Dienstag, 31. Juli 2007

The trend is Ron Pauls friend


Bei Google können Suchtrends recherchiert und verglichen werden. Man kann also nachsehen, wie verschiedene Suchbegriffe in verschiedenen Regionen und Zeiträumen sich entwickeln. Es wird im Internet seit Monaten eifrig nach Ron Paul gesucht - natürlich auch weil das Internet immernoch der einzige Ort ist, wo man mehr über ihn erfahren kann, im Gegensatz zur prominenten Konkurrenz.
Unter diesem Link kann man obige Beobachtung nachvollziehen. Wer dem Link folgt, wird feststellen, daß Ron Paul nirgends mehr Suchvolumen generiert als in Iowa.
Das kann hoffnungsfroh für den Iowa Straw Poll am 11.08.2007 stimmen. Nicht vergessen: schon bei der letzten spontanen (!) Veranstaltung in Iowa, am 30.06.07, trommelten die Anhänger von Ron Paul 1.000 Menschen zusammen. Inzwischen hatten sie über einen Monat Zeit...
Beim letzten Mal sah es so aus:
Leading the Cause of Freedom in Iowa






Sonntag, 29. Juli 2007

Ron Pauls Botschaft

Spam Drive

Ich habe weiter unten über die "SPAM Spartanburg"-Aktion geschrieben.

Hier ein kleines Video:


Samstag, 28. Juli 2007

Freitag, 27. Juli 2007

Wer ist hier SPAM?!?

In den US-Medien wird oft behauptet, die Unterstützer von Ron Paul seien "Spammer", also Internet-Junkies, die einfach zig-mal ihre Stimme in Online-Umfragen abgeben und zahlreiche Kommentare schreiben und so einen falschen Eindruck über ihre Zahl erwecken. Ein US-Journalist umschrieb es so: "Ich bin mir bei diesem Internet nie sicher, ob ich 50 Millionen sehe, die Ihre Stimme abgeben oder eine Stimme, die ich 50 Millionen mal sehe".

Bei Ron Pauls jüngster Reise nach Spartanburg, South Carolina, hatten seinen Anhänger schon eine Aktion gestartet und ein Kinderheim mit Hilfsgütern "zugespammt" ("Ron Paul SPAMmers Spam local Charity With a Wall of Food"), um zu demonstieren, wie real sie sind.





Dear Freedom Lover,


We are holding an online rally for Dr. Paul.
We are doing this to publically and visibly display our support for his principled and consistent message of freedom and limited government.
We want this rally to be truly *massive*. We are going to show that, as Dr. Paul says:
Freedom is popular!
We need every Ron Paul supporter and freedom lover to get involved. Right now.

Please join us. Go to:

Then send this message to everyone you can think of.


Man soll dort ein Bild von sich einschicken, mit dem ein riesiges Ron-Paul-Bild zusammengesetzt wird.


Bisher sind es schon über 500.


Donnerstag, 26. Juli 2007

Fliegendes Geld

Ron Paul ist ein Befürworter von "Sound Money" ("Gesundem Geld"). Es ist für finanztechnische Laien (und auch für Zentralbänker) schwer zu verstehen, wovon er redet.
Dieser Artikel von Bill Bonner ist in einer dt. Übersetzung auf www.goldseiten.de verfügbar und erklärt es ganz gut:

"Fliegendes Geld"

"Die Chinesen waren diejenigen, die das Papier"geld" ungefähr am Anfang des neunten Jahrhunderts erfunden haben. Weil es leicht war, und ihnen aus den Händen geweht wurde, nannten sie es "fliegendes Geld". Die alten Chinesen lagen hinsichtlich der fehlenden Substanz der Papierwährung richtig. Die grünen Scheinchen scheinen mit jedem Tag weniger Substanz zu haben. Aber ich wundere mich nicht darüber, dass die grünen Scheinchen sterben, sondern darüber, dass sie noch nicht gestorben sind. Auf der Suche nach eine Antwort blicke ich zurück auf den Fall der First National Bank of Montgomery, Minnesota, gegen Jerome Daly im Jahr 1969. Die Bank hatte Mr. Daly einen Hypothekenkredit von 14.000 Dollar geliehen. Dann haben sie versucht, ihr Geld zurück zu bekommen, indem sie Dalys Haus zwangsversteigerten. Daly ging vor Gericht, mit einer Verteidigung, die so genial war, dass sogar ein chinesischer Banker wünschen wird, er könne sie nachahmen."

Fortsetzung hier:
http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=4889

Mittwoch, 25. Juli 2007

Ron Paul berichtet aus South Carolina

July 23, 2007
Message from Ron Paul


What a great trip to South Carolina! On Saturday, I talked to the Spartanburg County GOP. About 350 people attended from all over the South, and the local party made $5000 out of it. Originally, this had seemed to be unfriendly territory, but everyone couldn’t have been nicer or more welcoming. And we all learned something.
Then I spoke to a rally in Greenville. The local papers were less biased than most, but they still estimated the crowd at 500. We had set the room with 1100 chairs, and almost all of them were taken. In addition, people stood in ranks at the back and sides. In other words, there were more than 1000 people there.
This crowd—also from all over the South, and thanks to all those who drove hours to be there—was typically diverse. Lots of young people, but also lots of families with children. And seniors too. I talked about foreign and domestic policy, and noted that those concerned about pollution must support private property. Government property is never well cared for. Just look at the environmental problems left over from the USSR!
I also talked about sound money and the Federal Reserve, about the inflation it is inflicting on us, and about the recessions it causes, and the unjust redistribution of wealth it brings about. A young man who drove up from Auburn, Alabama, said he’d never thought he’d see the day when a call to abolish the central bank would receive a long standing ovation in American politics.
But if there is one thing we know, people are hungry for the truth. And that is especially true of this moment. I found the same concerns at a picnic of local political activists I attended. I even got questions about Austrian economics!
Last Tuesday in Georgia, Dr. Paul Broun defeated state senator John Whitehead in a special election to Congress. John had all the establishment and money on his side. But Paul discussed obedience to the Constitution, limited government, the failure of the national Republican leadership, and a less aggressive foreign policy. And he won. Columnist Robert Novak said this “terrified” all the establishment types in the Republican Party. I had talked to Paul during his campaign, and was thrilled to congratulate him on his victory. There is a new wind blowing.
Our bottom-up campaign—not top-down in the usual official fashion—has gotten far bigger and more successful, at a faster rate, than even I dreamed. And the sky is the limit. Don’t we owe it to our great forbears, and to our children and grandchildren and great grandchildren down through the generations, not to lose our country? We can win the fight for the ideals of the founders. We can have freedom, peace, and prosperity. We can be blessed by our fellow citizens, and by all those who come after us.
Come, join me in this great endeavor with your most generous contribution. https://www.ronpaul2008.com/donate/

