Mittwoch, 19. Mai 2010

Der freie Markt wird stark behindert? Das gab's schon mal...

Staatsanleihenhalter (Griechenland) dürfen keine Verluste erleiden. Kreditausfallversicherungen (CDS) werden verboten. Diese Aktien dürfen ungedeckt leerverkauft werden, jene Aktien dürfen nicht ungedeckt leerverkauft werden.

Wer sich wundert: solch staatliches Verhalten ist vollkommen normal:

Wikipedia:
"Während der Herrschaft der Nationalsozialisten wurde der freie Markt stark behindert. Das Kapital der Anleger sollte nach dem Willen der Machthaber weitgehend der Kriegswirtschaft zugute kommen und durfte daher nicht mehr in größere Anleihen oder Aktien investiert werden."

Kommentar hierzu von Karl Stritzinger:

Heutige Version:

"Während der Herrschaft der Bail-Out-Sozialisten wurde der freie Markt stark behindert. Das Kapital der Anleger sollte nach dem Willen der Machthaber bei Banken und Parteien weitgehend der Papiergeldwirtschaft zugute kommen und durfte daher nicht mehr in werthaltige Anlagegüter oder Edelmetalle investiert werden."

Nichts Neues unter der Sonne.

Kommentare:

Karl Stritzinger hat gesagt…

Heutige Version:
"Während der Herrschaft der Bail-Out-Sozialisten wurde der freie Markt stark behindert. Das Kapital der Anleger sollte nach dem Willen der Machthaber bei Banken und Parteien weitgehend der Papiergeldwirtschaft zugute kommen und durfte daher nicht mehr in werthaltige Anlagengüter oder Edelmetalle investiert werden."

Karl Stritzinger hat gesagt…

Nachschlag aus politplatschquatsch:

"Chavéz fordert die Bürger auf, Spekulanten zu melden, eine Maßnahme, vor der Berlin noch zurückschreckt. Bislang sei es durch jede neue Rettungsaktion der Regierung gelungen, den Euro noch ein wenig weiter in den Boden zu rammen, nörgeln Kritiker. Eine allgemeine Meldepflicht für Zocker, Spekulanten und FDP-Wähler werde vermutlich nur noch mehr Kapital aus dem Land treiben. Angela Merkel jedoch, zu ihrer fünften historischen Rede in vier Wochen angetreten in einem Kostüm der Farbe lila, der traditionell magische Kraft beim letzten Versuch zugesprochen wird, hat die Logik auf ihrer Seite: "Wenden wir die Gefahr nicht ab", sagte sie, "dann sind die Folgen für Europa unabwendbar".

Quelle: http://www.politplatschquatsch.com/2010/05/stadt-und-land-hand-in-hand.html

Christoph hat gesagt…

Hallo Karl,

ich habe mir erlaubt, die "Heutige Version" in den Beitrag zu übernehmen.

Großartig!

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