Donnerstag, 5. November 2009

Marxismus, Zentralbanken und...was das Zentralkomittee gerade plant

Leider einige sprachliche Mängel, aber thematisch und auch inhaltlich hoch interessant, ein Bericht über die blinden Flecken bei Marx und Engels (Auftragswissenschaftler der Zentralbankiers?):

Marxismus, Zentralbanken und die zukünftige Deflation

Wer dazu noch wissen will, was "die da oben" aktuell gerade planen, dem sei (wie so oft) Zerohedge ans Herz gelegt, obwohl das inhaltlich für mich kaum noch zu durchdringen ist (is it a bug or a feature?):

"We commented yesterday on the absurd (or threatening) hypothesis postulated by a member of the Treasury Borrowing Advisory Committee that the Fed would drain all (yes, we still stand by that interpretation) $1 trillion in excess reserves by the end of March, 2010. Though the Committee is only advisory in nature, it is populated by the upper echelons of fixed income, such as JP Morgan (Chairman), Goldman Sachs (Vice Chairman), Soros Fund Management, and Pimco. The members also provide detailed suggestions as to future Treasury auctions. Accordingly, we read with great interest their thoughts on the future supply and demand of Treasury debt, especially with respect to Treasury’s stated interested in lengthening the average maturity of its debt profile. We were not disappointed, as the Minutes give a fascinating glimpse into a world where inflation is relegated to a marketing device, and passing the buck to the last bondholder is a game unto itself..."

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Sprachliche Mängel kann ich keine feststellen. Im Gegenteil der Artikel ist sehr gut und versucht mit einfachen Worten einen schwierigen Sachverhalt darzustellen. Er ist ein Teil in einem Puzzle das letztendlich jeder für sich lösen muss.
Nicht einverstanden bin ich mit der Schlussfolgerung des Artikels bezüglich der kommenden Deflation.. es wird, das ist offensichtlich eine gigantische Inflation geben.

Fabio Bossi hat gesagt…

@Anonym:

Ich finde nur, daß er z.T. holprig und z.T. schlicht grammatikalisch falsch formuliert.

Bzgl. Inflation: da bin ich echt gespannnt. Vor 12 Monaten hätte ich Dir zu 100% zugestimmt. Inzwischen bin ich 50%-50%.

paul hat gesagt…

Fabio Bossi
Sie müssen ein Lehrer sein, denn dieses auf Nebensächlichkeiten herumzuhacken und den Inhalt der der Sache vollkommen zu vernachlässigen das ist typisch für diese Berufsparte .Manche wissen ganz genau die letzen sprachlichen Fehler aus den Publikationen heraus zu finden und ja es ist möglich dass irgendwo ein Koma falsch sitzt …. aber verstanden haben sie nicht um was es geht. Soll dieses ein Grammatiktest sein oder geht es nicht vielmehr darum die Schafe endlich aufzuwecken und langsam zum Selbstdenken anzuregen?

Fabio Bossi hat gesagt…

Lieber Paul,

was meinen Sie, warum ich a) überhaupt blogge und b) diesen inhaltlich hochinteressanten Artikel verlinkt habe?
Ferner bin ich kein "Lehrer".
Ich habe mir nur erlaubt darauf hinzuweisen, daß der Artikel - ich wiederhole mich - sprachliche und grammatikalische Mängel aufweist, die es dem Autor erschweren, ernst genommen zu werden - aus meiner Sicht, der ich dem Autor wegen des Inhalts sehr zugewandt bin.
Ich finde den Artikel ganz hervorragend, weswegen es mir ja so leid tut um Formulierungen wie

"Man müsste meinen, dass fast jeder schon gemerkt hat, dass irgend etwas mit dem, was die Medien (oder besser deren Politiker) über politische, finanzielle und wirtschaftliche Themen von sich geben, nicht stimmt und dem was tatsächlich passiert."

Merken Sie ´was?

Würde ich den "Inhalt vollkommen vernachlässigen", hätte ich den Artikel garnicht erst verlinkt.

MfG

Fabio Bossi

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