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Dienstag, 5. Oktober 2010

Who is John Galt?

Paul Brodsky & Lee Quaintance run QB Partners, a private macro-oriented investment fund based in New York.

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"Who is John Galt?

In 1966, Alan Greenspan wrote an essay called “Gold and Economic Freedom” and concluded it with the following summary (the entire piece may be found at the end of this letter):

“Stripped of its academic jargon, the welfare state is nothing more than a mechanism by which governments confiscate the wealth of the productive members of a society to support a wide variety of welfare schemes. A substantial part of the confiscation is effected by taxation. But the welfare statists were quick to recognize that if they wished to retain political power, the amount of taxation had to be limited and they had to resort to programs of massive deficit spending, i.e., they had to borrow money, by issuing government bonds, to finance welfare expenditures on a large scale.

In the absence of the gold standard, there is no way to protect savings from confiscation through inflation. There is no safe store of value. If there were, the government would have to make its holding illegal, as was done in the case of gold (Ed. – as was done in April 1933). If everyone decided, for example, to convert all his bank deposits to silver or copper or any other good, and thereafter declined to accept checks as payment for goods, bank deposits would lose their purchasing power and government-created bank credit would be worthless as a claim on goods. The financial policy of the welfare state requires that there be no way for the owners of wealth to protect themselves..."


Weiter unter:

http://www.ritholtz.com/blog/2010/10/who-is-john-galt/

Montag, 17. November 2008

"Der sittliche Wert des Geldes"

Gefunden im Gelben Forum:

Auszug aus einer Rede des Francisco d’Anconia

"Der sittliche Wert des Geldes"

Sie glauben also, Geld sei die Wurzel allen Übels? Haben Sie sich jemals gefragt, was der Ursprung des Geldes ist? Geld ist ein Tauschmittel, das es nur gibt, wenn Güter produziert werden und wenn Menschen da sind, die diese Güter produzieren können. Geld ist der materielle Ausdruck des Prinzips, dass Menschen nur miteinander auskommen, wenn sie Leistung mit Gegenleistung bezahlen, wenn ihre Beziehungen durch ehrlichen Tausch geregelt sind. Die Schnorrer, die glauben, den Ertrag Ihrer Arbeit mit Gejammer einheimsen zu können, oder die Plünderer, die sich mit Gewalt holen, was sie haben wollen, brauchen kein Zahlungsmittel. Geldgeschäfte gibt es nur zwischen Menschen, die etwas produzieren. Ist Geld deshalb ein Übel? Wenn Sie Geld als Entlohnung Ihrer Leistungen annehmen, dann tun Sie das, weil Sie annehmen, dass sie es Ihrerseits als Entlohnung für die Leistungen anderer einsetzen können. Es sind nicht die Schnorrer oder die Plünderer, die dem Geld seinen Wert geben. Weder ein Ozean von Tränen noch alle Waffen der Welt machen aus den Papierstreifen in Ihrer Brieftasche das Brot, das Sie morgen zum Überleben brauchen. Diese Papierstreifen, die eigentlich Goldstücke sein sollten, sind wie ein Ehrenwort, das man Ihnen gegeben hat - Ihr Anspruch auf die Leistungen der produktiven Menschen. Ist Geld deshalb ein Übel? Sie sagen, dass die Starken sich auf Kosten der Schwachen bereichern? Aber Sie meinen doch nicht Waffengewalt oder Muskelkraft? Reichtum ist das Produkt der menschlichen Fähigkeit zu denken. Und Sie wollen doch nicht behaupten, dass der Erfinder eines Motors sich auf Kosten derer bereichert, die ihn nicht erfunden haben? Dass die Intelligenten sich auf Kosten der Dummköpfe bereichern? Die Fähigen auf Kosten der Unfähigen? Die Ehrgeizigen auf Kosten der Faulpelze? Geld muss erst einmal durch ehrliche Arbeit erworben werden, bevor andere den rechtmäßigen Besitzer anschnorren oder ausplündern können. Wie viel einer erwirbt, hängt von seinen Leistungen ab. Wer ehrlich ist, erwartet nicht, dass er mehr konsumieren kann, als er produziert. Geld ist der Wertmaßstab aller friedfertigen Menschen. Wer ein Geschäft in Geld abwickelt, akzeptiert die geistigen und materiellen Eigentumsrechte seines Geschäftspartners. Geld gibt niemand die Macht, den Wert einer Leistung zu bestimmen. Erst die freiwillige Annahme eines Angebotes entscheidet, was eine Leistung kostet. Umgekehrt erhalten Sie für Ihre Arbeit und Ihre Güter nur so viel, wie sie anderen wert sind - nicht mehr. Mit Geld kann man nur Geschäfte machen, wenn beide Seiten aus freien Stücken zu eigenem Vorteil darin einwilligen. Geld verlangt die Einsicht, dass Menschen für ihren Nutzen arbeiten, nicht für ihren Schaden, für ihren Gewinn, nicht ihren Verlust, dass sie keine Sündenböcke sind, auf die andere die Last ihres Elends abwälzen können, dass man sie nicht beeinträchtigen darf, sondern fördern muss, dass nicht die wechselseitige Zufügung von Leid, sondern der Austausch von Gütern das Band ist, das die Menschen zusammenhält. Geld ist das Barometer der Moral einer Gesellschaft. Wenn Sie sehen, dass Geschäfte nicht mehr freiwillig abgeschlossen werden, sondern unter Zwang, dass man, um produzieren zu können, die Genehmigung von Leuten braucht, die nichts produzieren, dass das Geld denen zufließt, die nicht mit Gütern, sondern mit Vergünstigungen handeln, dass Menschen durch Korruption und Beziehungen reich werden, nicht durch Arbeit, dass die Gesetze Sie nicht vor diesen Leute schützen, sondern diese Leute vor Ihnen, dass Korruption belohnt und Ehrlichkeit bestraft wird, dann wissen Sie, dass Ihre Gesellschaft vor dem Untergang steht.

