Während der durchaus charmante Obama die Massen mit seinen Platitüden und Harmlosigkeiten verzückt, spricht der alte Mann aus Texas Klartext. Wer wissen will, was der Unterschied zwischen einem sozialistischen Kollektivisten und einem Libertären ist, dem der methodologische Individualismus in Fleisch und Blut übergegangen ist, der sollte die Rede von Obama in Berlin mit der von Ron Paul in Washington vergleichen.
Gerade, wenn es um die angeblichen Hauptanliegen der "Linken" geht, besticht der "konservative" Ron Paul mit seiner aufrichtigen Sorge um die Individuen, anstatt über diffuse (Wähler-)gruppen zu reden, die mit Wahlgeschenken zu ködern sind. Wenn Obama von "Einheit" spricht, meint er die Gefolgschaft der Masse hinter politischen Führern. Wenn Ron Paul von "Einheit" spricht, dann meint er das spontane Ergebnis abertausender freiwilliger Entscheidungen. Das sollten ällmählich auch die zynischen "Linkslibertären" verstehen. Wer Ron Paul immernoch Rassismus oder Homophobie vorhält, ist entweder böswillig oder ein verblendeter nützlicher Idiot des Establishments.
Falls die Einbettung nicht funktioniert:
http://www.eclipptv.com/viewVideo.php?video_id=2787&title=Ron_Paul___Revolution_Rally_Washington_D_C__07_12_08