Sincerely,

Ron

Dienstag, 24. Juli 2007

Ron Paul in der Märkischen Allgemeinen

Als (meines Wissens) erste deutsche Tageszeitung hat die Märkische Allgemeine Ron Paul heute einen Artikel gewidmet:

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10981754/492531/

Ein Urgroßvater will Präsident der USA werden
Der Republikaner Ron Paul ärgert seine Partei vor einem Millionenpublikum, spielt jedoch nur eine Außenseiterrolle
MARKUS GÜNTHER WASHINGTON

Wie gut kennen Sie die USA? Machen wir die Probe aufs Exempel: Der Abgeordnete Ron Paul hat von Anfang an gegen den Irak-Krieg votiert, er hat auch gegen den Patriot Act und das Verfassungsverbot von Homo-Ehen gestimmt, und in seinem texanischen Wahlkreis unterstützt George W. Bush regelmäßig die Gegner von Ron Paul, um dessen Wiederwahl zu verhindern. Einfach, nicht wahr? Aber hier kommt die Pointe: Ron Paul ist Republikaner. Mehr noch, er will Präsident werden und tritt in den Primaries gegen Giuliani, McCain und Co. an. Und Pauls Umfragewerte haben sich in den letzten Monaten verdreifacht!Zugegeben, jetzt haben wir den Spaß ein bisschen übertrieben. Denn Pauls Umfragewerte haben sich zwar verdreifacht, aber eben nur von einem auf drei Prozent. Er ist und bleibt ein krasser Außenseiter. Aber er ist eine der faszinierendsten Figuren dieses kuriosen frühen Wahlkampfes, und er gewinnt immer mehr Freunde quer durchs politische Spektrum.Der knapp 72 Jahre alt Texaner, Vater von fünf Kindern, Großvater und Urgroßvater, früher Landarzt, jetzt Kongressabgeordneter in seiner zehnten Legislaturperiode, ist ein Phänomen, wie es nur die amerikanische Politik hervorbringt. Sogar junge Leute begeistern sich für den gutmütig-onkelhaft daherkommenden politischen Querkopf: Auf den Internetseiten "Youtube" und "MySpace" hat kein Präsidentschaftskandidat außer Barack Obama so viele Fans wie Ron Paul.Aber warum? Paul bietet einen Politmix, wie er in der amerikanischen Politik selten geworden ist. Er ist extrem liberal, misstraut dem Staat und der Regierung, er ist christlich und bodenständig, pazifistisch und für einen Politiker erstaunlich uneitel.Als einziger republikanischer Parlamentarier stimmte er 2003 gegen den Irak-Krieg. Und auch heute hat Paul in Sachen Irak eine klare Position: "Einfach raus!" Selbst die Anti-Kriegs-Kandidaten auf der linken Seite des politischen Spektrums sind nicht so radikal, sondern sprechen lieber von "Stufenplänen" und "Phasenlösung". Ron Paul verspricht: "Als Präsident ziehe ich unsere Truppen ab, sofort, alle." Das mag politisch unklug sein, aber es ist populär, zumal sich Kandidaten wie Hillary Clinton zum Irak-Krieg so differenziert ausdrücken, dass man nicht versteht, was sie eigentlich wollen.Kaum jemand teilt zu 100 Prozent seine bisweilen sehr eigenwilligen Ansichten, aber viele begeistern sich für den charakterstarken Mann, der gegen Abtreibung und illegale Einwanderung, aber auch gegen die Rüstungsindustrie und die Waffenlobby kämpft. Dass auch viele Linke, Studenten und Globalisierungsgegner auf ihn aufmerksam geworden sind, hat damit zu tun, dass Paul die USA in seinem Wahlkampf fortwährend als "imperialistische Macht beschimpft", die sich als Weltpolizist aufspiele, Kriege vom Zaun breche und sogar die Terroranschläge vom September 2001 provoziert habe. Damit bringt er das Establishment der eigenen Partei in Rage, findet aber immer mehr Zuhörer.Und da er in den Fernsehdebatten die gleiche Redezeit bekommt wie die Favoriten, kennt ihn neuerdings ein Millionenpublikum, und das verblüfft er immer wieder: "Wir sollten aus der Nato austreten und unsere Unterstützung für Israel einstellen", sagte er neulich zum Entsetzen der etablierten Kandidaten auf der Bühne. Doch es sind solche Tabubrüche, die Ron Paul populär machen. In South Carolina sprang das Publikum letzte Woche sechzehn Mal von den Sitzen auf und unterbrach ihn mit Applaus. 2,6 Millionen Dollar Wahlkampfspenden hat er eingesammelt – für einen Außenseiter wie ihn eine enorme Summe. Am letzten Wochenende bezog sein Wahlkampfteam neue Büros und rüstet weiter auf.Am Ende, die Prognose sei gewagt, wird Ron Paul nicht Präsident werden. Er wird auch nicht die Kandidatur seiner Partei gewinnen. Aber er erinnert seine Partei und das politische Publikum daran, dass nicht alle Republikaner so sind wie Bush und Cheney.

