Freitag, 18. Mai 2012

Zu Risiken und Nebenwirkungen von Short-ETFs

Typ3

Quelle: http://www.onvista.de/fonds/charts/performance.html?ID_INSTRUMENT=18036183&TIME_SPAN=50M&VOLUME=0&ID_EXCHANGE=KAG&TYPE=LINE&SCALE=rel&DISPLAY_TYPE=LINE&SUPP_INFO=0&AVG1=0&AVG2=0&ID_NOTATION_COMP1=193757&ID_NOTATION_COMP3=0&ID_NOTATION_COMP4=0#chart_01

Die obige Graphik zeigt die Entwicklung des STOXX® EUROPE 600 BANKS SHORT DAILY ETF von DB-X-Tracker im Vergleich zu seinem Referenzindex. Letzterer hat gerade einen neuen 5-Jahres-Tiefpunkt erreicht, die 32 größten europäischen Banken sind also billiger als zum bisherigen Höhepunkt der Finanzkrise 2008/2009. Der Preis des inversen ("Short") ETF ist dagegen nichtmal halb so hoch wie damals, obwohl er prinzipiell ja das Spiegelbild seines Referenzindexes abbilden sollte. Das ist kein Fehler sondern eine Folge der sogenannten Pfadabhängikeit des Short-ETFs (mehr dazu, inkl. finanzmathematischer Formeln hier: http://www.idc-ag.de/ETF_Studie.pdf). Die ETF-Anbieter weisen auch darauf hin und DB-X-Tracker hat bspw. extra das Wörtchen "Daily" in den Produktnamen aufgenommen, um klarzustellen, dass der Short-ETF nur auf Tagesbasis die inverse Wertentwicklung abbildet. Bei längeren Haltedauern kumulieren sich die Differenzen, wie der Chart anschaulich verdeutlicht.

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