Mittwoch, 31. März 2010

Neues von der FDIC

Da ich nicht mehr von den Burschen und Madln berichten will bin ich Froh, dass es das Bankhaus Rott gibt!
Irgendwie haben sie es geschafft das Thema amüsant aufzurollen, bei soviel Irr- und Schwachsinn vermutlich die einzige Chance noch halbwegs ohne Gehirnblutung davonzukommen.

" Für eine Einlage von $100 hält der Sicherungsfonds nun ein Defizit von rund 38 cent vor"




Boooyaah! -Don Harrold

Dienstag, 30. März 2010

Der Gold-"Whistleblower" im Interview

Noch gibt es keine deutschsprachigen Quellen, die ich bzgl. der Aussagen von Andrew Maguire zitieren könnte und ich habe keine Zeit groß zu erklären, worum es geht. Wir hatten hier kurz von der CFTC-Anhörung bzgl. des Gold- und Silbermarktes berichtet. Eric King hat nun ein exklusives Interview mit Andrew Maguire und Adrian Douglas von GATA online gestellt:

http://kingworldnews.com/kingworldnews/Broadcast/Entries/2010/3/30_Andrew_Maguire_%26_Adrian_Douglass.html

Samstag, 27. März 2010

CIA - Bildet Deine Meinung!

Danke Zerohedge und Wikileaks:

"Germans Worried About Price And Principle Of ISAF Mission. German opponents of ISAF worry that a war in Afghanistan is a waste of resources, not a German problem, and objectionable in principle, judging from an INR poll in the fall of 2009. Some German opposition to ISAF might be muted by proof of progress on the ground, warnings about the potential consequences for Germany of a defeat, and reassurances that Germany is a valued partner in a necessary NATO-led mission.
  • Underscoring the contradiction between German pessimism about ISAF and Afghan optimism about the mission’s progress could challenge skeptics’ assertions that the mission is a waste of resources. The same ABC/BBC/ADR poll revealed that 70 percent of Afghans thought their country was heading in the right direction and would improve in 2010, while a 2009 GMF poll showed that about the same proportion of German respondents were pessimistic about ever stabilizing Afghanistan.
  • Messages that dramatize the consequences of a NATO defeat for specific German interests could counter the widely held perception that Afghanistan is not Germany’s problem. For example, messages that illustrate how a defeat in Afghanistan could heighten Germany’s exposure to terrorism, opium, and refugees might help to make the war more salient to skeptics.
  • Emphasis on the mission’s multilateral and humanitarian aspects could help ease Germans’ concerns about waging any kind of war while appealing to their desire to support multilateral efforts. Despite their allergy to armed conflict, Germans were willing to break precedent and use force in the Balkans in the 1990s to show commitment to their NATO allies. German respondents cited helping their allies as one of the most compelling reasons for supporting ISAF, according to an INR poll in the fall of 2009. (C//NF)"

Freitag, 26. März 2010

Gestern habe ich auf die Live-Übertragung der CFTC-Hearings hingewiesen.

Hier nun die Aufzeichnung der für Gold-/Silverbugs interessanten Sachverständigenaussage von Bill Murphy (GATA):



Die eiserne Kanzlerin?

Die deutschen Medien bejubeln Merkel. "Eisern" sei sie geblieben.

Doch nichts davon ist wahr: Griechenland kriegt wahrscheinlich 30 Mrd. Euro. 10 Mrd. vom IWF und 20 Mrd. von der EU.

Und Deutschland zahlt anteilig 27% der 20 Mrd., die aus der EU-Kasse kommen werden.

Also schlappe 5,4 Mrd. Euro. Vom deutschen Kleinkind bis zum Greis macht das ja bloss 65 Euro per capita.

Nein, eine eiserne Kanzlerin ist Merkel sicher nicht. Der Michel zahlt dank ihr auch in Zukunft weiter wie gehabt.

Demnächst dann für Portugal, Spanien und Italien. Vielleicht kommt zum DDR-Soli noch ein Südeuropa-Soli hinzu...

Grüße von Maggy "I Want My Money Back!" Thatcher.

Donnerstag, 25. März 2010

Live, jetzt: CFTC Hearings on Position Limits in the Gold/Silver Futures

http://www.capitolconnection.net/capcon/cftc/032510/CFTCwebcast.htm

Liest die US-Regierung SSL-Verbindungen mit?

Eine neue wissenschaftliche Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die US-Regierung mit vielen SSL-Zertifizierungsstellen kooperiert, um das Mitlesen verschlüsselter Verbindungen zu ermöglichen.

=> Zum gulli-Artikel

Mittwoch, 24. März 2010

Neuigkeiten im TV

Zunächst aber erstmal Werbung:


Breaking News: Some Bullshit Happening Somewhere

Dienstag, 23. März 2010

Größter Spekulant mit Griechenland-CDS entdeckt

Nein, es ist nicht "Chrysanthrop" (so würde ich "Goldman" graekifizieren) sondern...die staatseigene Griechische Postbank (Hellenic Post Bank). Mir ist nicht bekannt, ob das nun die spanischen, griechischen oder deutschen Geheimdienste herausgefunden haben, aber es wird auf jeden Fall von der griechischen Zeitung "ekathimerini" gemeldet:
Reality is stranger than fiction...Ich bin ´mal gespannt, was Herr Papandreou zu den bösen Spekulanten im eigenen Haus sagt.