Sonntag, 22. Juli 2007

Ron Paul Global


Ron Paul in der NY Times

Unter dem etwas sperrigen Titel "Die Anti-Kriegs-, Anti-Abtreibungs-, Anti-Drogen-Verfolgungsbehörde- und Anti-Medicare-Kampagne von Dr. Ron Paul" berichtet die New York Times in ihrem Wochenendmagazin ausführlich über Dr. Paul, seine Positionen und seine Unterstützer.
Meiner Meinung nach ist der Artikel fair, gut recherchiert und informativ, auch wenn dem Autor ein paar Mißverständnisse unterlaufen sind und der Kommentar ganz am Schluß, daß er nicht der nächste Präsident sein werde, überflüssig erscheint (Schaun`mer ´mal, sagt man hier in Bayern).
So ist es beileibe kein Widerspruch, wenn Ron Paul für die Abschaffung vermeintlicher Freihandelsbürokratien wie die WHO oder NAFTA eintritt, die den internationalen Freihandel regulieren und reglementieren. Er ist auch nur in dem Sinn gegen Abtreibung, als daß er eine Regulierung auf Bundesebene ablehnt und selbst, persönlich, "Pro Life" (also gegen Abtreibung) eingestellt ist. Letzteres ist, wie so oft bei ihm, eine seltene Unterscheidung und Einschränkung für einen Politiker, die nur allzu gerne persönliche Präferenzen zum Gesellschaftswillen erklären:

"Those who seek a pro-life culture must accept that we will never persuade all 300 million Americans to agree with us. A pro-life culture can be built only from the ground up, person by person. For too long we have viewed the battle as purely political, but no political victory can change a degraded society. No Supreme Court ruling by itself can instill greater respect for life. And no Supreme Court justice can save our freedoms if we don't fight for them ourselves."

Federalizing Social Policy, January 30, 2006


Es ist offenbar auch in den USA etwas exotisch, wenn ein Politiker eventuell sogar wünschenswerte Ergebnisse umzusetzen ablehnt, weil er die Politik dazu nicht legitimiert sieht und er es Sache der Bürger vor Ort sein lassen will, diese Ziele zu erreichen. Wir sind "Volksvertreter" gewöhnt, die entweder für oder gegen irgendetwas sind, aber auf jeden Fall immer dafür, sich darum zu kümmern und es zu regeln, um die eigene Existenzberechtigung auch niemals in Frage gestellt zu sehen.
Seine Ablehnung des "War on drugs" geht in die selbe Richtung. Dr. Paul lehnt die Methoden ab -z.B. die bundesstaatliche Verfolgung von Marihuana-Konsum -, was ihn aber nicht zum Befürworter von Drogenkonsum macht. Er will ihn nur nicht verbieten:

"Question:
Your solutions, on stopping drug trade, is, give up, give up to world drugs. I say zero tolerance, we use the military for aid, we stop it from getting into the country, we cut it off at the source. Why give up on that fight?

Ron Paul:
What you give up on is a tyrannical approach to solving a social and medical problem. We endorse the idea of voluntarism, self-responsibility, family, friends, and churches to solve problems, rather than saying that some monolithic government is going to make you take care of yourself and be a better person. It's a preposterous notion, it never worked, it never will. The government can't make you a better person, it can't make you follow good habits. Why don't they put you on a diet, you're a little overweight..."

The Morton Downey Jr. Show, July 4, 1988

Das macht wahrscheinlich einen großen Teil seiner Popularität unter denen aus, die ein Meetup-Gruppenleiter dem Artikel nach als "Wacko fringe group" bezeichnet - als durchgeknallte Splittergruppierung. Verschwörungstheoretiker, 9-11-Skeptiker, Kiffer, Goldstandardapologeten, evangelikale Christen, Pazifisten, Libertäre...sie alle wollen vom Staat in Ruhe gelassen werden. Bleibt zu hoffen, daß sie - was nicht bei allen selbstverständlich ist - Ron Pauls Botschaft verstanden haben:

How can I run for office and say I want to be a weak president? We need a strong president, strong enough to resist the temptation of taking power the President shouldn’t have.

Solange keine Gruppierung zu ihm kommt, um Sonderprivilegien zu erbeten, werden sie alle ihre Freude an Präsident Paul haben.

Freitag, 20. Juli 2007

Ron Paul - mutig oder verrückt?

So lautet der Untertitel eines Artikels im renomierten britischen Economist. Die Mainstream-Medien scheinen ganz allmählich Notiz vom Phänomen Ron Paul zu nehmen. So soll in der Sonntagsausgabe der - ebenfalls berühmten und ehrwürdigen - New York Times ebenfalls ein langer Artikel erscheinen. Spätestens Montag gibt es hier den Link.
Bisher hat die Vernachlässigung von Ron Paul in den konventionellen Medien seine Anhänger eher angespornt. Seit meinem letzten Bericht am 16.07. hat die Zahl der abgedeckten Städte bei MeetUp.com um 14,25% zugenommen. In 4 Tagen! Zur Erinnerung: da treffen sich echte Menschen, in Fleisch und Blut. Das sind alles potentielle WÄHLER und keine Internet-Phantome!

"Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du."

Mahatma Gandhi (1869-1948)

Dr. Paul - starten Sie Phase 2!

Ron Paul vs Ben Bernanke

Mittwoch, den 18.07.2007 sprach der FED-Vorsitzende Ben Bernanke vor dem US-Kongreß.
Dr. Ron Paul hat sich diese Gelegenheit nichts entgehen lassen...

Ron Paul and Ben Bernanke, part 1 of 2



Ron Paul and Ben Bernanke, part 2 of 2

Donnerstag, 19. Juli 2007

Keine Bevormundung, kein Geschwätz

"No Patronizing, No Sloganeering" - toller Artikel über Ron Paul bei Lewrockwell.com.

Er schließt mit dieser Bemerkung:

"If you want to be talked down to and spoken to in slogans, there is no shortage of opportunities in today’s America. Ron Paul, on the other hand, on this as on everything else, refuses to pander to anyone, and tells the truth as he sees it. (He once told an audience filled with NASA employees that he had consistently voted against their programs – a typical and unremarkable episode for an honest man like Paul.)
Which kind of candidate we wind up with will tell us a lot about the state of our country."

