..."

Wow. Starker Tobak. Ich bin also ein "Nazi für Arme" und verbreite regelmäßig antisemitische Propaganda.
Gegen den Zusatz "...für Arme" habe ich ja nix, aber "Nazi"? Ich bin weder Nationalist noch Sozialist, geschweige denn "Nationalsozialist". Der "Nationalsozialismus" ist die Antithese von allem, wofür ich stehe und woran ich glaube. Gleiches gilt für das Label "Antisemit". Ich kann mir nix absurderes vorstellen, als einen Menschen wegen seiner Herkunft abzulehnen.
Da ich ja einen "Migrationshintergrund" habe, schieße ich ´mal zurück:
Die Autorin muß mindestens latent anti-italienisch sein und ihr verächtlicher Zusatz "Für Arme" entlarvt sie als Elitistin.

Ätsch.

PS:
Da Du, liebe Autorin, mich zu kennen scheinst: Wir können uns, das meine ich ernst und ehrlich, gerne mal auf ein Bier treffen. Ich bin sicher, daß ich Deine Bedenken im persönlichen Gespräch zerstreuen kann.

Sonntag, 18. Mai 2008

Armut in Deutschland und der EU

Natürlich gibt es auch in Deutschland Armut.

Vielleicht nicht, wenn man Kriterien wie Lebenserwartung, Kalorienverbrauch oder Kindersterblichkeit heranzieht und mit der Dritten Welt vergleicht, aber sicher wenn es um langfristige Arbeitslosigkeit, Verschuldung und Bildungsbenachteiligung geht.

Aussichtslosigkeit auf Verbesserung der Situation in Verbindung mit Resignation sind die Kennzeichen von Armut in unserem Land.

Aber wie wird "Armut" gemessen?

Von staatlicher Seite wird immer anhand der "relativen" Armut argumentiert:
Wer weniger als 60% des Median-Einkommens verdient, ist arm.
Und das sind dem aktuellen Armutsbericht der Bundesregierung zufolge zur Zeit 13% der Bevölkerung.

Selbst wenn sich schlagartig die Kaufkraft für alle Einkommensbezieher verdoppeln oder verdreifachen würde: Wir hätten immer noch 13% Arme. Auch ein Wirtschaftswunder könnte relative Armut also nicht beseitigen.

Relative Armut wird immer existieren, solange es Einkommensunterschiede gibt. Nur bei gleichem Einkommen für alle gibt es daher keine relative Armut.
Und in welchem gesellschaftlichen System herrscht "gleiches Einkommen für alle"?
Richtig: Im Kommunismus!

Und weil (fast) alle Politiker - sicher oft unbewusst - das Ideal des
Kommunismus vergöttern, argumentieren sie so gerne mit der relativen Armut statt mit der absoluten Armut.

Um dem kommunistischen Endziel näher zu kommen, betonen sie immer die aus ihrer Sicht erstrebenswerte Ergebnisgleichheit, welche nur durch Umverteilungsgerechtigkeit zu erreichen ist.
Und die Massenmedien sind ihre willfährigen Handlanger bei dieser Propaganda.


Dem entgegengesetzte liberale Prinzipien wie Chancengleichheit und Regelgerechtigkeit haben heute einen schweren Stand.

Daher: Go Ron Paul!

Gruss an alle,
Christoph