"This week on the Financial Sense Newshour, Jim Puplava is pleased to welcome Daniel Alpert to discuss the documentary film “Inside Job” that explores the credit crisis of 2008 and who was responsible. Dan is a founding Managing Partner of Westwood Capital, LLC and its affiliates. He has more than 30 years of international merchant banking and investment banking experience, including a wide variety of work-out and bankruptcy related restructuring experience. Dan was featured in the film and is part of a monthly economic group that includes “Inside Job” director Charles Ferguson."
Samstag, 26. Februar 2011
"Inside Job"--The film Washington, Wall Street and the Fed don't want you to see | FINANCIAL SENSE
"This week on the Financial Sense Newshour, Jim Puplava is pleased to welcome Daniel Alpert to discuss the documentary film “Inside Job” that explores the credit crisis of 2008 and who was responsible. Dan is a founding Managing Partner of Westwood Capital, LLC and its affiliates. He has more than 30 years of international merchant banking and investment banking experience, including a wide variety of work-out and bankruptcy related restructuring experience. Dan was featured in the film and is part of a monthly economic group that includes “Inside Job” director Charles Ferguson."
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Fabio Bossi
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Labels: CFR, Charles Ferguson, Council on Foreign Relations, Finanzkrise, Inside Job (Film), Wall Street
Donnerstag, 17. Februar 2011
Matt Taibbi: Why Isn't Wall Street in Jail?
"The mental stumbling block, for most Americans, is that financial crimes don't feel real; you don't see the culprits waving guns in liquor stores or dragging coeds into bushes. But these frauds are worse than common robberies. They're crimes of intellectual choice, made by people who are already rich and who have every conceivable social advantage, acting on a simple, cynical calculation: Let's steal whatever we can, then dare the victims to find the juice to reclaim their money through a captive bureaucracy. They're attacking the very definition of property — which, after all, depends in part on a legal system that defends everyone's claims of ownership equally. When that definition becomes tenuous or conditional — when the state simply gives up on the notion of justice — this whole American Dream thing recedes even further from reality."
Diese Wall-Street-Bosse sind keine "John Galts", die den Kapitalismus repräsentieren, es sind megalomane Kriminelle, die sich ihre Helfershelfer in den Aufsichtsbehörden kaufen und das Fundament des Kapitalismus, Eigetumsrechte, unterhöhlen und die modellhaften Prinzipien des "Freien Marktes" ad absurdum führen und in Misskredit bringen. Von mir aus können diese Figuren auch in Privatgefängnissen darben, ich bin nicht zum Etatisten geworden. Rothbard und Co. aber würden sich im Grabe umdrehen, wenn sie sähen, was aus den USA geworden ist. Außerdem ist mir in dubio ein aufrechter Beamter mit Sinn für Gerechtigkeit wie Gary Aguirre lieber, als schmierige kriminelle Pseudokapitalisten wie Dick Fuld oder John Mack.
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Fabio Bossi
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Dienstag, 9. November 2010
I`m a Trader
Knifflige "ethische" Sache, mit diesen Hochfrequenztradern. Wie langsam muß man sein, damit es noch "ethisch sauber" ist?
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Fabio Bossi
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Labels: Hochfrequenztrading, Wall Street
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Ex-Goldman Managing Director: Wall-Street Banken schlimmer als ENRON?
"Nachdem ich zwei Wochen lang über eintausend Seiten SEC-Meldungen der größten Banken durchforstet habe, habe ich dieselben Bedenken. Während Washington darüber nachdenkt, was für die Reform der Wall-Street zu tun oder zu unterlassen sei, haben die größten Banken des Landes, vollgesogen mit Regierungsgeldern und Handelsgewinnen aus riskanten Geschäften, Zeug in ihren Bilanzen hin- und hergeschoben, wie bei einer multi-milliarden Reise nach Jerusalem".