Das NASA-Beispiel erinnert an die Episode bei Google, als Dr. Paul den jungen Akademikern erklärte, weswegen er gegen staatliche Darlehensprogramme ist. Ron Paul bleibt sich treu, auch wenn seine Ansichten "unpopulär" sind - und immer mehr Amerikaner lieben ihn gerade deswegen.

"Die heute praktizierte Form der Demokratie ist zunehmend ein Synonym für den Prozeß des Stimmenkaufs und für das Schmieren und Belohnen von unlauteren Sonderinteressen, ein Auktionssystem, in dem alle paar Jahre die Macht der Gesetzgebung denen anvertraut wird, die ihren Gefolgsleuten die größten Sondervorteile versprechen, ein durch das Erpressungs- und Korruptionssystem der Politik hervorgebrachtes System mit einer einzigen allmächtigen Versammlung, mit dem Wortfetisch Demokratie belegt."

Friedrich von Hayek

Mittwoch, 18. Juli 2007

Ron Paul Sympathie-Kundgebung in München

So, nun ist auch das erste internationale Ron Paul-Unterstützungvideo auf Youtube. Und zwar von uns (danke Svenja!).






Hier noch ein Foto des bayerischen Ron-Paul-Revolution-Teams:



Ron Pauls Videohit

Der Spiegel schafft es in einem Artikel über die Probleme der republikanischen Präsidentschaftskandidaten "Hofnarr Ron Paul" mit keinem Wort zu erwähnen. "Schlechtes Wahlkampfmanagement, finanzielle Probleme, dürftige Umfragewerte" plagen die Republikaner Mc Cain und Giuliani - aber wen erklären die Aufklärer der Nation zum potentiellen Nutznießer?

"Profiteur der republikanischen Kandidaten-Malaise könnte der Serienschauspieler und frühere Senator Fred Thompson sein, der in manchen Umfragen schon an Giuliani herankommt. Bislang hat Thompson seinen Hut noch nicht in den Ring geworfen: Sein Team verschob die Ankündigung von Mitte Juli auf September - aus Mangel an Wahlkampfspenden, wie US-Medien spekulieren."

Fred Thompson - der noch nichtmal kandidiert und der in manchen (?) Umfragen schon an Giuliani herankommt. Soso.

Naja. Inzwischen hat sich Ron Pauls Google-Video in nur 3 Tagen bei der Video-Reihe AtGoogle Talks (siehe den Beitrag über seinen Auftritt bei Google) zum meistgesehenen Video gemausert. Mit über 55.000 Ansichten in 3 Tagen liegt er komfortabel vor Hillary Clinton, die es in 4 Monaten auf etwas unter 30.000 Besucher gebracht hat...

Aber das ist ja NUR das Internet...

Dienstag, 17. Juli 2007

Apropos Kosmos...

...Ron Paul dürfte der einzige Kandidat sein, dessen Anhänger eine Botschaft erstellt haben, die bei Google Earth zu sehen ist:

Und hier ist das "Making Of":
New York City REVOLutionized!




Die Ron Paul Kampagne - Eine Spontane Ordnung

"Es stehen verschiedene Ausdrücke zur Verfügung, um jede Art von Ordnung zu bezeichnen. Die gemachte Ordnung, die wir auch schon als eine exogene Ordnung oder eine Anordnung bezeichnet haben, kann auch als eine Konstruktion, eine künstliche Ordnung oder, besonders wo wir es mit einer gelenkten sozialen Ordnung zu tun haben, als eine Organisation beschrieben werden. Die gewachsene Ordnung andererseits, die wir sich-selbst-erzeugend oder endogen genannt haben, wird am besten als eine spontane Ordnung bezeichnet. Das klassische Griechisch war in einer glücklicheren Situation, da es verschiedene einzelne Wörter für die beiden Arten von Ordnung zur Verfügung hatte, nämlich Taxis für eine gemachte Ordnung, wie etwa eine Schlachtordnung und Kosmos für eine gewachsene Ordnung, ein Ausdruck, der ursprünglich ‘eine richtige Ordnung in einem Staat oder in einer Gemeinschaft’ bedeutet."

(Friedrich August von Hayek; Recht, Gesetzgebung und Freiheit, Bd. 1, München 1980, S. 59)



http://www.lewrockwell.com/orig8/sanders1.html

The Ron Paul Presidential Campaign, A Self-Organizing Complex System

by Richard L. Sanders


The Ron Paul campaign for the American Presidency is a vivid example of how a complex system can self-organize and grow toward a common goal. With far fewer resources than the so-called major candidates, Dr. Paul, through a mechanism of self-organization, has made amazing progress in the last few months. Practically unknown just a few months ago, the Republican Congressman is raising money at an increasing rate, appearing almost every week on a nationally televised program and most importantly is gaining support at the "grass roots" level through the many meet-up groups that are spontaneously forming all over the country. All of this has been possible because of the existence of the internet.
The internet has made it possible for many millions of individuals in America to have a real voice, whereas in the past before this resource was available, an individual’s only way of expression was through an anonymous vote that was often a choice between the "lesser of two evils". Now the average person can do much more than that by using the internet to form real groups or groups in cyberspace and actually have an influence on the opinions and actions of these groups.
The scientific community that has been studying complex systems intensely for the last twenty-five years is familiar with this sort of phenomenon, but this is perhaps the first time that it has been made apparent on such a large scale. Before all is said and done many traditional thinkers such as a recent television host, who said quite confidently to Dr. Paul that his winning was "not going to happen," could be quite surprised. One important characteristic of complex systems is so-called "emergence," that is the spontaneous appearance of novel and coherent structures. The political force that is forming and growing around Dr. Paul’s "message of freedom" is an example of emergence. This phenomenon is most likely growing exponentially, and given enough time will become a major political force in the world. Whether or not there will be enough time for this to become large enough for Dr. Paul to win the Republican nomination is yet to be seen. I personally hope so, because I feel that what he is proposing is of vital importance not only to America but to the rest of the world as well.
As a scientist who has been studying complex systems for many years, I am very excited to observe this for two reasons: first of all I am a big supporter of Dr. Paul, and it is very gratifying to see in practice something that I have been dealing with for many years at a research level.

