Freitag, 24. Juni 2011

WWF: "Verschwörungstheorie" oder Investigativjournalismus?

Offenbar hat die ARD eine Doku über den WWF (die mit dem süßen Panda) ausgestrahlt. Infos dazu:

http://www.infokriegernews.de/wordpress/2011/06/23/wwf-und-monsanto-ein-spritziges-parchen/
http://www.infokriegernews.de/wordpress/2011/06/22/heute-23-30-ard-monsanto-und-die-dunkle-seite-des-wwf/

Na sowas. Ich bin mir sicher, die ganzen "VT-Basher" werden sich bei Infokrieg und Co., die seit Jahren darüber berichten, entschuldigen.

Achtung, nicht von Infokrieg, sondern aus der SZ und daher ja per Definition keine "Verschwörungstheorie", inkl. Hinweis auf Bilderberg-Gründer Prinz Bernie. Bilderberg wird wahrscheinlich so ab 2015, wenn die SZ Wind von denen bekommt, auch auf einmal Ziel von "Investigativjournalismus" und rücksichtlos aufgedeckt werden. Und schwupps, wieder wird es eine "Verschwörungstheorie" weniger geben und dafür umso mehr Leute, die es eigentlich schon immer gewußt haben:

Der geheime "Club der 1001"

http://www.sueddeutsche.de/medien/wdr-recherchen-ueber-den-world-wide-fund-for-nature-wwf-am-tisch-mit-monsanto-1.1111269-3

"Mitbegründet wurde der WWF einst maßgeblich von Mitgliedern der europäischen Adelshäuser. Huismann mutmaßt, dass der Verband nur entstand, weil der Großadel in Zeiten der Entkolonialisierung um seine Jagdgebiete fürchtete - ihr Motto sei noch das des Kolonialismus: "Natur ist Abwesenheit des Menschen - jedenfalls des Einheimischen", sagt Huismann zu sueddeutsche.de.

Kaum eine Spende, kaum ein Spender sei dem WWF in den vergangenen Jahrzehnten unangenehm gewesen, von Dow Chemical über Shell bis - zumindest für den WWF USA - auch Monsanto.

Prinz Bernhard der Niederlande, der erste Verbandspräsident, gründete auch den "Club der 1001", ein Art WWF-Förderverein, in dem sich noch heute die Eliten des Westens treffen. Dessen Mitglieder sind überwiegend Industrielle. Früher gehörten zum Club auch führende Figuren des südafrikanischen Apartheitsregimes, der argentinischen Junta und Staatsterroristen wie Zaires Diktator Mobutu Sese Seko.

Dabei ist die Mitgliedschaft in diesem grünen Country-Club noch immer geheim. Nur einige prominente Mitglieder haben sich geoutet, vor allem Adelige, sagt Huismann. Seinen Recherchen zufolge gehörten zumindest Mitte der achtziger Jahre auch viele Persönlichkeiten aus der deutschen Wirtschaftselite dazu, von den Bankiers Robert von Pferdmenges und Hermann Abs über Friedrich Flick bis Bertold Beitz
."


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