Dienstag, 31. März 2009

WELT-Leser wollen Gold

Nach 1721 Stimmen liegt Gold in der WELT-Umfrage mit 73% deutlich in Führung. Ein Schuft, wer einen Link bei Hartgeld.com vermutet ;-)

O Land of Beauty!

Dieser Screenshot der Regierungswebsite des karibischen Mini-Staates St. Kitts und Nevis sieht einfach paradiesisch aus. Gähnende Leere in der Rubrik "Steuern"...

Wer dorthin auswandern will, kann sich vielleicht bei Konsul Dr. Ahner in Hamburg erkundigen.


Deutschland zahlt in Zukunft auch für Mayotte

und zwar als größter Netto-Zahler im Rahmen der EU-Regionalhilfen.

Aber wer oder was ist Mayotte?

Wikipedia dazu:

Die Insel liegt am nördlichen Rand der Straße von Mosambik im Indischen Ozean zwischen dem nördlichen Teil Madagaskars und dem Norden Mosambiks. Geografisch gehört es zum Archipel der Komoren.

Im Juli 2004 wurden 178.438 Einwohner gezählt, wovon mehr als die Hälfte jünger als 20 Jahre war. 98 % der Bevölkerung sind Muslime. Gesprochen wird aber vor allem Mahorisch, eine Variante des mit dem Swahili eng verwandten Komorischen.


Und Mayotte hat soeben seinen Beitritt zur EU erklärt.

Auf welche Währung sollte das weltweite Finanzsystem setzen?

Sonntag, 29. März 2009

Ist überhaupt Gold in Fort Knox?

Die englische Times berichtet über die wachsenden Zweifel am tatsächlichen Vorhandensein der US-Goldreserven in Fort Knox. Seit den Zeiten von Präsident Eisenhower hat es keine unabhängige Untersuchung ("audit") über die tatsächlichen Bestände mehr gegeben und niemand kann sagen, wieviel Gold an wen verliehen wurde. Die Times zitiert u.a. Ron Paul und berichtet über die Bemühungen von GATA, mehr Transparenz in die Angelegenheit zu bringen.
Warum der Artikel völlig themenfremd mit einer Übersicht von "Verschwörungstheorien" wie "Area 51" und "Roswell" (UFOs) endet, wundert nicht nur die Times-Leser in den Kommentarspalten unter dem Artikel...


PS:
Der Wikipedia-Artikel über GATA wurde leider gelöscht, warum auch immer. http://www.gata.org/ ist aber noch aktiv.

„Free Banking“: Geld privatisieren – Freiheit bewahren!

Thorsten Polleit beschreibt bei "eigentümlich frei" die Chance eines marktwirtschaftlichen Geldsystems:

„Free Banking“: Geld privatisieren – Freiheit bewahren!
von Thorsten Polleit

Was jetzt zu tun ist

Wohl kaum etwas schadet der freien Markt- und Gesellschaftsordnung so sehr wie das staatlich beherrschte Kredit- und Geldsystem. Es provoziert eine Wirtschafts- und Finanzkrise nach der anderen. In der Öffentlichkeit werden die Missstände – Rezession und Arbeitslosigkeit – dann regelmäßig dem Kapitalismus angelastet. Indem der Kapitalismus zum Sündenbock gestempelt und in staatlichen Markteingriffen der Ausweg aus der Misere erblickt wird, verfangen sich die Gesellschaften immer tiefer im Gestrüpp des Interventionismus, der unweigerlich in die Befehls- und Staatswirtschaft und den Sozialismus führt.

http://www.ef-magazin.de/2009/03/27/1067-free-banking-geld-privatisieren--freiheit-bewahren

Samstag, 28. März 2009

Freitag, 27. März 2009

Der Staat gibt sich damit quasi selbst seine Sicherheiten

Schön erklärt in der Süddeutschen:

"Abgesichert sind die Sparguthaben der Bürger nach einem dreistufigen Modell: Es gibt eine staatlich vorgeschriebene Grundsicherung, in die private Banken mit deutscher Bankzulassung einzahlen müssen. Diese sichert aber nur 90 Prozent der Einlagen eines Sparers ab, maximal 20.000 Euro.

Für jeden Betrag, der diese Grenze überschreitet, kommt bei den privaten Banken der Einlagensicherungsfonds auf, eine Art Feuerwehr-Topf für den Notfall. In diesen Topf zahlen die Banken Geld ein. Geht ein Institut pleite, werden die Sparer mit diesem Geld ausgezahlt. So die Theorie.

In der Praxis stellt sich die Frage: Wie viel Geld ist eigentlich im Topf? Eine Antwort bleibt der Bankenverband schuldig. Er hält die Summe geheim. Die deutsche Tochter der Pleitebank Lehman war ebenfalls Mitglied im Einlagensicherungsfonds. Vor allem institutionelle Anleger, also Kommunen, Firmen, Sozialversicherungsträger, hatten bei Lehman in Deutschland laut Schätzungen rund 6,5 Milliarden Euro angelegt, die nun entschädigt werden müssen.

Doch den Banken fehlt offenbar die Kraft, den Lehman-Brand mit eigenen Mitteln zu löschen: Der staatliche Bankenrettungsfonds Soffin musste Garantien für eine Anleihe stellen, die der Bankenverband ausgibt, um Geld für die Entschädigung einzusammeln.

Abnehmer der Anleihe sind die Mitgliedsbanken des Rettungsfonds - die wiederum hinterlegen die staatlich garantierten Anleihen als Sicherheit bei der Bundesbank, von der das Geld kommt. Der Staat gibt sich damit quasi selbst seine Sicherheiten."

Donnerstag, 26. März 2009

Ending the Monetary Fiasco and Returning to Sound Money

Thorsten Polleit beim Mises Institut. Unbedingt ansehen, obwohl es ein recht langer Vortrag auf englisch ist. Es lohnt sich!

Ending the Monetary Fiasco and Returning to Sound Money

The 2009 Ludwig von Mises Memorial Lecture, presented by Thorsten Polleit. Recorded at the annual Austrian Scholars Conference, Ludwig von Mises Institute, 14 March 2009. Includes the presentation of the 2009 Lawrence Fertig Prize, and and introduction by Joseph T. Salerno. Also includes closing remarks by Douglas E. French.


Mittwoch, 25. März 2009

Von heute wird man später sagen, es sei ein historischer Tag gewesen

Am heutigen Mittwoch, 25. März 2009, beginnt die Federal Reserve Bank (Fed), mit 300 Milliarden frisch "gedruckten" Federal Reserve Notes direkt Staatsschulden der USA zu kaufen.

Und bei 300 Milliarden wird es wahrscheinlich nicht bleiben: Ist der Ruf erst ruiniert, druckt es sich ganz ungeniert...

Dieses Ereignis ist von seiner Bedeutung her epochal:

Am 2. April 1792 hatte der Dollar seine großartige Geburt. An diesem Tag wurde vom Kongress der Coinage Act beschlossen.

Am Tag vor Heiligabend des Jahres 1913 wurde von Präsident Wilson die Zentralbank Federal Reserve gegründet.

Am 5. April 1933 enteignete der Präsident Franklin Delano Roosevelt von seinen Untertanen deren privaten Goldbesitz.

Am 15. August 1971 kündigte US-Präsident Richard Nixon einseitig die internationale Eintauschbarkeit von US Dollars in Gold auf. Dieser Schritt war das Ende des Systems von Bretton-Woods.

