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Freitag, 24. Juni 2011

Nordkorea und die Seltenen Erden

Schlagzeile bei Emfis.de:

Nordkorea will ins Seltenen-Erden-Business

"Laut einer Pressemitteilung der nordkoreanischen Regierung will das kommunistische Land sich auf Sicht von einigen Jahren ein ordentliches Stück vom Seltenen-Erden-Kuchen abschneiden...Bereits in absehbarer Zeit soll mit der Exploration und der Erschließung potenziell aussichtsreicher Lagerstätten begonnen werden, um die nahezu vollständig am Boden liegende Wirtschaft des diktatorischen Staats kräftig anzukurbeln. Tatsächlich scheint das Land Schätzungen zufolge über nennenswerte Lagerstätten für die begehrten und aktuell sündhaft teuren Metalle zu besitzen..."

Aber:

"Dennoch stellen die Pläne keine ernst zu nehmende Gefahr für die anhaltende Hausse bei Seltenen Erden dar. Auch wenn sich im nordkoreanischen Erdreich in der Tat bedeutende Mengen an Rare Elements befinden sollten, verfügt das Land gegenwärtig weder über ausreichend Kapital noch über das erforderliche technische Know-how, um diese Schätze von Mutter Natur in absehbarer Zeit heben zu können. Dafür wären Engagements von ausländischen Konzernen notwendig, die – aus gutem Grund – Nordkorea meiden, wie der Teufel das Weihwasser".


Ich kann mir richtig gut vorstellen, wie die Parteifunktionäre sich gedacht haben

"Hey, bei uns ist alles selten, wir haben bestimmt auch Seltene Erden".

In diesem Kontext muß ich mit großer Sorge festellen, daß der Link zum Freundeskreis der Juche-Ideologie in der Kommunistischen Partei Deutschlands tot ist. Gut, daß es noch Wikipedia gibt: http://de.wikipedia.org/wiki/Chuch%E2%80%99e-Ideologie

Donnerstag, 18. März 2010

In Nordkorea rollt ein Kopf

Ich verfolge die Entwicklung in Nordkorea nicht besonders intensiv, aber diese SPIEGEL-Meldung fand` ich ganz interessant (Hervorhebung durch B4RP):


"Der frühere Finanzchef der kommunistischen Partei in Nordkorea ist einem Medienbericht zufolge wegen der fehlgeschlagenen Währungsreform in dem Land hingerichtet worden. Pak Nam Gi sei in der vergangenen Woche von einem Erschießungskommando getötet worden, meldete am Donnerstag die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf nicht näher genannte Informanten.
Der abgeschottete kommunistische Staat hatte im November eine Währungsreform durchgeführt, um damit die Inflation und die aufkeimende Marktwirtschaft unter Kontrolle zu bringen. Allerdings soll die Maßnahme die Lebensmittelversorgung noch weiter verschlechtert und viele Bürger erzürnt haben. Pak leitete das Finanz- und Planungskomitee der Arbeiterpartei, das mit der Währungsreform betraut war
."

Bemerkenswert "meritokratische" Reaktion, finde ich. In den amerikanischen Sowjetrepubliken wird ein korrupter Looser wie Tim Geithner im Gegenteil befördert. Und zwar nicht ins Jenseits, sondern vom Chef der NY FED auf den Thron des Finanzministeriums. Im Zweifel ist das aber haltlose Greuelpropaganda. Wir erwarten daher gespannt eine Gegendarstellung vom "Freundeskreis der Juche-Ideologie in der Kommunistischen Partei Deutschlands".

 
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