Mittwoch, 21. April 2010

Geschenktes Geld

Netter Artikel über eine Plusminus-Sendung, die ich allerdings nicht gesehen habe. Darin wird beschrieben, wie europäische Banken aktuell Geld verdienen. Aus den Zitaten von Herrn Trichet werde ich nicht schlau. Ist er ein Lügner oder ein Idiot?

Die einzige Passage, die ich nicht ganz verstehe:


"Die eine Bank, Bank 1 versucht eine ganz konservative Strategie zu verfolgen, sprich sie legt das Geld kurzfristig an", erzählt Prof. Hackethal von der Goethe Business School. "Bank Nummer 2, geht ein bisschen mehr Risiko ein, sie investieren es langfristig und zwar in Staatsanleihen." Bank 1 investiert in Geldmarktpapiere. Ein risikoloses Geschäft, bei dem die Banken untereinander Geld verleihen. Bank 2 investiert in Staatsanleihen. Handelt es sich nicht gerade um Griechenland Papiere, dann sind das niedrig verzinste, aber sichere, also risikoarme Anlagen"


Inwiefern sind Geldmarktpapiere von Banken "risikolos" im Vergleich zu Staatspapieren? Vermutlich ist das auf die Laufzeit bezogen.
Prof. Otte wird auch zitiert, mit einer These, die ich als "formerly known as a conspiracy theory" bezeichnen würde:

"Die Banklobby ist extrem mächtig und extrem vernetzt, sie schreibt sich quasi selbst die Regeln und da hat sich durch die Finanzkrise wenig geändert."

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