Und heute am 25. März 2009 fängt die Zentralbank Fed an, die Staatsschulden der USA zu monetisieren.
Dieser Schritt ist der aller Voraussicht nach letzte wichtige Meilenstein auf dem Weg des ehemals soliden Gold- und Silber-Dollars zum Nullwert.
Bis zum Erreichen des Nullwerts (oder einer vorgezogenen Währungsreform) kann es zwar durchaus noch ein paar Jährchen dauern, aber mit dem heutigen Schritt wird die Fahrt in den Abgrund deutlich beschleunigt.

Wie gesagt: wahrscheinlich ein historischer Tag...

In memoriam: Double Eagle von 1907

Murphy Says Central Banks Are Manipulating Gold Price

Bill Murphy von GATA im Interview bei Bloomberg TV:

Dienstag, 24. März 2009

Steuerstrafverfahren wegen 16 Cent

Sehr geehrter Herr ...,

ich habe gegen Sie ein Steuerstrafverfahren eingeleitet, weil der Verdacht besteht, dass Sie Kaffee aus dem zollrechtlich freien Verkehr anderer Mitgliedsstaaten auf dem Versandwege für den Eigenbedarf bezogen und nicht / nicht rechtzeitig zur Versteuerung angemeldet haben.

Sachverhalt:

Nach bisherigen Erkenntnissen haben Sie am 28.02.2005 (Auktionsablauf) unter dem eBay-Namen "..." 0,072 kg Röstkaffee in Form von Kaffeepads zum Preis von 1,89 € über das Internetauktionshaus "e-bay" beim Verkäufer "online-bestell-shop_com" mit Sitz in den Niederlanden bestellt und anschließend per Versand erhalten.

Sie waren entsprechend den Bestimmungen des § 12 Abs. 1 und 2 KaffeeStG verpflichtet, für den aus einem anderen Mitgliedsstaat auf dem Versandwege bezogenen Kaffee sofort eine Steueranmeldung abzugeben und die Kaffeesteuer zu entrichten. Dieser Verpflichtung sind Sie nicht / nicht rechtzeitig nachgekommen.

Hier ist der ganze Irrsinn zu lesen....

Wer haftet bei Schaeffler?

Mutter und Sohn Schaeffler versuchen in einem SPIEGEL-Interview Pluspunkte für ein Schröpfen des Steuerzahlers zu ihren Gunsten zu sammeln.

Der meines Erachtens wichtigste Punkt wird von den SPIEGEL-Redakteuren zwar oberflächlich angesprochen, aber nicht im Detail vertieft: Die Frage nach der Haftung von Mutter und Sohn Schaeffler:

Hier der entsprechende Interview-Ausschnitt:

SPIEGEL: Beteiligen Sie sich an der Problemlösung? Mit privatem Vermögen?

Georg Schaeffler: Ich suche die Milliarden noch, die angeblich irgendwo liegen.

und weiter

SPIEGEL: Wenn Sie den Staat um Hilfe bitten, ist das keine Privatangelegenheit.

Georg Schaeffler: Einverstanden. Dass im Rahmen einer eventuellen Prüfung von Staatshilfe gegenüber den zuständigen Behörden auch über das Vermögen der Familie gesprochen wird, ist vollkommen logisch. Natürlich werden die Prüfungsstellen alle erforderlichen Informationen bekommen. Aber unsere Steuererklärung müssen wir sicherlich nicht der allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich machen.

Man sieht: der SPIEGEL fragt, aber leider nicht hartnäckig genug. Man könnte fast das Gefühl haben, dass hier ein "knallhartes" Interview nur vorgetäuscht wurde.


Das Unternehmen Schaeffler wird in der Rechtsform der "KG" geführt. Im Gegensatz zu einer GmbH oder einer Aktiengesellschaft ist bei einer Kommanditgesellschaft mindestens einer der Gesellschafter als Komplementär voll mit seinem Privatvermögen haftend.

Die Gesellschafter sind:

- Die Mutter Maria-Elisabeth Schaeffler. Ihr gehören 20 Prozent der Schaeffler-Gruppe.

- Der Sohn Georg F. W. Schaeffler. Ihm gehören 80 Prozent der Schaeffler-Gruppe. Er wird auf der Homepage als "aktiver" Gesellschafter der Schaeffler Gruppe bezeichnet.

- und Dr. Jürgen M. Geißinger. Er ist der Vorsitzende der Geschäftsleitung der Schaeffler Gruppe und Vorsitzender der Geschäftsleitung der Schaeffler KG.

Warum fragt der SPIEGEL nicht, wer von diesen dreien voll persönlich haftender Komplementär und wer nur beschränkt haftender Kommanditist ist?

Warum fragt der SPIEGEL nicht, warum dieser Komplementär nicht voll haften soll? Bei jeder kleinen, "normalen" Kommanditgesellschaft in einer solchen Situation ist der Komplementär ruckzuck sein gesamtes Vermögen los.

Soll das etwa bei der Familie Schaeffler nicht gelten? Gibt es in unserem Staat zwei verschiedene Rechtssysteme? Eines, wo die "kleinen" Komplementäre gnadenlos herangezogen werden und eines, wo man für die "Großen" eine politisch motivierte Ausnahme macht?

Das, lieber SPIEGEL, wären die echt harten Fragen gewesen.

FKN Newz: KIDNAP RAPE MURDER

UBS: Gold ist Geld

Unter Bankstern wird gerne Keynes zitiert, der Gold als "barbarisches Relikt" bezeichnet hat. Oder es wird darauf hingewiesen, daß Gold keine Zinsen abwerfe. Letzterer ist ein reichlich dummer Spruch, denn staatsmonopolistisches Fiat-Money wirft auch keine Zinsen ab - es sei denn, man verleiht es. So kassieren z.B. Zentralbanken sehr wohl Zinsen auf ihre Goldleihe-Geschäfte und es liegt einfach am mangelnden Willen der Finanzindustrie, daß es keine ähnlichen Lösungen für Privatverbraucher gibt. Schließlich läßt sich Gold nicht per Knopfdruck erzeugen und würde unsere Großbanken natürlicherweise disziplinieren, ganz ohne staatlichen Regulierungswust.
Umso erstaunlicher sind einige Äußerungen von Daniel Brebner, Chef des Rohstoff-Research von UBS in London. Das Team vom "Rohstoff-Spiegel" führte ein Interview für die aktuelle Ausgabe, aus dem wir einige "Schmankerl" zitieren:

Wir sind der Meinung, dass Gold tatsächlich Geld ist. Im Wesentlichen verfügt es über alle notwendigen Eigenschaften, um Geld zu sein, nur ohne die explizite Autorität der Regierung.
...
Fiat-Währungen sind Währungen, welche gesetzlich durch die Regierung gedeckt sind, wobei das Angebot an dieser Währung von der Politik der Regierung diktiert wird. Dies ist klarerweise bei Gold nicht der Fall; das Angebot von Gold wird durch das Minen- und Schrottangebot bestimmt und ist somit unabhängig von der Regierungspolitik.
...
Wir glauben nicht, dass ein neuer Goldstandard kommen wird. Jedoch gibt es zahlreiche Szenarien, in welchen wir uns die Implikationen für den Goldpreis ansehen, wenn die monetäre Basis der USA durch deren Goldreserven gedeckt werden müsste. Für diesen Fall prognostizierte unsere Analyse einen möglichen Goldpreis von 6.500 USD je Unze!

Montag, 23. März 2009

Interview mit Vaclav Klaus


Auszüge:

2. The Irish have once rejected the Lisbon Treaty but they have been asked to go to the polls again - and surveys indicate that this time the vote could have a different outcome. What is your position on the renewed referendum on the Treaty in Ireland?

VK: I will not comment on the Irish government’s decision to hold the second referendum. It is its sovereign decision for which it is accountable to the Irish voters. I am not certain that the vote could have a different outcome, I believe the Irish people knew what they were doing. But the pressure will be enormous, and not very democratic.

