Montag, 24. Oktober 2011

Operation Twist? Wirkungslos!

Einen Monat gibt es die "Operation Twist" der Federal Reserve inzwischen.

Die Fed beabsichtigt hierbei, durch gezielte Umschichtung frei werdender liquider Mittel aus kurzfristigen in langfristige US-Staatsanleihen die Zinsen am langen Ende runter zu bekommen.

Hierdurch sollen unter anderem die Hypotheken leichter finanzierbar werden und dies dem schwachen US-Häusermarkt auf die Beine helfen. Das wiederum soll die notleidenden Mortgage Backed Securities (MBS) beflügeln und damit die Banken retten, welche diese MBS als Assets in ihren Bilanzen führen.

So haben sich seit Beginn der Operation Twist die Zinsen der 10-, 20- und 30-jährigen US-Anleihen entwickelt:


Was hat die Operation Twist also bisher erreicht? Gar nichts. Im Gegenteil: alle 3 Langläufer haben heute höhere Zinsen als vor einem Monat!

Die Wahrscheinlichkeit für ein weiteres Quantitative Easing (aka Gelddrucken) steigt damit.

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