Montag, 10. Mai 2010

Oh là là, la France?

Es ging bei der 750 Milliarden Rettung nicht nur um die PIIGS.
Anscheinend stand die Grande Nation am Freitag kurz vor der Pleite:


=> www.teleboerse.de

Währungsreform? Währungsreform ! Ja was denn nun?

Die teuersten 7 Stunden der Weltgeschichte

Um 3 Uhr heute Nacht wurde das 750 Milliarden Euro Rettungspaket zur angeblichen Stabilisierung des Euro beschlossen.

Die 750 Milliarden Euro sollten sich also quasi selbst stabilisieren.

Und es hat tatsächlich funktioniert: die Politiker haben mit unserem Geld den Markt besiegt. Bis 10 Uhr morgens.

www.ariva.de

Macht pro Stunde Zeitgewinn etwas mehr als 100 Milliarden Euro.

Das waren wohl die teuersten 7 Stunden der Weltgeschichte.

Wer wurde nochmal "gerettet"? Der Euro?

Bisher scheint der Patient ja noch nicht so recht zu wissen, ob er wieder bei Bewußtsein ist oder nicht:



Andere sind da schon längst wieder quicklebendig:




Alle Charts mit bestem Dank an http://www.onvista.de/. Manchmal sagen Charts mehr als Politikerreden.

The world has no money, and the emperor has no clothes

Brian Williams zu Gast bei Letterman spricht über den Crash letzte Woche.

Sonntag, 9. Mai 2010

Feds probing JPMorgan trades in silver pit

Isch abe garkainä Euros!

Gut, daß Griechenland ja so unbedeutend ist und alles daher kein Problem darstellt...Blöd, daß Italia isse Ecke größer und musse viele Obligazioni refinanzierä. Grazie SPIEGEL per le immagini! Isse Tasche läär!



Disclaimer:
Als Viertelitaliener darf ich mir blöde Sprüche erlauben. Viele Grüße an die Verwandschaft in Genua! Die sehen das eh alles viel lockerer als wir Tedeschi...Die wissen schließlich nicht erst seit Freitag, was "sterline d`oro" sind.

Es geht NICHT um den Euro

Die uns Regierenden überbieten sich an diesem Wochenende mit ihren Kampfparolen:

Juncker: "weltweit organisierte Attacke gegen den Euro"
Berlusconi: "Ausnahmezustand"
Sarkozy: "ohne Gnade Spekulanten bekämpfen", "Generalmobilmachung"
Barroso: "den Euro um jeden Preis verteidigen"

Das Problem: der Euro schwächelt gar nicht!

Am 16. Februar hatte B4RP den Beitrag "Der Euro am Ende?". Die Grafik aus diesem Beitrag nochmal hier:
zum Vergrößern anklicken


Das EUR/USD-Wechselkursverhältnis steht zur Zeit bei 1,27 und hat damit gerade mal den langjährigen Durchschnitt seit der Einführung des Euro als Bargeld im Jahr 2002 erreicht.

Der Euro als Weltwährung ist bei diesem Wechselkursverhältnis noch lange nicht in Gefahr.
Er könnte noch ca. weitere 50% gegenüber dem USD einbüßen, bevor es wirklich ernst würde.

Gerade den überschuldeten Südländern (PIGS) könnte im Moment eigentlich gar nichts Besseres als ein weiter fallender Euro passieren.

Wenn es also offensichtlich gar nicht um die Stabilität des Euro geht, worum geht es denn dann?

Darüber lässt sich nur spekulieren:

-Vermuten unsere Regierenden, dass ein Ausscheiden des bankrotten Griechenland aus dem Euro-Verbund der Anfang vom Ende der EU als solche wäre?
- Haben sie Angst um ihr Einheitsstaatprojekt EUdSSR?
- Fürchtet unsere politische "Elite" schlicht um ihre wohldotierten Pöstchen?
- Stehen die europäischen Großbanken kurz vorm Kollaps? Dient der Bail-Out in Wirklichkeit nur ihnen?

Wir Untertanen werden es - wie immer - wenn überhaupt, dann nur mit großer Verzögerung erfahren.

Ron Paul: Game Over for Fiat Money?

"Fat Finger" my ass

Freitag, 7. Mai 2010

Heiner Flassbeck: "Das griechische Staatsvermögen ist aber weit größer als die 300 Milliarden Euro Staatsschulden"

Heiner Flassbeck ist Chefvolkswirt bei der United Nations Conference on Trade and Development, zuvor war er Staatssekretär im Bundesfinanzministerium.

Und das sagt Heiner Flassbeck heute im SZ-Interview:



Das griechische Staatsvermögen ist also "weit größer als die 300 Milliarden Euro Staatsschulden"?

Ich schätze, dass dem griechischen Staat noch ein paar Strassen, Regierungsgebäude und Schienen sowie 112,5 Tonnen Gold gehören. Vielleicht noch die Akropolis.
Das alles ist mit Sicherheit niemals 300 Milliarden Euro wert.

Was meint dann der Chefvolkswirt und Bundesfinanzministeriums-staatssekretär a.D. mit "weit größer als ... 300 Milliarden Euro"?

Na, ganz einfach: Dass dem Staat alles gehört, was seinen Bürgern gehört. Im Zweifel muss der Staat seine Bürger nur enteignen, schon passt's wieder mit den Staatsfinanzen.

So denken unsere Staatseliten wirklich. Aber selten verplappern sie sich so wie heute Herr Flassbeck. Ganz kurz ist da mal die rechtsstaatliche Maske verrutscht und hat den Blick auf die kommunistische Denke dahinter ermöglicht.

Donnerstag, 6. Mai 2010

Surprise



Computerfehler oder PPT am werkeln ?
Karl Denninger meint, HFT ist böse.
ZeroHedge ist momentan nicht erreichbar wegen Weltuntergangsängsten. Jungs besorgt euch nen größeren Server! ;)

----------Update-------------

Mish bringt es für mich auf den Punkt:


In essence computers trading against computers decided at some point today to throw in the towel and not bid.

At some point (manual intervention?) they all decided to bid again, driving stock prices back up. This is what our stock market casino has become.

Lovely, isn't it?

Mittwoch, 5. Mai 2010

It`s the debt, STUPID

Zerohedge hat wieder den STUPID-Index (Spain, Turkey, UK, Portugal, Italy, Dubai) geupdatet....

Samstag, 1. Mai 2010

1.453.433 Millionen Euro

brauchen die PIIGS bis einschliesslich 2013 um auslaufende Staatsanleihen zu überrollen und neue Staatsdefizite (nach aktueller Prognose) zu finanzieren.

Würden diese Summen von den restlichen Euro-Staaten übernommen, so beträgt Deutschlands Anteil am PIIGS-Bailout 37,7%.

Ergibt für Deutschland 548.193 Millionen Euro. Pro Einwohner also 6.685 Euro.

 
Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: