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Mittwoch, 15. September 2010

BOJ-Kamikaze fliegen den "Ponzi Loop"

"So net net, Japan issues debt, raises Yen, uses Yen to buy Dollars, uses Dollars to buy Treasuries, completing the ponzi loop whereby it has just added to its debt, using the proceeds to fund America's endless credit fueled spending spree."


"Unter`m Strich begibt Japan also Schuldscheine, nimmt Yen ein, benutzt Yen um Dollar zu kaufen, benutzt die Dollar um US-Staatsanleihen zu kaufen und vollzieht damit den Ponzi Loop, indem es sich verschuldet hat und die Erlöse verwendet hat, um den unendlichen kreditfinanzierten Ausgabenkaufrausch US-Amerikas zu finanzieren."



Samstag, 14. August 2010

Houston, we have a problem


Der Chart beschreibt den abnehmenden und nun negativen Grenznutzen neuer Schulden bezogen auf das Grenzwachstum des Bruttoinlandsproduktes (aka Wirtschaftswachstum). Mit anderen Worten: die liebste Waffe der Wirtschaftspolitik, die "Stimulierung", ist nun stumpf.

Donnerstag, 5. Juni 2008

John Maynard Keynes

...hätte heute Geburtstag gehabt...und das kann feiern, wer will. Wir sicher nicht.

John Maynard Keynes, Liebling der Etatisten, Fabian Socialist (die mit dem Wolf im Schafspelz im Wappen...) und brillianter Kopf, wäre heute 125 geworden.

Hier ist ein schönes Zitat für diejenigen, die meinen, es sei halt alles irgendwie dumm gelaufen, mit der FED, Bretton Woods und allen anderen sozialistischen Geldexperimenten.

Herr Keynes war oft genug mittendrin statt nur dabei, bei diesen konfiskatorischen Kabalen und sagte:

"Lenin is said to have declared that the best way to destroy the capitalist system was to debauch the currency. By a continuing process of inflation, governments can confiscate, secretly and unobserved, an important part of the wealth of their citizens. By this method they not only confiscate, but they confiscate arbitrarily; and, while the process impoverishes many, it actually enriches some. The sight of this arbitrary rearrangement of riches strikes not only at security, but at confidence in the equity of the existing distribution of wealth. Those to whom the system brings windfalls, beyond their deserts and even beyond their expectations or desires, become 'profiteers,' who are the object of the hatred of the bourgeoisie, whom the inflationism has impoverished, not less than of the proletariat. As the inflation proceeds and the real value of the currency fluctuates wildly from month to month, all permanent relations between debtors and creditors, which form the ultimate foundation of capitalism, become so utterly disordered as to be almost meaningless; and the process of wealth-getting degenerates into a gamble and a lottery. Lenin was certainly right. There is no subtler, no surer means of overturning the existing basis of society than to debauch the currency. The process engages all the hidden forces of economic law on the side of destruction, and does it in a manner which not one man in a million is able to diagnose."

Nach dem Durchtrennen des letzten Bandes zwischen US Dollar und Gold im Jahre 1971, sagte Richard Nixon:

"Nun sind wie alle Keynesianer".

Aber der war, in dubio pro reo, zu dumm, um wirklich zu wissen, wovon er da redet.

Mittwoch, 16. April 2008

Ende einer Doktrin

Was Wolfgang Münchau von der Financial Times im gleichnamigen Artikel da beschreibt, wäre tatsächlich einmal ein "Kollateralnutzen" der aktuellen Kreditkrise: das Ende des Neu-Keynesianismus:

"Mitten in der Diskussion um die Schuld für die Finanzkrise könnte diese noch ein weiteres Opfer fordern: den Neukeynesianismus, die Irrlehre der heutigen Geldpolitik..."

http://www.ftd.de/meinung/leitartikel/:Kolumne%20Wolfgang%20M%FCnchau%20Ende%20Doktrin/343454.html

Und wenn die Monetaristen nicht wiederauferstehen, wäre ja die Bahn frei für marktwirtschaftliches Geld...

 
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