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Montag, 2. Februar 2015

Geldreformer in Kanada vor Gericht erfolgreich?

Karl Denninger vom Market-Ticker-Blog hat ein Video von Bill Still veröffentlicht:

Hmmm... (Bank of Canada -- The End of Government Debt?)




Darin berichtet Still von einer Klage zweier Kanadier und einer Organisation names COMER (Committee on Monetary and Economic Reform) gegen die Regierung von Kanada. Die Kläger fordern, dass die Bank of Canada wie vor 1974 der Regierung zinslose Kredite für Infrastrukturprojekte und ähnliches gewähren solle.
Der Anwalt der Kläger, Rocco Galati, behauptet, dass die kanadische Regierung die dortigen Medien angewiesen habe nicht über den Fall zu berichten.
Ich konnte bei einer kurzen Recherche bislang auch nur diese zwei Quelle finden:

Banking on serious reform

Donnerstag, 10. November 2011

Die außerbilanzielle Reise nach Jerusalem geht weiter

Karl Denninger beschäftigt sich mal wieder mit dem modernen "Geldmarkt" und regt sich über außerbilanzielle Spielchen auf:








Für Laien: da geht`s darum, daß das Geldsystem der "Reise nach Jerusalem" ähnelt. Was gestern wie ein Stuhl schien, ist eigentlich nur ein Gutschein für einen Stuhl und auf einmal merken über Nacht, also "over night", alle, daß es so wenig Stühle gibt. Die wertlosen Stuhlgutscheine werden dann "Off Balance Sheet", also irgendwo außerbilanziell in der Sonderdeponie für Stuhlgutscheine gelagert, wo sie nach klugen Modellen bewertet werden, die besagen, daß sie ja lange praktisch so gut wie Stühle waren.




Denninger schließt mit der Warnung:




"That's enough to "boom" a lot of firms -- probably including one or more you would personally prefer did not blow up".




Eine bestimmte Variante des Spiels könnten nun auch europäische Anleger zu spüren bekommen:








In dem Fall hat aber MF Global sozusagen echte Stühle* der Kunden als Sicherheit benutzt, um kurzfristige Stuhlgutscheine zu bekommen und jetzt sind die Stühle eben weg (die Analogien wackeln wie alte Stühle, aber hey, wie soll man den Mist denn sonst noch erklären...).


*(bzw. sehr sichere Stuhlgutscheine wie US-Treasuries, denen unterstellt wird, daß zur Not die Mutter aller Stuhlfabriken, die FED, die Stuhlproduktion von eigentlich ja imaginären Stühlen anschmeißt...)

Samstag, 23. Oktober 2010

Kritik an der Tea Party

Im Gegensatz zur deutschsprachigen "linksliberalen" Presse, weiß Karl Denninger wovon er redet, wenn er die Tea Party kritisiert:



Mittwoch, 21. Juli 2010

Kreditgeld ist ein ungedeckter Leerverkauf von gesetzlichem Zahlungsmittel

"Credit creation against nothing (that is, not backed by actual hard collateral - that is, surplus already produced in some form), is simply a naked short against the monetary system. That is, the writer of such a position is agreeing to deliver money he does not yet have and may not be able to acquire, with nothing other than his word behind that promise.

It doesn't matter if that short is created by a government or a private actor, with one important distinction: in a fiat currency system government can decide to emit unbacked currency to satisfy a naked short, where private parties cannot
."


Mit hoffentlich ordentlicher Übersetzung und Anpassung an deutschen Sprachgebrauch von F.B.:


"Kreditgeldschöpfung ohne "Sicherheit" (also nicht durch hartes Pfand besichert - also bereits in irgendeiner Form produzierter Überschuß), ist schlicht ein ungedeckter Leerverkauf gegen das monetäre System. Das bedeutet, daß der Aussteller einer solchen Position verspricht Geld zu "liefern", das er noch nicht hat und vielleicht nicht in der Lage sein wird zu "liefern", mit nichts als seinem "Ehrenwort" hinter dem Versprechen.
Es ist nicht von Bedeutung, ob dieser Leerverkauf von seiten einer Regierungs- oder Privatorganisation eingegangen wird, mit einem wichtigen Unterschied: in einem Fiat-Geld-System kann die Regierung beschließen ungedecktes gesetzliches Zahlungsmittel zur Bedienung eines ungedeckten Leerverkaufs herauszugeben, was Privatorganisationen (aka Banken und Co.) verwehrt ist."


Karl Denninger, US-Blogger und Internetunternehmer, 21.07.2010

Dienstag, 11. Mai 2010

Goldman Sachs momentan am Treffsichersten.

