Mittwoch, 29. Dezember 2010

FIAT MONEY: Vatikan gründet Zentralbank?!

"Ein Ziel sei es dabei, die Operationen der immer wieder in die Schlagzeilen geratenen Vatikanbank IOR und anderer päpstlicher Finanzeinrichtungen zu überwachen, berichtete die Turiner Tageszeitung «La Stampa» am Mittwoch. Außerdem gehe es dem Vatikan um die Anpassung seiner Bankgeschäfte an die internationalen Normen. Papst Benedikt XVI. wolle das vatikanische Zentralinstitut an diesem Donnerstag mit einer Bekanntmachung (Motu Proprio) vorstellen."

Frank Schäffler (FDP) im "DS-Magazin"

"DS-Magazin: Das Meinungsforschungsinstitut Emnid sieht das Potential für eine neue bürgerliche Rechtspartei bei rund 20 Prozent. Wäre es nicht sinnvoll oder geradezu zwingend notwendig, dass eine durch den "Liberalen Aufbruch" gewandelte FDP diese zweifellos vorhandene Lücke füllt?

Frank Schäffler: Nein, das Potential für eine klassisch-liberale Partei liegt ebenfalls bei 20-25 Prozent. Liberale sind das Gegenteil von rechts. Rechte glauben - wie die Linken - an den fürsorgenden "Vater Staat". Wir setzen auf die Kraft des Einzelnen und sehen die Rolle des Staates in der Durchsetzung des Rechts, das auf allgemeinen und gleichen Regeln für alle Menschen beruht".
Hervorhebung von B4RP. Das ganze Interview gibt es hier:
http://www.frank-schaeffler.de/presse/medienspiegel/1473

Montag, 27. Dezember 2010

Simple Planet: A Spectre is Still Haunting Europe...

Simple Planet: A Spectre is Still Haunting Europe...:
"But this time it's not necessarily Communism, or any other label used by humans to conveniently understand their complex forms of socioeconomic organization. It's the spectre of an unrelenting reality, emerging from the depths of history, with no plans to follow but its own. What exactly, then, is reality and why does it have its own plans? These are not easy questions to answer, but many brilliant minds have had much to write and say on the topic. It may be safe to say with near certainty that, if nothing else, reality is constantly evolving and always lingering in the furthest boundaries of our comprehension".

Petition zur Entkriminalisierung von Hanf

Der deutsche Hanfverband hat eine Petition beim Bundestag gestartet, die die Nutzung von Cannabis entkriminalisieren soll. Die Sonderseite mit allen Infos lautet http://cannabispetition.de/.

Hier spricht der Initiator:




Hier ist was Ron Paul dazu sagt:

Ron Paul on Marijuana, Prohibition, and Personal Freedom

Donnerstag, 23. Dezember 2010

The Charade of World Depression

Interessante Gedanken beim Daily Bell, inkl. Spekulationen über "Foundation X":

The Charade of World Depression

BankofAmericasucks.com

Die größte amerikanische Bank, BoA, hat offenbar hunderte Domainnamen aufgekauft, die man nutzen könnte, um sich über sie lustig zu machen:


"Company defensively registers hundreds of domain names for its senior
executives and board members.

As Bank of American awaits a possible release of information from WikiLeaks, it wants to ensure that you don’t think its executives suck. Or blow for that matter.
The company has been aggressively registering domain names including its Board of Directors’ and senior executives’ names followed by “sucks” and “blows”.

For example, the company registered a number of domains for CEO Brian Moynihan:
BrianMoynihanBlows.com, BrianMoynihanSucks.com, BrianTMoynihanBlows.com, and BrianTMoynihanSucks.com. Just to be sure, it also picked up the .net version of these names and some .orgs as well.

I count hundreds of such domain name registrations on December 17 alone. They were registered through an intermediary that frequently registers domain names on behalf of large companies.

Some of the other names are for CFO Charles Noski, Chairman of the Board
Charles Holliday, and board member Charles Rossotti (who is also Senior Advisor, The Carlyle Group).

I’m not sure if this strategy will work. You can always go register BrianMoynihanBlows.info."


Zumindest wirkt BoA damit nicht unbedingt den Gerüchten entgegen, daß sie das Ziel der nächsten Wikileaks sein könnte.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Jim Rickards Pentagon-Vortrag

Trailer:





Die ganze Rede ist bei Youtube oder hier verlinkt:
http://outerdnn.outer.jhuapl.edu/rethinking/VideoArchives.aspx

Dienstag, 21. Dezember 2010

Good Money? Bad Money? Freegold!

Sehr geiler Artikel bei FOFOA:

Kicking the Hornets' Nest
Die entnommene Graphik finden wahrscheinlich nur monetäre Nerds cool, aber ich bin ja einer:

Dennis Kucinich: Delete the FED

Wow, offenbar ein bahnbrechender Gesetzesvorschlag von Dennis Kucinich:

Dennis Kucinich, which many people have (properly) labeled as one step removed from a communist in the past, and who has a reputation as having a hard-core left slant in his politics, has just written up and introduced a bill that will fundamentally restore the free market - for real - to banking and credit.

It will also piss a lot of people off.

His bill would end the process of money issuance by The US Federal Government as a debt instrument. It would thus restore actual "lawful money" as Ron Paul claims to want, but in a form he has never, ever elucidated. It does, however, exactly match up with the base position I have propounded upon, along with Bill Still and a few others.




http://market-ticker.denninger.net/akcs-www?singlepost=2323337

Wir schreiben (noch) das Jahr 2010: Die SZ entdeckt Ron Paul

Ich lese in der SZ inzwischen nur noch den Sportteil am Wochenende, weil ich mir nicht die Zeit nehme die oberflächlichen Versionen von monatealten Entwicklungen zu lesen, aber im Wirtschaftsressort war mir Nikolaus Piper immerhin damals positiv aufgefallen, als ich noch darin geblättert habe. Heute ist mir lustigerweise von meiner nicht-libertären Verwandschaft (bin das libertäre Schaf der Familie) zugetragen worden, daß in der Süddeutschen ein Artikel über Ron Paul stehe und die Art und Weise, in der meine unkundigen Verwandten darüber sprachen, ließ mich vermuten, daß er nicht als homophober reaktionärer kreationistischer Spinner dargestellt worden war. Es klang richtig positiv und mein Onkel ist jetzt gar stolz auf mich, weil ich doch schon so lange von diesem Mann rede. Tatsächlich hat nun Nikolaus Piper unter der Unterschrift "Schafft die Fed ab" einen Artikel über Ron Paul verfaßt, den ich als weitestgehend akurat und fair betrachte.


Ich habe nur ein paar kleine revisionistische Anmerkungen.




"Der heute 75 Jahre alte Ron Paul machte 2008 international Schlagzeilen, als er sich für die Republikaner um die Präsidentschaft bewarb und dabei scharfe Kritik
am Irak-Krieg äußerte."




Hätte Ron Paul im Jahr 2008 "international Schlagzeilen gemacht", hätte ich mir nicht mit Christoph die Finger wundschreiben müssen, um irgendwie wenigstens etwas Aufmerksamkeit für seine Ansichten und Thesen zu gewinnen. Ich bin überzeugt davon, daß die westlichen Massenmedien die Präsidentschaft von Ron Paul verhindert haben. Durch Unterlassung. Ich hätte niemals einen solchen totalen medialen Black-Out für möglich gehalten, speziell bei dem Schlagzeilen-POTENZIAL der Ron-Paul-Grassroots-Bewegung. Wäre für Obama so etwas enstanden, wäre es gnadenlos ausgeschlachtet worden.