4. What articles of the Lisbon Treaty do you object the most and why?

VK: I object the Treaty as such. It is the old Constitutional treaty re-written. If ratified, it will represent an irreversible shift from “Europe of states” to “the State of Europe”. This cannot be “improved” by some cosmetic changes in article “x” or “y” of the Treaty.

5. As a vehement proponent of economic deregulation, what do you think of Prime Minister Gordon Brown’s plan for the upcoming G-20 summit, in which he calls for more regulatory supervision?

VK: I think that the attempts to solve the current economic and financial crisis by further regulation are wrong and they can have the effect of making the crisis even graver. The crisis cannot be solved by restraining human initiative and putting further burdens on businesses, I propose the exact opposite: deregulation, liberalisation, removing barriers and unnecessary, obstructive legislation at the EU level. In my view, the next Commission should propose which legal acts and standards are to be repealed, rather than proposing new ones.

9. You also said the economic system of the EU is that of a “suppressed market.” But do you agree with the argument that EU regulations have resulted in a more intensive competition, for instance by enforcing a reduction of roaming charges, introducing low bank transaction fees, transparency for plane tickets etc?

VK: I strongly disagree with the statement that the EU regulations have resulted in a more intensive competition. To mastermind or correct the markets and regulate them in order to make the competition “more intensive” or “fairer” is unacceptable. The government failure is always much bigger than the market failure.

Sonntag, 22. März 2009

Als "Leben in der Steuerwüste"

beschreibt die Neue Zürcher Zeitung die Situation in der BRD aus Schweizer Sicht:

Auszüge:

die untersten knapp 50% der Einkommen zahlen laut dem Finanzministerium gar keine Einkommenssteuer, die obersten 10% erbringen die Hälfte des Aufkommens...

Vieles spricht dafür, dass die Mehrheit der Bevölkerung die gegenwärtigen Belastungen akzeptiert hat, teils aus Gewöhnung und Resignation, teils aus der Überzeugung, dass ein starker und fürsorglicher Staat ausreichend finanziert werden muss...

Eine gleichmässige Besteuerung erfordert im Kontext der Unübersichtlichkeit und des permanenten Verdachts scharfe Kontrollen. Deshalb akzeptiert die Mehrheit der Bevölkerung bereitwillig die ausufernden Kompetenzen des Fiskus, selbst wenn er tief in die Privatsphäre eindringt. Obschon der Datenschutz in anderen Bereichen, etwa im Kampf gegen Terrorismus oder am Arbeitsplatz, vehement verteidigt wird, überlässt man dem Fiskus klaglos Einblick in alle möglichen Lebensbereiche, auch in das Bankkonto.

Donnerstag, 19. März 2009

Für 1 Billlion Federal Reserve Notes könnte man

zum aktuellen Preis ein Fünftel des gesamten jemals geförderten Goldes kaufen.

Genauer: 32.740 Tonnen.

Das sind 2.000 Tonnen mehr als die offiziellen Goldreserven aller Staaten weltweit zusammen.

Ein Leserbrief an Bill Bonner

In einem der kostenlosen Newsletter des Investor-Verlags, der "Kapitalschutz Akte", schreibt auch Bill Bonner. In der heutigen Ausgabe wird ein sehr interessanter Leserbrief eines ehemaligen Bankers veröffentlicht.
Auszüge:
"Ich habe ihre Kommentare in den vergangenen Jahren regelmäßig gelesen, in denen ich ein Verwaltungsdirektor bei Lehman Brothers war, und später bei der Deutschen Bank. Ich bin jetzt in Altersteilzeit, und lebe in einer ländlichen Region in England, von wo aus ich mir den Untergang aus der Ferne ansehe. In meiner Jugend wurde ich von der österreichischen und der libertären Schule angezogen und während ich Fortschritte in der Finanzindustrie machte, habe ich diese Wurzeln nie vergessen. Heute schätze ich mich glücklich, dass ich diese Grundlagen habe, da es mir hilft, besser zu verstehen, was hier wirklich los ist"
"...Glauben Sie mir, sie wussten weit deutlicher als momentan zugestanden, dass sie mit dem Feuer spielten. Sie machen die tierischen Gemüter" und die Kräfte des Marktes" verantwortlich, als sie in Wahrheit die wichtigsten Teilnehmer am Markt waren. Es ist kein Wunder, wenn ein Hedge nicht mehr funktioniert, wenn die meisten großen weltweiten Finanzinstitutionen den gleichen Hedge verwenden! Wenn Sie daran interessiert sind, dann kann ich Ihnen noch weitere Details liefern, auch wenn ich vermute, dass sie das alles schon wissen."
"...Wie dem auch sei. Ich bewundere Sie und die wenigen, die ohne müde zu werden darauf hinweisen, dass es ganz deutlich nicht der Freie Markt, sondern eher das Zentralbankwesen und die fehlgeleitete Regulierung waren, die uns in diese Schwierigkeiten gebracht haben. Sie tun der nächsten Generation einen großen Gefallen. Dummerweise ist der aktuellen Generation an diesem Punkt vermutlich nicht mehr zu helfen. Ich hoffe und bete, dass ein echter Kapitalismus des Freien Marktes irgendwann wie ein Phönix aus der Asche aus der aktuellen Feuersbrunst hervorgehen wird."

Mittwoch, 18. März 2009

"Quantitative Tightning" im Gold

Update des vorherigen Posts. Wie gesagt, das kann beim sogenannten Papiergoldmarkt auch ganz schnell wieder ´runterkommen, aber die spontane Reaktion der privaten Weltleitwährung Gold ist schon bezeichnend:


Greenspan-Hedgefonds kauft Goldmine

Da schau her:





Auszug aus der Meldung:


"AngloGold Ashanti Chief Executive Officer Mark Cutifani welcomed Paulson & Co. as one his company's largest shareholders.
"As the world deals with the global economic crisis, the value of gold, as the only true 'hard currency,' is coming to the fore, as evidenced by the investment choices of some of the world's most seasoned investors," Cutifani said in an emailed statement."

John Paulsons Hedgefonds hat einen interessanten Berater:

"Die von ihm gegründete Paulson & Co. verwaltete im Juni 2007 ein Vermögen von 12,5 Milliarden US-Dollar. Im Januar 2008 waren es 28 Milliarden US-Dollar. Der frühere US-Notenbank-Chef Alan Greenspan ist seit Januar 2008 Berater der Paulson & Co. Gesellschaft. Es wurde vertraglich vereinbart, dass Greenspan ausschließlich für den Paulson & Co. Hedge-Fonds als Berater tätig sein wird.[2]"

US-Notenbank pumpt eine Billion Dollar in Finanzmärkte


Da ist sie, die Billion (trillion) Federal Reserve Notes. Und weil's gerade so gut passt: hier noch mal der Link zum gestrigen Beitrag:

"1 trillion Federal Reserve Notes - Wieviel ist das eigentlich?"

Was passiert, wenn "Quantitative Easing" schiefgeht?

Die Notenbanken dieser Welt üben sich zunehmend in einer neuen planwirtschaftlichen Maßnahme zur Rettung des globalen staatlichen Geldmonopolsystems, dem "Quantitative Easing". Diese "mengenmäßige Lockerung" vergleicht man in ihrer Wirkung am besten bildlich mit der Wirkung eines "Relaxanziums".
Man läßt das Geld nun einfach laufen. Die Regierung simuliert die Kaufkraftkreation mittels der digitalen Druckerpresse und verkauft dem Markt das als "Liquiditätsspritze" oder - noch besser - "Rekapitalisierung". Die Regierung meint, der Markt sei blind und die Bondvigilantes mausetot.

