Montag, 30. Januar 2012

Phantomaktien in den USA

Ernest Hancock von Freedom-Phoenix, der "Erfinder" des Ron Paul Revolution Logos, hat ein spannendes Interview mit Dr. Susanne Trimbath zum Thema "Naked Short Selling" (=ungedeckte Leerverkäufe, die zu "failed to deliver"-Einträgen, sowas wie Phantomaktien, in Kundendepots führen). Ich hatte selbst das große Vergnügen vor etwa einem Jahr ein längeres Gespräch mit Frau Dr. Trimbath zu diesem Thema zu führen. Als ehemalige Mitarbeiterin des Wertpapierclearingunternehmens DTC, einem Vorgängerunternehmer der heutigen DTCC, hatte sie unmittelbaren Einblick in die obskuren Eingeweide des Wertpapiersettlements in den USA und ist in der Lage diese unglaublich klingenden Zusammenhänge so zu erklären, dass auch ein Laie sie versteht.
Mir selbst ist unklar, inwieweit die dortigen Zustände auf Europa bzw. Deutschland übertragbar sind (ich verstehe das deutsche Depotbankrecht so, dass es unmöglich sein sollte, aber ich bin kein Jurist).




ORF: Breite Zustimmung für den Querdenker

"Mit seiner mageren Statur und dem freundlichen Gesicht gibt Ron Paul nicht das klassische Bild eines US-Präsidenten ab. Doch im Gegensatz zu seinen Mitbewerbern hat er eine Mission: die Bürger von einem alle bevormundenden, gierigen und zu teuren Staat befreien. Und das mit Erfolg - bei den Vorwahlen gehört er mittlerweile zu den Favoriten, auch wenn das die Republikaner gar nicht gerne sehen."


Wall Street Fails to Deliver

Börse Frankfurt mittendrin statt nur dabei? (Rechtsanwalt Wes Christian ab ca. Min. 2):

Sonntag, 29. Januar 2012

"Burger, Bier und Bitcoin"

Das ZDF berichtet erstaunlich positiv über Bitcoin und wie man z.B. in Berlin Burger mit Bitcoins bezahlen kann:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1547682/Burger%252C-Bier-und-Bitcoins#/beitrag/video/1547682/Burger%2C-Bier-und-Bitcoins

Gold Bonds: Averting Financial Armageddon

After the near-collapse of the financial system in 2008, a growing number of people have come to realize that our monetary disease is terminal. It is that group to whom I address this paper. I sincerely hope that this group includes leaders in business, finance, and government.

I do not believe that my proposal herein is necessarily “realistic” (i.e. pragmatic). There are many interest groups that may oppose it for various reasons, based on their short-sighted desire to try to continue the status quo yet a while longer. Nevertheless, I feel that I must write and publish this paper. To say nothing in the face of the greatest financial calamity would go against everything I believe.

http://www.acting-man.com/?p=13750

Dienstag, 24. Januar 2012

Oliver Stone über Ron Paul

"In fact, I think in many ways the most interesting candidate – I’d even vote for him if he was running against Obama – is Ron Paul. Because he’s the only one of anybody who’s saying anything intelligent about the future of the world."


Deepcapure ist wieder online!

Die Internetseite www.deepcapture.com ist wieder erreichbar. Ein Ziel der investigativen Recherchen hatte die Abschaltung der Seite vor einem kanadischen Gericht erreicht. Endlich kann das Team von Deepcapture wieder über die Umtriebe hinter den Kulissen der Finanzindustrie (u.a. Naked Short Selling) berichten:

"In October 2011, Ali Nazerali, a Canadian of Middle Eastern origin who operates boiler rooms (according to regulators) and whose business relationships drew the scrutiny of DeepCapture, went to court in British Columbia to obtain an injunction against the 1st Amendment to the US Constitution (the one regarding freedom of speech and press).  In an ex parte proceeding (meaning that DeepCapture was not even notified of the proceedings, let alone allowed to present any argument),  the Canadian court issued an injunction ordering that DeepCapture be disappeared like some recalcitrant Argentinian muckracker.  Immediately and also without notification, US corporations Google, Bing, and GoDaddy complied with this foreign court’s order to disappear all trace of DeepCapture from existence.

However, in December, 2011 DeepCapture had its chance to speak in court in Canada. Once it had heard our side, the Court  pulled its injunction, and found that Nazerali’s lawyers had misled the Court."

http://www.deepcapture.com/what-happened-to-deep-capture/

Sonntag, 22. Januar 2012

Switzerland for Ron Paul 2012: Das Rennen ist weiterhin offen!

Switzerland for Ron Paul 2012: Das Rennen ist weiterhin offen - und es ist ein Marathon, kein Sprint: Ron Paul erhielt 13 % der Stimmen in den Vorwahlen im Bundesstaat South Carolina. Somit wurde er hinter Newt Gingrich (40 %), Mitt Romney (28 %) und Rick Santorum (17 %) Letzter. Niemand, auch Ron Paul und seine Kampagne nicht, hat erwartet, dass Ron Paul besser abschneidet in South Carolina. Ron Paul konnte die Stimmen im Vergleich zu den Vorwahlen 2008 verdreifachen. Er hatte South Carolina nicht sonderlich aktiv bearbeitet, deshalb ist es trotzdem ein beachtliches Resultat. Was zeigt uns dieses Resultat?...