"Auch sein Engagement gegen die Fed erklärt sich aus diesem libertären Denken
heraus. Paul hält die Fed schlicht für verfassungswidrig. Seine Position ist
dabei historisch und ökonomisch nicht besonders gut begründet. Die
Verfassungsväter der USA beschäftigten sich 1787 überhaupt nicht mit der Frage, wie die Geldordnung aussehen sollte.
"

Nein, überhaupt nicht, Herr Piper (PS: Google ist sowas von praktisch...unbedingt ausprobieren!):


"Paper money has had the effect in your state that it will ever have, to ruin commerce, oppress the honest, and open the door to every species of fraud and injustice." (letter to J. Bowen, Rhode Island, Jan. 9, 1787) "If ever again our nation stumbles upon unfunded paper, it shall surely be like death to our body politic. This country will crash."
--George Washington

"I believe that banking institutions are more dangerous to our liberties than standing armies. Already they have raised up a money aristocracy that has set the government at defiance."
--Thomas Jefferson, at the Constitutional Convention (1787)

"All the perplexities, confusion and distress in America arise not from defects in the Constitution or Confederation, not from a want of honor or virtue so much as from downright ignorance of the nature of coin, credit and circulation."
--John Adams, at the Constitutional Convention (1787)

http://aldbook.wikispaces.com/Our+Founding+fathers,+and+others,+about+money+and+banking



Tja, wie sagte schon Matt Taibbi vom Rolling Stone:


Montag, 13. Dezember 2010

Was treiben eigentlich die apokalyptischen Sekten?

Eines der unangenehmsten Themen, mit denen ich mich beschäftige, sind die Machenschaften apokalyptischer Sekten innerhalb der großen Weltreligionen. Ich hoffe sehr, daß der Umstand, daß sich kaum jemand sonst dafür zu interessieren scheint, wirklich ein Beleg dafür ist, daß diese Kreise harmlos sind und Warner bloße "Spinner".



ECB may ask states for more capital - RTÉ News

ECB may ask states for more capital - RTÉ News

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Ron Paul bekommt einen neuen Posten

Er wird wohl Vorsitzender dieses Kommittees: United States House Financial Services Subcommittee on Domestic Monetary Policy and Technology. Vielleicht kann er ´mal die Frage klären, ob man QE mit "Geld drucken" umschreiben kann oder nicht.


Mittwoch, 8. Dezember 2010

The Federal Reserve: America’s Fourth Branch of Government

The Federal Reserve: America’s Fourth Branch of Government


"The Federal Reserve is America's Fourth Branch of government and Ben Bernanke is, in effect, the economic czar of the country. The Fourth Branch? The Fed and the Fed alone has the power to determine how much money should be in the economy. Such vast power over our lives makes the Fed a de facto fourth branch of government. Yet, its powers are not defined by the Constitution, and neither the chairman nor senior officials are elected by the people."

Crash JP Morgan, buy Silver?

Ich verfolge die Aktion von Max Keiser mit einer Mischung aus Sympathie und Skepsis. Don Harrold geht es offenbar genauso:



Das komplette Video gibt es hier:

http://daytradeshow.com/crash.htm

Und ein Addendum:

Dienstag, 7. Dezember 2010

Anonymous to the Governments of the World - Web Censorship







Einlagensicherung gefährdet?

Die Süddeutsche meldet unter der knackigen Überschrift in der Rubrik "Rechte der Sparer" "Dann ist das Geld halt weg":

"Einlagensicherungsfonds ist ein kompliziertes Wort, suggeriert aber, das angesparte Geld der Kunden sei in jedem Fall sicher. Doch das ist ein Irrtum: Ein Gerichtsurteil kappt die Rechte der Sparer bei einer Bankenpleite.."

Um es gleich vorweg zu nehmen, wer schon das Wort "Einlagensicherungsfonds" kompliziert findet, sollte vielleicht besser nicht zum Thema schreiben. Aber der Autor macht es spannend:

"Bankkunden sind bei Pleiten ihres Instituts künftig stärker dem Gutdünken des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) ausgesetzt. Sie haben auch juristisch wenig Chancen, dagegen vorzugehen. Dies zumindest ist die Folge des aktuellen Landgerichtsurteils. Es handelt sich um das erste veröffentlichte Urteil, das sich mit Entschädigungsansprüchen gegenüber dem BdB auseinandersetzt (Aktenzeichen: 10 O 360/09)."

Das besagte Urteil ist vom 15.06.2010 und ist hier zu finden:

http://bit.ly/iiaRFl

Stutzig gemacht hat mich diese Passage des wackeren SZ-Kleinsparer-Anwaltes:

"In dem Rechtsstreit forderte eine Filmfondsgesellschaft vergeblich Entschädigung für die ausgebliebene Lizenzzahlung des Bankhauses Lehman Brothers, das 2008 im Zuge der Finanzkrise zahlungsunfähig wurde."

Wie im Urteil, das der SZ-Journalist vermutlich nicht gelesen hat (er wird ja auch nur für`s Schreiben bezahlt) genau dargelegt wird, geht es um eine Teil-Zahlung aus einem Filmvermarktungsvertrag, die Lehman am 22.12.08 hätte bezahlen müssen. Am 28.10.08 hatte das BAFIN Lehman aber bereits für zahlungsunfähig erklärt. Ich bin kein Jurist, aber ich bin mir recht sicher, daß der Entschädigungsfonds der Banken hätte zahlen müssen, wenn Lehman das Geld z.B. bereits auf das Konto des Filmfonds eingezahlt hätte, es also bereits eine Sichteinlage gewesen wäre (dann hätte höchstens noch ein Konkursverwalter Anspruch darauf erheben können, wenn es an der Rechtsgrundlage für die Überweisung gemangelt hätte).

Jedenfalls würde ich aus dem Fall nicht ableiten, daß "Bankkunden bei Pleiten ihres Instituts künftig stärker dem Gutdünken des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) ausgesetzt" seien und ich glaube, ich bin bislang nicht als Lobbyist der privaten Bankenlandschaft aufgefallen. Im Gegenteil. Ich finde "Privatbank" ist heutzutage in unserem Bailout-Zombie-Staatskapitalismus so ein Oxymoron, daß man "Privatbanken" auch gleich alle verstaatlichen kann, damit sich wenigstens deren Vorstände nicht bereichern können.

Aus dem Urteil:

50a. Die Voraussetzungen, unter denen eine Zahlung aus dem Einlagensicherungsfonds erfolgen kann, sind in § 6 SEF geregelt. Von entscheidender Bedeutung ist dabei vorliegend die in § 6 Nr. 1 erster Spiegelstrich SEF normierte Voraussetzung. Unter den Einlagensicherungsfonds fallen danach Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten (insbesondere Privatpersonen, Wirtschaftsunternehmen und öffentliche Stellen), die in der Bilanzposition “Verbindlichkeiten gegenüber Kunden” auszuweisen sind. In der Fußnote 1 zu § 6 SEF findet sich eine Konkretisierung dazu, was unter “Verbindlichkeiten gegenüber Kunden” zu verstehen ist. Dort heißt es:

51“In dieser Position sind im Wesentlichen enthalten Sichteinlagen, Termineinlagen, Spareinlagen einschließlich der auf den Namen lautenden Sparbriefe.”

52Zwar ist der Aufzählung in der Fußnote kein abschließender Charakter beizumessen werden, wie bereits aus der dort verwendeten Formulierung “im Wesentlichen” geschlossen werden kann. Dessen ungeachtet ist davon auszugehen, dass Leistungen aus dem Einlagensicherungsfonds nur für Verbindlichkeiten gegenüber Kunden gewährt werden können, welche mit den in der Fußnote aufgezählten Einlagen vergleichbar sind. Es müsste demzufolge eine Vergleichbarkeit gegeben sein zwischen den in der Fußnote 1 zu § 6 SEF genannten Einlagen und der zwischen der Klägerin und der LBBGG vereinbarten Schuldübernahme. Dies ist jedoch nicht der Fall.

53Denn letztlich ist der streitgegenständliche Anspruch der Klägerin, trotz der vorgenommenen Änderung der Zahlungsverpflichtung, weiterhin auf die Zahlung der ursprünglich von dem Filmeverwerter geschuldeten Lizenzgebühren gerichtet. Schließlich vereinbarten die Klägerin und die LBBAG in § 5.1 des Eigenkapital-Schuldübernahmevertrags (Anlage K 19) ausdrücklich, dass es sich lediglich um eine Änderung der übernommenen Zahlungsverpflichtung (und gerade nicht um die Neubegründung einer selbständigen Verbindlichkeit) handeln sollte. Ein Anspruch auf Zahlung von Lizenzgebühren ist jedoch in jedem Fall nicht mit den in der Fußnote 1 zu § 6 SEF angegebenen Einlagen vergleichbar. Dies führt dazu, dass es sich auch nicht um eine “Verbindlichkeit gegenüber Kunden” im Sinne dieser Regelung handelt.

