Die Zeitschrift Blick zeigt, wo die Gutverdiener wohnen:
Hier geht's zum Artikel und zu einer größeren Version der Karte:
http://www.blick.ch/news/wirtschaft/wo-in-der-schweiz-das-geld-wohnt-142330
Da Einkommen und lokale Immobilienpreise eng korrelieren, können einwanderungswillige Zuzügler anhand dieser Karte sondieren, wo für sie die Schweiz noch erschwinglich ist.
Mittwoch, 10. März 2010
Wo die Schweiz noch erschwinglich ist
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Anonym
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Donnerstag, 7. Mai 2009
Hop hop Schwyz! Jetzt erst recht!
Jetzt erst recht: Die Schweiz wird zur Steueroase
Von Ralph Pöhner. Aktualisiert am 27.04.2009
Günstige Gemeinden am Zürich- oder Genfersee können eine neue Migrantengruppe erwarten: reiche Briten. Seit die Regierung höhere Steuern für Besserverdiener plant, kündigen Englands Millionäre den Exodus an...
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Jetzt-erst-recht-Die-Schweiz-wird-zur-Steueroase/story/12377594
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Fabio Bossi
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Montag, 16. März 2009
"Die Schweiz im Goldrausch"
Aus dem Artikel geht leider nicht hervor, ob es nun wirklich Schweizer oder "Bankkonten-Helvetier" sind, die das ganze Gold kaufen. Jedenfalls scheinen es nicht die klassischen "Milchmädchen" zu sein:
"...Diese Möglichkeit hat die Zürcher Kantonalbank mit ihrem Gold Exchange Traded Fund (ETF) eröffnet: Bei Bedarf können sich die Kunden ihren Anteil am Gold, das die Bank in ihren Tresorräumen lagern muss, aushändigen lassen. Seit Oktober steigt die Nachfrage exponentiell, sodass die Bank den Bestand von 60 auf 126,3 Tonnen anheben musste. Sie musste neue Tresorräume hinzumieten. Inzwischen betreibt auch Julius Bär einen ähnlichen Fonds. Die ZKB geht davon aus, dass «sich eine Mehrheit» der Anteilscheine, die an der Schweizer Börse gehandelt werden, «in den Händen von Schweizer Anlegern befindet». Bezeichnenderweise handelt es sich mehrheitlich um institutionelle Anleger..."
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Fabio Bossi
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Samstag, 26. Januar 2008
schweizerischer Ron Paul?
Auf diese Rede von Christoph Blocher hat mich unser Ron-Paul-Meetup-Group-Mitglied Karl aufmerksam gemacht.
Und ja, lieber Karl, auch ich glaube: Wenn es in Europa einen libertären Politiker von ähnlichem Format wie Ron Paul geben sollte, so dürfte dies am ehesten Christoph Blocher von der SVP sein!
Hier Auszüge aus seiner Rede:
"Meine Damen und Herren, viele Bürger haben auch Erbarmen mit mir persönlich.
Ich danke, aber dies ist wirklich nicht nötig. Sie wissen gar nicht, was für Vorteile mir als ehemaligem Mitglied des Bundesrates zustehen.
So wird mir zum Beispiel von der Bundesverwaltung Trost spendend mitgeteilt, dass – sollte ich als ehemaliges Mitglied des Bundesrates einmal sterben – ich das Anrecht habe, dass mindestens zwei Mitglieder des Bundesrates an meiner Beerdigung teilnehmen werden – mit zwei Weibeln. (Sie verstehen, dass ich unter diesen Umständen alles daran setzen werde,
sicher erst nach dem Rücktritt der heutigen sieben Bundesräte zu sterben!)
Sollte meine Frau einmal sterben – wird mir weiter mitgeteilt – so wird bei der Abdankung meiner Frau ein Bundesrat teilnehmen – allerdings ohne Weibel.
Sie sehen, wir können unserer Beerdigung getrost entgegen sehen."
Die ganze Rede von Christoph Blocher gibt's als PDF hier.
PS: Wen's interessiert: Wir hatten am 12. Oktober 2007 schon mal einen Beitrag über Christoph Blocher: Die Schweiz wählt - na und?
