Mir persönlich ist Artur P. Schmidt etwas zu staatsgläubig, aber bei dem, was die Wall Street im Namen des "freien Marktes" treibt, kann ich das verstehen. Allerdings sind Banken und Staat "partners in crime", weswegen ich es etwas naiv finde, vom einen zu verlangen, auf den anderen aufzupassen. Seine Analysen schätze ich trotzdem und da er auch noch Ron Paul erwähnt, wird sein Auftritt bei n-tv verlinkt:
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Mittwoch, 11. November 2009
Artur P.Schmidt bei N-TV
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Fabio Bossi
um
22:57
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Labels: Arthur P. Schmidt
Mittwoch, 18. Februar 2009
Ist die FED bankrott?
...fragt Arthut P. Schmidt, Autor von "Unter Bankstern", bei Telepolis.
Meine Meinung:
Intellektuell ja, ansonsten ist das bei diesem kuriosen Gebilde schwer zu sagen. Die Krypto-Kommunisten von der FED sind ja immer für Überraschungen gut.
Gestern hatte Schmidt bereits in einem Interview im schweizer Tagesanzeiger festgestellt, daß der Bankrott auch der Schweiz drohe (Auszug aus dem Interview):
"Was muss die Schweiz nun tun?
Nun müssen die möglichen Verluste durch diese Kredite auf den Tisch; vor allem müssen alle möglichen osteuropäischen Risiken lückenlos offengelegt werden. Zusammen mit den Kreditausfällen von UBS und Credit Suisse könnte der gesamte Abschreibungsbedarf für die Schweiz die Grössenordnung des Schweizer Bruttosozialprodukt übersteigen.
Das heisst?
Der Schweiz droht wie Island der mögliche Staatsbankrott. Eine Folge davon wäre, dass die schweizerische Währung massiv an Wert verlieren könnte, möglicherweise sogar crasht. Eine andere wäre, dass die Schweiz in ihrer Kreditfähigkeit massiv zurückgestuft würde. Das wäre ein Trauma für das Land: Die Schweiz galt immer als Hort der Stabilität. Der Franken könnte zu einer instabilen Weichwährung werden. Dann würde die Schweiz vielleicht gezwungen sein, den Franken aufzugeben und den Euro zu übernehmen."
Eingestellt von
Fabio Bossi
um
09:42
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Freitag, 6. Februar 2009
Buchtip: Unter Bankstern
Aus einem E-Mail des Autoren Artur P. Schmidt, den ich sehr schätze:
"Buch-Alarm
Sehr geehrte Damen und Herren,
endlich ist es soweit. Unter Bankstern geht in Druck. Sichern Sie sich Ihr persönliches Exemplar.
Unter Bankstern
Der legalisierte Bankraub
Die Banken haben den Planeten in ein riesiges globales Ponzi-Schema verwandelt.Sie werden fragen, was dies ist? Nun, es ist ein Schnellballsystem, bei dem diese immer mehr Geld von den Kunden einsammeln, Ihnen damit Produkte verkaufen, mit denen nur sie selbst verdienen, bei dem sie darauf hoffen, dass der Kunde die ihm angedrehten Produkte möglichst für immer behält und sie, falls das ganze Kartenhaus dennoch zusammenbricht, den Staat um Hilfe rufen.In diesem Buch erfahren Sie in ungeschminkter Form wie Banken Geld aus dem Nichts schöpfen, wie sie als Wiederholungstäter eine Krise nach der anderen produzieren und wie sie mit kriminellen Praktiken alles tun, um ihre Kunden über den Tisch zu ziehen.Sie erfahren wie Banken Krisen ausnutzen, um Geld zu horten, und lieber Eigenhandel tätigen als innovativen Firmen Kredite zu geben.Banken haben sich in den letzten Jahrzehnten zu den schlimmsten Machiavellisten der Ökonomie gemausert, schlimmer noch als die berüchtigten Räuberbarone zu Anfang de
s 20. Jahrhunderts. Dabei kennen Sie keine Moral, schieben die Verantwortung auf den Steuerzahler ab und sind in ihrer Gier nach Geld in nichts zu übertreffen. Es lässt sich deshalb vortrefflich von einer Parade der Lügenbarone sprechen, vor denen selbst ein Freiherr von Münchhausen erblassen würde.Die gefährliche Mischung aus Gangster und Bankier hat zur Reinkarnation des "Banksters" geführt, einer Berufsbezeichnung die Banker wegen ihres korrupten Verhaltens und Missmanagements bereits in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts bekamen.Gepaart wird das Unvermögen der Banken mit völlig fahrlässig agierenden Notenbanken, die, anstatt das Übel einer jeden Blase, nämlich zu niedrige Zinsen, wie einst der US-Notenbanker Paul Volcker, mit hohen Zinsen auszutreiben, die Rettung lieber in immer neuen Blasen suchen.Wenn diesem Treiben nicht durch eine radikale Reformation des Bankwesens Einhalt geboten wird, werden am Ende dieses Treibens eine Hyperinflation und der Staatsbankrott stehen. Es scheint in der heutigen Zeit in Vergessenheit geraten zu sein, dass frühere Krisen auch ohne Eingriffe von Notenbanken und Politikern zu Ende gingen.Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Krisen um so schlimmer und länger ausfielen, je mehr der notwendige Strukturwandel - Schumpeter hätte von der kreativen Zerstörung alter Industrien gesprochen - verhindert wird.Genau aus diesem Grunde sind inflationssteigernde Konjunkturprogramme für sich genommen das falsche Mittel, um Krisen zu bekämpfen, da sie die Schuldenwirtschaft weiter forcieren. Vielmehr geht es vor allem darum, durch Innovationen neue gewinnbringende Branchen zu erschaffen.Da dies in erkennbarer Weise nicht oder nur unzureichend durchgeführt wird, ebenso wie eine unabdingbare Erneuerung des Geldsystems, werden die Steuerzahler die Zeche der Weltwirtschaftskrise bezahlen und deren Verursacher, die Banken, werden, weil sie fälschlicherweise als systemrelevant angesehen werden, wieder einmal ungeschoren davonkommen.Durch eine inflationstreibende Wirtschaftspolitik besteht die aktue Gefahr, dass grosse Teile der Mittelschicht der Bundesrepublik Deutschland durch Massenarbeitslosigkeit unter die Armutsschwelle rutschen wird, die natürlich dann sofort abgesenkt werden muss, getreu dem Motto aller Ökonomen: Glaube nur der Statistik, die Du selbst gefälscht hast. Ein im wahrsten Sinne des Wortes "aufregendes" Buch von größter Aktualität.
s 20. Jahrhunderts. Dabei kennen Sie keine Moral, schieben die Verantwortung auf den Steuerzahler ab und sind in ihrer Gier nach Geld in nichts zu übertreffen. Es lässt sich deshalb vortrefflich von einer Parade der Lügenbarone sprechen, vor denen selbst ein Freiherr von Münchhausen erblassen würde.Die gefährliche Mischung aus Gangster und Bankier hat zur Reinkarnation des "Banksters" geführt, einer Berufsbezeichnung die Banker wegen ihres korrupten Verhaltens und Missmanagements bereits in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts bekamen.Gepaart wird das Unvermögen der Banken mit völlig fahrlässig agierenden Notenbanken, die, anstatt das Übel einer jeden Blase, nämlich zu niedrige Zinsen, wie einst der US-Notenbanker Paul Volcker, mit hohen Zinsen auszutreiben, die Rettung lieber in immer neuen Blasen suchen.Wenn diesem Treiben nicht durch eine radikale Reformation des Bankwesens Einhalt geboten wird, werden am Ende dieses Treibens eine Hyperinflation und der Staatsbankrott stehen. Es scheint in der heutigen Zeit in Vergessenheit geraten zu sein, dass frühere Krisen auch ohne Eingriffe von Notenbanken und Politikern zu Ende gingen.Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Krisen um so schlimmer und länger ausfielen, je mehr der notwendige Strukturwandel - Schumpeter hätte von der kreativen Zerstörung alter Industrien gesprochen - verhindert wird.Genau aus diesem Grunde sind inflationssteigernde Konjunkturprogramme für sich genommen das falsche Mittel, um Krisen zu bekämpfen, da sie die Schuldenwirtschaft weiter forcieren. Vielmehr geht es vor allem darum, durch Innovationen neue gewinnbringende Branchen zu erschaffen.Da dies in erkennbarer Weise nicht oder nur unzureichend durchgeführt wird, ebenso wie eine unabdingbare Erneuerung des Geldsystems, werden die Steuerzahler die Zeche der Weltwirtschaftskrise bezahlen und deren Verursacher, die Banken, werden, weil sie fälschlicherweise als systemrelevant angesehen werden, wieder einmal ungeschoren davonkommen.Durch eine inflationstreibende Wirtschaftspolitik besteht die aktue Gefahr, dass grosse Teile der Mittelschicht der Bundesrepublik Deutschland durch Massenarbeitslosigkeit unter die Armutsschwelle rutschen wird, die natürlich dann sofort abgesenkt werden muss, getreu dem Motto aller Ökonomen: Glaube nur der Statistik, die Du selbst gefälscht hast. Ein im wahrsten Sinne des Wortes "aufregendes" Buch von größter Aktualität.ISBN 978-3-938175-48-4, Taschenbuch,ca. 250 Seiten
Eingestellt von
Fabio Bossi
um
21:06
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Labels: Arthur P. Schmidt, Unter Bankstern
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