Samstag, 4. Dezember 2010

Freitag, 3. Dezember 2010

Julian Assange: Santo subito!

Offenbar gilt es in Schweden als "Vergewaltigung", wenn man ohne Kondom Sex hat. Vielleicht wird er jetzt vom Vatikan heilig gesprochen?

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Kansas-FED-Präsident Hoenig: die Big Banks sind "Too Big to Succeed"

Es gibt also auch bei einer der regionalen Federal Reserve Banken eine einsame Stimme von Vernunft und Freiheitsliebe:

http://www.nytimes.com/2010/12/02/opinion/02hoenig.html?_r=2&ref=opinion


"In spite of the public assistance required to sustain the industry, little has changed on Wall Street. Two years later, the largest firms are again operating with bonus and compensation schemes that reflect success, not the reality of recent failures. Contrast this with the hundreds of smaller banks and businesses that failed and the millions of people who lost their jobs during the Wall Street-fueled recession.

There is an old saying: lend a business $1,000 and you own it; lend it $1 million and it owns you. This latest crisis confirms that the economic influence of the largest financial institutions is so great that their chief executives cannot manage them, nor can their regulators provide adequate oversight.

Last summer, Congress passed a law to reform our financial system. It offers the promise that in the future there will be no taxpayer-financed bailouts of investors or creditors. However, after this round of bailouts, the five largest financial institutions are 20 percent larger than they were before the crisis. They control $8.6 trillion in financial assets — the equivalent of nearly 60 percent of gross domestic product. Like it or not, these firms remain too big to fail
."

Please represent ME, Nigel Farage!

Der "Rechtspopulist" Nigel Farage hat bei Youtube einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht, wird in den Mainstream-Medien die ich verfolge aber weiterhin als eine Mischung aus General Franco und Jean-Marie Le Pen porträtiert. Wikipedia übersetzt eine Aussage der Londoner Times gar mit „Nigel Farage ist eine peinliche Figur, die nicht für Großbritannien spricht“. Nun weiß ich nicht, ob die Times für Großbritannien spricht, noch wer das z.B. für "Europa" sein sollte und auch den Personen, die gemeinhin von anderen als Sprecher für Deutschland, Bayern oder München bezeichnet werden, möchte ich die Verteidigung meiner Bürgerrechte eigentlich auch nicht volens anvertrauen. Ich kenne derzeit kein anderes Mitglied im Europäischen Parlament, dem ich meine Stimme lieber anvertrauen würde, als Nigel Farage. In einem hörenswerten Interview mit dem US-amerikanischen Web-Journalisten Eric King beleuchtet er die aktuelle EUSSR-Krise aus (in meinen Ohren) konsequent marktliberaler Sicht (so das im EU-Parlament überhaupt möglich ist). Er ist nach meinem politischem Verständnis weder "rechts", noch ist er "populistischer" als seine Kontrahenten, nur weil er kein bedingungslos-ideologischer Verfechter des EU-Zentralisierungsprozesses ist. Auf die Frage von King, ob dieser Prozeß Teil eines großen Planes hin zu einer kommunistischen Weltregierung sei, antwortet Farage mit den Sätzen, die ich mir von meinem Repräsentanten wünsche: er sei sich nicht sicher, ob man das "kommunistisch" nennen könne oder ob es sich nicht eher um Neo-Faschismus handle.
PLEASE REPRESENT ME, NIGEL!

Money for Nothing

Zuerst Chris Whalen:

Visit msnbc.com for breaking news, world news, and news about the economy


Und zum wieder ´runterkommen, die Dire Straits:

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Berater von Kanadas Premierminister schlägt die Ermordung von Assange vor

Laut Wikipedia bezeichnet sich Tom Flanagan als "Hayekianer"...

Julian Assange: "So as far as markets are concerned I’m a libertarian"

Vollständiges Zitat aus dem Forbes-Interview:

You’ve developed a reputation as anti-establishment and anti-institution.
Not at all. Creating a well-run establishment is a difficult thing to do, and I’ve been in countries where institutions are in a state of collapse, so I understand the difficulty of running a company. Institutions don’t come from nowhere.

It’s not correct to put me in any one philosophical or economic camp, because I’ve learned from many. But one is American libertarianism, market libertarianism. So as far as markets are concerned I’m a libertarian, but I have enough expertise in politics and history to understand that a free market ends up as monopoly unless you force them to be free.

Freitag, 26. November 2010

The Freedom Not to Run

Will the real Capitalists please stand up?!

Wenn Guido Westerwelle, Oskar Lafontaine, der Keynesianer "Weissgarnix" und ich mal einer Meinung sind, dann leben wir wirklich in spannenden Zeiten. Gestern Abend zappte ich genau in dem Moment bei "Maybrit Illner" vorbei, als Lafontaine Westerwelle bzgl. der Notwendigkeit Haftung von Privatinvestoren bei "Bailouts" zustimmte. Offenbar ist diese Ansicht im Rest der Welt sehr befremdlich. Sind ausgerechnet "wir Deutsche", die ich immer als hoffnungslose Etatisten betrachtet habe, die letzten Kapitalisten auf der Welt?
Weissgarnix kommentiert treffend:



"Nun meint also Nomura, dereinst die größte Wertpapierfirma der Welt, bevor der große Japancrash die Verhältnisse ein wenig zurecht rückte, dass man den Märkten nicht mehr sagen dürfe, dass sie Märkte sind; dass man den Teilnehmern des kapitalistischen Wettbewerbs nicht mehr verdeutlichen dürfe, dass der Wettbewerb auch Verlierer produziert. Das gilt natürlich auch an den Finanzmärkten, wo der umsichtigere Investor gewinnt und der sorglose Investor untergeht. Die Londoner City ist also der Meinung, man dürfen den Kapitalisten nicht mehr verklickern, wie die rules ihres Spiels lauten. Man dürfe ihnen nur die Goodies zuschanzen, sie aber nicht mit den potenziell negativen Konsequenzen ihres Tuns konfrontieren.

Das Moralisieren ist bekanntlich nicht meines, aber dazu fällt mir wirklich nur eine Bemerkung ein:

Was für eine Unverschämtheit!

Wenn das die vorherrschende Denke ist, dann hören wir besser auf: Pfeif’ auf die Marktwirtschaft, wenn stets nur eine Gruppe gewinnen darf, die noch dazu nicht bereit ist, ihre Risiken zu ertragen. Schumpeters “Ephoren des Kapitalismus” sind offensichtlich zu einer dysfunktionalen Kaste von Free-Lunch-Touristen geworden, die ihren Job als ökonomische Treuhänder der Volkswirtschaften aus den Augen verloren haben.

Man mag sich darüber streiten, ob es sich jemals um ein “fair game” gehandelt hat; unter diesen Voraussetzungen ist es jedenfalls keines mehr. Das ist nur noch der totale Beschiss aller durch eine kleine Minderheit einzelner
."



http://www.weissgarnix.de/2010/11/26/zeit-aufzuhoren/

Wo is des Hirn?

Habe gerade diese Perle bei n-tv entdeckt:

Island mit seinen rund 300.000 Einwohnern wurde wie kaum ein anderes Land von der Finanzkrise getroffen. Das gesamte Bankensystem des Inselstaates im Nordatlantik kollabierte 2008 nach Jahrzehnten der aggressiven Expansion in Übersee innerhalb einer Woche. Nur durch die Verstaatlichung seiner Banken und mit Hilfe ausländischer Darlehen in Milliardenhöhe konnte eine Staatspleite verhindert werden.

Hervorhebung durch B4RP

Ja klar der Isländische Staat mit seinen "Staatsschulden" verhindert eine Staatspleite dadurch, das er die Schulden der Privatbanken in sich einverleibt und somit die "Staatschulden" dadurch vergrößert.
Vielleicht bin ich nicht "gebildet" genug um das zu Verstehen.
Dennoch stelle ich die Frage, wo issn des Hirn?

Donnerstag, 25. November 2010

Thanksgiving: Mainstream versus Common Sense

Alle Jahre wieder, ein Thema, zwei Sichtweisen, jeder kann sich frei entscheiden:

Der SPIEGEL:


Wie die Pilgerväter den Sozialismus abschafften


Karl Denninger:

The Truth About Thanksgiving

'The Euro Game Is Up! Who the hell do you think you are?' - Nigel Farage MEP

Private Vorsorge...für den Staat?