July 17, 2007

Dr. Richard L. Sanders lives in The Netherlands and is a Visiting Professor at the Institute of Economic Research at Lund University in Sweden. His major research interest is understanding how to bring "complexity thinking" into the business community.

Montag, 16. Juli 2007

Google Mitarbeiter diskutieren Ron Pauls Auftritt

Google Public Policy Blog: Candidates at Google: Ron Paul

Hier kann man verfolgen, was die Google-Mitarbeiter über den Auftritt denken.

Der Ron Paul Tsunami

Die Welle wächst - täglich. Und die (deutschen) Mainstream-Medien schlafen weiter.

In diesem Artikel im San Francisco Chronicle von vor einem Monat (17.06.07), unter der Überschrift "Ron Paul Who? no longer applies" (zu deutsch: "Ron Paul wer? trifft nicht mehr zu") wird die Zahl seiner MeetUp-Mitglieder mit 11.924 in 279 Städten angegeben.

Ich habe weiter unten neuere Zahlen erwähnt, hier können sie täglich verfolgt werden. Bei den Mitgliedern ergibt sich eine Steigerung von über 55% und bei den Städten von über 53% - in einem Monat!

Seit seinem Auftritt bei Google nähert sich die Zahl seiner Youtube-Abonennten rasant den 21.000. Die Zahl der Klicks (gesehene Videos) steigt mit ähnlichen Wachstumsraten.

Sonntag, 15. Juli 2007

Ron Paul @ Google

Dear Americans, vote this guy and I`ll take pride in the words: Ich bin ein Amerikaner!

Ron Paul's YouTube Interview

Ron spricht zur Internet-Gemeinde



Viva la Ron Paul Revolution!

Ron Paul - der Kapitalist

Wer Ron Paul sprechen sieht, was das private basisdemokratische Internet heute breiten Bevölkerungsschichten erlaubt, spürt die herzliche Menschlichkeit, die dieser gebildete und bescheidene Mann ausstrahlt. Und doch ist er für freie Märkte und gegen die staatliche Wohlfahrt. Er lehnt staatliche Eingriffe in das Gesundheitswesen ab, ist gegen staatliche Schulen, gegen das staatliche Verbot von privatem Schußwaffenbesitz - ja will sogar die UNICEF abschaffen (auch wenn er in diesem Interview sehr offen und sympathisch sagt, daß er nicht dort anfangen würde). Wie paßt das zusammen? Wie kann dieser Mann diese ehrliche Sorge um seine Mitmenschen ausstrahlen und ausdrücken und trotzdem gegen die staatliche "kostenlose" Bildung sein, gegen Mindestlöhne (bzw. Mindestlohnforderungen, wie der geschulte "Austrian" sicher sagen würde)? Was meint er, wenn er sagt, daß wir UNICEF nicht brauchen, daß wir es besser könnten?

Ganz einfach. Ron Paul ist ein Kapitalist. Er glaubt an die Freiheit der Märkte. Er glaubt daran, daß er die Menschen, die ihn zu ihrem Führer wählen, zu ihrem obersten Repräsentanten auf Zeit, nicht zur Solidarität zwingen muß, nein zwingen darf. Wer ihn wählt, scheint ihn zu respektieren und er respektiert dann auch den Akt der Wahl, als Mandat eines souveränen Bürgers, den er nicht zu lenken, leiten, erziehen, bevormunden, korrigieren, dirigieren und zu enteignen hat -solange dieser nicht die (Abwehr-)Rechte anderer verletzt (ich nutze das Wort "Abwehrrecht" in diesem Kontext eigentlich ungern, da es eine Tautologie darstellt, es erscheint mir aber eine notwendige Präzisierung, angesichts der bunten Vielfalt moderner Rechtsverständnisse).

Eine ungewöhnliche Einstellung, für einen Politiker.

Deswegen will Dr. Ron Paul die zentralstaatliche US-Einkommenssteuer abschaffen. Weil er sieht, was die Regierung mit diesem Geld macht. Aber auch die Vorstellungskraft besitzt zu sehen, was für ein Wohlstand entstünde, wenn dieses Geld bei "We the people" bliebe.

Deswegen ist Dr. Ron Paul für die Abschaffung der US-Zentralbank FED, weil er der Meinung ist, daß nichts und niemand die Macht haben sollte, Geld aus schierer Luft zu erschaffen ("Fiat Money" - was kein Seitenhieb gegen die Lire ist, sondern eine Anspielung auf das biblische "Fiat Lux" - "Es werde Licht") . Er wendet sich gegen die Gottspieler.






Aaron Russo talks with Ron Paul

Er weiß, daß freier Wettbewerb der größte und mächtigste Entmachter ist, daß das Recht auszuwählen, das Recht "Nein" zu einem Angebot zu sagen, das ausmacht, was wir unter "Freiheit" verstehen, verstanden haben, verstehen sollten. Er weiß, daß nichts und niemand die Macht haben sollte zu bestimmen, was das Lebensmedium der modernen Zivilisation, das Geld, wert sein sollte, in dem er einfach die Menge des vorhandenen Geldes künstlich aufbläht. "Inflation" kommt von lat. "inflare" "aufblähen" und bedeutete ursprünglich die Vermehrung der Geldmenge und nicht die jährlichen Preis-Schwankungen eines staatlich determinierten Warenkorbes. Wer das vertiefen möchte, dem sei z.B. der Artikel "The Principle of Sound Money" des deutschen Ökonomen Thorsten Polleit ans Herz gelegt.

Dr. Ron Paul weiß, daß sowohl die progressive Einkommensteuer als auch die Schaffung einer Zentralbank zwei Kernpunkte des Manifestes der Kommunistischen Partei sind. Oder um Marx wörtlich zu zitieren "starke Progressivsteuer" und "Errichtung einer monopolistischen Nationalbank mit Staatskapital". Als Kapitalist, der er ist, lehnt er beides ab, denn er hat Hayeks "Weg in die Knechschaft" gelesen und ein Bild des Wirtschaftsnobelpreisträgers und Sozialphilosophen ziert sein Arbeitszimmer. Ron Paul weiß, daß es nur "Markt" oder "Befehl" gibt und hat noch das Gespür dafür, daß die eigenen guten Absichten einen nicht der Verantwortung entheben, die Macht zu befehlen so vorsichtig wie irgend möglich anzuwenden. Auch in einer sogenannten modernen Demokratie, in der 51% bestimmen können, was mit 49% zu geschehen hat. "Limited government" - eine beschränkte Regierungs(macht) - heißt die Einflußsphäre auch der leider sogar allzuoft nur angeblichen Mehrheitsmeinung zu beschränken.

