Samstag, 13. August 2011

Wenigstens ehrlich - die AKL zum Mauerbau

Der Spiegel meldet:

Linken-Gruppe boykottiert Schweigeminute für Maueropfer


"Bereits Ende Juli hatte die Gruppierung Antikapitalistischer Linker (AKL) im Nordosten ein Positionspapier veröffentlicht, welches den Bau der Mauer rechtfertigt. Mitverfasser Arnold Schoenenburg erneuerte am Samstag seine Ansichten vor großem Publikum. Die Grenzschließung sei eine "zwingende Notwendigkeit" gewesen, sagte der frühere Landtagsabgeordnete.

Hunderttausende Bürger aus der DDR seien wegen des wirtschaftlichen Ungleichgewichts in den Westen abgewandert. Man habe gesehen, dass der Sozialismus ohne Mauer nicht erfolgreich habe aufgebaut werden können".

Ich werde mir schon aus einem Mangel an intellektuellem Masochismus nicht die gesamte Argumentationslinie reinziehen, aber warum muß ich bei dieser Passage spontan an die "EURO oder Krieg"-Fanatiker denken?

"Schoenenburg zitierte auch den besonders kritisierten Satz aus dem Dokument, wonach die Entscheidung über den Mauerbau 1961 für Sowjetunion und DDR "ohne vernünftige Alternative" gewesen sei.

Die Gefahr eines neuen Krieges sei damals real gewesen, sagte er in Rostock. "Heiligt die Verhinderung eines Krieges nicht die Sicherung einer Staatsgrenze?"


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