Auch wenn ich dem Autor in vielen Dingen widersprechen würde, so finde ich den Artikel "Das Märchen von der sicheren Geldanlage" im Handelsblatt lesenswert. Es wird zumindest unverblümt dargelegt, wovon eigentlich die "Bonität" des Staates abhängt: davon, was er im Notfall seinen Untertanen wegnehmen kann.
"In Deutschland kommen auf etwa 1,7 Bill. Euro Staatsverschuldung Privatvermögen von etwa acht Bill. Euro. Die deutsche Wirtschaft ist sehr stark. Der deutsche Staat ist damit in seiner Finanzsituation in keinster Weise gefährdet."
Was das in der Praxis bedeutet, kann man nun in Ungarn beobachten:
"Ungarn stellt seine Bürger nun vor ein Ultimatum: entweder sie stimmen zu, ihre privaten Rentenersparnisse an den Staat zu transferieren oder andernfalls ihre finanziellen Ansprüche an die staatliche Rentenversicherung zu verlieren. Wirtschaftsminister Matolcsy kündigte diesen Plan der Regierung bereits vorgestern an, der für Aufruhr unter der Bevölkerung sorgte. Unter dem Plan der Regierung sollen rund 3 Billionen Forint, die aktuell in Form privater Rentenversicherungen angelegt sind, unter staatliche Kontrolle gebracht werden, um das Budgetdefizit und die Schulden des Landes zu reduzieren. Alles laufe auf eine Verstaatlichung von privaten Rentengeldern hinaus, wie Beobachter erklärten."

Montag, 22. November 2010

Griechischer Humor

"Foundation X": Ein Ex-Spediteur als Mittelsmann?

Die kuriose Geschichte geht weiter. Der britische Mirror meldet, daß ein Ex-Spediteur namens Alan Barr mit Lord James im Namen der angeblichen "Stiftung X" verhandelt habe. Barr ist optimistisch, daß der Premier das Angebot eines zinslosen 22-Milliarden-Pfund-Darlehen annehmen werde. Er sagt auch, daß er seiner Freundin nichts von diesem Deal erzählt habe, weil er nicht wolle, daß sie ihn für verrückt hält...

Bank of England: Murder on the Dancefloor

Wer sagt denn, daß Banker nicht funky sein können? Die Bank of England hat sogar einen ziemlich groovigen "Executive Director for financial stability". Mr Andrew Haldane zitiert den inzwischen legendären Ausspruch von Ex-Citibank-Chef Charles "Chuck" Prince:

"Haldane argued for the need for so-called macro-prudential tools to prevent crises caused by the collective behavior of banks. Former Citigroup Inc. Chief Executive Officer Charles O. “Chuck” Prince, expressed the dynamic in 2007 by saying his institution would keep lending so long as it had access to liquidity, because “as long as the music is playing, you’ve got to get up and dance.”

Chuck Prince’s disco inferno causes murder on the dance floor,” said Haldane, who is the Bank of England’s executive director for financial stability.

Quelle:

http://noir.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=alHQxs3agnT0&pos=7



Samstag, 20. November 2010

Donnerstag, 18. November 2010

Alter Wein in neuen Schläuchen ?

Zurzeit geht es ja wieder hoch her hinter den Kulissen, ich könnte Stundenlang links zu Englischprachigen YT-Videos Reposten, oder sonstige Artikel verlinken, aber im Prinzip ist es genau der selbe Scheiss wie wir ihn schon seit 2 Jahren kennen. Es geht sogar schon so weit, das die US-Blogger ihre alten Artikel rauskramen bissi abstauben, und neue Zahlen einfügen oder nen Absatz hinzufügen, und fertig.

Denninger hat ein Video von der Fraudclosure Anhörung zusammengeschnitten, pure comedy gold!




Kurz zusammengefasst: Bank of America, Chase-Manhattan, Citi und Wells Fargo sind im Prinzip pleite, das umgehen sie dadurch, in dem sie den Foreclosure Prozess verzögern oder nicht Einleiten bzw eine Restrukturierung ( modification of loan ) nicht zulassen.

Explizit erwähnt wird am Schluss des Videos die " second lien loans ", welche geschätzt zu $400 Mrd. Federal Reserve Notes bei den zuvor genannten Banken in den Büchern stehen, und damit, sollten sie hopps gehen, die komplette Marktkapitalisierung dieser Banken auffressen.


p.s. : Hitler is amused

"All the Devils Are Here": Roland Arnall von Ameriquest

Barry Ritholtz vom Big Picture Blog hat ein Interview mit Bethany McLean und Joe Nocera gepostet:

Unmasked: The Super Villain of Subprime

Sie sind die Autoren des neuen Buches "All the Devils Are Here: The Hidden History of the Financial Crisis".
Mc Lean ist auch die Autorin von "The Smartest Guys in the Room", das als bestes Buch über ENRON gilt.

Im Interview wird eine Person erwähnt, von der ich noch nie gehört hatte: Roland Arnall.

Arnall, der nach der Pleite/Auflösung (Teilübernahme durch Citigroup) von Ameriquest in 2007 (!!!) bereits im August 2005 zum Botschafter der Niederlande (Bilderberg-Connections?) ernannt wurde, gilt als Erfinder der "income stated loans" (Hypothekendarlehen, bei den die Darlehensnehmer das eigene Einkommen geschätzt haben und es nicht überprüft wurde):

"...A major factor of this development was Arnall's origination of the stated income loan, meaning loans were given without verification of income..." (Wikipedia).

Bei allen, die die Arbeit von Wolfgang Eggert verfolgen, könnte der letzte Absatz des Wiki-Eintrags einen leichten Gruselschauer verursachen:

"Last will and testament
SHMAIS.com (Lubavitch News Website) reported that Chabad of California was to be the beneficiary of an $18 million donation from the estate of Roland Arnall. According to their source, before his passing, he made arrangements for Rabbi Shlomo Cunin to receive the donation, and a short while later sent in a down payment of $180,000.[16]"

Ich halte es weiterhin für möglich, daß in elitär-esoterischen Kreisen weit mehr gezielte und vorausschauende konspirative und kriminelle Energie aufgewendet wurde, um die Subprime-Ponzi-Blase aufzupumpen, als die konventionellen Erklärungsmuster behaupten. Daß die Amies nur durch massenhafte kurzsichtige Egozentrik in dieses gigantische Schlamassel getölpelt sein sollen, erscheint mir nicht plausibler als die Möglichkeit, daß irgendwelche abgehobenen Kabbalisten ein bißchen Demiurg spielen wollten.
Aber wie lautete ein Slogan von Ameriquest? "Don`t judge too quickly. We won`t."

Mittwoch, 17. November 2010

US-Ökonom: FED soll Aktien kaufen

Professor Roger Farmer von der UCLA prescht mutig nach vorne. Der VEB Geldproduktion (aka FED) soll Aktien kaufen!


"If the Fed were to announce that the Dow would not be allowed to drop below 11,000 over the next three months, for example, it would provide the confidence to private investors to move back into the market and spend some of the $1,000bn in excess reserves that are sitting in the banking system. But guaranteeing no downside to stocks is not, on its own, a good idea. The Fed must also limit swings on the upside. If QE simply fuels another unsustainable asset market bubble it will have made the problem worse, not better. Just as conventional monetary policy stabilizes swings in interest rates, so unconventional monetary policy must stabilize swings in asset prices."


http://blogs.ft.com/economistsforum/2010/11/how-to-restore-confidence-in-the-us-economy-without-inflating-a-new-asset-market-bubble/

Ich schlage allerdings vor, daß Genosse Farmer zunächst dafür sorgt, daß die FED kalifornische Kommunalobligationen kauft. Die haben es gerade nötiger:


PS:

Der kapitalistische Agitator Chris Whalen besudelt das Ansehen der sowjetischen Teilrepublik Kalifornien!