Donnerstag, 29. Mai 2008

"This is John Galt speaking..."

Die Autorin Ayn Rand gilt auch heute noch als eine Ikone der Libertären und ist die Begründerin einer Sub-Sektion, der "Objektivisten". Ron Paul hat seinen Sohn Rand nach ihr benannt und empfiehlt ihre Bücher, auch wenn er darauf hinweist, daß er "strong disagreements" habe, also erhebliche Meinungsunterschiede sehe. Auch hier teile ich Pauls Meinung (hier sitze ich und kann nicht anders...), wenn wir auch vermutlich an unterschiedlichen Stellen ansetzen würden (ihm dürfte die vernichtende Religionskritik mißfallen, mir ist sie etwas zu abgehoben elitär und schreiben kann sie auch nicht so gut).
Alan Greenspan war auch mal "Randianer", aber das würde ich nicht gegen sie verwenden (wäre er es nur geblieben...).

In Ihrem vielleicht berühmtesten Werk "Atlas Shrugged" hält die Figur "John Galt" eine lange flammende Rede, die ich jedem empfehlen kann.

Bezüglich der Bedeutung des in Europa weitgehend unbekannten Buches, möchte ich Wikipedia zitieren:

"Nach einer gemeinsamen 1991 durchgeführten Umfrage der Library of Congress und dem Book of the Month Club unter US-amerikanischen Autoren wird Atlas Shrugged von diesen als nach der Bibel einflussreichstes Buch für die heutige USA in der Kategorie "Books That Made a Difference in Readers' Lives" anerkannt [1]."

"Außerhalb der USA wurde Rands Werk wie auch die objektivistische Philosophie, die es zu vermitteln sucht, kaum beachtet oder für die Verfechtung eines kompromisslosen Libertarismus kritisiert. Kritik am Kapitalismus erscheint im Roman als unmoralisch, weil lebensfeindlich. Die Skrupel eines Scrooge dürften unverständlich, wenn nicht abstoßend erscheinen auf der Folie Randschen Gedankengutes. Denn die ungebundene Tatkraft, die Unkonventionalität, der Kapitalismus ist letztlich gleichbedeutend mit der Freiheit."

(Die Bemerkung über die Scrooge`schen Skrupel ist typisch für den ins bösartige fließenden Willen zum Mißverständnis, wenn es die eigenen Vorurteile bekräftigen kann).

Bei Youtube findet sich eine gelungene "dramatization" dieser Rede. Hier ist Teil 1:

"This is John Galt speaking..." PART ONE

 
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