Freitag, 20. Januar 2012

Ron Paul only GOP candidate to publicly denounce SOPA; What is SOPA and Why Won't it Work?

"Close analysis shows the bill is really nothing but more "big brother" legislation and another attack on freedom of speech. Ron Paul is on the right side of this issue. Once again, he is the only one."

Ron Paul only GOP candidate to publicly denounce SOPA; What is SOPA and Why Won't it Work?

Donnerstag, 19. Januar 2012

Menschenrecht auf Rendite?

Die über Zwangsgebühren finanzierten Heute-Nachrichten berichten unter heute.de von Hedgefonds, die erwägen, rechtlich gegen die Pläne der Athener Regierung vorzugehen, die Vertragsbedingungen ihrer Staatsanleiheemissionen rückwirkend (!) zu ändern:

Hedgefonds sehen Menschenrecht auf Rendite

"Nach Angaben der "New York Times" prüfen Rechtsberater von Hedgefonds die Klage vor dem Menschenrechtsgerichtshof, weil Griechenland derzeit Gesetze in Arbeit hat, die privaten Gläubigern Verluste aufzwingen. Die Europäische Zentralbank als größter Anteilseigner griechischer Staatsanleihen solle dagegen nicht belastet werden. Völkerrechtler kritisierten besonders, dass der Schuldenschnitt rückwirkend eingeführt werden solle. Die Zeitung berichtet, nicht alle Hedgefonds wünschten eine Klage beim Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg. So werde es Jahre bis zu einem Urteil dauern und voraussetzen, dass zuvor der Rechtsweg in Griechenland ausgeschöpft sei."

Ähnlich populistisch meldet SPIEGEL-Online:

Hedgefonds wollen Menschenrecht auf Rendite einklagen

"Sollte Griechenland den Fonds seine Schulden nicht zurückzahlen, wollen sie das Land vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verklagen, berichtet die "New York Times". Die Zeitung beruft sich auf Gespräche der Hedgefonds mit ihren Rechtsanwälten. Demnach erwägen die Hedgefonds, in Straßburg zu klagen, sollte Athen die Vertragsbedingungen seiner Staatsanleihen ändern - ein nicht unwahrscheinlicher Schritt. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine solche Klage angenommen wird, sei groß, schreibt die "NYT" unter Berufung auf Rechtsexperten. Denn ein auf diese Art erzwungener Schuldenschnitt sei ein Eingriff in das Eigentumsrecht der Hedgefonds - und das gilt in der EU als Menschenrecht.

Die Zeitung zitiert einen der Investoren mit den Worten: "Es kann nicht sein, dass Angela Merkel darüber entscheidet, wer Verluste erleidet. Europa vergisst gerade, dass es Verträge respektieren muss."


Äh...Wie wär`s mit dem Recht auf Einhaltung von Verträgen? Pacta sunt servanda? Was würden der SPIEGEL, das Heute-Journal und Otto-Normalbürger schreien, wenn RÜCKWIRKEND Vertragsbedingungen z.B. in Kapitallebensversicherungen zu ihren Ungunsten geändert werden würden?! Aber bei den pöhsen Hedgefonds wird aus Eigentumsrechten populistisch ein "Menschenrecht auf Rendite"...Die EZB wiederum hat dieses "Recht auf Rendite" dagegen einfach so? Armselige "Argumentation"...
Vielleicht ändert sich die Diskussion ja noch, wenn festgestellt wird, das eben jene Kapitallebensversicherungen oder auch "normale" Publikumsinvestmentfonds betroffen sein werden. Oder aber diese werden wiederum aus politisch-populistischen Gründen wieder ausgeklammert....

Dienstag, 17. Januar 2012

Ron Paul Talks About the PATRIOT Act, SOPA & PIPA

Der SPIEGEL über SOPA und PIPA und dann der Mann, den der SPIEGEL als populistischen Polit-Opa bezeichnet:

Umstrittenes US-Internetgesetz

Wikipedia schaltet ab - aus Protest




Dwelling In Uncertainty

"I want to emphasize again that I am neither a cheerleader for recession, nor a table-pounder for recession. It's just that given the data that we presently observe, an oncoming recession remains the most probable outcome. When unseen states of the world have to be inferred from imperfect and noisy observable data, there are a few choices when the evidence isn't 100%. You can either choose a side and pound the table, or you can become comfortable dwelling in uncertainty, and take a position in proportion to the evidence, and the extent to which each possible outcome would affect you."
http://hussmanfunds.com/wmc/wmc120116.htm

Graphical Representations of Bernanke's Effort to Stimulate Bank Lending

Base2bmoney2bsupply2b3

  1. Banks do not lend simply because they have the money
  2. Banks lend as long as they have credit-worthy customers provided the banks are not capital impaired
  3. Reserves are not an issue. Lending comes first, reserves follow if needed.

http://globaleconomicanalysis.blogspot.com/2012/01/graphical-representations-of-bernankes.html

Montag, 16. Januar 2012

The World is Endorsing Ron Paul For President 2012

Huntsman gibt auf, der SPIEGEL trauert

"Jon Huntsman galt im Getöse des US-Vorwahlkampfs als Stimme der Vernunft - und damit als Sonderling. Dass er lieber mit Expertisen zur Außenpolitik, statt mit markigen Sprüchen überzeugt, könnte ihn nun die Kandidatur gekostet haben."


