Mittwoch, 31. August 2011

Smart Investor Sonderausgabe „Gutes Geld“

Dringende Leseempfehlung!

http://www.smartinvestor.de/sa/index.hbs

"Bis zum Platzen der US-Immobilienblase 2007 war nur wenigen bewusst, dass die herrschende Geldordnung ein Problem sein könnte. Und auch noch nach der Lehman-Pleite 2008 wurde außer der Niedrigzinspolitik der Zentralbanken zunächst nur die Regulierung der Finanzmärkte problematisiert. Mit der Ausweglosigkeit der dramatisch zunehmenden Verschuldung insbesondere der Staaten ist jedoch langsam ein noch viel größeres Thema ins Bewusstsein gerückt und klopft nun mit Macht an die Tür: das herrschende Geldsystem als solches. Kann es richtig sein, dass Geld nur als zinsbelasteter Bankkredit in die Welt kommen darf und auf diese Weise, wie bei einem Kettenbrief, unvermeidlich immer neue Nachschuldner erfordert, damit das System nicht zusammenbricht? Kann es auf Dauer gut gehen, wenn bei drohendem Schuldnerausfall den „systemrelevanten“ Kreditinstituten mit noch mehr aus dem Nichts geschöpften Kreditgeld aus der Bredouille geholfen wird?

Solche Fragen werden außerhalb der Universitäten und etablierten Medien schon seit Jahrzehnten diskutiert, und es gibt eine ganze Reihe von Reformbewegungen mit teils sehr unterschiedlichen Ansätzen und mehr oder weniger großem Zulauf. Neuerdings finden Worte wie Währungsreform, Hyperinflation, Bankferien, Komplementärwährungen und Goldstandard aber auch in die öffentliche Diskussion Eingang; es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis das Thema auf dem Titel von SPIEGEL und FOCUS erscheint. Mit dem Sonderheft „Gutes Geld“ will Smart Investor einen Zugang für jedermann zum Mysterium Geld bieten. Von einem marktwirtschaftlichen Standpunkt aus werden die Unzulänglichkeiten der herrschenden Geldordnung analysiert und die wichtigsten diskutierten Alternativen vorgestellt, von der „Freiwirtschaftsschule“ und den Tauschringen über den „Debitismus“, die „Monetative“, ein „Neues Bretton Woods“, den klassischen Goldstandard und „Free Banking“ bis hin zu konkreten „Regionalgeld“-Projekten und privat emittierten edelmetallgedeckten Zahlungsmitteln.

Eine geschichtliche Einordnung wird deutlich machen, dass das derzeit herrschende Geldsystem nicht gottgegeben ist, sondern als ein noch sehr junges Experiment betrachtet werden muss. Die historischen Erfahrungen mit Papierwährungen sind dabei aktuell auch für den Kapitalanleger eine wichtige Lehre. So werden auch eine Reihe von Wegen aufgezeigt, um in der Endphase dieses Geldregimes Vermögen zu sichern. Damit hat die Sonderausgabe „Gutes Geld“ einerseits den Charakter eines Kompendiums hinsichtlich des Geldwesens und bietet andererseits dem sachwertorientierten Anleger eine Fülle von Tipps bezüglich des Kapitalerhalts.

Smart Investor Media GmbH, Smart Investor Sonderausgabe „Gutes Geld“, September 2011, 132 S., 10,00 Euro

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