Montag, 17. Januar 2011

Hans Christoph Binswanger im Handelsblatt

Hans Christoph Binswanger, Doktorvater von Josef Ackermann (Deutsche Bank) und Autor des Buches "Geld und Magie - Eine ökonomische Deutung von Goethes Faust" im Interview mit dem Handelsblatt:
"Was kritisieren Sie?

Der moderne Kapitalismus basiert in immer stärkerem Maße auf dem Prinzip der Geldschöpfung. Durch die Abkehr von jeglicher Goldbindung Ende der siebziger Jahre wurde der Geldvermehrung freier Lauf gelassen. Die Banken können fast unbegrenzt Kredite in die Welt setzen und damit Buchgeld schaffen, also Guthaben auf den Girokonten, über die heute jeder verfügt. Die Geldmenge ist dadurch rapide gewachsen. Gegenwärtig sind nur noch rund fünf Prozent des Geldes Banknoten der Zentralbank, rund 95 Prozent ist Buchgeld der Banken. Das Geld wandert um den Globus und führt zu Spekulation, Rivalität und Krisen..."

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