Ja ja...natürlich...Leider hat das SPON-Team sich ja schon festgelegt, dass Ron Paul ein populistischer Spinner ist, weswegen dessen außenpolitische Expertise nicht gewürdigt werden darf. Gut, dass es das Internet gibt:




Ron Paul bei Welt-Online: Vom Rassisten zum Don Quichote

Vielleicht haben die zahlreichen wütenden Kommentare Welt-Online-Journalist Uwe Schmitt nach seinem peinlichen "Rassist"-Artikel doch beeindruckt. Mit "Ein libertärer Don Quichotte will ins Weiße Haus" läßt er einen Artikel folgen, der vergleichsweise von objektiven Informationen nur so strotzt.

Weiter so!

Samstag, 14. Januar 2012

Everything You Need to Know About Wall Street, in One Brief Tale

Matt Taibbi at his best:

"If there was ever a news story that crystalized the moral dementia of modern Wall Street in one little vignette, this is it.

Newspapers in Colorado today are reporting that the elegant Hotel Jerome in Aspen, Colorado,  will be closed to the public from today through Monday at noon.

Why? Because some local squire has apparently decided to rent out all 94 rooms of the hotel for three-plus days for his daughter’s Bat Mitzvah.

The hotel’s general manager, Tony DiLucia, would say only that the party was being thrown by a "nice family," but newspapers are now reporting that the Daddy of the lucky little gal is one Jeffrey Verschleiser, currently an executive with Goldman, Sachs.

At first,  I couldn't remember where I knew that name from. But then I looked it up and saw an explosive Atlantic magazine story, published last year, called, "E-mails Suggest Bear Stearns Cheated Clients Out Of Millions." And then I remembered that piece, and it hit me: Jeffrey Verschleiser is one of the biggest assholes in the entire world!"

Read more: http://www.rollingstone.com/politics/blogs/taibblog/everything-you-need-to-know-about-wall-street-in-one-brief-tale-20120113#ixzz1jREyvSB6

Donnerstag, 12. Januar 2012

Peter E. Huber: „Sachwertekäufer werden ziemlich dumm aus der Wäsche schauen“

Ganz so einfach, wie viele Menschen denken, lässt sich Inflation nicht erzeugen, meint Volkswirt und Fondsmanager Peter E. Huber von Starcapital. Rasante Geldentwertung erwartet er nicht, dafür ein anderes heftiges Ereignis.

http://www.dasinvestment.com/nc/investments/maerkte/news/datum/2012/01/10/peter-e-huber-sachwertekaeufer-werden-ziemlich-dumm-aus-der-waesche-schauen/

Bush/Cheney strategist "We Could Never Influence (Buy) Ron Paul"

Ron Paul ist unkorrumpierbar:

Finde den Unterschied

Einer der beiden Screenshots zeigt die Spenden von Angestellten und Mitarbeitern der aufgezählten Organisationen für Mitt Romney, der andere die für Ron Paul.















Hochfrequenztrading und Börsencrashes

Über das Thema "Hochfrequenztrading" habe ich schon einiges geschrieben. Das Team von Themis Trading macht nun auf eine neue Forschungsarbeit von Didier Sornette ("Der ungeliebte Prophet der Finanzmärkte") aufmerksam.


Highlights:


“An important point is that the focus on liquidity provision by HFT may be misguided. First, liquidity is not equal to volume.


- Trade volume, however, is not liquidity but all too often mistaken for it. Liquidity means “there is a bid/offer on the other side when I need it, for the amount I need it (market depth) at a reasonable level (market breadth).


Second, the hypothesis that HFT is a positive development is often based on the underlying assumption that more liquidity is necessarily good for investors and companies.


- the utility derived from liquidity provided by HFT could be argued to be lower than from other market participants. Why? Because HFT does not absorb risks.


- They carry no inventory; there is no transfer of risk apart for some milliseconds. HFT are opportunistic, they arbitrage what is referred to as “inefficiencies”, but may often result from differences in time scales and technology. It remains to be seen if liquidity is a real robust externality of the behaviour of HFT. “

What Can NON-Americans do to help RON PAUL?

Juliette Lewis für Ron Paul

Das ist mal ein Promi, den ich auch kenne: Juliette Lewis hat sich auf Facebook und Twitter für Ron Paul ausgesprochen!

