Montag, 15. September 2008

The Daily Hitler: diesmal von und mit Helmut Schmidt

Helmut Schmidt in der Bild am Sonntag:

"Man darf nicht vergessen, dass Charisma für sich genommen noch keinen guten Politiker ausmacht. Auch 'Adolf Nazi' ist ein charismatischer Redner gewesen."


Och Helmut, das hast Du doch nicht nötig. Sieht so Deine Wahlkampfhilfe für Herrn Kanzlerkandidat Steinmeier aus? Oder ist das Deine späte Retourkutsche für Oskars "Sekundärtugenden"? Das war doch schon 1982; und Oskar hat sich schon vor langer Zeit für diese Entgleisung bei Dir entschuldigt.

Überhaupt, was soll das denn: "'Adolf Nazi' ist ein charismatischer Redner gewesen."

Adolf Nazi war auch Vegetarier und Nichtraucher. Genau wie ich. Ich fühle mich schon ganz schuldig.
Du als stolzer Kettenraucher stehst damit natürlich ausserhalb jedes Nazi-Verdachtes.

Außerdem darfst Du die Singularität des absolut Bösen nicht durch Vergleiche mit Klein-Oskar relativieren. Das mag die Gralshüterin Charlotte K. normalerweise gar nicht.

Kommentare:

Fabio Bossi hat gesagt…

Ich finde, die Linken sollten sich da nicht so aufregen.
Die sind schließlich der Roten Fahne schon hinterhergelaufen, da war noch garkein Hakenkreuz ´drauf.

Christoph hat gesagt…

Jetzt bist Du aber tendenziös. Weiss doch jeder, dass die Sozialisten nur das Beste wollten.
Frag Deine Freundin Sarah T. ;-)

Anonym hat gesagt…

Eine Erweiterung;
Obama wie Lafontaine
Hitler 1889-1936 (Ian Kershaw):
Als Propagandist und nicht als Ideologe einer bestimmten Kombination politischer Ideen gewann Hitler in den frühen Jahren an Profil. Was er in den Münchnern Bierkellern zu Markte trug, war nicht neu oder originell. Die Gedanken gehörten zum Grundstock der verschiedenen völkischen Gruppen und Sekten und waren schon von den Alldeutschen vor dem Krieg verbreitet worden. Hitler warb nun originell für gewöhnliche Ideen. Andere sagten das gleiche und erreichten keine Wirkung. Es zählte nicht, was er sagte, sondern wie er es sagte. Seine ganze Karriere beruhte auf Darstellung.

Anonym hat gesagt…

@ Christoph
Altkanzler Schmidt hat völlig recht.

"Obama, erster Demagoge seit den 30er-Jahren"

Ich glaube, Barack Obama ist der erste Demagoge in der amerikanischen Politik seit den Dreißigerjahren. „Demagoge“ ist ein Wort, das selten auf ihn angewandt wird, aber es trifft genau. Demagogen appellieren an die Ängste, an den Ehrgeiz der Gemeinschaften, die sie vertreten. Just das tut Obama. Er wird häufig kritisiert, weil er so vage sei. Jene, die diese Kritik üben, verstehen nicht, dass ja gerade das seinen Zauber ausmacht! Die Leute wollen von Obama keinen Zehn-Punkte-Plan zur Gesundheitsreform hören. Sie würden dabei sowieso einschlafen. Statt dessen redet er unablässig von „Wandel“ und von „Hoffnung“, ein billiger Trick – aber er funktioniert.
welt.de/politik/article1809863/Obama_erster_Demagoge_seit_den_30er_Jahren.html
Kapitalist

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