Mittwoch, 5. September 2007

Die amerikanische Verfassung und die IRS

In der jüngsten "eigentümlich frei" berichtet Robert Grözinger über die amerikanischen Steuerrebellen Ed und Elaine Brown.
Der Artikel verdeutlicht was jeder wissen kann, der sich die Mühe macht einmal ein wenig nachzurecherchieren: es geht hier nicht um irgendwelche "Spinner".

Hier ist ein kurzer Appetitanrenger (Hervorhebungen durch den Autor dieses Blogs), unter http://ef-magazin.de/ef75-grozinger-ed-brown.pdf gibt es dankenswerterweise den ganzen Artikel:

"...Die „Entdeckung der Freiheit“ räumt mit der alten Vorstellung auf, der natürliche Zustand des Menschen sei der, von einer Autorität beherrscht zu sein, von der er abhängig und der gegenüber er gehorsam ist.
Der freiheitliche, uramerikanische Standpunkt sieht in jedem Menschen den natürlichen
Herrscher über sich selbst. Und nach dieser Vorstellung ist es der Einzelne, der seiner Regierung erst bestimmte Rechte zugesteht. Nicht umgekehrt, wie es in der alten Welt der Fall war und weitgehend immer noch ist.
Erst vor diesem Hintergrund wird das teilweise extrem anmutende Verhalten einiger amerikanischer Steuerrebellen verständlich. Sie sind in einer Kultur aufgewachsen, in der
es der staatlichen Bildungspolitik eben noch nicht vollends gelungen ist, das Wissen um die natürliche Freiheit des Menschen zu begraben. Sie begehren auf, weil sie wissen, dass
letztlich nur sie allein die Quelle jeglicher Autorität der Regierung sind. Sie empfinden es als ihr gutes Recht, mit allen Mitteln gegen den Missbrauch der Autorität anzukämpfen.
Verglichen mit der Menschheitsgeschichte ist die amerikanische Freiheitstradition noch sehr jung. Sie musste erst gegen Monarchisten und dann gegen ein mächtiges, weltweites
konterrevolutionäres Kartell aus Kommunisten, Faschisten, Sozialisten, Demokraten und nun auch Ökologisten kämpfen, das längst auch das Ursprungsland infiltriert hat und
beherrscht.
Doch der Freiheitsgedanke hatte in Amerika immerhin genug Zeit, starke Wurzeln zu schlagen. Stark genug jedenfalls, um noch heute einen kleinen, aber ernsthaften Widerstand gegen die Konterrevolution im eigenen Land zu speisen.
Stark genug auch, um eine Präsidentschaftskandidatur des libertären Republikaners Ron Paul mit viel Selbstbewusstsein, Phantasie, Engagement und vor allem unter Nutzung des neuen Mediums Internet sehr wirksam zu unterstützen.
Ron Paul steht in der Tradition der amerikanischen Gründerväter. Er bezeichnet sich nicht zufällig als „Constitutionalist“, als Verfechter der amerikanischen Verfassung. Einmal im Amt, will er alles abschaffen, was nicht dem ursprünglichen Geist und Buchstaben der Verfassung
entspricht.
Ganz oben auf seiner Abschussliste: Die IRS und die Bundeseinkommenssteuer. Wer weiß, vielleicht müssen die Browns nur noch bis zum Januar 2009 in ihrem
Heim ausharren."

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