Am 2. Januar postete sie bei Facebook folgendes:


"I am not a Democrat or Republican and loath politics, but believe in preserving the constitution and basic human rights which are slowly being dismantled with last couple presidents and then some... Ron Paul is the only one I've seen, for the ending war, less government and preserving OUR rights. I like that. ALOT. http://youtu.be/dl4tmhWNK2Q"


Das paßt zur Meldung, dass 40% der Amerikaner "Independent", also weder Demokraten noch Republikaner sind. Unter den Unabhängigen schneidet Ron Paul am besten ab, sogar besser als Obama!


"A Stunning 40% of Americans Are Now Independent. Ron Paul Polls Highest Among Independents, and Independents Would Vote for Paul Over Obama
Independents Prefer Ron Paul."




(in your stupid FACE, SPIEGEL-Online!!!!!!!!!!!!!!!!!)

Mittwoch, 11. Januar 2012

Ron Paul 2. in New Hampshire

Nach Auszählung von 95% der Stimmen (Quelle: CNN) liegt Ron Paul mit 23% und 3 Delegierten auf einem hervorragenden 2. Platz hinter Mitt Romney mit 40% (5 Delegierte). Romney war im Vorfeld wegen seiner Beteiligung an der Private Equity Firma Bain Capital in die Kritik geraten. Grundsätzlich ist gegen PE aus "österreichischer" Sicht nichts zu sagen. In der heutigen Form gerieren sich speziell angelsächsische Marktteilnehmer aber als Fiat-Money-Profiteure, in dem sie sich über billiges Geld hochhebeln und Firmen aussaugen (was Herrn Müntefering ´mal zu seiner berühmten "Heuschrecken"-Bemerkung gebracht hat). Zerohedge beleuchtet das Thema hier:






Der Trend für Ron Paul zeigt indes weiter nach oben und der eine oder andere Beobachter wird sich vermutlich noch wundern, wieviel Luft die Graswurzelbasis im Gegensatz zu den Lobby-finanzierten anderen Kandidaten hat...




Montag, 9. Januar 2012

Switzerland for Ron Paul 2012: Joe Rogan: Ron Paul Revolution

Switzerland for Ron Paul 2012: Joe Rogan: Ron Paul Revolution: Joe Rogan ist ein amerikanischer Komiker, Schauspieler, Schriftsteller, Radio- und Fernsehmoderator. Er geniesst vor allem durch seine...

Mish's Global Economic Trend Analysis: What If We Could Turn Back the Hands of Time and Make One Simple Change?

Mish's Global Economic Trend Analysis: What If We Could Turn Back the Hands of Time and Make One Simple Change?
GLOBALECONOMICANALYSIS.BLOGSPOT.COM |
http://pulse.me/s/4P1sT

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European Companies Are Now Funding European Banks And The ECB - Is "Investment Grade" Cash Really Just Italian Treasurys?

European Companies Are Now Funding European Banks And The ECB - Is "Investment Grade" Cash Really Just Italian Treasurys?
ZERO HEDGE | ON A LONG ENOUGH TIMELINE, THE SURVIVAL RATE FOR ... | 9. JANUAR 2012
http://pulse.me/s/4PaZr

While hardly news to those who have been following our coverage of the shadow banking system over the past two years, today ... mehr lesen

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Roland Baader ist gestorben

Gestern ist der große Freiheitsdenker Roland Baader im Alter von 71 Jahren nach langer Krankheit verstorben. Auch ich hatte die große Ehre, den großen Freiheitsdenker Roland Baader über die letzten 15 Jahre mehrmals persönlich treffen zu dürfen.






von Peter Boehringer 08.01.12 23:45:25


Einer der größten Freiheitsverteidiger und Denker der Gegenwart ist heute am 8. Januar 2012 im Alter von 71 Jahren gestorben. Mit Roland Baader geht ein persönlicher Freund und ein prägender geistiger Lehrmeister für Dutzende Kollegen und –wie ich aus enorm vielen Gesprächen und Zuschriften weiß– vermutlich für Hunderttausende einfacher aber intellektuell aufgeschlossener und unvoreingenommener Menschen.
Wer je ein Buch von Roland Baader in Händen hatte oder wer gar das Glück hatte, ihn kennenlernen zu dürfen, den wird die wohl einmalige Kombination aus unerbittlichem Marktwirtschaftler, Wortgiganten, strengem Logiker und Rationalisten und zugleich menschlich höchst kreativem und feinsinnigem Geist bis zur letzten Seite nicht losgelassen haben.