Soweit die Theorie der Zentralbank-Apparatchiks und ihrer Bonzengenossen an der Wall-Street.


Was aber, wenn der Markt doch nicht blind ist?

Dann könnte das passieren, wovor der Blogger Karl Denninger im Januar 2009 gewarnt hat:


"Bernanke bluffed and the bond market called it. He cannot monetize several trillion in new issue plus the entirety of the 10 and 30 year bonds out there to stop a bond market sell-off. In addition, the market no longer believes him, as evidenced by today's price action. A serious bond-market sell-off will ramp the cost of all credit, including mortgages and commercial loans. If he tries to monetize the result will be current bondholders tendering into his buying, forcing him to essentially "consume" the entire float. That stunt will cause the dollar to implode and we wind up exactly like Iceland. Overnight. Ben knows this; ergo, he is screaming like a petulant child while the market laughs at him just like the market forced Paulson to do what he said he wouldn't with Fannie and Freddie. Bernanke had better shut the hell up before he precipitates a bond market dislocation; traders can and will try to force him to make good on the threat."

Übersetzung B4RP:

"Bernanke hat geblufft und der Markt wollte seine Karten sehen. Er kann nicht mehrere Billionen an Neuemissionen (von US-Staatsanleihen, Anmerk. B4RP) monetisieren und noch die ganzen 10- und 30-jährigen Anleihen dazu, um einen Ausverkauf am US-Staatsanleihenmarkt zu stoppen. Hinzu kommt, daß der Markt ihm nicht mehr glaubt, wie die heutige Preisreaktion gezeigt hat. Ein ernsthafter Ausverkauf am Anleihenmarkt wird die Kreditkosten in die Höhe treiben, inklusive der Hypothekenkonditionen und Unternehmenskredite. Wenn er den Versuch unternimmt zu monetisieren, werden die gegenwärtigen Anleihenbesitzer in seine Käufe hineinbieten und ihn im Grunde zwingen, den gesamten Schwall "zu schlucken". Dieses Husarenstück wird den Dollar zum implodieren bringen und wir enden genau wie Island. Übernacht. Ben weiß das, also schreit er wie ein ungezogenes Kind, während der Markt ihn auslacht, genau wie der Markt Paulson gezwungen hat zu tun was er mit Fannie und Freddie zu tun angekündigt hat. (Anmerk. B4RP: Paulson hat die FED Anleihen der beiden Hypotheken-VEBs kaufen lassen). Bernanke hätte besser den Mund gehalten, bevor er noch eine Anleihenmarkt-Dislokation verursacht; Händler können und werden ihn zwingen, seine Drohung wahrzumachen."








FED kauft 300 Milliarden US-Bonds




Und so reagiert privates Geld auf diese Ankündigung, zumindest bis "die Familie" wieder das Ruder übernimmt:


"Frau" und "Fräulein": Nicht länger im EU-Parlament!

'Miss' & 'Mrs' banned in EU parliament

The European Parliament has prohibited the use of the terms 'Miss' and 'Mrs' in case they upset female MEPs.

According to a new "Gender-Neutral Language" guidance, the politicians are required to address female members by their full name only.

It has also revealed that 'sportsmen' should be called 'athletes', 'statesmen' should be referred to as 'political leaders' , and terms like 'synthetic' or 'artificial' should be used in place of 'man-made'.

The guidance lists has also banned terms for describing professions, including fireman, airhostess, headmaster, policeman, salesman, manageress, cinema usherette and male nurse.

Eliot Spitzer über den AIG-Skandal

Es war ruhig geworden um den ehemaligen Gouverneur von New York, der im März 2008 wegen einer Affäre um Besuche bei Prostituierten zurücktreten mußte. Ein Schuft konnte damals dabei denken, daß sein Abschied dem einen oder anderen Wall-Street-Insider nicht ungelegen kam. Nun meldet sich Eliot Spitzer in einem Artikel für das Magazin "Slate" zurück und beschreibt, was er für den wirklichen Skandal um den US-Versicherer AIG hält. Der beschäftigt gerade die US-Öffentlichkeit wegen der Bonuszahlungen an seine Vorstände und der Staatshilfen ("Bailouts") in Höhe von (bisher) etwa 150 Milliarden US-Dollar. Der wahre Skandal sei, so Spitzer, daß bei den jüngsten Milliardenzahlungen an die Halter von CDS (verbriefte Kreditausfallabsicherungen), die AIG emittiert hatte, keinerlei Verlustbeteiligung seitens namhafter Parteien wie Goldman Sachs, Société Generale oder Deutsche Bank ausgehandelt worden sei. Einfach ausgedrückt: die oben genannten Big Player wurden mit US-Steuergeldern für ihre Investments entschädigt. Daß sich viele ausländische Namen darunter befinden erfreut die Amerikaner in etwa so, wie es die deutsche Öffentlichkeit besorgt, daß GM von einer Opel-Rettung profitieren könnte.
Der Deal wurde im September 2008 mit den üblichen "systemische Risiken" begründet und von diesen vier Herren eingefädelt:
  • Ben Bernanke (FED-Chef)
  • Hank Paulson (Ex-Chef von Goldman Sachs und damals US-Finanzminister)
  • Lloyd Blankfein (Nachfolger von Paulson bei Goldman Sachs) und
  • Tim Geithner (ehemaliger Chef der New York FED und inzwischen Finanzminister)

Für Freunde informeller Netzwerke der Weltelite noch ein paar Mitgliedschaften:

Ben Bernanke: Bilderberg

Hank Paulson: Bilderberg

Lloyd Blankfein: Bilderberg

Tim Geithner: Bilderberg, Council on Foreign Relations

Für eine freie Wahl des Zahlungsmittels

Der Investor-Verlag veröffentlicht u.a. eine ganze Reihe von lesenswerten täglichen kostenlosen E-Mail-Newslettern. Im Laufe der letzten 12 Monate fand sich dankenswerterweise immer wieder auch eine deutsche Übersetzung eines Artikels von Ron Paul darunter und ich meine auch (mein subjektiver Eindruck) eine gestiegene Affinität der Redakteure zur "Österreichischen Schule" wahrgenommen zu haben.
Heute findet sich im "Trader`s Daily" folgender Aufsatz von Ron Paul:

"Für eine freie Wahl des Zahlungsmittels

Eine gesunde Währung hält auch die Ausgaben der Regierung in Schach, es sorgt dafür, dass der Handel fair und ehrlich bleibt, was die Versuchung reduziert und viele Gründe für Regierungen, in Kriege zu ziehen. Es sorgt auch für Seelenfrieden, wenn man weiß, dass die eigenen Ersparnisse in der Lage sein werden, den Ruhestand zu finanzieren.
Wenn also eine gesunde Währung eine so gute Sache ist, was hält die Leute dann davon ab, dass die miteinander ganz einfach mit Gold und Silber handeln? Warum werden wir immer noch in Papierdollar bezahlt und warum kann man sein Benzin nicht mit Gold bezahlen. Die Antwort ist, dass die Regierung Regeln eingeführt hat, um beachtliche Stolpersteine in den Weg solcher Transaktionen zu stellen.
Einer der wichtigsten Stolpersteine sind die Bundesgesetze, die festlegen, dass die von der Regierung kontrollierte Papierwährung bei monetären Transaktionen aller Art akzeptiert werden MUSS. Angesichts dessen, greift Greshams Gesetzt. Es besagt dass schlechtes Geld das gute Geld verjagt. Und das heißt, dass jemand, der gezwungen wird, schlechtes Geld zu akzeptieren, gut daran tut, wenn er es wie eine heiße Kartoffel weiterreicht, im Tausch gegen etwas, das einen Wert hat....
Fortsetzung unter

Dienstag, 17. März 2009

1 trillion Federal Reserve Notes - Wieviel ist das eigentlich?

