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Montag, 17. Oktober 2011

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Please represent ME, Nigel Farage!

Der "Rechtspopulist" Nigel Farage hat bei Youtube einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht, wird in den Mainstream-Medien die ich verfolge aber weiterhin als eine Mischung aus General Franco und Jean-Marie Le Pen porträtiert. Wikipedia übersetzt eine Aussage der Londoner Times gar mit „Nigel Farage ist eine peinliche Figur, die nicht für Großbritannien spricht“. Nun weiß ich nicht, ob die Times für Großbritannien spricht, noch wer das z.B. für "Europa" sein sollte und auch den Personen, die gemeinhin von anderen als Sprecher für Deutschland, Bayern oder München bezeichnet werden, möchte ich die Verteidigung meiner Bürgerrechte eigentlich auch nicht volens anvertrauen. Ich kenne derzeit kein anderes Mitglied im Europäischen Parlament, dem ich meine Stimme lieber anvertrauen würde, als Nigel Farage. In einem hörenswerten Interview mit dem US-amerikanischen Web-Journalisten Eric King beleuchtet er die aktuelle EUSSR-Krise aus (in meinen Ohren) konsequent marktliberaler Sicht (so das im EU-Parlament überhaupt möglich ist). Er ist nach meinem politischem Verständnis weder "rechts", noch ist er "populistischer" als seine Kontrahenten, nur weil er kein bedingungslos-ideologischer Verfechter des EU-Zentralisierungsprozesses ist. Auf die Frage von King, ob dieser Prozeß Teil eines großen Planes hin zu einer kommunistischen Weltregierung sei, antwortet Farage mit den Sätzen, die ich mir von meinem Repräsentanten wünsche: er sei sich nicht sicher, ob man das "kommunistisch" nennen könne oder ob es sich nicht eher um Neo-Faschismus handle.
PLEASE REPRESENT ME, NIGEL!

Montag, 8. März 2010

Nigel Farage entschuldigt sich

- bei den Bankangestellten!

Freitag, 26. Februar 2010

Sonntag, 13. Dezember 2009

Donnerstag, 19. Februar 2009

Viva Vaclav Klaus!

Die Financial Times schreibt einen schockierend zustimmenden Artikel über die aktuelle "Causa Klaus" - die massenmediale Hexenjagd auf einen der letzten Mohikaner der wahrhaft liberalen Demokratie im EU-Parlament. Nach den neuerlichen Attacken auf einen der wenigen klassisch-liberalen Parlamentarier und aktuellen Ratspräsidenten Vaclav Klaus, stellt die rosarote Prawda für euromane Sozialisten in Nadelstreifen sich hinter die verbrecherischen EU-Autokraten und berichtet tadelnd:

"Die Erwartungen waren schlimm, es kam noch schlimmer: Vaclav Klaus, Tschechiens Präsident und selbsternannter Europa-Dissident, sprach vor den Straßburger Abgeordneten...
"...Wenn Opa beim Sonntagsbraten vom Krieg erzählt, stehen die halbwüchsigen Enkel irgendwann auf und gehen, weil sie das Schwelgen in der Vergangenheit nicht mehr ertragen. Der 67-jährige tschechische Staatschef Vaclav Klaus spricht am Donnerstag vor dem Europäischen Parlament (EP) in Brüssel zwar über die EU. Ertragen können aber auch das nicht alle..."

Was hatte Klaus denn alles gesagt?

"Den Status quo, also die gegenwärtig vorhandenen Institutionen der EU, als Dogma zu betrachten, ist ein Irrtum"

Äh...wie lautet der Vorwurf? Ketzerei?

"Das heutige Entscheidungssystem in der Europäischen Union ist etwas anderes als das System der klassischen parlamentarischen Demokratie"

Kann man das ernsthaft leugnen? Wenn die amtierenden EU-Kleptokraten sich darüber echauffieren, ist das ja durchaus durchsichtig, aber wenn ein Herr Nicolas Schöneich von der Financial Times sowas offenbar nicht nur falsch sondern auch noch anstößig findet, mache ich mir allmählich echt Sorgen.

"Wir haben die bittere Erfahrung gemacht, dass dort, wo es keine Opposition gibt, die Freiheit verkommt."

Tja, manche wollen eben nicht aus der Vergangenheit lernen oder sind offenbar völlig geblendet von der glitzernden pseudodemokratischen Tünche, mit der die EU-Apparatschiks ihre totalitäre Vision bepinseln.
Der ganze vorzügliche Redetext von Klaus kann hier auf deutsch gelesen werden:

Nigel Farage, mein absoluter Favorit im ganzen verkommenen EU-Parlament, fand die Rede natürlich klasse:



Wir auch!

Thank you Mr. Farage and Mr. Klaus!

Für alle, die ein wenig Hintergrundwissen um die Vorgänge im EU-Parlament brauchen:



Creeping EU Totalitarianism

 
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