Roland Baader starb nach langer und schwerer Krankheit, wegen der er seit fast zehn Jahren kaum noch öffentlich auftreten konnte. Er hat sein Leiden aber in stoischer bzw. epikureischer Manier ertragen – und es geradezu energetisch bzw. intellektuell umgewandelt in einige seiner größten Werke, die noch in diesen seinen letzten Jahren entstanden sind: Zu seinem späten Œuvre gehören u.a. die „Freiheitsfunken“ (2008), in denen seine phantastische Fähigkeit brillierte, vermeintlich komplexe Sachverhalte in Form kurzer Aphorismen auf ihren oft trivialen Kern zu reduzieren und so einem Massenpublikum verständlich zu machen. Dazu gehörte aber auch „Geld, Gold und Gottspieler – Am Vorabend der nächsten Weltwirtschaftskrise“ (2004), das keynesianische Gegner der Freiheit und Marktwirtschaft vergeblich als „populärwissenschaftlich“ zu diffamieren suchten – das aber getragen ist von einem umfassenden Verständnis der VWL (besser: „Nationalökonomie“) durch den „Österreicher“ und Freiburger Hayek-Schüler Roland Baader. Kaum ein Werk des 21. Jahrhunderts wird mehr Menschen aufgerüttelt haben für freiheitlich-marktwirtschaftliche Ideen und für den ewigen Kampf des Libertären gegen die dunklen Mächte der Planwirtschaft und Bevormundung als dieses Buch! Treffende Begriffe wie „Makroklempnerei“ und „Gottspielerei“ waren schon sieben Jahre vor der heute offensichtlichen Hybris der Weltregierer derart schneidende und griffige Wahrheits-Rhetorik, dass libertäre Blogger sie fast schon unterbewusst in ihren aktiven Wortschatz aufgenommen haben. Sein vorläufiges Letztwerk war der ebenfalls unbedingt lesenswerte „Geldsozialismus“ (2010), in dem nochmals in ebenso subtil-feinsinnigen wie donnernd-eindringlichen Sätzen das fraktionale ungedeckte Monopolzwangsgeld unserer Zeit seit 1913/1971 als unnatürlich und hochgefährlich für die Wirtschaft, und die Freiheit der Welt angeprangert wurde. Ich sage „vorläufiges Letztwerk“, weil Anlass zur Hoffnung besteht, dass uns Roland Baader mit den durchaus bereits weit gediehenen „Freiheitsfunken II“ noch posthum ein weiteres hoch-kreatives und aufrüttelndes Freiheitsfanal hinterlassen hat – wenn auch vermutlich unvollendet.
Nach diesem Buch ist es dann an einer neuen Generation freiheitsliebender Menschen, das Fanal bzw. in der kommenden dunklen Zeit wenigstens den Freiheitsfunken zu bewahren und zu nähren. Diese Generation sind wir alle, denn Freiheit verliert man (= fast alle!) in kleinen Scheibchen – die Gegenwart der Machtpolitik beweist uns dies leider fast täglich.
Roland Baader war sterblich. Sein Werk ist es nicht, denn es behandelte meist die Freiheit (des Individuums) und die Natürlichkeit (des Geldes und der Märkte). Beide aber sind unsterblich, weswegen zwar das Fanal des Botschafters erlöschen kann – nicht jedoch die Ideen!
Baader schrieb vor einiger Zeit das Vorwort zu „Krankes Geld – kranke Welt“ von Gregor Hochreiter. Unsere Welt leidet seit spätestens 1971 an einer unnatürlichen und völlig künstlichen, menschengemachten Krankheit. Trotz der „langen, schweren Krankheit“ des Geldes, der Märkte und der Freiheit wird die Welt aber letztendlich nicht sterben an dieser Krankheit. Zwar sieht es im Moment so aus, dass sie wieder einmal auf dem schnellsten Weg zum erneuten Schuld-Krisenkollaps ist, der sich nicht auf die Wirtschaft beschränken wird und der letztendlich Rattenfänger und Führer hervorbringen wird, welche in der Geschichte immer Feinde der individuellen und gesellschaftlichen Freiheit waren. Doch die Natur überlebt Ideologien immer. Die kommende dunkle Zeit wird letztendlich auch diesmal wieder an ihrer Künstlichkeit zugrunde gehen. Roland Baaders Testament muss auch und gerade in dieser Zeit unser Leitfaden zur Bewahrung der Freiheitsflamme sein. Wenn die Nacht am dunkelsten sein wird, wird die Morgendämmerung kommen. Es wird in dieser Dunkelheit sein, in der wir Roland Baaders Werk am meisten schätzen werden, denn die Freiheit wird leider immer erst dann am höchsten geschätzt, wenn sie uns genommen wurde – egal ob in einem radikal-totalitären Akt oder peu-à-peu in kleinen Scheibchen.
