Donnerstag, 21. Juni 2012

Y-Euros

Ich habe vor 2-3 Jahren zum ersten Mal von der Theorie gehört, dass Euro-Geldscheine, die von der griechischen Notenbank emittiert wurden, bei einem Austritt wertlos werden bzw. zu "Drachme" mutieren könnten. Man kann diese Scheine am Buchstaben "Y" vor der Seriennummer erkennen. "X" steht bspw. für Deutschland. Persönlich halte ich nichts von dieser Theorie, aber sie dreht immer weitere Kreise. Die Bild beschäftigt sich z.B. damit und die WiWo greift es auf:
Einen Prof. Charles Blankart, Wirtschaftsprofessor an der Humboldt-Uni in Berlin und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Wirtschaftsministeriums, gibt es wirklich und der Vorschlag stammt tatsächlich von ihm:
Zitat:
Um einen Bankrun zu vermeiden und dennoch den Zah-lungsverkehr aufrechtzuerhalten, wird alternativ auch eine Sofortaktion vorgeschlagen. Danach muss die Umstellung der Währung gleichzeitig mit der Ankündigung der Aktion erfolgen. Bei einer derartigen Überraschungswährungsreform werden sämtliche Konten und Verträge per Gesetz
am Tag der Ankündigung auf die neue Währung umgestellt. Alle Banknoten, die im Auftrag der griechischen Zentralbank produziert wurden und in deren Bilanz erscheinen, werden dort in diesem Augenblick zum einzig gültigen Zahlungs-mittel. Gleichzeitig verlieren sie ihre Gültigkeit in der restli-chen Eurozone. Welches die Geldscheine sind, die von der griechischen Zentralbank in Auftrag gegeben worden sind und daher zur griechischen Geldmenge zählen, lässt sich am Buchstaben Y erkennen, mit dem die auf jeder Note ent-haltene Seriennummer beginnt. In Geldautomaten dürfen nur noch Y-Scheine ausgegeben werden. In der Folge wer-den diese Banknoten sukzessive umgestempelt, um sie bes-ser kenntlich zu machen, bis eigene Banknoten gedruckt sind, um diese zu ersetzen.


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