Wir hören jeden Tag von staatlichen Rettungspaketen für die Banker. In den USA spricht man inzwischen von der Trillion (deutsch: Billion).
Eine Trillion sind eine Millionen Millionen: 1 000 000 000 000

Aber wie sieht so etwas aus? Kann man das visualisieren? Man kann!

Das ist eine Million.

=> Und hier geht's weiter. Viel Spass!

DAX: Nie mehr 2003?

"Dax: Nie mehr 2003!" schreibt heute das renommierte Handelsblatt:


Das klingt doch toll, oder?

Dieser bullische Handelsblatt-Artikel hat allerdings einen kleinen Makel: Er ist falsch.

Korrekt ist, dass es sich beim DAX um einen Performance-Index handelt, in den die ausgeschütteten Dividenden einfliessen. Dieser DAX hat die Wertpapierkennnummer (WKN) 846900.

Es wird jedoch auch ein so genannter Kurs-Index des DAX ohne Dividenden berechnet. Dieser hat die WKN 846744.

Nach Aussage des Handelsblatts ("Dividenden fließen in die Berechnung mit ein. Würde man sie herausrechnen, läge der Dax schon unter dem Niveau von 2003") müsste sich dieser Kurs-Index bereits unter dem Tiefpunkt des Jahres 2003 befinden:


Wie man sieht, ist die Aussage des Handelsblatt falsch. Das Low aus dem Jahr 2003 ist noch lange nicht erreicht.

Aktuell steht der Kurs-DAX bei 2531,06 Punkten. Am 12. März 2003 stand er bei nur 1625,27 Punkten. Also 36 Prozent niedriger.

Es ist noch viel Luft nach unten.

Stellt sich bloss die Frage, warum das Handelsblatt einen so offensichtlich falschen Artikel veröffentlicht?
Will man die Schafherde der Anleger wieder in Aktien zu treiben oder beschäftigt man beim Handelsblatt schlicht unqualifizierte, inkompetente Redakteure? In dubio pro reo will ich Letzteres annehmen.

"Borat" verarscht Ron Paul

Der britische Komiker Sacha Baron Cohen, bekannt aus seinen Rollen als "Borat" oder "Ali G", hat laut dem Magazin "Slate" Ron Paul bei einem gestellten Interview für seinen neuen Film reingelegt. In seiner Rolle als schwuler Modejournalist "Bruno" führte Cohen den texanischen Libertären in einen abgedunkelten Raum und ließ dabei die Hose ´runter. Paul soll daraufhin den Raum empört verlassen haben. Lew Rockwell berichtet auf seinem Blog wenig amüsiert unter der Überschrift "Sacha Baron Cohen versucht Ron Paul zu schaden", was ich etwas übertrieben finde, da er kaum Ron Paul persönlich, sondern vermutlich einen "konservativen Texaner" damit treffen wollte. Vermutlich hat er auf eine "homophobe" Reaktion spekuliert. Was die politisch-korrekte Reaktion auf diese sexuelle Belästigung gewesen wäre, weiß ich nicht. Cohen kann jedenfalls froh sein, mit Ron Paul einen absolut friedfertigen "konservativen Texaner" getroffen zu haben.
In Borats "Heimat" Kasachstan hatte Ron Paul nichtsdestotrotz laut "Who would the world elect?" einen überwältigenden Sieg erungen...

Montag, 16. März 2009

"Die Schweiz im Goldrausch"

...so titelt die schweizer "Sonntagszeitung":
Mit «Verblüffung» hat der World Gold Council, der Verband der führenden Goldminengesellschaften, festgestellt, dass wir Eidgenossen die neuen Goldjungs der Welt sind: Kein anderes Land hat im vierten Quartal so viel Gold gehortet wie die Schweiz - und zwar nicht nur relativ bezogen auf die Bevölkerungszahl. Statt 4,5 Tonnen wie in der Vorjahresperiode kaufte die Schweiz 42,3 Tonnen des Edelmetalls als Anlagevehikel. Deutschland kam auf 40, die USA auf nur 34,8 Tonnen. Diese «nie zuvor registrierte Entwicklung» geht aus der aktuellen Markterhebung «Gold Demand Trends» des World Gold Council (www.gold.org) hervor..."


Aus dem Artikel geht leider nicht hervor, ob es nun wirklich Schweizer oder "Bankkonten-Helvetier" sind, die das ganze Gold kaufen. Jedenfalls scheinen es nicht die klassischen "Milchmädchen" zu sein:

"...Diese Möglichkeit hat die Zürcher Kantonalbank mit ihrem Gold Exchange Traded Fund (ETF) eröffnet: Bei Bedarf können sich die Kunden ihren Anteil am Gold, das die Bank in ihren Tresorräumen lagern muss, aushändigen lassen. Seit Oktober steigt die Nachfrage exponentiell, sodass die Bank den Bestand von 60 auf 126,3 Tonnen anheben musste. Sie musste neue Tresorräume hinzumieten. Inzwischen betreibt auch Julius Bär einen ähnlichen Fonds. Die ZKB geht davon aus, dass «sich eine Mehrheit» der Anteilscheine, die an der Schweizer Börse gehandelt werden, «in den Händen von Schweizer Anlegern befindet». Bezeichnenderweise handelt es sich mehrheitlich um institutionelle Anleger..."

Sonntag, 15. März 2009

Schweizer werden das Schicksal der Indianer teilen

Auf einer G20-Pressekonferenz in London:

An der Pressekonferenz von Steinbrück sei ernüchternd gewesen zu hören, mit wieviel Ironie und Spott Steinbrück über die Schweiz gesprochen habe.


Dabei verglich er die Schweiz mit Indianern und die OECD und die Deutschen mit der Kawallerie [sic!]. Es hätte nie ein Schwarze Liste gegeben, es sei nur ein Instrument gewesen um die Indianer in Angst und Schrecken zu versetzen.

Samstag, 14. März 2009

Ron Paul: Legalize it!

Ron Paul diskutiert die Legalisierung von Marihuana mit Stephen Baldwin:

Freitag, 13. März 2009

"16 tote Kinder, zum Glück nur deutsche"

Wenige Stunden nach dem Amoklauf von Winnenden hat sich die Staatsministerin für Integration, Maria Böhmer (CDU), bei den Behörden in Baden-Württemberg gemeldet und besorgt gefragt, ob der Täter gezielt auf Kinder aus Migrantenfamilien geschossen hat. (Link)

Die Integrationsbeauftragte

Darauf antworte ich Frau Böhmer frei nach Volker Pispers:
"16 tote Kinder, zum Glück nur deutsche"

Der Obama Betrug

Hier ist der neueste Alex-Jones-Film:

"The Obama Deception"

The Obama Deception is a hard-hitting film that completely destroys the myth that Barack Obama is working for the best interests of the American people. The Obama phenomenon is a hoax carefully crafted by the captains of the New World Order. He is being pushed as savior in an attempt to con the American people into accepting global slavery. We have reached a critical juncture in the New World Order's plans. and only by exposing the con can we help to save freedom in America. The Obama Deception is not about Left or Right: it's about a One World Government. The international banks plan to loot the people of the United States and turn them into slaves on a Global Plantation. Covered in this film: who Obama works for, what lies he has told, and his real agenda, and how his initial appointments and actions prove he serves the corporate oligarchs, not the American people. If you want to know the facts and cut through all the hype, this is the film for you.