Zitat SPON:


Erstmals in seiner Geschichte hat das Institut in dem wichtigen Unternehmensbereich an jedem einzelnen Geschäftstag eines Quartals Geld verdient. An 35 der 63 Arbeitstage hat die Bank sogar mehr als hundert Millionen Dollar Plus gemacht - und an keinem weniger als 25 Millionen.

Gratulation, solch Treffsicherheit ist sicherlich HART erarbeitet!

Karl Denninger
hat berechnet in welchem Verhältnis dieses Ergebnis steht.

That would be 8.67 x 10-19, or 8.67 times in 10,000,000,000,000,000,000 attempts (if I counted my zeros correctly.)

Donnerstag, 6. Mai 2010

Surprise



Computerfehler oder PPT am werkeln ?
Karl Denninger meint, HFT ist böse.
ZeroHedge ist momentan nicht erreichbar wegen Weltuntergangsängsten. Jungs besorgt euch nen größeren Server! ;)

----------Update-------------

Mish bringt es für mich auf den Punkt:


In essence computers trading against computers decided at some point today to throw in the towel and not bid.

At some point (manual intervention?) they all decided to bid again, driving stock prices back up. This is what our stock market casino has become.

Lovely, isn't it?

Dienstag, 29. Dezember 2009

Gary North versus Karl Denninger

Der intellektuelle Kampf der "Inflationisten" gegen die "Deflationisten" geht weiter. Gary North, Misesianer, greift nun Karl Denninger an, woraufhin der antwortet und Gary North erwidert.
Ich poste kein Fazit, weil ich noch keines habe. Seit dem Herbst 2008 bin ich bei dem Thema Agnostiker mit einer deflationären Präferenz, nachdem ich davor auf der Seite der Inflationisten war. Mein bisheriges Fazit wäre, daß auch Austro-Libertäre ziemlich verbohrte Ideologen sein können (hatte ich wohl aus Sympathie bisher übersehen und außerdem geglaubt, daß Libertarismus und Verbortheit sich eigentlich ausschließen) und sehr intelligente erwachsene Männer die ich sehr schätze große Schwierigkeiten haben können, sich in einer Diskussion nicht wie eitle rechthaberische Idioten zu benehmen.
Sollte ich zu einem inhaltlichen Fazit gelangen, liefere ich es nach. Versprochen!

Donnerstag, 18. September 2008

Das Ende der USA wie wir sie kennen?

Karl Denninger ist ins Lager der Hyperinflationisten gewechselt.
Kein Wunder, denn was die FED seit Dienstag macht, ist Fiat Money wie aus dem Lehrbuch zu schaffen.

The Potential End Of America's Government



Unterdessen erteil die Wirtschaftswoche Überlebenstipps:

Zehn Ratschläge für die Stunde null

Montag, 15. September 2008

Lehman, Bank of America, Merrill und Idiot-Nation

Der US-Bürger Karl Denninger redet bei Youtube Tacheles mit der US-Regierung.
Fachkundig zerlegt er das Lügengebäude von Big Money und Big Government.

Leitet das Euren deutschen Bekannten einmal weiter, damit die sehen, was in den USA WIRKLICH los ist.
Und schickt der großartigen "4. Gewalt im Staat" (die sind auch noch stolz auf diesen entlarvenden Namen...) - den ach-so-nicht-gekauften bundesdeutschen Medien - doch bitte glühende Dankesbriefe.
Besonders den "Öffentlich-Rechtlichen", die Euch auch noch zwangsweise abkassieren.
Und den ganzen "Wirtschaftsweisen" im Dienste des amoklaufenden Finanzindustriell-Etatistischen Komplexes, die wir auch bezahlen, damit die uns Bürger vor solchen Entwicklungen schützen. Wir geben schließlich verflucht viel sogenanntes Geld für diese "Dienstleistungen" aus und wenn es so weitergeht, kündigen wir den Vertrag eben. Es kann einfach nicht sein, daß wir das nicht besser alleine hinkriegen, in einer wirklich freien Marktwirtschaft, mit ehrlichem Geld das zu ehrlichen Verträgen führt.
Wir in Deutschland haben allerdings nichteinmal Waffen, im Gegensatz zu den Amerikanern.
Wir haben ja wiedereinmal mehr Angst vor uns selbst gehabt, als vor dem Gewaltmonopolisten, der es so gut mit uns meint.
Aber vielleicht holen die Amerikaner ja wieder den scheinbar ewig staatsgläubigen deutschen Michel aus der Patsche, wenn der auch die dritte Diktatur im Namen des "Volkswillens" innerhalb von nichteinmal 70 Jahren verpennt.
Allerdings muß jetzt erstmal Leviathan zuhause erlegt werden und da haben die Männer und Frauen im ehemaligen "Land of the Free" noch einiges vor sich.

Man darf wirklich auf die nächsten Jahre gespannt sein.

Lehman, Bank America, Merrill and Idiot Nation

 
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