Dienstag, 28. Juni 2011

"Money Market Mayhem" - Oder wie man Schwarze Schwäne herbeilockt

Genau die Art von Artikel bzw. "Street Talk", wie sie gestern bei Forbes ("Money Market Funds Might Need Bailout Again") und dem Wall-Street-Journal ("Money Market Mayhem") kolportiert werden, hat das Zeug dazu eine gefürchtete Deleveraging-Kettenreaktion auszulösen. Ob es dazu kommt, läßt sich nur mit einer Gewissheit prognostizieren, über die selbst Meteorologen lachen würden, dabei betonen die Journalisten z.T. auch noch ihre Ahnungslosigkeit:

"Amid the Greek mini-panic this month, did you notice the really shocking news? To wit, U.S. regulators are worried about the "systemic risk" posed by the exposure of American money-market funds to European bank debt."

Oh wirklich, Wall Street Journal? Das war gestern (!) "really shocking news"? Was habt ihr in den letzten Monaten denn gemacht?

"That's right, nearly three years after the panic of 2008, our all-seeing regulators have somehow not fixed what was arguably the single biggest justification for government intervention at the time. In 2008, the feds felt obliged to guarantee all money-fund assets after they let the Reserve Primary fund pile into bad Lehman Brothers paper, Reserve broke the $1 net-asset value, and in the following days some $400 billion fled prime money funds. We'd have thought our regulatory wise men would have fixed this systemic risk before all others".

Tja, "we`d have thought..." - wir hätten gedacht. Wenn wir nicht lieber auf den Pressekonferenzen der FED, der US-Regierung und der Großbanken herumgelungert hätten, wo uns gesagt wurde, daß alles prima reguliert werde...

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