Selbst wenn "die Mehrheit" oder die, die behaupten für sie zu sprechen, es noch so gut meinen und noch so sehr "helfen" wollen. Das Recht, von welcher Kreation des menschlichen Geistes auch immer, unter welchem Namen auch immer, Hilfe zu bekommen, mag wünschenswert sein, aber es bedeutet keine "Freiheit", auch keine "positive". Und eigentlich sind die einzigen beiden legitimen Wege, zu diesem Recht zu kommen, der gegenseitige Vertrag oder das Geschenk desjenigen, der einem die Hilfe zukommen läßt. Wer meint, für die Armen und Schwachen davon abweichen zu dürfen oder müssen, was einen nahezu unhinterfragbaren "Konsens" (in den soviel "sens" mir aber nicht geflossen zu sein scheint) in unserer westlichen Welt darstellt, dem möchte ich nur die Worte Erich Weedes zu bedenken geben, "dass dieser Konsens immer auch Missbrauchsanreize schaffen muss, weil man durch das Bedürftigwerden Ansprüche gegen andere erwerben kann". Und ergänzen, daß auch die Macht, über Bedürftigkeit und Ansprüche zu bestimmen, Missbrauchanreize schafft.

Den Gründervätern der jungen USA war dies bewußt. Sie lebten in den Gedanken und Grundsätzen der Aufklärung und lernte nicht nur in staatlichen Universitäten darüber.

Auf diesen Grundsätzen sind die US of A gegründet worden und es ist ironisch, daß in den Adern des angeblich kapitalistischsten Landes der Erde, den USA, kein kapitalistisches Geld fließt und die angeblich freien Bürger im Land of the Free vom angeblichen Bewahrer und Beschützer ihrer Rechte enteignet werden und von ihm um den Lohn ihrer Arbeit zweifach bestohlen werden, um die Profiteure des Geldmonopols zu nähren. Gegen King George II sind die Amerikaner wegen der Teesteuer aufgestanden. Wann werden Sie gegen George Bush II oder Hillary die Erste aufstehen?

Es ist ironisch, daß der einsame verfassungstreue Kapitalist Ron Paul gegen das angeblich kapitalistische Establishment aufbegehrt und an seine kommunistisch-etatistisch-kollektivistische Wurzel will - das Geldmonopol der Finanzelite. Es könnte sich herausstellen, daß nichts "antikapitalistischer" ist als der Kapitalismus...

Wundert sich denn eigentlich niemand, warum Ron Paul, der Kapitalist, der lautstarke und entschlossene, jahrzehntelange Advokat freier Märkte, der glühende Befürworter internationalen freien und unregulierten Handels vom "Kapital" so garkeine Unterstützung bekommt? Warum lassen die angeblich so mächtigen Finanz- und Medienmogule ihre Spendengelder nicht ihm zukommen? Warum sponsern sie ihn nicht, schenken ihm Sendezeit und Rampenlicht? Was sind das denn für "Kapitalisten"?

Kapitalismus ist offenbar ein seltsames Phänomen. Allgegenwärtig. Gefürchtet, geliebt, respektiert, verachtet, mißbraucht und mißverstanden. Ein großer Teil der Menschheit lehnt ihn ab und der große Teil, der ihn befürwortet, merkt nicht, daß er garnicht in ihm lebt.

Vielleicht kann Ron Paul hieran etwas ändern.

Samstag, 14. Juli 2007

Hat Ron Paul eine Chance?




Die obige Frage stellen sich nicht nur diejenigen, die wie bei der vom DBSFS am 4th of July veranstalteten Sympathiekundgebung in München zum ersten Mal von Dr. Ron Paul gehört haben, sondern offenbar auch viele US-Amerikaner. Das ist verständlich, denn auch in den USA ist Ron Paul bislang ziemlich unbekannt und wird auch dort von den großen Medien bislang weitgehend ignoriert. Die renomierte Washington Times erklärte kürzlich, daß er vom "Unbekannten zum Schläfer" aufgestiegen sei und zitierte "politische Experten", die ihm immerhin bescheinigten, einen inhaltlichen Einfluß auf die republikanische Kampagne haben zu können. Dr. Paul ist nämlich der einzige republikanische Kandidat, der sich offen und vehement gegen den Krieg im Irak ausspricht ("Bring Our Troops Home Now"), ja er ist der einzige ernstzunehmende Kandidat überhaupt, der so klar Stellung bezieht.

Hans-Werner Klausen von der Berliner Umschau bringt es treffend auf den Punkt:

"Und wer glaubt, mit einem demokratischen Präsidenten (oder einer Präsidentin) im Weißen Haus gäbe es einen grundlegenden Wandel des außenpolitischen Kurses, wird ein böses Erwachen erleben. Hillary Clinton oder Barack Obama unterscheiden sich nur in der Rhetorik und in taktischen Fragen von der aussenpolitischen Linie der Bush-Clique. Unter den demokratischen und republikanischen Kandidaten bei den Anfang 2008 beginnenden Vorwahlen gibt es nur drei echte Oppositionskandidaten: Ron Paul (ein „Libertarian“) bei den Republikanern, Mike Gravel und Dennis Kucinich (ehrliche Linksliberale) bei den Demokraten. Alle drei sind in ihren Parteien Außenseiter."