Baader wurde auch als Mensch geachtet, weil er trotz schärfster Logik kein kalter, puristisch-extremer Rationalist und kein intoleranter kurzsichtiger Markttechnokrat war, sondern auch vermeintlich irrationalen oder marktfernen – aber humanen Regungen des Geistes Raum zugestand: So driftete er z.B. nicht wie manche Kollegen aus dem radikal-libertären Lager in den Nihilismus und in destruktiv-anarchistische Utopien ab. Auch lehnte er –wie er mir noch bei unserem letzten Gespräch 2011 persönlich versichert hat– antidemokratische Tendenzen einiger „Peers“ ab – zumindest „soweit wir von basisnahen Demokratieformen sprechen“. Die pervertierte unrepräsentative Parlamentsdemokratie, die wir heute zunehmend erreichen, sah Baader jedoch durchaus kritisch, wie man z.B. in „Freiheitsfunken“ nachlesen kann. *)
Auch dem Glauben gestand er problemlos Raum zu und bezeichnete sich sogar –obwohl selten Kirchgänger– als „gläubig“ in dem Sinne, zu dem auch viele große Naturwissenschaftler (Heissenberg, Einstein, Bohr, Pauli) an einem bestimmten Punkt in ihrem Forscher-Leben gefunden haben: Unsere Existenz kann letztendlich nicht nur Zufall und reinem Darwinismus geschuldet sein. Es kann durchaus einen großen Meta-Plan und einen übergeordneten Zweck unser Existenz geben, auch wenn uns zu beidem die letzte Einsicht verwehrt bleibt. Ganz sicher aber ist der Plan der Natur für die Menschheit nicht der Plan der Welt-Eliten, welcher zum unmenschlichen und freiheitslosen Weltsozialismus führt. Trotz der überragenden Hybris der Eliten gibt es größere Ideen, Ideale und Werte für die Welt – auch wenn wir keinen letztgültig beweisbaren Einblick in sie haben sollen. Roland Baader hat das verstanden, unsere Beweisnot in Sinnfragen als „natürlich“ akzeptiert und dem Abdriften in den menschenfeindlichen Nihilismus oder in den Atheismus widerstanden.
Roland Baaders Körper ist in diesem Sinne heute zu seinem natürlichen Schöpfer heimgerufen worden, der ihn mit intellektuellem Talent reich bedacht hatte und ihn zeitlebens zur Arbeit für Freiheit, Wahrheit, Natürlichkeit, Markt und Menschen angetrieben hat. Für Werte also, die in Symbiose zusammengehören und die nur gewaltsam-totalitär voneinander getrennt werden können! Und selbst dies nur temporär – am Ende obsiegen sie immer.
Die von Roland Baader thematisierten Werte und Ideen sind unsterblich. Wir werden uns an sie wie an ihn erinnern. Heute in tiefer Trauer. Künftig in großer Ehrfurcht und Zuversicht.
Peter BoehringerMünchen, 8. Januar 2012
******
*) Baader-Zitate aus „Freiheitsfunken“ (Lichtschlag-Verlag, 2008)
„Demokratie kann nur insoweit und insofern zum Wohlstand eines Volkes beitragen, als sie der zentralen Planwirtschaft länger widersteht als eine Diktatur.“„Wer den Markt verhöhnt, der verachtet damit die Menschen.“„Wer die Sicherheit der Freiheit vorzieht, wird immer in der Unfreiheit landen – und damit in der schlimmsten Unsicherheit, die dem Menschen widerfahren kann.“„Wenn man als Letztbegründung für Moral akzeptiert, dass der Mensch oder die Menschheit überleben sollte, dann muss man auch die Letztbegründung von Moral aus dem Eigentumsgedanken akzeptieren, denn ohne die Institution des Privateigentums kann die Menschheit nicht überleben.“„Der gefährliche Wandel von der Rechtsgemeinschaft zur ‚Wertegemeinschaft‘ ist ein Traum der Intellektuellen, weil sie hier das Interpretationsmonopol bezüglich Begriffen für sich beanspruchen können. Im Namen der Rechtsgemeinschaft kann man keine Priesterherrschaft errichten, im Namen einer ‚Wertegemeinschaft‘ sehr wohl.“
=> Kürzer als Baader hat die letzte o.g. Weisheit wohl nur der
Papst formuliert: „Nimm das Recht weg – was ist der Staat dann noch anderes als eine große Räuberbande?“. => In Zeiten der Opferung des Rechts auf den Altären verlogener sog. „Rettungsschirme“ der freiheitsraubenden Welteliten ist das leider hochaktuell. Der Kampf gegen die Unfreiheit und für Wahrheit und Recht enden nie!



