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Mittwoch, 11. April 2012

Die Ron-Paul-Jugend von heute

Die neue libertäre Zeitschrift "BLINK" hat Ron Paul in ihrer zweiten Ausgabe zu einem der Schwerpunktthemen gemacht. In diesem Rahmen wurde ich auch befragt:

Drei deutsche Anhänger Ron Pauls im Interview

Obwohl Ron Paul mit 76 Jahren der älteste aller Präsidentschaftskandidaten ist, hat er die meisten Anhänger unter jungen Leuten. Und das ist keineswegs nur ein amerikanisches Phänomen. Wir haben mit drei jungen Deutschen gesprochen, die Ron Pauls Ansichten teilen: Paula Schröder aus Berlin ist 22 Jahre alt und studiert Soziologie, Fabio Bossi aus München ist 34 und Finanzberater, Stephan Eckert aus Offenbach ist 35 und Angestellter in einem Großkonzern.


Was gefällt euch an Ron Paul?

Paula: Ron Paul ist der einzige Präsidentschaftskandidat, der sich gegen das Geldmonopol der Federal Reserve stellt, auf die Verfassungswidrigkeit der durch die USA initiierten Kriege hinweist und die zunehmende Unterminierung von Freiheit und Bürgerrechten anprangert. Das alles sind Auswüchse eines viel zu einflussreichen Staates, der immer stärker in sämtliche Lebensbereiche der Menschen eindringt. Die meisten gesellschaftlichen Probleme lassen sich auf staatlichen Interventionismus zurückführen und das zeigt Ron Paul ganz klar auf.

Stephan: Zunächst, dass er wirklich anders ist. Die anderen Kandidaten behaupten zwar auch immer, dass sie alles ganz anders machen wollen, aber im Grunde sind sie nur ein Abklatsch voneinander. Ron Paul hingegen will auf den ersten Blick ziemlich verrückte Dinge, die überhaupt nicht in den heutigen Mainstream zu passen scheinen. Beschäftigt man sich aber wirklich mit seinen Ansichten, dann kann man ihm eigentlich nur zustimmen. Er hat zum Beispiel die wirtschaftspolitischen Entwicklungen der letzten Jahre völlig richtig vorausgesagt.

Fabio: Mir gefallen seine freundliche, ehrliche Art, seine libertäre Konsequenz und seine humanistische Toleranz.

Wie engagiert ihr euch für Ron Paul und seine politischen Ziele?

Fabio: Ich blogge seit 2007 über die Ron- Paul-Revolution1 und habe mehrere Events mitorganisiert, z.B. eine Demo vor dem Europäischen Parlament im Winter 2007 mit Ron-Paul-Fans aus mehreren Ländern.

Stephan: Hauptsächlich durch meinen Ron-Paul-Blog2. Ich versuche dort, deutschsprachigen Lesern ein differenziertes Bild der amerikanischen politischen Landschaft zu geben. Ich war eigentlich schon immer politisch interessiert, wenngleich ich in meinem ersten Lebensabschnitt auf die falsche, die politisch linke Spur geraten war. Bereuen tue ich das nicht, denn der Impuls der Linken, den Schwachen zu helfen und für eine gerechte Welt ohne Krieg zu sorgen, ist ehrenhaft und richtig. Nur der Weg ist eben grundfalsch. Mehr Staat hat in der Geschichte immer zu mehr Kontrolle, weniger Freiheiten und abnehmenden Wohlstand geführt. Ich denke, dass „Rechts“ und „Links“ überholte Denkschablonen darstellen. Sich davon zu lösen, bedeutet für mich, libertär zu sein.

Paula: Ich bin seit September 2011 Mitglied der Partei der Vernunft, die grundsätzlich das Gleiche fordert wie Ron Paul. Wir wollen den Menschen ein selbstbestimmtes Leben zurückgeben – dazu zählt auch, dass sie über die Früchte ihrer Arbeit selbst entscheiden dürfen, also dass alle direkten Steuern gestrichen werden. Zur Zeit geht es für uns vor allem darum, gegen den EU-Zentralismus anzugehen, denn dieses bürokratische Konstrukt hat nichts mit Demokratie und Rechtstaatlichkeit zu tun. Wir wollen kommunale Selbstverwaltung, ähnlich dem Schweizer Modell, und die Abschaffung des staatlichen Geldmonopols.