Montag, 22. März 2010

The Bizarre Art of Central Banking

Ron Paul versus Ben Bernanke.

Freitag, 19. März 2010

Watt iss'n Währungsreform?

Gastbeitrag mit freundlicher Genehmigung des Users "Mieses von Ludwig" aus dem Gelben Forum:


Watt iss'n Währungsreform?
Beim Thema "Währungsreform" wird meistens das Wichtigste übersehen. Die meisten Leute denken "Wenn's zu einer Hyperinflation kommt, dann werden bei einer Währungsreform halt irgendwann überall drei Nullen gestrichen, und dann wird alles wieder gut." Das ist natürlich Unsinn, denn wenn ALLES (also Guthaben, Schulden, laufende Verpflichtungen und Bargeld) im gleichen Verhältnis umgestellt wird, ändert sich natürlich praktisch genauso viel, wie wenn wegen der gestiegenen Reisegeschwindigkeit der Kilometer statt dem Meter zur Grundeinheit gemacht würde, nämlich gar nichts.Trotzdem werden solche Pseudo-Währungsreformen von verzweifelten Politikern immer wieder durchgeführt. Für ein paar Wochen scheint sich dann auch meistens eine Stabilisierung einzustellen, danach geht die Hyperinflation dann weiter. Das liegt wohl daran, dass jedenfalls für ein paar Wochen gilt: Kein Trick ist blöd genug, als dass die Masse nicht darauf hereinfallen würde. Eine richtige Währungsreform ist etwas anderes, und die wird normalerweise dann durchgeführt, wenn der Staat vorher ordentlich Kredit direkt von der Zentralbank bekommen hat, wodurch die Hyperinflation überhaupt erst ausgelöst wurde."Dann kann der Staat sich ja einfach für Bankrott erklären", werden einige jetzt sagen. Stimmt, aber das kommt meistens ganz schlecht an, und außerdem wären anschließend praktisch alle Unternehmen, alle Banken und sogar die Zentralbanken ruiniert. Also braucht's erstmal ein schöneres Wort. "Währungsreform" klingt doch schonmal bedeutend besser als "Staatsbankrott", nicht wahr, zumal die alte Währung doch - wie jeder weiß - sowieso im Eimer war. Bei der Währungsreform geht es um zwei Dinge:
  1. Der Staat will seine Schulden loswerden, jedenfalls zum großen Teil.
  2. Die Unternehmen dürfen dabei nicht ruiniert werden, weil sonst die Produktion komplett zum Erliegen kommt.

Die folgenden Schritte müssen so oder so ähnlich alle auf einmal passieren:

  1. Damit die Zahlen nicht mehr so groß sind, werden erstmal überall drei bis sechs Nullen abgemacht. Man muss die Leute ja mit irgendwas ablenken. Aber wie gesagt: Wirtschaftlich ändert das nichts. Im Folgenden tun wir daher so, als würde dieses Ablenkungsmanöver unterbleiben.
  2. Der Staat erklärt seine Anleihen für wertlos (der nächste Euphemismus: Hat schonmal jemand nach einem Abend in der Kneipe seinen Deckel für wertlos "erklärt"? Beim Staat geht das anscheinend.). Nur die bei der Zentralbank liegenden Anleihen werden zu 50% zurückgezahlt.
  3. Da alle Bankbilanzen nun ruiniert wären (denn die Aktiva der Banken enthalten Staatsanleihen ohne Ende), werden nun auch die Verbindlichkeiten der Banken reduziert. Und die Verbindlichkeiten der Banken sind: Tadadaa! Unsere Guthaben. Also werden - Zack! - alle Bankguthaben auf ein Fünftel reduziert. Die ersten soundsoviel Kröten des alten Bargelds werden 1:1 umgetauscht (die Zentralbank hat ja ein bisschen Luft, weil sie die Häfte, und nicht nur ein Fünftel auf die von ihr gehaltenen Staatsanleihen bekommt), der Rest 1:5 (die Reform trifft also scheinbar vor allem die "Reichen", das freut die Masse). Damit ist auch die Zentralbank aus dem Schneider.
  4. "Ja nun, aber damit sind die Banken doch immer noch nicht saniert." werdet Ihr sagen. Schließlich gab es auf der Aktivseite ja einen Totalschaden, und auf der Passivseite steht immer noch mehr als Null. Tja, aber die Banken haben natürlich noch andere Aktiva, und das sind - nochmal: Tadadaa! - die Schulden, die Nichtbanken bei ihr haben. Die werden natürlich 1:1 übernommen, außer(!) bei Unternehmen (hier 1:5), weil die ja nach der Abwertung ihrer Guthaben sonst pleite wären.
  5. Verbindlichkeiten von Nichtbanken gegenüber Nichtbanken werden auch 1:5 umgerechnet; damit ändert sich insbesondere für Unternehmen erstmal gar nichts, weil sich für die alles im gleichen Verhältnis ändert.