In der Außenpolitik scheinen beide Lager den Kontakt zur Basis verloren zu haben, obwohl angeblich 70% der Amerikaner den Krieg ablehnen. Ron Paul konnte hier bereits viele Punkte sammeln, als er bei einem Fernsehduell mit Rudy "Benito" Giuliani aneinander geriet. Siehe hierzu das Video "Rudy Giuliani vs. Ron Paul" in dem Ron Paul an die nicht-interventionistische Tradition der Republikaner erinnert und die unbequeme und in den USA bislang tabuisierte Wahrheit ausspricht, daß es sowas wie einen "blowback" gibt, also die Außenpolitik der USA ungeplante (negative) Konsequenzen hat.
Der "liberale" (in Deutschland hieße das "sozialdemokratisch" oder "links") Humorist Bill Maher erklärte Ron Paul deswegen zu seinem "New Hero" und lud ihn in seine Talkshow ein, wo Ron Paul soviel Applaus wie kein Republikaner vor ihm erhielt.
Dr. Paul überzeugte auch hier durch seine ruhige, humorvoll-nachdenkliche und zugewandte Art und sein profundes Geschichtswissen.
Man kann sich nun in konspirative Theorien ergehen, wieso die großen US-Medien ihn bislang so ignorieren. Vielleicht liegt es auch einfach daran, daß er nicht so recht in das rechts-links-Schema paßt, was die journalistische Arbeit erschwert, und bisher eben (noch) nicht den Bekanntheitsgrad eines John Mc Cain oder Rudy Giuliani genießt. Bei den Demokraten dreht sich die Aufmerksamkeit schließlich auch nur um Barack Obama (den Liebling der deutschen Presse) und Hillary Clinton.
Allerdings hat keiner der prominenten Kandidaten auch nur annähernd eine so engagierte Unterstützerbasis.
Ron Paul hat 20.000 "Abonenten" beim Online-Videodienst YouTube. Mitt Romney liegt mit 2.416 bei den Republikanern an zweiter Stelle. Barack Obama hat 8.807.
Dr. Paul hat auch 20.677 Unterstützer in 428 Städten in ganz Amerika, die sich bei Meetup.com registriert haben, um bei "grassroots"-Aktivitäten mitzumachen (siehe das Video aus Memphis, bei dem das Treffen über Meetup organisiert wurde). Meetup-Mitglieder haben bisher 1.127 Treffen für Dr. Paul abgehalten, bei denen sie u.a. Schilder basteln und in den Städten verteilen. Barack Obama hat 5.327 Meetup Mitglieder, Mitt Romney 29.
Das ist Unterstützung, die Geld nicht kaufen kann, obwohl Ron Paul auch im Spendensammeln zumindest John Mc Cain überholt hat und da nun an dritter Stelle liegt.


Der nächste öffentlichkeitswirksame Termin wird in Ames, Iowa, beim sogenannten "Straw Poll" stattfinden. Bei dieser unoffiziellen republikanischen Wahlparty am 11. August wird - bildlich gesprochen -Stroh in den Wind geworfen, um zu sehen, wohin es fällt. Die Ron-Paul-Community plant bereits Großes: unter dem Namen "Operation Spooner - Hello Iowa - Freedom Calling"wollen Aktivisten jeden potentiellen republikanischen Wähler anrufen, um Dr. Paul bekannter zu machen. Aus den ganzen USA wollen die Ron-Paul-Fans anreisen. Die großen Sender werden anwesend sein. Rudy Giuliani soll bereits abgesagt haben...

Kurz: die Schwäche der republikanischen Konkurrenz könnte Ron Pauls große Chance sein.

Und WENN seine Anhänger es tatsächlich schaffen, ihn zum Kandidaten der Republikaner zu machen (es kursieren detaillierte Anleitungen, wie das in der Registrierungs- und Abstimmungspraxis zu geschehen hat), dann wird ihn auf einmal jeder kennen.


Und dann sollten sich Hillary und Barack warm anziehen.

ROCK`n`RON!

Ron Paul Revolution , Memphis Style

Wie sagte ein anonymer Ron-Paul-Fan...

"`caus revolutioning the country should be fun..."




Wo sind bloß die "Giuliani 2008" Schilder???

Ron Paul und die Bildung

Liebe Freiheitsfreunde,

ungeduldig warte ich auf Nachrichten über Ron Pauls gestrigen Besuch der Google-Zentrale in Mountain View, Kalifornien. Der erste Bericht im San Jose Mercury ist verhältnismäßig zurückhaltend. Interessant ist er aber insofern, als er illustriert, wie prinzipientreu Dr. Paul ist. Vor einer Audienz von jungen Akademikern, bei der auf die Frage, wer ein staatliches Studiendarlehen in Anspruch genommen habe, offenbar die Mehrheit der Anwesenden die Hand gehoben hat, antwortete Dr. Paul: "Warum sollten Leute, die nicht auf`s College gehen, Eure Ausbildung bezahlen?".
Man mag darüber geteilter Meinung sein, aber es ist eine Aussage, die zumindest seine Unbestechlichkeit zeigt. Ron Paul, davon haben mich seine zahlreichen Interviews und Auftritte überzeugt, geht es nicht darum, persönliche Macht zu erlangen. Er sieht sich als Träger von Ideen und Idealen, denen er Gehör verschaffen will.
Eben jene Ideale sind gerade in "Old Europe" nicht sehr weit verbreitet bzw. in Vergessenheit geraten. Die Haltung, auf eine Position wie der obigen reflexartig mit "Ja aber was soll mit den Kindern aus armen Familien passieren?? Dann dürften nur noch die reichen studieren?!" zu reagieren, wird hier offenbar mit der Muttermilch aufgesogen, wie ich aus eigener "sozialdemokratischer" Vergangenheit beeinflußt mir zu behaupten erlaube. Der unausgesprochene zweite Teil dieser rhetorischen Gegenfrage lautet "Der Staat muß also dafür sorgen, daß alle gleiche Chancen haben", als sei das eine logische Konsequenz (und überhaupt realisierbar und keine utopische "Nirvana Fallacy").
Die Problemlösungskreativität beschränkt sich also auf das Anrufen von Sankt Leviathan und der Wundertüte des anonymen Kollektivs. Private Stipendien? Unis auf Aktienbasis, bei denen der potentielle Arbeitgeber sich beteiligt? Nein! Da könnte der Stipendiat ja bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen haben, was die pseudo-emanzipierte Scheinfreiheit des zum Anspruchsberechtigten mutierten Bittstellers gefährdet. Was man sieht, ist das "Recht auf kostenlose Bildung". Was man nicht sieht, ist der anonyme Arbeiter im Steuerzahlerkollektiv, auf dessen Geld der Beamten-Sproß oder Mittelstandsjunior nun flux einen Rechtsanspruch hat. Und was man ebenfalls nicht sofort und unmittelbar sieht, ist der wachsende Apparat der Umverteilung und Umverteilungsapologeten (aka= der Staat und seine Berufs-Politiker). Wir sind an eben jenen Typus von Politikern gewöhnt, die uns alles versprechen, von der sicheren Rente, über das billige Auslands-Handy-Telefonieren, dem Abwenden der "Klimakatastrophe" (natürlich gegen eine kleine von der Politik zu verwaltende Klimasteuer) bis hin zur kostenlosen (sic!) Bildung für alle.
"Leben Sie - Wir kümmern uns um die Details"- wenn uns das eine Großbank verspricht, lächeln wir nur in aufgeklärten Zynismus über die plumpe Anbiederung der fiesen Heuschrecke. Wenn Papa Staat damit kommt, strahlen wir wie die Kinder und freuen uns, wenn wir denn von der Wohltat profitieren, über das von oben herabgeregnete Privileg oder schmollen beleidigt und grummeln, wenn wir diesmal nur zu den Nettozahlern gehören und trösten uns, daß die Rollen im Dickicht der Umverteilung wechseln bzw. völlig undurchsichtig geworden sind.