California Will Default On Its Debt, Says Chris Whalen

Samstag, 13. November 2010

Quantitative Easing for Dummies

"With the QE2 announcement now out of the way, Mr.Bernanke’s game plan is as follows:

  1. Lower interestrates for “everybody“ and “everything”
  2. Stocks & Bonds will then increase in value making “everybody” and
    “everything” feel wealthier
  3. “Everybody”will then start to buy “everything”
  4. Pray that the price of “everything”doesn’t increase too much and
    therefore cause “everybody” not to buy “everything”
  5. If steps 1 to 4 are successful, businesses will begin to create jobs
    for“everybody” because they will once again be buying “everything”
  6. Ignore the housing market problem
  7. Ignore the debt problem
  8. Ignore the effect of numbers 6&7 on the banks
  9. Pray that foreigners continue to buy newly issued American debt"


Quelle:
http://www.zerohedge.com/sites/default/files/IceCap-Asset-Management-Limited-Global-Markets-November-2010.pdf

Freitag, 12. November 2010

The Gold Standard Never Dies

Lew Rockwell, der vielleicht nicht die Intrinsik debitistischer Saldenmechanik durchschaut, dafür aber von einem geradezu poetischen libertären Idealismus getrieben ist.
Money to the people!

"As Murray Rothbard emphasized, the essence of the gold standard is that it puts power in the hands of the people. They are no longer dependent on the whims of central bankers, treasury officials, and high rollers in money centers. Money becomes not merely an accounting device but a real form of property like any other. It is secure, portable, universally valued, and rather than falling in value, it maintains or rises in value over time. Under a real gold standard, there is no need for a central bank, and banks themselves become like any other business, not some gigantic socialistic operation sustained by trillions in public money."

Max Keiser: "Buy A Silver Coin, Destroy JP Morgan"

Max Keiser: "Buy A Silver Coin, Destroy JP Morgan"


Pennystocks und Prozente

Dieser Beitrag soll selbstverständlich keine "Pusher-Kaufempfehlung" sein, sondern nur ein Beispiel dafür, welchen prozentualen Schwankungen Aktienpreise ausgesetzt sein können. Es ist schwer zu erfassen, daß man mit einer Aktie, die an einem Tag um 2.900% teurer geworden ist, trotzdem immernoch 42% unter Einstiegskurs sein kann...Timing is everything :-)







Matt Taibbi über "Foreclosuregate"

"Schöne" Zusammenfassung der kriminellen Machenschaften rund um "Foreclosure Gate":

Matt Taibbi: Courts Helping Banks Screw Over Homeowners

Ich hoffe, daß die Amerikaner diese Machenschaften stoppen, auch wenn das zu "2008 Reloaded" führt. Ein System, das durch die Aufdeckung von irrwitzigem Betrug gefährdet wird, ist nicht erhaltenswert und jede verfluchte "systemrelevante" Bank soll verschwinden, inkl. Haftstrafen für alle Beteiligten, auch wenn wir alle 10 Jahre lang nur Brot und Suppe essen müssen.

Das ist zumindest meine Meinung.

Dienstag, 9. November 2010

Alan Greenspan auf dem FED-Jubiläum auf Jekyll Island

I`m a Trader

Knifflige "ethische" Sache, mit diesen Hochfrequenztradern. Wie langsam muß man sein, damit es noch "ethisch sauber" ist?


Sonntag, 7. November 2010

"Stiftung X" im SPIEGEL

"Wie Lord James die britische Wirtschaft retten wollte"

Hoffentlich rückt der Lord endlich die Identität der "Stiftung X" heraus, wenn es wirklich nicht das "UNOITC" sein sollte....

Donnerstag, 4. November 2010

Lord James: Stiftung X ist nicht das (UN)OITC

ZDNET.uk hat den auskunftsfreudigen Lord James of Blackheath zu Stiftung X befragt:

"James told ZDNet UK that he had not been approached by the UNOITC, and that there were no links between Foundation X and UNOITC.

James, who was a respected troubleshooter in the City, made a speech to Parliament on Monday. James said that a mysterious organisation was willing to put £5bn into the UK economy, plus an extra £17bn for hospitals, schools, and Crossrail, with no strings attached.

"The problem is, the government has not carried through the checks that I want them to do and open up lines of enquiry," James told ZDNet UK.

James also said in Parliament that he had been appointed by the Bank of England to "deal with problems" caused by the laundering of terrorist money
."


PS: Falls ein Leser eine Idee hat, wie man diese Finesse der englischen Sprache sinnvoll ins Deutsche übersetzen kann...bitte melden!

"I'm a money washer, not a money launderer," said James."

James Sassoon und "Stiftung X"

Wenn das alles Quatsch sein sollte, ist es der spannendste Unsinn, der jemals im britischen Parlament debattiert wurde. Laut unserem Baron James soll diese "Stiftung X" ja auch mit seinem Freund James Sassoon verhandelt haben. Der bestätigt das auch (BBC-Video; Minute 3h26). Sassoon wiederum stammt aus einer Familie, deren Geschichte aus der Feder des phantasiereichsten "Verschwörungstheoretikers" stammen könnte:

"Die Sassoons können ihre Ursprünge als „ibn Schoschon“ bis ins maurische Spanien des Spätmittelalters zurückführen. Nachdem in Folge der Reconquista die jüdische Bevölkerung zunehmender Repression durch die katholischen Machthaber ausgesetzt wurde, flohen sie im 16. Jahrhundert nach Bagdad.

Dort lebte die Familie gut 200 Jahre weitgehend unbehelligt, ehe es zu Beginn des 19. Jahrhunderts unter osmanischer Herrschaft auch dort zu Pogromen kam. 1833 floh David Sassoon mit seiner Familie zunächst nach Persien, kurz darauf schließlich nach Bombay. Dort gründete David das Handelshaus David Sassoon & Co., dessen Eigentümer bald zu einer erfolgreichen und angesehenen Kaufmannsfamilie aufstiegen. Einen Namen machten sie sich aber auch durch philanthropische Werke wie den Bau von Synagogen, Schulen und sozialen Einrichtungen.

Nach der Öffnung Chinas für den ausländischen Handel durch den Vertrag von Nanking 1842 wurde die Familie auch dort aktiv und brachte es, nicht zuletzt durch Opiumhandel, zu großem Reichtum.

Maßgeblich am Aufstieg waren neben David insbesondere seine beiden ältesten Söhne Albert Abdullah und Elias beteiligt. Ersterer führte das Erbe seines Vaters vor allem in Indien fort, siedelte in den 1870er Jahren nach England über und krönte seinen sozialen Aufstieg schließlich 1887 mit der Hochzeit seines Sohnes Edward Anthony mit der Baroness Aline Caroline aus dem Hause Rothschild. Elias indes wurde zum Stammvater des chinesischen Zweigs der Familie Sassoon. Heute leben Nachkommen der Dynastie vor allem in England und den USA"
.

Mittwoch, 3. November 2010

Baron James of Blackheath, das "Office of International Treasury Control" und das Gold des Vatikan

Nachdem inzwischen "Verschwörungstheorien" in öffentlichen Parlamentsgebäuden ausgetauscht werden, kann ich im folgenden genüßlich "Hansard", die offiziellen protokollarischen Aufzeichnungen der Sitzungen des britischen Parlamentes zitieren. Meine erste Reaktion auf die Meldung über eine sehr seltsame Rede eines britischen Parlamentariers namens David James, Baron James of Blackheath am 01.11.2010 war schierer Unglaube, weil ich zunächst nur diesen Blogeintrag gelesen hatte. Schnell überprüfte ich den Hansard-Link http://www.publications.parliament.uk/pa/ld201011/ldhansrd/text/101101-0003.htm#10110215000101 und fand tatsächlich die Rede. Ein britischer Bekannter, Unterstützer der UKIP, postete auch noch den YOUTUBE-Mitschnitt:

In einem britschen Forum fand ich die Behauptung (!), daß es sich bei der mysteriösen "Stiftung X" ("Foundation X") um die noch mysteriösere Organisation namens "Office of International Treasury Control" handeln solle. Ein mögliches Indiz für diese These ist, daß laut Wikipedia sowohl dieser Verein als auch Baron James in 2005 in die Übernahme von MG Rover verwickelt waren:


"In late 2000, James was appointed as chairman of the ailing Millennium Dome project, a high profile position, and was credited with saving the attraction from financial collapse. In 2005 he attempted to make a bid for troubled carmakers MG Rover.[2] "

Und OITC:

"The OITC and MG Rover
The OITC first came to public attention in 2005 with an attempted bid for the failed MG Rover Group in the United Kingdom. The London Daily Telegraph reported that "a Mr David Sale and a Dr Ray Dam claim to have offered to buy MG Rover for $5 billion." The Financial Times reported that the OITC had given the administrators a deposit of one pound, made out as a postal order.[1] According to Sale and Dam, Rover's administrators PriceWaterhouseCoopers (PWC) were refusing to take their bid seriously even though (according to them) Prime Minister Tony Blair had acknowledged it in a letter. However, PWC told the Telegraph that it had never heard of the OITC and the Prime Minister's office had no record of the OITC's letter.[4] The bid met with considerable skepticism among MG Rover enthusiasts[citation needed] and was evidently discarded by the administrators, as the OITC did not appear on the final list of bidders
."

