Dienstag, 27. November 2007

Smart Investor: Ron Paul for President!


Liebe Freiheitsfreunde, es gibt noch Hoffnung für den deutschsprachigen Journalismus!
Das Monatsmagazin "Smart Investor" bringt in seiner jüngsten Ausgabe 12/2007 folgendes Editorial, das wir mit freundlicher Genehmigung hier wiedergeben. Ich kann das Magazin jedem, der sich für Börse und Wirtschaft interessiert, nur wärmstens ans Herz legen und das ist beileibe keine bloße Dankesfloskel.
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"Ron Paul for President

Ich gebe es zu, fast hätte ich die Lust an der Politik verloren. Dieses Scheuklappendenken, diese verlogenen Phrasen, dieses nichtsnutzige, unsinnige Geseiere tagein tagaus. Jeder ist gegen den anderen, aber am Ende des Tages reden doch alle das gleiche. Das ist die Politik, wie sie heute stattfindet, und deshalb herrscht Politikverdrossenheit in diesem Lande, und in Amerika erst recht. Und eigentlich hatte ich die Hoffnung bereits aufgegeben, dass sich daran etwas ändern würde. Da hörte ich von Ron Paul.

Falls Ihnen der Name unbekannt vorkommt, ist dies nicht weiter verwunderlich, denn Ron Paul wird von der Presse gemieden wie das Weihwasser vom Teufel. Der Mann ist 72 Jahre alt und hat doch eine so unverblümt frische Art, über ungewöhnliche und doch irgendwie bekannte Dinge zu reden und neue und doch irgendwie uralte Gedanken zu denken, dass in mir wieder etwas Hoffnung aufkeimt. Hoffnung, dass Amerika und damit die ganze Welt noch zu retten ist.

Ron Paul ist einer der republikanischen Bewerber für die US-Präsidentschaftswahl 2008, und wenn er von Freiheit spricht, dann meint er es auch so: Als Kongressabgeordneter stimmte er gegen jeden Krieg, gegen die Überwachung des Internets, gegen jede Steuererhöhung und gegen den Patriot Act, durch welchen die Bürgerrechte der Amerikaner dramatisch beschnitten werden. Er ist strikt gegen alle bürokratischen Auswüchse. Sicher, das behauptet jeder Politiker von sich. Nur Ron Paul meint es eben auch ernst. So bekennt er sich zum sofortigen Rückzug der amerikanischen Truppen aus dem Irak, zur Abschaffung der US-Einkommenssteuerbehörde IRS sowie der Federal Reserve Bank. Denn letztere tut seiner Ansicht nach nichts anderes, als laufend Geld aus dem Nichts zu schaffen (Fiat Money) und damit zu inflationieren und die amerikanische Währung zu ruinieren (siehe auch „Das große Bild“ auf S. 44).
Wow, endlich einer, der’s kapiert hat und auch ausspricht.

So ungewöhnlich und interessant der frühere Arzt aus Texas doch ist, so sehr wird der Außenseiter-Kandidat in den Mainstream-Medien totgeschwiegen. Der Witz dabei ist jedoch, dass Paul nach jeder TV-Kandidatendebatte riesige Zustimmungswerte bei den Umfragen erhält und auch hinsichtlich der in den USA so wichtigen Spenden sensationelle Erfolge verbucht, und zwar nicht – wie sonst üblich – durch wenige große Spenden von Konzernen, sondern durch viele kleine Spenden von den kleinen Leuten. Er revolutioniert geradezu den US-Wahlkampf von unten. Ich hoffe, Ron Paul hält durch, bleibt gesund und kommt weiter.
Weitere Infos unter: www.ronpaul2008.com

Hinweise auf Änderungen
William Engdahl wird auf eigenen Wunsch hin nur noch sporadisch im Smart Investor schreiben (in diesem aber nicht), da er mit neuen Projekten sehr beschäftigt ist. Die bisher nur durch ihn besetzte „Geopolitik“-Rubrik wird nun auch für andere Autoren geöffnet. Die „Edelmetalle“-Rubrik wurde bereits mit der letzten Ausgabe eingestellt. Aber selbstverständlich werden wir auch zukünftig dieses Thema ausführlich behandeln. Und schließlich sei noch auf den Umzug unseres Verlages hingewiesen. Ab dem 1. Januar 2008 werden wir in der Hofmannstraße 7 in 81379 München residieren.

Eine spannende Lektüre wünscht Ihnen

Ralf Flierl
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Danke Herr Flierl!!!

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