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2. Teil, von Fabio:
Regelmäßige Leser wissen, daß wir uns hier die Arbeit teilen. Der obige Eintrag ist von Christoph -nicht Blocher, sondern dem Blogger, diese Zeilen sind von mir, Fabio. Ich habe mich mit Blocher kaum beschäftigt und er interessiert mich auch nicht so sehr. Ich habe aber durch die Medien diesen diffusen "Eindruck" vermittelt bekommen (Vorurteil?), daß er - wie ein Kommentator hier gleich schrieb - "am rechten Rand fischt", was auch immer das genau heißt. Es reicht aber, um mir ein vages Unwohlsein zu verschaffen und ich würde nicht meine Stimme für ihn so überzeugt erheben, wie für Ron Paul, sondern mich mangels Hintergrundinfos enthalten. Nun halte ich aber die Einteilung in "rechts" und "links" für völlig unbrauchbar und ich kenne sowohl Karl, als auch Christoph L. und beide sind überzeugte Individualisten, die niemals einen Menschen danach be- und verurteilen würden, welche Hautfarbe er hat oder aus welchem Land er kommt. Sie haben allerdings auch nicht dieses nervigen Reflex, der sie zB dazu bewegen würde, "sicherheitshalber" diese Selbstverständlichkeit klarzustellen, daß dem eben nicht so ist, wenn sie Themen ansprechen, die gemeinhin als "politisch sensibel" gelten (wer legt das fest und was sind die Kriterien??). Aus meiner Sicht sind sie genauso wenig "rechts" oder "links" wie ich, und die Differenzen, die wir haben mögen, drücken sich höchstens in persönlichen Präferenzen aus, die wir uns aber gegenseitig nicht aufzuzwingen gedenken und die den Dialog höchstens interessanter machen. Das liegt daran, daß ich beiden gegenüber eine liberale Unschuldsvermutung - in dubio pro reo - hege und niemals auf die Idee käme, sie mit Rassisten und sonstigen Kollektivisten in eine Schublade zu stecken, weil sie einen Typen gut finden, von dem der SPIEGEL den Eindruck zu erwecken sucht, er sei aggressiv xenophob. Ich finde nämlich, wir sollten uns nicht so leicht in vermeintliche Lager und Fraktionen spalten lassen, innerhalb derer wir dann hitzige aber für das Establishment völlig harmlose - ja ob ihrer systemkonformität sogar wetvolle und nützliche - Debatten ausfechten.
Überdenken wir doch ´mal einfach unsere politischen Reflexe und konzentrieren wir uns auf die offensichtlichen Gemeinsamkeiten, anstatt auf mögliche und angebliche Differenzen.
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Anonym
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00:26
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Labels: Christoph Blocher, Schweiz, SVP
Mittwoch, 31. Oktober 2007
Hop Schwyz!

Die Schweiz hat nun auch einen Ron-Paul-Blog: http://switzerland4ronpaul.blogspot.com/
Herzlich willkommen und danke an ronpaul.blog.de für die Info und den Screenshot! Somit sind es schon drei deutschsprachige Blogs, die über Ron Paul berichten.
Bei http://whowouldtheworldelect.com/ erfreut sich Ron Paul unter Schweizern offenbar großer Beliebtheit:
In Deutschland hingegeben muß unser Liebling einen Rückschlag hinnehmen. Er wurde von Dennis Kucinich überholt! Es gibt wirklich schlimmeres (nämlich alle außer Kucinich, Mike Gravel und Paul), daher: Glückwunsch! Vielleicht hat seine Popularität ja etwas damit zu tun, daß er ein UFO gesehen haben will?
Anyway: anstrengen Paulianer, die Tabellenspitze muß zurückerobert werden!

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Fabio Bossi
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16:58
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Labels: Gravel, Kucinich, Schweiz, Switzerland
Freitag, 12. Oktober 2007
Die Schweiz wählt - na und?
Unser Nachbarland Schweiz wählt am 21. Oktober ein neues Parlament.
Als deutschem Ron Paul-Fan könnte einem das eigentlich ziemlich schnurz (ruhrdeutsch für: "völlig egal") sein. Interessant wird's allerdings, wenn Ron Paul selbst auf die Schweiz als positives Beispiel für Bürgerrechte verweist. So geschehen beim Interview "Candidates@Google: Ron Paul". Das sehenswerte Interview dauert etwas länger als eine Stunde. Der die Schweiz betreffende Abschnitt ist von 17:50 bis 18:25 zu sehen. Ron Paul fragt das Publikum scherzhaft, ob jemand den Präsidenten der Schweiz kenne. Das wusste von den Anwesenden natürlich niemand. Was vor allem daran liegen dürfte, dass der Bundespräsident der Schweiz weder Staatsoberhaupt noch Regierungschef ist sondern ein Primus inter pares des Kollegiums Bundesrat.
(Falls einer der Leser dieses Blogs mal von Ron Paul gefragt werden sollte: der aktuelle Bundespräsident ist eine Bundespräsidentin: Frau Micheline Calmy-Rey)
Was macht die Schweiz eigentlich so "besonders"?
- Die Schweiz ist neutral und führt daher keine Kriege mit anderen Ländern.
- Die Schweiz hat eine direkte Demokratie und stärkt dadurch Bürgerrechte.
- Die Schweiz hat eine Konkordanzdemokratie (im Gegensatz zu Deutschland mit seiner Mehrheitsdemokratie) und schützt dadurch Minderheiten und deren Rechte.