Was ist durch den ganzen Zinnober jetzt unter dem Strich passiert? Kurz gesagt ist der Staat fast alle seine Schulden los, und bezahlt haben dafür

  • die Besitzer von Staatsanleihen
  • Besitzer von Bargeld und Bankguthaben
  • private Schuldner, denn die Schulden wurden formal 1:1 umgestellt, die Kaufkraft der neuen Währung wird aber höher sein (dran denken: Vom Abschneiden von drei bis sechs Nullen hatten wir abstrahiert) als die der alten.

Natürlich kann man hier noch alle möglichen Verzweigungen einbauen (was passiert z.B. mit Löhnen und Mieten? Drückt man medienwirksam den "Krisengewinnlern" - vor allem Immobilieneigentümern - eine an den Staat abzahlbare Zwangshypothek auf's Auge? usw.). Das grundlegende Prinzip ist aber m.E. oben bereits beschrieben.

Donnerstag, 18. März 2010

In Nordkorea rollt ein Kopf

Ich verfolge die Entwicklung in Nordkorea nicht besonders intensiv, aber diese SPIEGEL-Meldung fand` ich ganz interessant (Hervorhebung durch B4RP):


"Der frühere Finanzchef der kommunistischen Partei in Nordkorea ist einem Medienbericht zufolge wegen der fehlgeschlagenen Währungsreform in dem Land hingerichtet worden. Pak Nam Gi sei in der vergangenen Woche von einem Erschießungskommando getötet worden, meldete am Donnerstag die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf nicht näher genannte Informanten.
Der abgeschottete kommunistische Staat hatte im November eine Währungsreform durchgeführt, um damit die Inflation und die aufkeimende Marktwirtschaft unter Kontrolle zu bringen. Allerdings soll die Maßnahme die Lebensmittelversorgung noch weiter verschlechtert und viele Bürger erzürnt haben. Pak leitete das Finanz- und Planungskomitee der Arbeiterpartei, das mit der Währungsreform betraut war
."

Bemerkenswert "meritokratische" Reaktion, finde ich. In den amerikanischen Sowjetrepubliken wird ein korrupter Looser wie Tim Geithner im Gegenteil befördert. Und zwar nicht ins Jenseits, sondern vom Chef der NY FED auf den Thron des Finanzministeriums. Im Zweifel ist das aber haltlose Greuelpropaganda. Wir erwarten daher gespannt eine Gegendarstellung vom "Freundeskreis der Juche-Ideologie in der Kommunistischen Partei Deutschlands".

Mittwoch, 17. März 2010

Griechenland will "geladene Waffe" auf dem Tisch liegen sehen

"«We would like to have a loaded gun on the table and hope never to have to use it,» said Finance Minister Giorgos Papaconstantinou after a meeting of European Union finance ministers in Brussels yesterday. The government believes that having the funds available will mean that it can borrow at lower rates, as it could help drive the spread on Greek bonds down."

Unser Vorschlag: einfach bei Hank Paulson nachfragen, ob der noch seine Bazooka hat.

Zur Erinnerung:

"“If you’re not used to thinking about these issues it seems counterintuitive,” Mr. Paulson, a former Goldman Sachs chief executive, told lawmakers at the time. “But if you’re used to thinking about the issues, it is very intuitive. That if you’ve got a squirt-gun in your pocket you may have to take it out. If you’ve got a bazooka, and people know you’ve got it, you may not have to take it out. … By increasing confidence, it will greatly reduce the likelihood it will ever be used.”
Quelle:

Samstag, 13. März 2010

Man wettet nicht gegen das Imperium!

Sovereign Credit Default Swaps: Net Notional Values
(zum Vergrößern anklicken)

In der Grafik sieht man die im Falle eines Staatsbankrotts maximal zu zahlenden Versicherungssummen.

(Wenn man dann noch bedenkt, dass mittels CDS ein Ausfall der Staatsschulden versichert wird und die USA von allen Staaten mit Abstand die höchsten Staatsschulden haben, so würde die obige Grafik noch deutlich mehr verzerrt.)

Es fällt auf, dass es fast keine Versicherungen gegen einen Staatsbankrott der USA gibt.

Das macht auch Sinn. Investoren sind zwar manchmal ziemlich blöd, aber so blöd sind die meisten dann auch wieder nicht. Wenn das Imperium pleite geht, ist sowieso Schicht im Schacht. Dann werden auch keine Versicherungen mehr ausbezahlt. Over, finito...

Die eigentliche Frage sollte daher nicht lauten, warum es so wenig CDS gegen eine USA-Pleite gibt sondern wer so bekloppt ist diese überhaupt zu kaufen?

Verraten und verkauft: Griechenland wird gerettet. Der deutsche Michel zahlt.


zum ganzen Guardian-Artikel:

Greece debt: EU agrees bailout deal
Germany plays pivotal role in potential eurozone rescue package for Greek debts

 
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