English will be the official language of the European Union

The European Commission has just announced an agreement whereby English will be the official language of the European Union rather than German, which was the other possibility.

As part of the negotiations, the British Government conceded that English spelling had some room for improvement and has accepted a 5- year phase-in plan that would become known as "Euro-English".

In the first year, "s" will replace the soft "c". Sertainly, this will make the sivil servants jump with joy.

The hard "c" will be dropped in favour of "k". This should klear up konfusion, and keyboards kan have one less letter.

There will be growing publik enthusiasm in the sekond year when the troublesome "ph" will be replaced with "f". This will make words like fotograf 20% shorter.

In the 3rd year, publik akseptanse of the new spelling kan be expekted to reach the stage where more komplikated changes are possible.

Governments will enkourage the removal of double letters which have always ben a deterent to akurate speling.
Also, al wil agre that the horibl mes of the silent "e" in the languag is disgrasful and it should go away.

By the 4th yer people wil be reseptiv to steps such as replasing "th" with "z" and "w" with "v".

During ze fifz yer, ze unesesary "o" kan be dropd from vords kontaining "ou" and after ziz fifz yer, ve vil hav a reil sensi bl riten styl.

Zer vil be no mor trubl or difikultis and evrivun vil find it ezi tu understand ech oza. Ze drem of a united urop vil finali kum tru.

Mittwoch, 11. März 2009

Russia Today interviewt Adrian Douglas von GATA

RT: You are the head of the Gold Anti-Trust Action Committee. And from what we heard the gold market was suppressed for over ten years. What does that mean? That there was suppression of the gold market in US for over a decade?

A.D.: In the first place in 1999 we recognized that there was a total mismatch between the demand for gold and its price performance. And we have met a lot of evidence over the years that was showing that the gold market has been suppressed. This suppression is an effort to maintain the value of the US dollar and also to keep trust rates low.

The whole mechanism for this has been described in a paper by Lawrence Summers, who was ex-Secretary of the Treasury, but when he was professor of the economics of Harvard University he wrote a paper called "The Gibson paradox and the gold standard". In that research he explains how in a freely traded gold market the real interest rates and the gold price should move in inverse relationship to each other. In other words, if trust rates are low, the gold price should be high and visa versa.

What we've seen through the 90s and most of this decade is that we've had a low gold price and low interest rates. So, the conclusion we made was that the gold market is not freely traded and it has been suppressed.

RT: Lawrence Summers is part of President Obama's cabinet.

A.D.: Yes, he is one of his economic advisers and so we can summarize that the suppression to gold price is ongoing.

RT: You've referred to this as basically a Ponzi scheme.

A.D.: Yes, the Western central banks, with the leaders of federal reserves and governments, have investigated this scheme of suppressing the gold price. And this is what is at the core of the strong dollar policy. If you can suppress the gold price and not make it a free market then you can have low interest rates and a low gold price.

The low gold price essentially switches off the alarm in the financial system. What the purpose of the strong dollar was so that the US Government could issue lots of dollars without the alarm bells going off. The benefit for the US has been to live beyond their means. They managed to import goods from foreign countries and they have paid for them essentially with overvalued treasure debt. And they have even been so successful they have convinced other central banks that US treasure debt is a reserve asset. Now central banks around the world are sitting on trillions of dollars of treasure debt as a reserve asset which has a huge counterparty risk now of the American government – they will not repay it.

...

RT: So instead of these stimulus plans that keeps getting push from Washington, what would you suggest or needs to be done to save the US economy?

A.D.: First of all we need to outlaw the OTC derivatives. Second thing we need to do is to abolish the Federal Reserve and nationalize the banks.

The Federal Reserve is a private bank and the government has to pay them their interest for creating money out of the thin air which the government could do on its own without having to pay any interest. The third thing we need to do is to back the currency with gold. And we need of course to reinstate discipline in landing and enforce the rules that keep the stock market honest and keep the banking system honest.

=> zum ganzen Interview...

Steinbrück: "Kein einziges Euro-Land ist konkret in Zahlungsschwierigkeiten, die Wirtschafts- und Währungsunion ist absolut stabil"

Peer Steinbrück, März 2009: "Kein einziges Euro-Land ist konkret in Zahlungsschwierigkeiten, die Wirtschafts- und Währungsunion ist absolut stabil!"

Walter Ulbricht, Juni 1961: "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!"

Citigroup: Marktwende oder Strohfeuer?

Gestern hat Citigroup-Boss Vikram Pandit mitgeteilt, dass die Bank in den ersten zwei Monaten 2009 einen operativen Gewinn vor Steuern und Sonderfaktoren von 8,3 Milliarden Dollar erwirtschaftet hat. Im vierten Quartal 2008 hatte die Citigroup noch einen Verlust von mehr als acht Milliarden Dollar.

Die Citigroup - einst größte Bank der Welt nach Marktkapitalisierung - lebt nur noch, weil sie vom usamerikanischen Steuerzahler mit Milliarden Federal Reserve Notes notbeatmet wird.

Daher stellt sich die Frage: Ist das die Wende? Geht es für die Citigroup wieder aufwärts? Haben wir den Boden gesehen? Drehen die Aktienmärkte jetzt nach oben?

Immerhin lagen die großen Aktienindizes gestern aufgrund dieser Nachricht mit über 5% im Plus!

Die großen institutionellen Anleger glauben anscheinend nicht, dass es ab jetzt für die Citigroup wieder besser wird. Die Credit Default Swaps (CDS) - eine Kreditausfallwette - zeigen nämlich das Gegenteil:
Diese Versicherungsprämie auf die Citigroup stand gestern vor der Veröffentlichung der "guten" Nachricht bei 574,4 Basispunkten. Heute bei 602,46.

Eine steigende Versicherungsprämie bedeutet, dass die Marktteilnehmer eine Pleite von Citigroup heute für wahrscheinlicher halten als gestern.

Es sieht also ganz danach aus, dass sich gar nichts zum Besseren gewendet hat. Und die Kurssprünge von gestern waren daher wahrscheinlich nur ein Strohfeuer.

Sonntag, 8. März 2009

Arbeitslosigkeit USA

Hier noch mal zu diesem interessanten Chart von John Williams von ShadowStats über die US-Arbeitslosigkeit:


Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht zum US-Arbeitsmarkt:

Die blaue Linie zeigt die breitgefasste U6-Arbeitslosigkeit* an, so wie sie vor der Clinton-Amtszeit berechnet wurde: aktuell 19,2 %.

In der Great Depression wurde der Höhepunkt der Arbeitslosigkeit in den USA im Jahr 1933 erreicht. Damals betrug die Arbeitslosenquote 24,9%.

Die 6%, die zu diesem historischen Höchststand noch fehlen, werden bei gleichbleibender Wachstumsrate schon bis Anfang 2010 hinzukommen.

Das war die gute Nachricht.

Jetzt zur schlechten Nachricht:

Von 1929 bis 1933 war das reale US-Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 27% gefallen.

Zur Zeit sehen wir in der Statistik erst einen leichten Rückgang des BIP.

Da stellt sich die Frage, was am Arbeitsmarkt erst passieren wird, sollte das BIP im Laufe dieser Wirtschaftskrise stark fallen. (Und das wird es!)

Die gesellschaftliche Situation von 1933 wird uns dann vielleicht wie ein Kinderpicknick vorkommen.


*U6= Alle Arbeitslosen + Teilzeitarbeitende, die Vollzeit arbeiten möchten, aber dies aufgrund der wirtschaftlichen Situation nicht können

---

Nachtrag:

In den dreissiger Jahren wurde der Agrarsektor bei der Berechnung der Arbeitslosigkeit nicht berücksichtigt. Unter Einbeziehung der Arbeitslosen aus der Landwirtschaft könnte 1933 die tatsächliche Arbeitslosenrate in den USA daher noch höher als 24,9% gelegen haben.

