Freitag, 4. Juni 2010

Schweden: Komplettverbot von Bargeld

=> Böses Bargeld

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Der Satz ist ja Klasse:
"Eine bargeldlose Gesellschaft ist eine weniger kriminelle Gesellschaft."

Es scheint ja in Schweden keine Betrügereien mit nachgemachten Geld/Kreditkarten und Onlinetransfers zu geben.

Ich dachte immer die Deutschen Politiker und Gewerkschaften hätten nur ein Rad ab, aber die Schweden schaffen das auch spielend.
Bargeldbesitzer als potentielle Betrüger und Steuerhinterzieher. Kriminalisierung im Vorfeld.... Das hat doch was.

Es scheint ein Virus umzugehen, bei dem man dann versucht den gläsernen Bürger heranzuziehen.

Oliver Knittel hat gesagt…

Künstliche Argumente um Geldkontrolle zu installieren. Absicherung gegen Bank-runs und indirektes Goldverbot.

Klar gegen Schwarzarbeit "hilft" das auch noch, aber die meisten sind ja nicht freiwillige Schwarzarbeiter.

Anonym hat gesagt…

@ Oliver
Eben. Wäre man ganz böse und pessimistisch könnte man daraus noch folgendes ableiten:
ohne Bargeld - keine Schwarzarbeit gegen Cash. Der um seinen Arbeitsplatz gebrachte und chancenlose Arbeitssuchende ist auf der Suche nach Geld gezwungen eine andere Möglichkeit für Verdienst zu suchen. Es sei denn er unterzieht sich dem dahintergehenden Anspruch des Staates, er sorge für (und kontrolliere) das Leben der um ihre Arbeit und eigenem Einkommen verlust gegangenen Menschen, die ja in Zeiten der Krise zunehmen (!). Die schickt man dann zur Bürgerarbeit (Achtung: früher hieß das Arbeitsdienst in der DDR hieß das Subbotnik und betraf "freiwillige" Arbeit am Sonnabend. Heute noch in den NBL bekannt als "Frühjahrsputz" laut Wikipedia). Die Freiwilligkeit steht unter dem strengen und moralischen Blick der Bürgeröffentlichkeit, denn "die Faulenzer sollen für ihr Geld wenigstens arbeiten").

Ich denke mir aber, würde das Bargeld tatsächlich mal verboten, dann fänden die Schwarzarbeiten genug andere Möglichkeiten.

Wie wärs mit Lebensmitteln oder anderen Diensten als Gegenleistung? Tauschbörsen, die es ja bereits schon gibt würden boomen.

Ein Gesetz ist ja mal schnell geschrieben, aber Papier ist geduldig und der Mensch erfindungsreich. So what, wenn sich zwei einig sind. Jedoch, es zeigt auf was Politiker und deren "Wasserträger" (Gewerkschaften u. spezielle Medien) über das Volk und deren natürlicher Unabhängigkeit denken und planen.
Die sozial(istisch)en Gewerkschaften, die angeblich ja wie die sozialistischen Parteien eine klassenlose Bürgergesellschaft propagieren.... arbeiten im wesentlich ähnlich wie die "bösen" Kapitalisten (also Neolibs von ihnen genannt) auf eine Zweiklassengesellschaft zu d.h. beide streben eine Feudalisierung der Gesellschaft an. Wer mich fragt, wo da der Unterschied zwischen den beiden ist? Tja, ich seh keinen.... sollte jemand mehr sehen, bitte um Mitteilung.

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