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Sonntag, 10. Juli 2011
Steve Keen bei Max Keiser
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Fabio Bossi
um
13:10
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Labels: Deflation, Max Keiser, Steve Keen
Mittwoch, 8. Juni 2011
Ein Austrian und ein Neo-Keynesianer über Geld
Peter Schiff, Ron Pauls Wirtschaftsberater während des Wahlkampfes 2008, brauche ich hier vermutlich nicht groß vorzustellen. Steve Keen, selbsterklärter "Neo-Keynesianer", ist unter Libertären und Austrians hingegen weniger geläufig, auch wenn wir ihn hier schon häufiger erwähnt haben. Man kann beide gewissermaßen auch als Antipoden in der großen "Inflation-Deflation-Debatte" bezeichnen. In einem jüngsten Interview (ab ca. Minute 25 der Vollversion) des Australiers beim Hard-Money-Dollar-Bären waren beide sich jedoch in überraschend vielen Punkten einig. Z.B. darin, daß Lord Keynes den heutigen "Keynesianern" verbieten würde, seinen Namen zu benutzen. In meinen Augen wurde während des Interviews aber auch deutlich, daß Schiff die Sicht Keens bzgl. der Geldschöpfung durch die Privatbanken nicht begriffen hat, was unter "Austrians" leider eine weitverbreitete schlechte Angewohnheit zu sein scheint. "Privat" heißt nicht per se und automatisch "gut" und Geld funktioniert in der Realität, in der Staat und Banken siamesische Zwillinge sind nicht so, wie mit einem goldgedeckten Geld. Keen versucht Schiff mit dem Hinweis aufzuklären, daß die Banken seit dem 16. Jhd. (Same Old Game...) auf diese Art und Weise "Geld" erzeugen, aber er bleibt seiner Nettogeldweltsicht treu. Als leidenschaftlicher Viertelgenuese möchte ich in dem Kontext auf das kommende Buch "Genua - Die versteckte Weltmacht" aufmerksam machen, das ich bereits bei Amazon vorbestellt habe (es sollte eigentlich im April erscheinen...).
Für mich überraschend war, daß Keen offenbar ebenfalls wie Schiff "bearish" auf den US-Dollar ist, der in einer Deflation ja ein begehrtes Schuldentilgungsmittel sein müßte. Leider präzisierte keiner der beiden, gegen was der Greenback denn genau wie lange fallen soll. Den Euro? Das Pfund? Den Yen? Gold? Silber? Öl? Alles außer Gurken, Tomaten und Sprossen?
PS: Im Moment fällt er hauptsächlich gegenüber Bitcoins...
Für mich überraschend war, daß Keen offenbar ebenfalls wie Schiff "bearish" auf den US-Dollar ist, der in einer Deflation ja ein begehrtes Schuldentilgungsmittel sein müßte. Leider präzisierte keiner der beiden, gegen was der Greenback denn genau wie lange fallen soll. Den Euro? Das Pfund? Den Yen? Gold? Silber? Öl? Alles außer Gurken, Tomaten und Sprossen?
PS: Im Moment fällt er hauptsächlich gegenüber Bitcoins...
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Fabio Bossi
um
20:16
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Labels: Bitcoin, Deflation, Geld, Geldmenge, Geldsystem, Inflation, John Maynard Keynes, Peter Schiff, Steve Keen
Donnerstag, 7. Januar 2010
Der "Deflationist" Steve Keen im Gespräch mit der FAZ
=> hier geht's lang...
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Ergänzung (durch Fabio):
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Ergänzung (durch Fabio):
Danke Christoph und jetzt mein Senf dazu, anstatt einen eigenen Eintrag dazu zu schreiben:
Wir hatten Steve Keen hier bereits erwähnt. Im o.g. Artikel stellt er folgende Behauptung auf:
Edit: Bitte unter dem obigen Link selber nach dem Zitat suchen, angeblich ist die FAZ ziemlich spießig ´was Zitate angeht und schickt gleich ihre Anwälte los. "...Hier Stand ein FAZ-Zitat..."
Seine Kritik an den "Österreichern" teile ich so nicht, weil nicht alle "Austrians" die Fehler machen, die er beschreibt. So grob "quantitätstheoretisch" betrachten die Angelegenheit meines Wissens auch eher die Herren von der Chicago-School (z.B. Milton Friedman).