An welchen Stellen seht ihrRon Paul kritisch, wie unterscheidet sich deine politische Haltung von seiner?

Paula: Soweit ich das beurteilen kann, stimme ich politisch vollkommen mit Ron Paul überein. Das einzige was ich kritisch anmerken kann, ist, dass auch immer eine gewisse Angst mitschwingt. Er ist bestimmten politischen Einflussgruppen sicher ein Dorn im Auge und die Geschichte hat gezeigt, welches Schicksal solche Querdenker ereilen kann.

Fabio: Ich bin nicht religiös und teile hier seine Ansichten nicht. Allerdings zwingt er seine religiösen Ansichten niemandem auf, insofern ist es keine Frage der Politik, sondern der persönlichen privaten Weltanschauung.

Stephan: Mir fallen da nicht viele Sachen ein. Etwas unzufrieden war ich immer mit seiner zurückhaltenden Haltung bezüglich des 11. Septembers 2001. Es gibt auch in seiner Anhängerschaft viele Leute, die an der offiziellen Version der US-Regierung zweifeln. Ich habe das Gefühl, dass er an dieser Stelle mehr weiß, als er sich öffentlich zu sagen traut.

Was müsste ein „deutscher Ron Paul“ anders machen als das Original, welches wären seine wichtigsten Themen?

Fabio: Ein „deutscher Ron Paul“ hätte die beinah unmöglich erscheinende Aufgabe, den tiefverwurzelten Etatismus der Deutschen zu lockern, ohne sich auf libertäre Traditionen berufen zu können, wie Ron Paul es in den USA tun kann.

Paula: Ich sehe derzeit niemanden, der diese Rolle übernehmen könnte. In Deutschland herrscht immer noch eine große Staatsgläubigkeit, die dem libertären Gedankengut entgegensteht. Ein „deutscher Ron Paul“ müsste in erster Linie die Euro-Krise thematisieren. Denn hierbei tritt die völlige Unvernunft unserer Politiker besonders zu Tage. Dass die Griechenlandhilfen volkommen falsche Impulse setzen, ist den meisten Menschen klar. Schulden können nicht mit mehr Schulden getilgt werden und die Zahlen sprechen für sich. Bei dieser Thematik können die Menschen ganz klar sehen, dass unsere Politiker keine echte Lösungen anbieten können, sondern uns Alternativlosigkeit vorspielen. Bei diesem Misstrauen müsste man ansetzten.

Stephan: Ein „deutscher Ron Paul“ müsste sich erst einmal in unser kulturell-historisches Umfeld anpassen. Dazu gehört zum Beispiel, dass typische US-Themen wie das Waffenrecht oder die Abtreibungsgesetzgebung bei uns eher von geringer Bedeutung sind. Die meiste Arbeit hätte er wohl damit, den Deutschen eine freiheitliche und selbstverantwortliche Grundeinstellung zurückzugeben. Ich weiß nicht, ob es auf der Welt noch viele Völker gibt, die derart staatsgläubig und obrigkeitshörig sind wie wir Deutschen. Die „Euro-Rettungspakete“, für die der deutsche Steuerzahler geradestehen soll, nehmen von Tag zu Tag immer astronomischere Ausmaße an. Mit einem „deutschen Ron Paul“ gäbe es keine derartigen aberwitzigen Rettungspakete mehr, vielleicht auch gar keinen Euro. Und in der EU-Zentrale in Brüssel würde wahrscheinlich in neunzig Prozent der Büros das Licht ausgehen. Und das wäre gut so.

Wird Ron Paul Präsident der USA?

Paula: Yes, he can! Wenn bei den Wahlen alles mit rechten Dingen zugeht...

Fabio: Ron Paul wird dieses Mal Präsident, weil die Graswurzelbewegung den längsten Atem hat.