- Die Schweiz ist ein eigenständiges Land und nicht Mitglied der Europäischen Union.
Diese Eigenheiten der Schweiz finde ich (und vermutlich auch Ron Paul) äußerst sympathisch.
Anlässlich der Schweizer Wahl am 21. Oktober kommt man auch als Deutscher nicht umhin in Fernsehen, Funk und Presse über die Schweizerische Volkspartei SVP und ihren Spitzenkandidaten Christoph Blocher "informiert" zu werden. Wenn man SPIEGEL ONLINE ("Schwarze Schafe, braunes Gedankengut") Glauben schenkt, muss es sich bei SVP-Mitgliedern und -Wählern um ganz schlimme Nazis handeln. Und Herr Blocher ist angeblich das personifizierte Böse.
Nicht nur SPIEGEL ONLINE sondern auch viele Schweizer stehen Herrn Blocher und der SVP extrem ablehnend gegenüber. Z.B. der Bundesrat und aktuelle Vizepräsident Pascal Couchepin, welcher Christoph Blocher mit dem "Duce" Mussolini verglich.
Besondere Aufregung verursacht die so genannte "Ausschaffungsinitiative" der SVP, welche mit dem griffigen Slogan "Sicherheit schaffen" wirbt. Diese Initiative befürwortet die leichtere Ausweisung von kriminellen Ausländern, welche in der Schweiz schwere Verbrechen begangen haben.
Durch diese Berichterstattung aufmerksam geworden, habe ich versucht, das tatsächliche Wahlprogramm bzw. Parteiprofil der SVP selbst zu recherchieren. Folgendes habe ich auf die Schnelle gefunden:
- Die SVP bekämpft die Einbindung der Schweiz in supranationale Strukturen (UNO, EWR, EU, Abkommen von Schengen und Dublin, Annäherung an die Nato).
- Die SVP tritt stattdessen für eine absolut strikte Auslegung der geltenden Neutralität der Schweiz ein.
- Die SVP fordert, dass die Schweizer Armee nur innerhalb der Landesgrenzen (also ausschliesslich zu Verteidigungszwecken) tätig sein darf.
- Die SVP möchte die direkte Demokratie der Schweiz noch weiter stärken und ausbauen.
- Die SVP will, dass im Interesse der Meinungsäusserungsfreiheit die Rassismusstrafnorm (wohl ungefähr vergleichbar mit unserem bundesdeutschen §130 StGB) abgeschafft wird.
- Die SVP fordert Senkungen der Staatsausgaben "auf das Wesentliche".
- Die SVP setzt sich für niedrigere Einkommenssteuern sowohl auf kantonaler und als auch auf Bundesebene ein.
- Die SVP will, dass Eltern selbst entscheiden können, wie sie ihre Aufgaben erfüllen wollen um Familie & Beruf zu vereinen.
- Die SVP möchte, dass die Erziehung der Kinder soweit möglich durch die Eltern erfolgt und nicht an Kinderkrippen o.ä. übertragen wird.
- Die SVP setzt sich gegen Asyl- und Sozialstaatsmissbrauch ein (siehe auch oben "Ausschaffungsinitiative").
Da ich kein intimer Kenner der Schweizer Politik und Parteienlandschaft bin, habe ich in dieser schnell zusammen gestellten Auflistung sicherlich auch das Eine oder Andere übersehen. Das Programm der SVP scheint mir durchaus kontrovers zu sein. Was an diesem Programm jedoch nationalsozialistisch/faschistisch sein soll, will sich mir nicht erschliessen.
Viele der oben genannten Programmpunkte der SVP dürften auch für Ron Paul-Anhänger absolut einwandfrei und begrüßenswert sein. Ob die SVP speziell auch bei den Freunden libertärer Ideen in der Schweiz gut ankommt, ist mir allerdings nicht bekannt.
Bei meiner kurzen Recherche bin ich darauf aufmerksam geworden, dass Christoph Blocher anscheinend Kenner und Anhänger der Österreichischen Schule ist. Im Gegensatz zu den allermeisten Politikern, die - wenn überhaupt einen Ökonomen dann - nur Maynard Keynes kennen, so ist Blocher offensichtlich mit von Mises und von Hayek vertraut.
Auf seiner Homepage www.blocher.ch findet sich die 24-seitige Streitschrift "Freiheit statt Sozialismus" als PDF zum Download. Wer also noch eine Gute-Nacht-Lektüre sucht ...
PS: weil ich gerade beim Thema "Schweiz" bin: Die Ron Paul 2008 Meetup Group aus Zürich hat bereits 13 Mitglieder!
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Anonym
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16:05
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Labels: Christoph Blocher, Ron Paul Revolution, Schweiz, SVP, Wahl