Freitag, 24. Juni 2011

Nordkorea und die Seltenen Erden

Schlagzeile bei Emfis.de:

Nordkorea will ins Seltenen-Erden-Business

"Laut einer Pressemitteilung der nordkoreanischen Regierung will das kommunistische Land sich auf Sicht von einigen Jahren ein ordentliches Stück vom Seltenen-Erden-Kuchen abschneiden...Bereits in absehbarer Zeit soll mit der Exploration und der Erschließung potenziell aussichtsreicher Lagerstätten begonnen werden, um die nahezu vollständig am Boden liegende Wirtschaft des diktatorischen Staats kräftig anzukurbeln. Tatsächlich scheint das Land Schätzungen zufolge über nennenswerte Lagerstätten für die begehrten und aktuell sündhaft teuren Metalle zu besitzen..."

Aber:

"Dennoch stellen die Pläne keine ernst zu nehmende Gefahr für die anhaltende Hausse bei Seltenen Erden dar. Auch wenn sich im nordkoreanischen Erdreich in der Tat bedeutende Mengen an Rare Elements befinden sollten, verfügt das Land gegenwärtig weder über ausreichend Kapital noch über das erforderliche technische Know-how, um diese Schätze von Mutter Natur in absehbarer Zeit heben zu können. Dafür wären Engagements von ausländischen Konzernen notwendig, die – aus gutem Grund – Nordkorea meiden, wie der Teufel das Weihwasser".


Ich kann mir richtig gut vorstellen, wie die Parteifunktionäre sich gedacht haben

"Hey, bei uns ist alles selten, wir haben bestimmt auch Seltene Erden".

In diesem Kontext muß ich mit großer Sorge festellen, daß der Link zum Freundeskreis der Juche-Ideologie in der Kommunistischen Partei Deutschlands tot ist. Gut, daß es noch Wikipedia gibt: http://de.wikipedia.org/wiki/Chuch%E2%80%99e-Ideologie

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