Neben der Tatsache, daß dieser feine Lord sich damit brüstet, Milliarden Pfund Terroristen-Schwarzegeld gewaschen zu haben (IRA und "Nordafrikanische Terroristen"), behauptet er, daß besagte "Stiftung X" über immense Währungsreserven verfüge, die wiederum "goldgedeckt" seien. Einer seiner City-Analysten muß wohl genauere Zahlen bekommen haben, aus denen dieser schlußfolgern konnte, daß es unmöglich sei, weil für diese Deckung mehr Gold benötigt würde, als je gefördert wurde. Baron James kontert und sagt, daß die einzige Quelle für die bisher herumgereichten 165.000 ein Artikel aus dem National Geographic vor 12 Jahren sei. Die wahre Quelle sei der Vatikan.

Und hier lasse ich einfach den Baron sprechen:


"The total value of the Vatican bank reserves would claim to be more than the entire value of gold ever mined in the history of the world. "



Baron James schließt mit diesen schönen Worten:

"We must find out the truth of this situation".

Wie wahr. "Verschwörungstheorien im Parlaments-TV". Interesting Times.

Update: der britische Guardian greift das Thema auf

"...Now, you might think this is all barmy. After all, mystery foundations with vast quantities of gold bullion-backed securities to invest in the British economy don't come along every day. It's tempting to think that James has been the victim of a particularly convincing Nigerian email scam.


But if it is madness, it is madness that has reached the highest levels of government.


After all, not only have members of Foundation X met with the leader of the House of Lords, the Treasury minister, Lord Sassoon, confirmed that he has been in "detailed discussions" on this subject with James, adding that the government "take seriously anyone who wants to invest in our economy".


So what on earth is going on? One thing is for sure.


The truth is out there. "

Kuriose Stiftung will Milliarden in Großbritannien anlegen?!?!

Weil ich nicht weiß, wie lange diese Meldung online bleibt, stelle ich sie einfach mal unverändert hier rein, obwohl ich meinen Augen nicht traue und daher nicht weiß, ob das ein Riesenfake ist:

UPDATE: ES STEHT WIRKLICH IM ONLINE-PARLAMENTSPROTOKOLL DER UK-REGIERUNG!

http://www.publications.parliament.uk/pa/ld201011/ldhansrd/text/101101-0003.htm#10110215000101


Das ist der Lord, der da spricht:

David James, Baron James of Blackheath



Did somebody just try to buy the British government?
By Charlie Stross (Hat tip to [REDACTED] over on LJ for spotting this one ...)

(DUE TO THE HEAVY LOAD WE'RE CURRENTLY EXPERIENCING, (90,000 page views/hour — just slightly more than this blog usually gets), comment posting may be slow (or fail completely). — cs.)

Hansard is the official printed transcript of the proceedings of the houses of parliament — in other words, the working log of the British government.

It is an authoritative primary source, and records every speech made in the House of Commons and the House of Lords. Interestingly, it also records words spoken under parliamentary privilege.

So when an eminent member of the House of Lords stands up six hours into a debate and blows the gaff on a shadowy foreign Foundation making a bid to buy the British state, and this is recorded in Hansard, one tends to sit up and take notice. And one takes even more notice when His Lordship tip-toes around actually naming the Foundation in question, especially after the throw-away about money-laundering for the IRA on behalf of the Bank of England. Parliamentary privilege only stretches so far, it seems, and Foundation X is beyond its reach. I'm going to quote at length below the cut — if you want to read the original, search for "1 Nov 2010 : Column 1538" which is where things begin to tip-toe into Robert Ludlum territory.

(NB: The venue is the House of Lords, at 10:42pm on November 1st, 2010.)
Lord James of Blackheath: At this point, I am going to have to make a very big apology to my noble friend Lord Sassoon [Treasury Minister], because I am about to raise a subject that I should not raise and which is going to be one which I think is now time to put on a higher awareness, and to explain to the House as a whole, as I do not think your Lordships have any knowledge of it. I am sorry that my noble friend Lord Strathclyde [Leader of the House] is not with us at the moment, because this deeply concerns him also.
For the past 20 weeks I have been engaged in a very strange dialogue with the two noble Lords, in the course of which I have been trying to bring to their attention the willing availability of a strange organisation which wishes to make a great deal of money available to assist the recovery of the economy in this country. For want of a better name, I shall call it foundation X. That is not its real name, but it will do for the moment. Foundation X was introduced to me 20 weeks ago last week by an eminent City firm, which is FSA controlled. Its chairman came to me and said, "We have this extraordinary request to assist in a major financial reconstruction. It is megabucks, but we need your help to assist us in understanding whether this business is legitimate". I had the biggest put-down of my life from my noble friend Lord Strathclyde when I told him this story. He said, "Why you? You're not important enough to have the answer to a question like that". He is quite right, I am not important enough, but the answer to the next question was, "You haven't got the experience for it". Yes I do. I have had one of the biggest experiences in the laundering of terrorist money and funny money that anyone has had in the City. I have handled billions of pounds of terrorist money.

Baroness Hollis of Heigham [Labour]: Where did it go to?

Lord James of Blackheath: Not into my pocket. My biggest terrorist client was the IRA and I am pleased to say that I managed to write off more than £1 billion of its money. I have also had extensive connections with north African terrorists, but that was of a far nastier nature, and I do not want to talk about that because it is still a security issue. I hasten to add that it is no good getting the police in, because I shall immediately call the Bank of England as my defence witness, given that it put me in to deal with these problems.

The point is that when I was in the course of doing this strange activity, I had an interesting set of phone numbers and references that I could go to for help when I needed it. So people in the City have known that if they want to check out anything that looks at all odd, they can come to me and I can press a few phone numbers to obtain a reference. The City firm came to me and asked whether I could get a reference and a clearance on foundation X. For 20 weeks, I have been endeavouring to do that. I have come to the absolute conclusion that foundation X is completely genuine and sincere and that it directly wishes to make the United Kingdom one of the principal points that it will use to disseminate its extraordinarily great wealth into the world at this present moment, as part of an attempt to seek the recovery of the global economy.

I made the phone call to my noble friend Lord Strathclyde on a Sunday afternoon—I think he was sitting on his lawn, poor man—and he did the quickest ball pass that I have ever witnessed. If England can do anything like it at Twickenham on Saturday, we will have a chance against the All Blacks. The next think I knew, I had my noble friend Lord Sassoon on the phone. From the outset, he took the proper defensive attitude of total scepticism, and said, "This cannot possibly be right". During the following weeks, my noble friend said, "Go and talk to the Bank of England". So I phoned the governor and asked whether he could check this out for me. After about three days, he came back and said, "You can get lost. I'm not touching this with a bargepole; it is far too difficult. Take it back to the Treasury". So I did. Within another day, my noble friend Lord Sassoon had come back and said, "This is rubbish. It can't possibly be right". I said, "I am going to work more on it". Then I brought one of the senior executives from foundation X to meet my noble friend Lord Strathclyde. I have to say that, as first dates go, it was not a great success. Neither of them ended up by inviting the other out for a coffee or drink at the end of the evening, and they did not exchange telephone numbers in order to follow up the meeting.