Dr. Ron Paul möchte z.B. die Einkommenssteuer ersatzlos abschaffen und die Amerikaner über eine marktwirtschaftliche Währung vor der lautlosen Steuer "Inflation" bewahren, damit es mehr Bürger gibt, die keiner Hilfe bedürfen, anstatt sich über versprochene Wohltaten seine Wähler einzukaufen.

In diesem, für westeuropäische Ohren leider noch exotisch anmutendem Kontext, sind seine Aussagen zu verstehen:

"If you think that government has to take care of us, from cradle to grave, and if you think our government should police the world and spend hundreds of billions of dollars on a foreign policy that we cannot manage, you can't get rid of the IRS; but, if you want to lower taxes and if you want the government to quit printing the money to come up with shortfall and cause all the inflation, you have to change policy."

(IRS: US-Einkommenssteuerbehörde)

Go RON!

Fabio Bossi



PS:

Weil ich in diesem Beitrag seine Gedanken verwendet habe, noch die Quelle.

Un petit hommage au granseigneur du libéralisme francais, Frédéric Bastiat (1801-1850):

"Der Staat" von Frédéric Bastiat

"Der Staat ist die große Fiktion, nach der sich jedermann bemüht, auf Kosten jedermanns zu leben."

(und die Politiker sind die einzigen, die IMMER gewinnen, Anm. des Blog-Admins)

Und:

Was man sieht und was man nicht sieht (Auszug) von Frédéric Bastiat

Aufwachen!

Ron Paul - Stop Dreaming

Hierfür braucht man

a) eine gute Internetverbindung
b) einen Computer mit Soundkarte
und
c) Englisch-Kenntnisse

Es lohnt sich aber!

Wer ist Ron Paul?

Guten Morgen Deutschland,

nachdem es bisher keinen deutschsprachigen Ron-Paul-Blog gab, habe ich mich kurzerhand entschlossen, selbst Hand anzulegen.
Eigentlich ganz einfach, so einen Blog zu erstellen. Danke Google!

Es gibt auch in Deutschland einige Freiheitsfreunde, die Ron Paul die Daumen drücken und wir wollen doch nicht hinter Frankreich (Salut les amies!), Belgien, Brasilien und Indien und Pakistan zurückstehen, zumal in Deutschland (bzw. BAYERN) die meines Wissens erste und einzige öffentliche Ron-Paul-Sympathiekundgebung stattgefunden hat.

Dieser Blog richtet sich ausdrücklich NICHT an diejenigen, die meinen zu wissen, daß Ron Paul keine Chance hat, wie ABC-Moderator Stephanopoulos. Bitte einfach weggklicken.
Er ist auch nicht für diejenigen gedacht, die meinen, daß Hautfarbe oder Geschlecht eine Rolle bei der Auswahl eines Kandidaten spielen sollten. "Es sollte endlich ein Farbiger oder eine Frau werden", sind nicht die Gedankengänge, die hier zu finden sein werden (auch wenn ich mich persönlich durchaus freuen würde, wenn Ron Paul eine farbige Frau wäre, ist er aber nunmal nicht).

Dieser Blog richtet sich an diejenigen, die glauben, daß der Gedanke der Freiheit eine Chance verdient hat. An diejenigen, die sich begeistern können für den amerikanischen Grassroot-Enthusiasmus der RON PAUL REVOLUTION. An die Optimisten, die Macher, die Mitdenker.
An diejenigen, die sich den Begriff "Politik" nicht von den Politikern, den Begriff "sozial" nicht von den Sozialisten und den Begriff "Freiheit" nicht von den Etatisten widerspruchslos stehlen lassen wollen.

Bislang wird Ron Paul von der deutschen Presse (fast) vollständig ignoriert. Ich möchte hier über ihn informieren, damit sich jeder eine Meinung bilden kann.

Einen kurzen Überblick kann sich der deutschsprachige Leser hier verschaffen:

Ron Paul bei Wikipedia
Ron Paul: Dr. No will US-Präsident werden
Ron Paul Revolution: Wunder oder Traum?
Ron Paul Revolution II: Das Establishment in der Defensive
Ron Paul im „Spiegel“: Der Elefant in der Etatistenrunde

Ich bin inzwischen überzeugt, daß Ron Paul der nächste Präsident der USA werden kann und wenn ich der einzige in Deutschland wäre, so würde das nichts daran ändern.

Viva la Ron-Paul-Revolution!
Hasta la libertad, siempre!

Fabio Bossi

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