Sonntag, 8. Januar 2012

Ach SPIEGEL...jetzt also Jon Huntsman

Das Team des SPIEGEL hat schon 2007-2008 Ron Paul entweder völlig ignoriert, ins Lächerliche gezogen oder schlicht verleumdet. Jetzt kommen Marc Pitzke und Co. mit einer Geschichte, in der sie versuchen Jon Huntsman zum "einzig vernünftigen" Underdog zu stilisieren (Hervorhebungen unten von mir). Huntsman mag ja sogar ein Außenseiter oder Underdog sein, aber das von einem Journalisten-Team zu hören, dass die komplette Graswurzelbewegung rund um Ron Paul "übersehen" hat, ist schlicht peinlich. Dass Paul dieses Mal nicht mehr ganz so sehr ein "Underdog" ist, hat er sicherlich nicht den Pseudo-Journalisten aus dem Mainstream zu verdanken.




"Jon Huntsman verzichtet auf einen Chauffeur. Während andere Kandidaten in Luxusbussen durch New Hampshire kutschieren, schwingt er sich hinters Steuer eines Miet-SUV. Der schwarze, schlammverkrustete Chevy hat mittlerweile so viele Meilen heruntergerissen, dass die Stoßdämpfer ihren Geist aufgeben."


"..Huntsman, 51, ist der coolste der sechs Republikaner, die noch im US-Vorwahlrennen verblieben sind. Und zugleich der vernünftigste, gescheiteste, aufgeschlossenste und zurechnungsfähigste. Er hat gute Ideen zur Klimakrise, er ist weltgewandt, er kennt sich bestens aus in der Außenpolitik - und er polemisiert nicht im Namen des Herrn. Und genau deshalb hat er hier wenig Chancen.
Es ist verflixt. Da hat die Partei endlich mal einen, der es intellektuell mit US-Präsident
Barack Obama aufnehmen könnte. Stattdessen beherrschen Clowns, Klone und Comic-Figuren die Schlagzeilen: ein gelackter Roboter (Mitt Romney), ein "Jesus-Kandidat" (Rick Santorum), ein Verschwörungstheoretiker (Ron Paul), ein unberechenbarer Demagoge (Newt Gingrich) und ein Texas-Cowboy ( Rick Perry)."




Warum nicht gleich wieder "rassistischer schwulenfeindlicher Verschwörungstheoretiker"? Wo sind denn die abertausenden Youtube-Videos über den "coolen" Jon Huntsman? Wo sind die jungen Aktivisten, die ihm zujubeln und wie einen Rockstar feiern, obwohl er von den Medien völlig ignoriert wird? Liebe Clowns vom SPIEGEL, ich freue mich auf die erste Debatte zwischen Obama und Ron Paul. Dann wird ja eine breite Öffentlichkeit sehen können, ob Eure geliebte Establishment-Marionette Obama es ohne Teleprompter intellektuell mit Ron Paul aufnehmen kann.


Ron Paul über Drogen und Homoehe

"Paul ist das verkörperte Anti-Establishment"

"Ron Paul wird wegen seiner „radikalen“ politischen Vorstellungen oft als „unwählbar“ abgetan. Im Duktus des politischen Mainstreams der USA ist er der „Antikandidat“, eine verlorene Stimme, ein Verrückter. Aber dass Ron Paul vom politischen Establishment so abgelehnt wird, ist inzwischen ein wichtiger Grund für seine steigende Popularität. Paul ist das verkörperte Anti-Establishment.

Seine Positionen sind auf fast jedem politischen Gebiet ganz anders als die seiner Mitbewerber. Pauls Positionen gefallen weder den Banken noch dem militärisch-industriellen Komplex. Aber kein anderer Kandidat der Republikaner hat von US-Soldaten so viele Spenden erhalten wie Paul. Dabei sollte man Paul noch nicht einmal als Republikaner bezeichnen. Obama und Romney haben miteinander viel mehr gemein als Romney mit Paul. Und keiner von beiden kann einen ähnlich umfassenden Plan zum Wiederaufbau Amerikas liefern, wie Paul es kann."


http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/721989/Ron-Paul_Were-all-Austrians-now?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do



Judge Napolitano: What if they're lying to you about Ron Paul?

Banksters - William Black tells the real truth

China-Jon-Video: SPIEGEL-Leser wissen mehr...

...als SPIEGEL-Journalisten. Während das ehemalige Nachrichtenmagazin ohne jede Skepsis nachplappert, dass angeblich Ron-Paul-Fans unter dem Namen NHLiberty4Paul ein dümmliches kurzes Filmchen ins Netz gestellt hätten (Link dazu im SPIEGEL-Artikel), dass den chancenlosen Nobody Jon Huntsmann wegen seiner China-Sympathie angreift, durchschauen die eigenen Leser die billige Masche sofort:


Beispiele:


"Dieses lächerliche Filmchen soll von Unterstützern Ron Paul's ins Netz gestellt worden sein? Das halte ich doch für höchst fragwürdig. Wahrscheinlicher dürfte das Wahlkampfteam von Huntsmann selbst hinter dieser False-Flag Attacke stecken um Aufmerksamkeit auf den eigenen Kandidaten zu lenken un den Gegner zu diffamieren. Es ist traurig dass der Spiegel so etwas für eine "Nachricht" hält".


"Sowas nennt sich Journalismus? Das darf ja wohl nicht wahr sein.Für alle englisch sprachigen:Jon Huntsman staff creates a hit piece about Huntsman & claims Ron Paul did it! - Wilmington Elections 2010 Examiner.comEs ist längst klar dass Huntsman dieses Video selbst hat basteln lassen.Die referrals des orig. videos sind ganz klar auf seine kampagne zurückverfolgt worden. Benn Swann vom FOX Reality Check hat das sogar auf seiner öffentlichn Facebook seite veröffentlich!"