Ron Paul: What if...


Samstag, 7. März 2009

Libertas Deutschland geht online!

Ich verfolge mit großer Hoffnung die Bestrebungen des deutschen Ablegers der sogenannten Bürgerrechtsbewegung "Libertas", weil ich die Ehre und das Vergnügen hatte, deren neuen Vorsitzenden Carlos Gebauer mehrmals zu treffen und vortragen zu hören. Gebauer ist das absolute Gegenteil dessen, was man sich landläufig unter einem "Politiker" vorstellt: wahrhaftig, klassisch liberal und damit frei von Bevormundungsmanien, extrem belesen und humanistisch gesinnt.

Wer sich ein Bild von Gebauer machen möchte, sollte seine Homepage mit dem wundervollen Namen "Make Love not Law" (er ist Jurist!) konsultieren.

Über sein Buch "Warum wir alle reich sein könnten...und wie unsere Politik das verhindert" haben wir bereits in der Vergangenheit berichtet.

Gerne greife ich das Zitat aus seinem Buch wieder auf:



"Zu Politik wird immer nur das, was wir als machtunterworfene Politikadressaten nicht für uns selber erledigen. Erst dann, wenn wir unseren Politikern bestimmte Felder überlassen, werden diese zu Politik. Und wenn diese Politik uns dann im Ergebnis schadet, so haben wir diesen Schaden in seinem Keim schon selber mitangelegt."


Welcher Liberale möchte das nicht aus dem Mund eines EU-Politikers hören...

http://www.libertas-deutschland.de/


Der Unterschied zwischen Weimar, Zimbabwe und England

Die BBC klärt auf:

"Why is it different from Weimar and Zimbabwe?

Printing money can be defined as the central bank financing of government debts. This is what happened in both Weimar and Zimbabwe and what the British government will insist it is not doing, although the short-term effect is similar.

According to the Maastricht Treaty, EU member states are not allowed to finance their public deficits by printing money. That is one reason why the Bank of England will buy government bonds from financial institutions, not directly from the government.

The Bank believes this form of QE is different because they are "printing money" as part of monetary policy - to prevent deflation. They are not printing money to help the government finance its deficit. Also, unlike Zimbabwe, this is a temporary policy: the Bank expects to sell the government bonds back into the market when the economy recovers
."

Gerade die letzte Annahme ist sehr optimistisch.

Freitag, 6. März 2009

Neues vom US-Arbeitsmarkt: der nächste "Hockey-Stick"?


Um die Frage gleich selbst zu beantworten: natürlich nicht. "Hockey-Sticks" nennt man ja Charts, auf denen Exponentialfunktionen abgebildet werden und mehr als "100%" geht bei der Arbeitslosigkeit ja nicht. Aber die Beschleunigung erinnert schon an die Charts von der FED....

Das Handelsblatt schreibt dazu

"Die Arbeitslosigkeit in den USA ist auf den höchsten Stand seit mehr als 25 Jahren gestiegen. Die Quote erreichte 8,1 Prozent und ist damit so hoch wie seit Ende 1983 nicht mehr, wie das Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Experten sehen den Arbeitsmarkt schon in einem Stadium der Panik. Anleger reagierten dagegen positiv auf die Daten: Die Kurse an den Aktienmärkten zogen an..."

Soll Deutschland andere europäische Länder vor dem Staatsbankrott retten?

NEIN!

ReadersEdition:

Karl Otto Poehl, der frühere Bundesbankpräsident, hat sich auf einer Veranstaltung an der London School of Economics gegen eine Politik des Bailouts von europäischen Ländern insbesondere auch innerhalb der EU ausgesprochen. Würde sich die Bundesregierung auf eine derartige Lösung aufgrund massiven Drucks der europäischen Mitgliedsstaaten einlassen, würde hierdurch eine Büchse der Pandora geöffnet mit unabsehbaren Folgen für die deutsche Gesellschaft...

(Karl Otto Pöhl, Präsident der Bundesbank von 1980 bis 1991)

31,8 Millionen Amerikaner beziehen Lebensmittelkarten

Reuters meldet, daß die Zahl der US-Amerikaner, die Lebensmittelkarten beziehen, auf ein Rekordhoch von 31,8 Millionen Menschen gestiegen ist. Alleine im letzten Monat hat sich die Zahl um 700.00 erhöht. Die Kosten für das Fiskaljahr 2009 (bis Ende September 09) werden sich auf 51 Milliarden FRN (vulgo: US-Dollar) belaufen, 10 Milliarden, oder fast 25% mehr als 2008.
Nur zur Klarstellung: es herrscht hier keinerlei Anlaß zur Schadenfreude. Fragt lieber ´mal Oma und Opa wie sowas funktioniert.


Mittwoch, 4. März 2009

... das zu schätzen, was da ist

Bernd Niquet in seiner heutigen GoingPublic Kolumne:

Im Gold gibt es keine Erträge. Das Gold besitzt keine Zukunftsdimension, die durch Diskontierungen auf die Gegenwart zurück gerechnet werden muss. Dem Gold entspricht ein Substanzdenken und kein Ertragsdenken. Das Gold verkörpert die alte, über Jahrtausende gewachsene Sicht, das zu schätzen, was da ist, was man in der Hand hält. Vielleicht findet sich in dem Aufsprengen dieses Denkens, soll heißen: in dem ungebührlichen Greifen mit dem Arm bereits heute in die Zukunft, welches hinter jedem Diskontierungsmodell steht, die größte Sünde, die wir in den letzten Jahrzehnten begangen haben.

Wirtschaftsfonds Deutschland: Willkommen in der Planwirtschaft

Nach dem Rettungsschirm für Banken können auch notleidende Unternehmen einen staatlichen 100-Milliarden-Notfonds anzapfen.

Entscheidungsgremium des Fonds ist der Lenkungsausschuss, der sich aus vier Regierungsvertretern zusammensetzt.

Dieser Lenkungsausschuss wird vom Staatssekretär für Wirtschaft, Walter Otremba, geführt.

Kriterien für die Gewährung von Unterstützung sind:

- "Zukunftsfähigkeit des Unternehmens"
- "Vermeidung von gravierenden Wettbewerbsverzerrungen"
- "grundlegende volkswirtschaftliche Bedeutung"
- "tragfähige Konzepte"
- "besondere volkswirtschaftliche Förderungswürdigkeit"

- "die Bedeutung für Branche, Beschäftigung und Region"
- "systemische Relevanz"


Allesamt schöne Gummi-Begriffe; beliebig auslegbare und frei interpretierbare Worthülsen. Politiker maßen sich also an, die besseren Unternehmer zu sein und mehr zu wissen als der Markt.

Das alles gab es schon mal: Damals nannte man das noch zentrale Planwirtschaft.