I found myself between a rock and a hard place that were totally paranoid about each other, because the foundation X people have an amazing obsession with their own security. They expect to be contacted only by someone equal to head of state status or someone with an international security rating equal to the top six people in the world. This is a strange situation. My noble friends Lord Sassoon and Lord Strathclyde both came up with what should have been an absolute killer argument as to why this could not be true and that we should forget it. My noble friend Lord Sassoon's argument was that these people claimed to have evidence that last year they had lodged £5 billion with British banks. They gave transfer dates and the details of these transfers. As my noble friend Lord Sassoon, said, if that were true it would stick out like a sore thumb. You could not have £5 billion popping out of a bank account without it disrupting the balance sheet completely. But I remember that at about the same time as those transfers were being made the noble Lord, Lord Myners [former Labour Treasury Minister], was indulging in his game of rearranging the deckchairs on the Titanic of the British banking community. If he had three banks at that time, which had had, say, a deficiency of £1.5 million each, then you would pretty well have absorbed the entire £5 billion, and you would not have had the sore thumb stick out at that time; you would have taken £1.5 billion into each of three banks and you would have absorbed the lot. That would be a logical explanation—I do not know.

My noble friend Lord Strathclyde came up with a very different argument. He said that this cannot be right because these people said at the meeting with him that they were still effectively on the gold standard from back in the 1920s and that their entire currency holdings throughout the world, which were very large, were backed by bullion. My noble friend Lord Strathclyde came back and said to me that he had an analyst working on it and that this had to be stuff and nonsense. He said that they had come up with a figure for the amount of bullion that would be needed to cover their currency reserves, as claimed, which would be more than the entire value of bullion that had ever been mined in the history of the world. I am sorry but my noble friend Lord Strathclyde is wrong; his analysts are wrong. He had tapped into the sources that are available and there is only one definitive source for the amount of bullion that has ever been taken from the earth's crust. That was a National Geographic magazine article 12 years ago. Whatever figure it was that was quoted was then quoted again on six other sites on the internet—on Google. Everyone is quoting one original source; there is no other confirming authority. But if you tap into the Vatican accounts—of the Vatican bank--— come up with a claim of total bullion—

Lord De Mauley [Government Whip]: The noble Lord is into his fifteenth minute. I wonder whether he can draw his remarks to a conclusion.

Lord James of Blackheath: The total value of the Vatican bank reserves would claim to be more than the entire value of gold ever mined in the history of the world. My point on all of this is that we have not proven any of this. Foundation X is saying at this moment that it is prepared to put up the entire £5 billion for the funding of the three Is recreation; the British Government can have the entire independent management and control of it—foundation X does not want anything to do with it; there will be no interest charged; and, by the way, if the British Government would like it as well, if it will help, the foundation will be prepared to put up money for funding hospitals, schools, the building of Crossrail immediately with £17 billion transfer by Christmas, if requested, and all these other things. These things can be done, if wished, but a senior member of the Government has to accept the invitation to a phone call to the chairman of foundation X—and then we can get into business. This is too big an issue. I am just an ageing, obsessive old Peer and I am easily dispensable, but getting to the truth is not. We need to know what really is happening here. We must find out the truth of this situation.


I am left rubbing my eyes.

Did a not-obviously-insane member of the government — a corporate troubleshooter and Conservative life peer — really just stand up in the House of Lords and announce that a shadowy Foundation (that might or might not represent the Vatican) was offering the British government an investment of umpty-billion pounds in order to reboot the economy — free, gratis, with no strings attached?

Or am I just imagining the "no strings attached" clause?

Racketeering (von engl. Racket, deutsch etwa illegales Geschäft, Gaunerei)

Sieh an, sieh an...Es gibt mehr Details zur Klage gegen JPM Morgan und die HSBC in Sachen "Silbermanipulation":


"JP Morgan Chase & Co. (NYSE: JPM) and HSBC Securities Inc. (NYSE: HBC) face charges of manipulating the market for silver futures and options in violation of federal commodities and racketeering laws, according to a new lawsuit filed Tuesday in the U.S. District Court for the Southern District of New York.
The suit – which alleges violation of the Commmodity Exchange Act and the Racketeering Influenced and Corrupt Organizations (RICO) Act – alleges that the two banks colluded to manipulate thhe market for silver futures starting in the first half of 2008 by amassing huge short positions in silver futures contracts they had no intent to fill, but did so to force silver prices down to their benefit
..."


Mehr unter: http://jessescrossroadscafe.blogspot.com/2010/11/new-jpm-hsbc-silver-manipulation.html

QE2: More Green Shit




Die FED feiert sich selbst - auf Jekyll Island

"On November 6 of this year, Federal Reserve Chairman Ben Bernanke will speak on 'Federal Reserve: Past and Present' before the 'A Return to Jekyll Island: The Origins, History, and Future of the Federal Reserve' conference hosted by the Federal Reserve Bank of Atlanta at the Jekll Island Club Hotel."
Mehr dazu:

Hayek versus Keynes Rap: Teil 2 (live)

Rand Paul hat es geschafft!

Danke an Ron-Paul-Blog für`s unermüdliche Weiterbloggen!


http://ronpaulblog.de/blog/2010/11/03/rand-paul-hat-es-geschafft/

Sonntag, 31. Oktober 2010

Reggie Middleton bei Max Keiser

Reggie Middleton erscheint ab Min. 12h20, für alle, die sich den immer etwas überdrehten Max Keiser sparen wollen. Inhaltlich kann ich Keisers Wut nachvollziehen, aber seine Scherze gehen mir manchmal zu weit.

Samstag, 30. Oktober 2010

TV-Tip: Die verborgene Macht

Update: Sorry, Doku verwechselt, die war stinklangweilig, spart Euch die Wiederholung!

Wenn ich mich nicht irre, habe ich die Doku schon im Netz gesehen und damals für sehenswert befunden:

PHOENIX:
Verschwörung in Amerika
Ein Film von Jeff Martin, Jeniffer Maiotti und Anne Johnsos
Sendetermine:


Sa, 30.10.10, 20.15 Uhr

So, 31.10.10, 18.00 Uhr

Sa, 06.11.10, 13.15 Uhr


Die USA sind weit mehr als eine Wirtschaftsmacht, ein Trendsetter oder das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Denn hier entstanden Symbole, die auf der ganzen Welt Bestand haben: die Freiheitsstatue in New York - ein weltbekanntes Sinnbild der Hoffnung oder des Neubeginns.

Das Weiße Haus in Washington D.C. - bedeutendes politisches Machtzentrum und Schaltzentrale der westlichen Welt. Der US-Dollar - die wichtigste internationale Währung und ein weit verbreitetes Zeichen für Reichtum und finanziellen Erfolg. Doch welche Geheimnisse verbergen sich hinter diesen Monumenten

Freitag, 29. Oktober 2010

POMO macht müde Märkte munter

Jawohl, nicht OMO,



sondern POMO




Quelle: Barry Ritholtz, der sonst gerne dabei ist, sowas als "Verschwörungstheorie" zu verarschen.
http://www.ritholtz.com/blog/2010/10/pomo-still-matters/

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Straight Talk with Mike Shedlock (aka "Mish") - Blogs at Chris Martenson

Straight Talk with Mike Shedlock (aka "Mish") - Blogs at Chris Martenson

"Today marks the launch of our new and (hopefully) regularly recurring "Straight Talk" series, featuring thinking from notable minds the ChrisMartenson.com audience has indicated it wants to learn more about. Readers submit the questions they want addressed and our guests take their best crack at answering. Our hopes are high you'll enjoy the expert insights and alternative perspectives this new series brings.

Our inaugural Straight Talk contributor is Mike Shedlock, author of Mish's Global Economic Trend Analysis, one of the most visited and respected economic blogs on the Web. Mish is an outspoken deflationist and outlines his rationale for being so in his answers to our questions. He is also a registered investment advisor representative for SitkaPacific Capital Management
..."

Samstag, 23. Oktober 2010

Kritik an der Tea Party

Im Gegensatz zur deutschsprachigen "linksliberalen" Presse, weiß Karl Denninger wovon er redet, wenn er die Tea Party kritisiert:



Montag, 18. Oktober 2010

Das perfekte Verbechen

Der Physiker Harald Lesch bei "Abenteuer Forschung" im ZDF. Ich habe meinen Ohren nicht getraut:




PS:

Es ist so still um die ganzen Leute geworden, die Kritik am Geldsystem als "faschistoide Verschwörungstheorien" verunglimpft haben. Hallo? Wo seid Ihr? Habt Ihr Euren Hals in eine andere Richtung gedreht?