Stephan: Wahrscheinlich nicht. Leider. Aber seine Kandidatur war schon jetzt ein Gewinn. Millionen von Menschen weltweit haben sich mittlerweile mit seinen Ansichten beschäftigt. In den USA ist eine große Freiheitsbewegung entstanden, die nach der Präsidentschaftswahl 2012 weiter wachsen und die Ideale der US-Gründerväter weitertragen wird.

Samstag, 17. März 2012

Kann Ron Paul doch noch gewinnen?

Das US-Amerikanische Präsidentschaftsvorwahlsystem rund um seine "Caucuses" und "Primaries", die den Kandidaten der jeweiligen Partei bestimmen, ist mir bis heute einigermaßen rätselhaft geblieben. Auf den ersten Blick schneidet Ron Paul bislang insofern enttäuschend ab, als er hinter Mitt "Money" Romney und Rick "Homophobic" Santorum liegt. Die sich nicht unbedingt intuitiv erschließenden Besonderheiten des genannten Vorwahlsystems könnten jedoch eine Überraschung für das republikanische Establishment in petto haben. Das meint jedenfalls mein alter Bekannter Allan Stevo, US-Schrifsteller und libertärer Aktivist, den ich die Freude und Ehre hatte, im Rahmen unserer damaligen "Strassburg Tea Party" im Dezember 2007 vor dem EU-Parlament kennenlernen zu dürfen.
Folgendes Mail hat er letzte Woche an seine Freunde verschickt (Übersetzung aus dem Englischen von mir):






Ich schicke diese Nachricht an alle meine Freunde, die Ron Paul unterstützen. Samstag (10.03.2012, Anmerkung B4RP) besuchte ich als Beobachter die republikanische Parteiversammlung von Clark County, Nevada. In Clark County gibt es die meisten registrierten Republikaner in Nevada (rund 80%). Viele Leute in den Medien und viele Ron Paul Untestützer sagten am 4. Februar "Ron Paul hat Nevada verloren". Einige behaupteten sogar, dass ein Wahlbetrug ihn um den Sieg betrogen hätte. Ich schreibe um festzustellen, dass das in keinster Weise der Fall ist. Bitte ändert Eure Ergebnistabelle und schreibt Nevada in die "Sieg"-Spalte. Ron Paul Unterstützer haben die Versammlung dominiert, haben die Wahl zum Leitungsgremium des County dominiert, dominierten das "platform meeting", sie haben die Wahl der Delegierten am Samstag dominiert und werden wahrscheinlich am 5 Mai in der Nähe von Reno auf Bundesstaatsebene dominieren. Wahrscheinlich wird Ron Paul am Ende 26 ungebundene Delegierte von 28 Delegierten insgesamt bekommen. Es ist die Gesamtzahl der Delegierten die zählt, nicht die öffentliche Abstimmung.


Wenn wir in den andere Staaten nur halb so gut sind, wird das establishment ein harsches Erwachen haben. Alles was ich sehe, jeder Anruf und jede SMS, die ich aus einer Vielzahl von Bundesstaaten bekomme sagt mir, dass wir bestens im Rennen um die republikanische Nominierung liegen. Sogar Georgia, von dem ich immer dachte, dass es nichts anderes als Hardcore-Gingrich sein würde, hat eine Menge kluger Paul Unterstützer, die sich durch die Hierarchien hocharbeiten. Es ist so wichtig, dass wir uns weiterhin auf den Sieg bei der Nominierung konzentrieren und uns daran erinnern, dass wir erst in Woche 9 in einer achtmonatigen Vorwahlsaison stehen. Entweder verstehen die Medien nicht, wie gut Ron Paul abschneidet oder sie haben beschlossen, den Erfolg herunterzuspielen. Die Gründe dafür sind irrelevant, mir ist nur klar, dass die Medien die wahre Geschichte überhaupt nicht erfassen und wenn wir ihnen glauben und aufhören unseren Kandidaten zu pushen, dann wird unser Kandidat verlieren. Wenn Ihr einen Bericht lest, der Euch entmutigt, bitte ich Euch mir zu schreiben. Buchstäblich jeder Mainstream-Medienbericht widerspricht dem, was ich aus erster Hand erfahre und ich teile mit Euch gerne meine Ansicht von einem viel besser informierten Einblick in die Kampagne, als es jeder Reporter haben könnte. Ich glaube weiterhin, dass der effektivste erste Schritt in meinem Buch beschrieben ist. Es ist ein kostenloses PDF unter diesem Link: https://www.createspace.com/Preview/1096928 - käuflich erwerbbar in Druckfassung oder für den Kindle unter http://www.amazon.com/America-Paul-Cause-Freedom-2012/dp/1469988380/ . Wenn Ihr es noch nicht gelesen habt, schaut mal bitte rein. Wenn Ihr es noch nicht Euren Freunden geschickt habt, die Ron Paul unterstützen, macht es bitte. So wie ich es sehe, hat die Republikanische Partei Mitt Romney zurückgewiesen, begreift gerade, dass Santorum ein Fehler ist und wenn wir unsere Arbeit weiter erledigen, wird die Partei im August nur noch eine Wahl haben - Dr. Paul.