Die Mainstream-Ökonomie taugt nix

Der renomierte Ökonom Willem Buiter, Autor bei der Financial Times und ehemaliger Mitarbeiter der Bank of England, ist offenbar zutiefst darüber desillusioniert, was seine akademische Zunft in den letzten Jahrzehnten so erdacht hat. Leider prägen keynesianische und monetaristische Theorien immernoch das, was sich Otto Normalbürger unter "Kapitalismus" (und/oder "Marktwirtschaft") vorstellen. Wenn mehr Ökonomen wie Buiter nun den Mut haben sollten, die Denkfehler der Vergangenheit zuzugeben, könnte sich das vielleicht ändern.
Ich freue mich auf jeden Fall jetzt schon auf die Reaktion der "Austrians", die diese Fehlentwicklungen seit mehreren Jahrzehnten beklagen, auf den Artikel von Buiter:
(etwa: "Die unglücksselige Nutzlosigkeit der meisten etablierten akademischen monetären Wirtschaftstheorien").
Hier ein besondere Perle, Hayek würde wohl "Anmaßung von Wissen" diagnostizieren:
"What this shows, not for the first time, is that models of the economy that incorporate the EMH - and this includes the complete markets core of the New Classical and New Keynesian macroeconomics - are not models of decentralised market economies, but models of a centrally planned economy.
The friendly auctioneer at the end of time, who ensures that the right terminal boundary conditions are imposed to preclude, for instance, rational speculative bubbles, is none other than the omniscient, omnipotent and benevolent central planner
."
EMH steht dabei für "efficient-market hypothesis" (etwas seltsame deutsche Übersetzung: "Effizienzmarkthypothese", es müßte eigentlich "Hypothese effizienter Märkte" heißen).
(danke an www.nakedcapitalism.com für den Link!)

Dienstag, 3. März 2009

Ohne Titel

Hier noch ein bisschen ausländerfeindliche Hetzpropaganda des Jörg Haider

Zwei Wochen vor seinem Versterben:

Kärnten: 45,5 Prozent Neonazis


Und diese haben am Sonntag der BZÖ-Partei vom Obernazi und "Rechtspopulisten" Jörg Haider, RIP, bei der Landtagswahl einen überragenden Triumph verschafft.


Wird Zeit für internationale Sanktionen gegen diese ewiggestrigen und uneinsichtigen Kärntner. Ich schlage einen Zwangsauschluss aus der EU vor!

Montag, 2. März 2009

Libertas - Du darfst!

BREAKING NEWS - Carlos Gebauer ist seit heute Vorsitzender des deutschen Ablegers der europäischen Bürgerrechtsbewegung "Libertas"!

Bei eigentümlich frei findet sich folgende Ankündigung:

Libertas: Du darfst!
von Carlos A. Gebauer

Erklärung des Vorsitzenden von Libertas Deutschland

Ich habe mich entschlossen, das Projekt „Libertas – Partei für Deutschland“ mit voranzubringen. Grund hierfür waren im Wesentlichen meine wachsende Fassungslosigkeit – erstens – über das Demokratie- und Rechtsverständnis der europäischen Autoritäten sowie – zweitens – über den immer greifbarer werdenden schrankenlosen Willen dieser Autoritäten, unser aller Leben bis in das Kleinste regeln und überwachen zu wollen. Im einzelnen:


  1. Ich habe in meinem juristischen Leben bislang viermal förmlich verprochen, dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland treu zu sein; als beamteter Rechtsreferendar, als zugelassener Rechtsanwalt, als amtlich bestellter Notarvertreter und als Richter für das Bundesland Nordrhein-Westfalen.
  2. Nach seinem eindeutigen Wortlaut gilt dieses Grundgesetz so lange, bis sich das deutsche Volk in freier Selbstbestimmung eine neue Verfassung gibt (Art. 146 GG).
  3. Aus Gründen, über die ich allenfalls spekulieren kann, wird diesem Volk des Grundgesetzes bislang nicht ermöglicht, über die verfassungsrechtlich einschneidende Frage des Beitrittes zu einer anderen Verfassung – dem Vertrag von Lissabon – in dieser vorgesehenen, eigenen, freien Selbstbestimmung zu entscheiden.
  4. Mit brennender Sorge beobachte ich, ob das deutsche Bundesverfassungsgericht mit seinem zuständigen Berichterstatter, dem Richter Udo di Fabio, die gebotene institutionelle Kraft und Souveränität aufbringt, sich gegen den augenscheinlich brachialen politischen Willen, diesen EU-Vertrag in Geltung zu setzen, stellen wird, oder ob es die Prinzipien unserer Staatsverfassung hinter Erwägungen der Staatsraison zurücktreten lässt.
  5. Mit äußerstem Erstaunen sehe ich des weiteren, dass eine breite öffentliche Debatte über die Legitimität des verfassungsrechtlichen Vorgehens der europäischen Autoritäten weder in Deutschland noch auch in ganz Europa bislang ansatzweise geführt worden ist, obwohl gerade in Deutschland aller Anlass besteht, jedwede Änderungen an unserem weltweit anerkannten Grundgesetz mit kritischer Aufmerksamkeit zu verfolgen.
  6. Das bisweilen vorgetragene Argument, der Vertrag von Lissabon sei zu kompliziert, um ihn einem Volk zur Abstimmung vorzulegen, ist greifbar irrelevant; im Gegenteil gebieten es sowohl die demokratische Souveränität eines Volkes insgesamt, als auch der Würdeanspruch eines jeden einzelnen, um so mehr mitbestimmen zu dürfen, je detaillierter und je komplizierter in das Leben aller gesetzlich eingegriffen wird; Demokratie ist die Selbstbestimmung mündiger Bürger, hier soll entmündigt werden.
  7. Nach dem für mich noch immer geltenden Grundgesetz wirken die Parteien an der politischen Willensbildung des Volkes lediglich mit; wenn aber dem anderen Mitwirkenden an diesem Willensbildungsprozess – dem Volk selbst – die Möglichkeit zur Mitsprache durch den Stimmzettel versagt bleiben soll, dann besteht für mich Anlass, alle rechtlich erlaubten Schritte zu gehen, diesem Willen zu seiner Stimme zu verhelfen.
  8. Ich bin überzeugt von der Idee eines gemeinschaftlichen Europa. Ich lebe aus vollem Herzen in den Traditionen dieses Kulturkreises und ich bin entschlossen, mit meinen Freunden aus den Ländern dieses Europa einen gemeinsamen Weg in die Zukunft zu gehen. Aber ich weiß auch, dass hunderte Millionen von Europäern nicht im Mindesten interessiert sind, sich von einer vergleichsweise winzigen politischen Gruppe vorschreiben zu lassen: wieviel Salz ihr Brot enthält und wieviel Fett ihr Quark; wann sie ihre Mülltonne an die Straße rollen dürfen; ob sie im Licht einer Glühbirne sitzen können; wie laut ihr Orchester Richard Wagner, Anton Bruckner oder Gustav Mahler spielt; wie dick eine Schaufensterpuppe sein darf und ob Werbung eine Frau in der Küche zeigen kann.
  9. Kurz: Ich möchte in einem Land leben, in dem „Du darfst!“ nicht nur auf Margarineschachteln steht, sondern in dem „Du darfst“ das generelle Prinzip ist, von dem jeder Gesetzgeber erstens nur im strengsten Einvernehmen mit seinem Volk selbst und zweitens unter unausweichlichen Umständen abgehen darf.

02. März 2009

"Der Bundesrat ist die konkreteste Gefahr für Bürgerfreiheiten in diesem Land"

müssen unsere Schweizer Nachbarn heute aus der NZZ erfahren:

Verordnungen gefährden freie Bürgerrechte

Mit der Detailwut der bundesrätlichen Verordnungen kann man depressiv oder zum Tell und Rebell werden...

Glenn Beck's 'War Room' experts: Worst-Case Scenario (U.S. Collapse?)





Britischer Inlandsgeheimdienst MI5 befürchtet Unruhen und Aufstände

Sonntag, 1. März 2009

Die Totengräber der Schweiz

BernerZeitung


Regt sich irgendwo Widerstand? Was sagt die SVP?

They're Working On A One World Government!

Es ist ein Fehler bei diesem Gadget aufgetreten.
 
Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: