Dienstag, 15. November 2011

Baby Sitting für Ökonomen

Der interessante Blog "Acemaxx-Analytics", den ich u.a. dafür nutze, um die Gedankenwelt der Keynesianer im weiteren Sinne zu verstehen, hat heute einen Bericht von Brad De Long verlinkt und zusammengefaßt, der den wenig schmeichelhaften Titel "Another Note on Von Mises's (and Ron Paul's) Monetary Mental Disorder" trägt. Bei Acemaxx heißt es:


"Die beste Heilung für die Vorstellung, dass eine monetär angetriebene Expansion nicht real sein kann, ist immer noch die Geschichte der Baby-Sitting Genossenschaft (siehe hier), erklärt Krugman in seinem Blog. Die Leser brauchen sich nicht in den Details zu verzetteln, wie viele Störenfriede von Krugman es tun. Die wichtigste Lehre ist die folgende: Wenn die Genossenschaft (zum Zwecke der wechselseitigen Kinderbetreuung) depressiv war, war sie wegen der mangelhaften Nachfrage depressiv und diese Unzulänglichkeit konnte durch die Ausgabe von mehr Coupons (Gutscheinen) behoben werden, d.h. Geld, das fiat geschaffen wurde.

„Wenn Sie fragen, woher der Wert des Geldes in Bezug auf seine Herstellung kam, sind Sie bereits in einen intellektuellen Morast gefallen. Der Punkt war, dass die Volkswirtschaft im Miniformat (Baby Sitting Kooperative) unter einer unzureichenden Liquidität gelitten hat und die Ausgabe von Berechtigungsscheinen (d.h. des Geldes) hat das Problem entspannt, erklärt der an der University of Princeton lehrenden Wirtschaftsprofessor."


Eine umfassende Replik auf diese (in meinen Augen beinahe unfassbar übersimplifizierte) Sicht findet sich auf Mises.org (aus 2009):


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