Ich freue mich darauf, Ron Paul mit Euch zusammen im August zum Präsidentschaftskandidaten machen zu können, ihn mit Euch zusammen am 6. November zum Präsidenten zu wählen und am 20.01.2013 mit Euch durch die Straßen von Washington zu laufen, wenn wir zusammen die Amtseinführung von Präsident Ron Paul feiern.






Danke für alles, was Ihr tut.






Allan







Danke Allan! HASTA LA LIBERTAD, SIEMPRE






"Es braucht keine Mehrheit um Ideen durchzusetzen, sondern vielmehr eine unermüdliche, zornige Minderheit, die es darauf anlegt in den Köpfen der Menschen Buschfeuer anzuzünden"






Donnerstag, 9. Februar 2012

Switzerland for Ron Paul 2012: 3 weitere Bundesstaaten - wie geht es nun weiter?

Switzerland for Ron Paul 2012: 3 weitere Bundesstaaten - wie geht es nun weiter?: Ron Paul wurde in Minnesota starker Zweiter (Resultate Minnesota), in Colorado wurde er Vierter (Resultate Colorado) und Missouri Dritter (Resultate Missouri). Es war der Tag von Rick Santorum, der alle 3 Wahlen gewonnen hat. Diese Resultate mischen das Rennen neu auf und zeigen, dass die republikanischen Wähler Alternativen zu Mitt Romney und Newt Gingrich suchen. Der Einbruch von Romney und Gingrich ist sicherlich damit zu begründen, dass viele Wähler einen zweiten Blick auf die Beiden, die bis vor dem gestrigen Tag als Favoriten gehandelt wurden, geworfen haben. Der grosse Teil der Wähler fand in Rick Santorum eine Alternative. Doch Santorum steht nicht für das was er propagiert. Sein Voting-Record (Abstimmungen als Senator) ist miserabel und eines Republikaners unwürdig (Bailouts, Stimulierungsprogramme, übermächtiger Staat). Santorum wird nun sicherlich noch mehr ins Rampenlicht rücken und die Wähler werden dies früher oder später herausfinden. Sie müssten nur mal die Pennsylvanier fragen die Rick Santorum die Quittung gegeben haben in dem sie ihn im 2006 abwählten.Was bedeutet das Resultat für Ron Paul?

Dienstag, 7. Februar 2012

Wahlbetrug in Nevada?

Ich blicke leider nicht mehr wirklich durch und kann Fakten und Vermutungen derzeit nicht mehr wirklich außeinanderhalten, aber offenbar stinkt es gewaltig, was im Rahmen der Republikaner-Vorwahlen passiert (Links willkommen):

Nevada Vote Fraud Official

Switzerland for Ron Paul 2012: Paul momentan an 3. Position in Nevada

Switzerland for Ron Paul 2012: Paul momentan an 3. Position in Nevada: Ron Paul liegt nach Auszählung von 70.4 % der Bezirke in Nevada knapp hinter Newt Gingrich an 3. Position. Den Sieg hat sich Mitt Romney mit einem grossen Vorsprung gesichert. Hier geht's zu den Resultaten. Im bevölkerungsreichsten Clark County, in dem auch Las Vegas liegt, wurden bisher 50 % der Stimmen ausgezählt. Die Auszählung sollte normalerweise schon lange (heute Vormittag europäischer Zeit) beendet sein. Niemand weiss genau warum es so lange dauert und es wurden von Wahlbeobachtern und Wählern einige Unregelmässigkeiten festgestellt. Normalerweise werden die Stimmen direkt nach der Wahlversammlung (Caucus) vor allen Wählern ausgezählt und die Resultate an den County-Vorsitzenden der republikanischen Partei gemeldet. Anscheinend wurde dies in Clark County nicht überall gemacht und die Wahlzettel wurden nun in Boxen abtransportiert und werden zentral von der republikanischen Partei ausgezählt... (Fortsetzung unter dem obigen Link).

Mittwoch, 1. Februar 2012

Florida Primary: wenig zu holen für Ron Paul

Bei den gestrigen Vorwahlen in Florida kam Ron Paul mit 7% der Stimmen nur auf den 4 Platz hinter Romney, Gingrich und Santorum. Man kann sich als "Paulianer" damit trösten, dass Paul in 2008 in Florida nur knapp 3,3% der Stimmen erhalten hatte, ein tolles Ergebnis ist das aber trotzdem nicht. Sieger bei den Florida Primaries war damals in 2008 John Mc Cain, der spätere Kandidat der Republikaner. Möge sich die Geschichte nicht wiederholen...

Sonntag, 22. Januar 2012

Switzerland for Ron Paul 2012: Das Rennen ist weiterhin offen!

Switzerland for Ron Paul 2012: Das Rennen ist weiterhin offen - und es ist ein Marathon, kein Sprint: Ron Paul erhielt 13 % der Stimmen in den Vorwahlen im Bundesstaat South Carolina. Somit wurde er hinter Newt Gingrich (40 %), Mitt Romney (28 %) und Rick Santorum (17 %) Letzter. Niemand, auch Ron Paul und seine Kampagne nicht, hat erwartet, dass Ron Paul besser abschneidet in South Carolina. Ron Paul konnte die Stimmen im Vergleich zu den Vorwahlen 2008 verdreifachen. Er hatte South Carolina nicht sonderlich aktiv bearbeitet, deshalb ist es trotzdem ein beachtliches Resultat. Was zeigt uns dieses Resultat?...

Montag, 16. Januar 2012

The World is Endorsing Ron Paul For President 2012

Huntsman gibt auf, der SPIEGEL trauert

"Jon Huntsman galt im Getöse des US-Vorwahlkampfs als Stimme der Vernunft - und damit als Sonderling. Dass er lieber mit Expertisen zur Außenpolitik, statt mit markigen Sprüchen überzeugt, könnte ihn nun die Kandidatur gekostet haben."


Ja ja...natürlich...Leider hat das SPON-Team sich ja schon festgelegt, dass Ron Paul ein populistischer Spinner ist, weswegen dessen außenpolitische Expertise nicht gewürdigt werden darf. Gut, dass es das Internet gibt:




Donnerstag, 12. Januar 2012

Bush/Cheney strategist "We Could Never Influence (Buy) Ron Paul"

Ron Paul ist unkorrumpierbar:

What Can NON-Americans do to help RON PAUL?

Juliette Lewis für Ron Paul

Das ist mal ein Promi, den ich auch kenne: Juliette Lewis hat sich auf Facebook und Twitter für Ron Paul ausgesprochen!

Am 2. Januar postete sie bei Facebook folgendes:


"I am not a Democrat or Republican and loath politics, but believe in preserving the constitution and basic human rights which are slowly being dismantled with last couple presidents and then some... Ron Paul is the only one I've seen, for the ending war, less government and preserving OUR rights. I like that. ALOT. http://youtu.be/dl4tmhWNK2Q"


Das paßt zur Meldung, dass 40% der Amerikaner "Independent", also weder Demokraten noch Republikaner sind. Unter den Unabhängigen schneidet Ron Paul am besten ab, sogar besser als Obama!