In den Kommentaren findet sich auch ein Link zur Stellungnahme von Ron Paul Sprecher Doug Wead:


Doug Wead on MSNBC discussing the Huntsman video

Mittwoch, 4. Januar 2012

Gold: It Ain't Over 'Til It's Over

Ci3_0

"If we were to witness gold drop in a percentage magnitude similar to what we witnessed during the 2008-09 correction, we’d be looking at something near a $1,350 low.  If that were to occur, the short term “bull market is over” noise would simply be deafening. "

http://www.zerohedge.com/news/guest-post-it-aint-over-til-its-over

Ron Paul nach Iowa bei Fox News

Ron Paul und die deutschen Medien

Auszug aus der großartigen Analyse:


"Traurig aber wahr: Wer heute noch vernünftig denken kann und gegen Krieg und für solide Finanzen ist, gilt als Extremist, wer hingegen Kriege führt und auf Bankrott zusteuert, gilt als wählbar.
Zudem wirft Sabrina Fritz Ron Paul vor, dass dieser ,,früher gegen Schwule, Juden und den Schwarzenführer Martin Luther King gehetzt haben" soll. Auch das ist Humbug! Ron Paul vertritt zwar konservative Werte, ist aber nur einer von wenigen Politikern, der seine eigenen Werte anderen Menschen aufzwingen wollen würde. Ron Paul hat nichts gegen Homosexuelle und ist der Ansicht, dass der
Staat sich aus den Schlafzimmern seiner Bürger heraushalten sollte. Der Vorwurf, er sei ein Antisemit, resultiert daraus, dass er, als jemand, der außenpolitisch nur im Falle der Landesverteidigung intervenieren würde, gesagt hat, dass er keinen Krieg im Iran (der die U.S.A. ja bekanntlich nicht angegriffen hat) führen und finanzielle Auslandshilfe der U.S.A. (von der bislang auch Israel profitiert) streichen will. So etwas wird von einer hypersensiblen Israel-Lobby schnell als antisemitisch gewertet, auch wenn es nicht antisemitisch ist. Jedenfalls ist Ron Paul weder schwulenfeindlich, noch antisemitisch oder rassistisch, wie er hier nochmals klargestellt hat."


Ganzer Artikel:

Freies Silber

Folgende Perle habe ich im englischen Wikipedia-Artikel über die US-amerikanische "Free Silver"-Bewegung gefunden (Herv. FB):

"The city voters—especially German Americans—overwhelmingly rejected the Free Silver cause out of conviction that it would lead to economic disaster, unemployment, and higher prices. The diversified farmers of the Midwest and East opposed it as well, but the cotton farmers in the South and the wheat farmers in the West were enthusiastic for free silver. Bryan tried again in 1900 to raise the issue but lost by larger margins, and when he dropped the issue it fell out of circulation."

Die Deutschen scheinen sogar schon weit VOR Weimar die Inflationsfurcht in den Genen gehabt zu haben, da die Geschehnisse rund um diese Bewegung aus der zweiten Hälfte des 19.Jhd. stammen. Die inflationären Sorgen waren insofern durchaus berechtigt, als dass die "Free Silver" Befürworter ein festes Silber-Gold-Verhältnis (für die Dollar-Definition) von 16 Unzen zu 1 Unze forderten. Wie der Wikipedia-Artikel ausführt, war das damalige Preisverhältnis am Markt aber 32:1. Heute stehen wir übrigens bei rund 55:1, was mir wiederum etwas teuer für Gold zu sein scheint (=kaum monetäre Bedeutung von Silber, 90% Industriemetall). Wirklich "freies Silber" wäre nur frei, wenn eine Gewichtseinheit von Silber gleichzeitig die Geldeinheit definiert und diese Einheit gegen andere Einheiten "free floaten" würde (für diesen Gedanken muss man sich selbst gestatten, sich Geld ohne Staat vorzustellen).

 

Iowa Caucus: Ron Paul Dritter

Bei der ersten republikanischen Vorwahl im ländlichen Iowa landete Ron Paul mit 26.219 Stimmen und 21,4% auf dem dritten Platz hinter dem hauchdünnen Sieger Mitt Romney (24,6%) und dem überraschend erfolgreichen Rick Santorum (24,5%). Dessen Neffe hatte kurz vor der Wahl in einem Leitartikel bekannt gegeben, dass er selbst Ron Paul wählen werde und sein Onkel nur ein weiterer "Big Government" Politiker sei, der den Status Quo unterstütze. Offenbar konnte Santorum aber die Evangelikalen Fundamentalisten mobilisieren. Ron Paul sollte nach Iowa nun endlich als "Top Tier"-Kandidat behandelt werden, der immerhin Newt Gingrich und Michele Bachmann weiter hinter sich ließ. Bei Lewrockwell.com wundert man sich unterdessen auch über das starke Abschneiden von Santorum und spekuliert über Schiebereien...Grand Theft Iowa? Wundern würde es mich nicht...


Nun folgt am 10.01. die Vorwahl im libertären New Hampshire.



GO RON PAUL!



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