Keen versteht sich übrigens auch prima mit Mish Shedlock, einem "deflationistischen" "Austrian" (q.e.d.).
Der Unterschied zwischen beiden ist in meinen Augen nur die Bereitschaft zu etatistischen Lösungsvorschlägen. Bei Mish tendiert diese Bereitschaft gegen Null ("Sound Money", also Gold), Keen will die Geldschöpfung ganz in die Hand des Staates legen.
PS:
Keen lag mit seiner 2008er Schätzung zu den australischen Immopreisen kurzfristig (Q4 2009) übrigens so falsch, daß er nun auf einen 2000m-Berg in der australischen Wüste wandern muß, mit einem Schild um den Hals: "I was hopelessly wrong on home prices! Ask me how." Die Wette beinhaltet aber auch einen längerfristige Komponente, also bekommt er vielleicht noch recht wenn er gerade oben ist.
Wir hatten Steve Keen hier bereits erwähnt. Im o.g. Artikel stellt er folgende Behauptung auf:
Edit: Bitte unter dem obigen Link selber nach dem Zitat suchen, angeblich ist die FAZ ziemlich spießig ´was Zitate angeht und schickt gleich ihre Anwälte los. "...Hier Stand ein FAZ-Zitat..."
Seine Kritik an den "Österreichern" teile ich so nicht, weil nicht alle "Austrians" die Fehler machen, die er beschreibt. So grob "quantitätstheoretisch" betrachten die Angelegenheit meines Wissens auch eher die Herren von der Chicago-School (z.B. Milton Friedman).
Keen versteht sich übrigens auch prima mit Mish Shedlock, einem "deflationistischen" "Austrian" (q.e.d.).
Der Unterschied zwischen beiden ist in meinen Augen nur die Bereitschaft zu etatistischen Lösungsvorschlägen. Bei Mish tendiert diese Bereitschaft gegen Null ("Sound Money", also Gold), Keen will die Geldschöpfung ganz in die Hand des Staates legen.
PS:
Keen lag mit seiner 2008er Schätzung zu den australischen Immopreisen kurzfristig (Q4 2009) übrigens so falsch, daß er nun auf einen 2000m-Berg in der australischen Wüste wandern muß, mit einem Schild um den Hals: "I was hopelessly wrong on home prices! Ask me how." Die Wette beinhaltet aber auch einen längerfristige Komponente, also bekommt er vielleicht noch recht wenn er gerade oben ist.
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Anonym
um
20:59
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Labels: Deflation, Inflation, Steve Keen
Sonntag, 20. September 2009
Die "Inflation versus Deflation" Debatte geht weiter
Mish Shedlock und Dan Amerman treffen bei Financialsense.com aufeinander und führen eine hochinteressante Diskussion zu dem Thema, das weiterhin die Experten außerhalb des Mainstreams beschäftigt und spaltet. Vorwarnung: die Frage was uns droht - Inflation oder Deflation - ist in einem derart durchkorrumpierten globalen System, wie dem internationalen Geld- und Kreditwesen kaum eindeutig und unmißverständlich zu beantworten. Auch diese beiden Herren haben schon Probleme bei den Definitionen. Der Mainstream feiert währendessen wie üblich die Finanzpolitiker dafür, daß sie die Welt angeblich gerettet haben und stellt ihnen und sich immernoch nicht die unangenehmen Fragen zu unserem Kreditgeldsystem.
Zu den Experten auf unabhängigen Blogs, die die Krise haben kommen sehen, gehört auch der Australier Steve Keen, Wirtschaftsprofessor an der Uni Sydney, dessen Blogeintrag "The Roving Cavaliers of Credit" jeder gelesen haben sollte, der sich für das Wesen unseres modernen Geldes interessiert - auch wenn er kein "Austrian" ist (im Gegensatz zu Mish).
Neulich trat Steve Keen bei Max Keiser auf. Wer manche Groß-Banker als "Parasiten" bezeichnet, ist halt leider nicht mainstreamtaugglich.
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Fabio Bossi
um
19:35
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Labels: Deflation, Inflation, Max Keiser, Mish Shedlock, Steve Keen
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