"A Stunning 40% of Americans Are Now Independent. Ron Paul Polls Highest Among Independents, and Independents Would Vote for Paul Over Obama
Independents Prefer Ron Paul."




(in your stupid FACE, SPIEGEL-Online!!!!!!!!!!!!!!!!!)

Mittwoch, 11. Januar 2012

Ron Paul 2. in New Hampshire

Nach Auszählung von 95% der Stimmen (Quelle: CNN) liegt Ron Paul mit 23% und 3 Delegierten auf einem hervorragenden 2. Platz hinter Mitt Romney mit 40% (5 Delegierte). Romney war im Vorfeld wegen seiner Beteiligung an der Private Equity Firma Bain Capital in die Kritik geraten. Grundsätzlich ist gegen PE aus "österreichischer" Sicht nichts zu sagen. In der heutigen Form gerieren sich speziell angelsächsische Marktteilnehmer aber als Fiat-Money-Profiteure, in dem sie sich über billiges Geld hochhebeln und Firmen aussaugen (was Herrn Müntefering ´mal zu seiner berühmten "Heuschrecken"-Bemerkung gebracht hat). Zerohedge beleuchtet das Thema hier:






Der Trend für Ron Paul zeigt indes weiter nach oben und der eine oder andere Beobachter wird sich vermutlich noch wundern, wieviel Luft die Graswurzelbasis im Gegensatz zu den Lobby-finanzierten anderen Kandidaten hat...




Sonntag, 8. Januar 2012

Ach SPIEGEL...jetzt also Jon Huntsman

Das Team des SPIEGEL hat schon 2007-2008 Ron Paul entweder völlig ignoriert, ins Lächerliche gezogen oder schlicht verleumdet. Jetzt kommen Marc Pitzke und Co. mit einer Geschichte, in der sie versuchen Jon Huntsman zum "einzig vernünftigen" Underdog zu stilisieren (Hervorhebungen unten von mir). Huntsman mag ja sogar ein Außenseiter oder Underdog sein, aber das von einem Journalisten-Team zu hören, dass die komplette Graswurzelbewegung rund um Ron Paul "übersehen" hat, ist schlicht peinlich. Dass Paul dieses Mal nicht mehr ganz so sehr ein "Underdog" ist, hat er sicherlich nicht den Pseudo-Journalisten aus dem Mainstream zu verdanken.




"Jon Huntsman verzichtet auf einen Chauffeur. Während andere Kandidaten in Luxusbussen durch New Hampshire kutschieren, schwingt er sich hinters Steuer eines Miet-SUV. Der schwarze, schlammverkrustete Chevy hat mittlerweile so viele Meilen heruntergerissen, dass die Stoßdämpfer ihren Geist aufgeben."


"..Huntsman, 51, ist der coolste der sechs Republikaner, die noch im US-Vorwahlrennen verblieben sind. Und zugleich der vernünftigste, gescheiteste, aufgeschlossenste und zurechnungsfähigste. Er hat gute Ideen zur Klimakrise, er ist weltgewandt, er kennt sich bestens aus in der Außenpolitik - und er polemisiert nicht im Namen des Herrn. Und genau deshalb hat er hier wenig Chancen.
Es ist verflixt. Da hat die Partei endlich mal einen, der es intellektuell mit US-Präsident
Barack Obama aufnehmen könnte. Stattdessen beherrschen Clowns, Klone und Comic-Figuren die Schlagzeilen: ein gelackter Roboter (Mitt Romney), ein "Jesus-Kandidat" (Rick Santorum), ein Verschwörungstheoretiker (Ron Paul), ein unberechenbarer Demagoge (Newt Gingrich) und ein Texas-Cowboy ( Rick Perry)."




Warum nicht gleich wieder "rassistischer schwulenfeindlicher Verschwörungstheoretiker"? Wo sind denn die abertausenden Youtube-Videos über den "coolen" Jon Huntsman? Wo sind die jungen Aktivisten, die ihm zujubeln und wie einen Rockstar feiern, obwohl er von den Medien völlig ignoriert wird? Liebe Clowns vom SPIEGEL, ich freue mich auf die erste Debatte zwischen Obama und Ron Paul. Dann wird ja eine breite Öffentlichkeit sehen können, ob Eure geliebte Establishment-Marionette Obama es ohne Teleprompter intellektuell mit Ron Paul aufnehmen kann.


