Dienstag, 11. Mai 2010

Financial Times Deutschland:

"Wichtiger ist indes eine andere Frage: Warum man überhaupt noch sparen sollte. Um eine Rendite auf Bundesanleihen von 1,8 Prozent auf fünf Jahre zu ergattern, vor Steuern, Gebühren und Inflation? Oder um sich am Ende mit ebenso druckfrischem wie wertlosem Zentralbankgeld auszahlen zu lassen? Aber darum geht es ja seit Anbeginn der Krise: den Überkonsum der Verschwender auf Kosten der Sparer zu verlängern. Konsumieren wir also endlich mit und stellen den Kauf von Staatsanleihen ein. Soll die EZB doch die Budgetlücken und privaten Investitionen finanzieren. Bis die Geldnachfrage kollabiert."


Mal sehen wie lange diese Komödie noch weitergeht. Eigentlich dachte ich noch bis zum Herbst Durchhaltepropaganda in den Medien vorzufinden mit Option auf Verlängerung.
Vielleicht hat Eichelburg ja doch recht? Ich kaufe mir heute frisches Popcorn.

1 Kommentar:

Christoph hat gesagt…

Einer der besten FTD-Artikel seit langem. Mehr gibt es zu dem Thema eigentlich nicht zu sagen.

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