Freitag, 15. Oktober 2010

Käsch

Was ist eigentlich "Käsch"?

"Käsch (englisch Cash, chin. 文, wén, jap. mon, kor. mun) ist die Bezeichnung für chinesische, japanische, koreanische und vietnamesische alte Kursmünzen aus Messing, Bronze, Kupfer oder sehr selten Eisen bzw. Zinn oder Blei mit einem meist quadratischen und selten runden Loch in der Mitte. Diese Münzart war von Anfang an eine meist uneinlösbare Scheidemünze der unteren Bevölkerungsschichten. Gold oder Silber wurden daher auch für Käschmünzen niemals verwendet. Siehe ergänzend Tael und Lochmünzen..."

http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%A4sch

Hyperinflation? Hyperdeflation? Hyperkonfusion!

Aufmerksame Beobachter der goldorientierten Geldtheorien kennen sicherlich Prof. Antal Fekete, der kürzlich in München einen Vortrag mit dem spannenden Titel "Die tiefere Ursache der Großen Finanzkrise: Das Friedensdiktat von Versailles gehalten hat.
In einem Interview mit dem libertären schweizer "Daily-Bell" beantwortet er die Frage warum er, der Goldbefürworter, nicht von einer "Hyperinflation" des "Papierdollars" ausgeht:

http://www.thedailybell.com/374/Antal-Fekete-Real-Bills-Doctrine.html

"Daily Bell:
Can you expand on this issue? What makes you suggest that hyper-inflation is not in the cards?

Prof. Fekete: Producers will, of course, try to raise prices as the dollar is weakening further. However, people are not in the mood to spend. If they come into possession of money, they will use it to repay their debts. They have no savings to fall back on in case they lose their jobs. In the absence of buying, price increases will have to be rescinded (as they have been in the case of crude oil, for example) causing many a producer to go bankrupt.

There is a new factor that plays an important role, not present in previous episodes: the parallel existence of electronic dollars and Federal Reserve notes. Only a small portion, less than ten percent, is in the form of the latter; the rest is electronic money. People at home and abroad hoard only dollars that they can fold. It is physically impossible to print them fast enough to replace electronic dollars that the people, firms, institutions and foreign governments may decide to reject. The velocity of circulation of paper dollars is falling to zero while that of electronic dollars is rising beyond any limit. This splitting of the money supply into two components of divergent velocities spells deflation. The component with increasing velocity will have to be written off. The Fed is helpless as the hoarding of its notes assumes unheard of proportions.
"


Intellektuell kann ich seinen Ansatz nachvollziehen (außer diesen Satz: "People at home and abroad hoard only dollars that they can fold", was noch (!) schlicht unwahr ist), aber die reale Auswirkung bleibt in meinen Augen so "unberechenbar" und unprognostizierbar wie die genaue Art und der genaue Zeitpunkt eines "Crashs" des berühmten Sandhaufens, auf den konstant ein Sandkörnchen auf den anderen gestapelt wird.
Wie die "Masse", der (international-vernetzte!) "Markt" z.B. auf eine unterschiedliche Behandlung von "elektronischen" und "physichen" Papier-Dollar reagieren würde, kann kein Mensch vernünftig vorhersagen, meine ich. Ob die Menschen wirklich das Vertrauen in Regierungs"cash" (=Regierungsnettogeld statt Kreditgeld, also sowas wie physisches Zentralbankgeld) behalten, wenn da unterschieden wird, selbst wenn sie weiterhin Steuern darin entrichten und es als Monopolzahlungsmittel nutzen müßten?
Es könnte allerdings tatsächlich auch gehortet werden, bzw. zur Schuldentilgung verwendet werden, dann wäre das Banksystem wie wir es kennen aber zusammengebrochen.

So blöd es klingt und so mißmutig und sorgenvoll ich Goldbulle die zunehmend exponentielle Entwicklung der Gold/Government Creditmoney -Wechselkurse ansehe, so fällt mir bei aller Phantasie kein Szenario außer gewaltsamer Konfiskation ein, in der die Masse nicht auf jeden Fall Massen von Gold horten wollen würde.
Die Masse strömt in Gold, wenn für sie der "intrinsische Wert" von Gold ist, daß man wenigstens weiß was es ist (es messen kann) und viele andere Menschen auf der ganzen Welt es ähnlich wertschätzen. Da müßte schon der IWF oder eine neue "Weltbank" irgendwie die monetär-massenpsychologische Weltherrschaft (als absoluter Primus unter theoretisch "Pares") der FED übernehmen und sozusagen in der Mutter aller Bailouts eine Art Weltfinanzkommunismus ausrufen.

Lassen die Weltbürger im Zeitalter des Internet wirklich noch sowas mit sich machen?
Ich baue da zumindest auf die US-Amerikaner, es sei denn, es sind doch solche monetären Schafe wie die Deutschen, denn mit denen wäre das 100% machbar (denen muß man nur sagen, daß alles andere als Weltstaatsgeld "fascho" und "unsozial" ist).
Eines ist ja jedenfalls erreicht:
Selbst unter absoluten Experten herrscht schon auf der Definitionsebene (!) eine heillose Konfusion. Nicht nur, daß keine kollektive Lösung in Sicht ist, wir wissen kollektiv noch nicht einmal worüber wir überhaupt streiten, weil wir keine eindeutige Definition von "Geld" mehr haben (ohne Zusätze wie Kredit-, Bar-, Zentralbank-, M1-, M2-, M3- etc.), außer dem Befehl, daß die Regierungsnoten "Geld" zu sein haben.
Aber ich hege ja noch die Hoffnung (soweit bei solchen Szenarien dieses positiv konnotierte Wort überhaupt paßt), daß die Amerikaner sich wenigstens in so einer Situation auf ihre revolutionären Grundwerte besinnen und ´mal etwas vernünftiges mit ihren
ganzen Waffen machen.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

Fabio

PS: Apropos "Konfusion":
Ist "Ordnung aus Chaos" nicht ein Freimaurer-Motto? Warum haben die braven Burschen nur so sehr ihre Finger im Geldsystem...sie wären mir ansonsten sowas von wurscht...

Samstag, 9. Oktober 2010

'This is the biggest fraud in the history of the capital markets'

Ezra Klein: What’s happening here? Why are we suddenly faced with a crisis that wasn’t apparent two weeks ago?

Janet Tavakoli: This is the biggest fraud in the history of the capital markets. And it’s not something that happened last week. It happened when these loans were originated, in some cases years ago. Loans have representations and warranties that have to be met. In the past, you had a certain period of time, 60 to 90 days, where you sort through these loans and, if they’re bad, you kick them back. If the documentation wasn’t correct, you’d kick it back. If you found the incomes of the buyers had been overstated, or the houses had been appraised at twice their worth, you’d kick it back. But that didn’t happen here. And it turned out there were loan files that were missing required documentation. Part of putting the deal together is that the securitization professional, and in this case that’s banks like Goldman Sachs and JP Morgan, has to watch for this stuff. It’s called perfecting the security interest, and it’s not optional.

Weiter unter:
http://voices.washingtonpost.com/ezra-klein/2010/10/this_is_the_biggest_fraud_in_t.html

Lesetip: Die schwarze Messe der Geldschöpfung

http://www.wiwo.de/finanzen/die-schwarze-messe-der-geldschoepfung-443001/

"Seit seiner Trennung vom Gold ist Geld kein Zahlungsmittel mehr, sondern eine Kreditkonfession. Die moderne Geldwirtschaft beruht auf der Fabrikation von Schulden – und auf dem Glauben daran, Kredite seien ins Unendliche verlängerbar. Höchste Zeit für einen Säkularisierungsschub, meint WirtschaftsWoche-Chefreporter Dieter Schnaas."

Freitag, 8. Oktober 2010

Foreclosure Mess - US-Hypotheken-Ponzi-Basar am A****

Komme garnicht mehr zum bloggen, weil ich so sehr damit beschäftigt bin zu begreifen, was in Amieland so alles möglich war.
Lustige Erklärung:
Nicht so lustige Erklärung:
Und hier noch was von Chris Whalen:

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