Ron Paul über Drogen und Homoehe

Judge Napolitano: What if they're lying to you about Ron Paul?

China-Jon-Video: SPIEGEL-Leser wissen mehr...

...als SPIEGEL-Journalisten. Während das ehemalige Nachrichtenmagazin ohne jede Skepsis nachplappert, dass angeblich Ron-Paul-Fans unter dem Namen NHLiberty4Paul ein dümmliches kurzes Filmchen ins Netz gestellt hätten (Link dazu im SPIEGEL-Artikel), dass den chancenlosen Nobody Jon Huntsmann wegen seiner China-Sympathie angreift, durchschauen die eigenen Leser die billige Masche sofort:


Beispiele:


"Dieses lächerliche Filmchen soll von Unterstützern Ron Paul's ins Netz gestellt worden sein? Das halte ich doch für höchst fragwürdig. Wahrscheinlicher dürfte das Wahlkampfteam von Huntsmann selbst hinter dieser False-Flag Attacke stecken um Aufmerksamkeit auf den eigenen Kandidaten zu lenken un den Gegner zu diffamieren. Es ist traurig dass der Spiegel so etwas für eine "Nachricht" hält".


"Sowas nennt sich Journalismus? Das darf ja wohl nicht wahr sein.Für alle englisch sprachigen:Jon Huntsman staff creates a hit piece about Huntsman & claims Ron Paul did it! - Wilmington Elections 2010 Examiner.comEs ist längst klar dass Huntsman dieses Video selbst hat basteln lassen.Die referrals des orig. videos sind ganz klar auf seine kampagne zurückverfolgt worden. Benn Swann vom FOX Reality Check hat das sogar auf seiner öffentlichn Facebook seite veröffentlich!"


In den Kommentaren findet sich auch ein Link zur Stellungnahme von Ron Paul Sprecher Doug Wead:


Doug Wead on MSNBC discussing the Huntsman video

Mittwoch, 4. Januar 2012

Ron Paul nach Iowa bei Fox News

Iowa Caucus: Ron Paul Dritter

Bei der ersten republikanischen Vorwahl im ländlichen Iowa landete Ron Paul mit 26.219 Stimmen und 21,4% auf dem dritten Platz hinter dem hauchdünnen Sieger Mitt Romney (24,6%) und dem überraschend erfolgreichen Rick Santorum (24,5%). Dessen Neffe hatte kurz vor der Wahl in einem Leitartikel bekannt gegeben, dass er selbst Ron Paul wählen werde und sein Onkel nur ein weiterer "Big Government" Politiker sei, der den Status Quo unterstütze. Offenbar konnte Santorum aber die Evangelikalen Fundamentalisten mobilisieren. Ron Paul sollte nach Iowa nun endlich als "Top Tier"-Kandidat behandelt werden, der immerhin Newt Gingrich und Michele Bachmann weiter hinter sich ließ. Bei Lewrockwell.com wundert man sich unterdessen auch über das starke Abschneiden von Santorum und spekuliert über Schiebereien...Grand Theft Iowa? Wundern würde es mich nicht...


Nun folgt am 10.01. die Vorwahl im libertären New Hampshire.



GO RON PAUL!



Samstag, 31. Dezember 2011

Vorwahl in Iowa: Stimmenzählung an "geheimen Ort"

Das republikanische Establishment zeigt angesichts der Umfragewerte von Ron Paul im Vorfeld des "Iowa Caucus" ernste Anzeichen von völliger Verzweiflung. Politico.com meldet, dass die GOP-Führung die Stimmenauszählung an einem "geheimen Ort" ("undisclosed location") ausführen werde, angeblich um sich gegen Occupy-Aktivisten abzusichern, die die Wahl stören wollen...Ein Schuft, wer dabei böses denkt...

 
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