Wenn selbst eine Frau Prins keine Ahnung hat, wo denn nun die sagenhaften Millionen-Boni-trächtigen Gewinne der US-Banken herkommen, üben auch wir uns in Bescheidenheit. Ein kleines Indiz findet sich aber z.B. hier:
Bank Profit Mirage (etwa "Die Fata Morgana der Bankgewinne"), über die Rückstellungen für Kreditausfälle im 3. Quartal und deren Auswirkungen auf die Quartalsgewinne:
"If banks had held their coverage ratio steady at 63.6%, where it was in the previous quarter, this would have called for an additional provision of $12.9 billion, which more than wipes out the $2.8 billion in “profits” for this quarter."
"Wenn die Banken die Rückstellungsquote nur bei 63,6% (der bedrohten Kredite) gehalten hätten, hätte man dafür eine zusätzliche (gewinnmindernde) Rückstellung von 12,9 Milliarden US-Dollar benötigt, die die 2,8 Milliarden "Quartalsgewinne" mehr als ausgelöscht hätte."

Tja, wozu Rückstellungen, wenn man doch die Steuerzahler hat?
Als Lösung schlägt Frau Prins die Wiedereinführung des Glass-Steagall-Acts vor, der unter Bill Clinton abgeschafft wurde, u.a. unter Federführung des ehemaligen Mc Cain Beraters Phil Gramm.
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Fabio Bossi
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Labels: Bankenkrise, Enron, Goldman Sachs, Nomi Prins, Wall Street
Montag, 10. März 2008
Mister Establishment
Selbst einige Libertäre hoffen ja auf Barack Obama, den charismatischen "Erneuerer". Nun entdeckt aber sogar Telepolis, deren Schreiber leider aus ihrem linken Selbstverständnis heraus Ron Paul genauso ignoriert haben, wie die "Großen", daß es einige Seltsamkeiten hinter der großen Obama-Show gibt:
"Obamas Spender
Auch finanziell schlägt der farbige Präsidentschaftskandidat alle Rekorde. Allein im Februar konnte er 55 Millionen US-Dollar an Spenden einsammeln, während Hillary Clinton nur 35 Millionen erhielt. Stolz betont Obamas Wahlkampfteam, im Unterschied zu Clinton keine Spendengelder von Lobbyisten entgegen zu nehmen. Eine der Grundaussagen seiner Wahlkampagne lautet, dass Obama ein über den Partikularinteressen einzelner Lobbys und Gesellschaftsgruppen stehender Politiker sei. Der von ihm versprochene Wechsel soll sich allein an einem – nie genau definierten – Gemeinwohl orientieren.
Umso erstaunlicher ist es, gerade die wirtschaftlichen Kräfte unter den größten Unterstützern des "Kandidaten des Wechsels" zu finden, die für den desaströsen Zustand der US-Ökonomie verantwortlich sind. Die ehemals an der Wall Street tätige Journalistin Pam Martens beschrieb in einem Artikel für das Nachrichtenportal Counterpunch das "Geldkartell des Barack Obama", das nun den Wahlkampf des Senators aus Illinois massiv fördert.
Es sind Counterpunch zufolge ausgerechnet die Schwergewichte unter den Finanzinstituten der Wall Street, in denen man kaum farbige Mitarbeiter finde, die nun einen "Schwarzen Mann" ins Weiße Haus bugsieren wollen. Unter den spendabelsten Unterstützern des farbigen Kandidaten der Hoffung und des Wechselns finden sich solch illustre Finanzinstitute wie Goldman Sachs, UBS, Lehman Brothers, PG Morgan (JP Morgan? Anm. Bavaria4RonPaul), Citigroup, Morgan Stanley und Credit Suisse. Sieben von Obamas 14 wichtigsten Spendern bestehen gerade aus diesen Wall Street Finanzinstituten, die laut Martens für die Ausplünderung der öffentlichen Finanzen und das Desaster auf den US-Immobilienmarkt verantwortlich sind. Hinzu kommen mit der Citadel Investment Corporation ein Hedgefond sowie sechs einflussreiche, auf Wirtschaftslobbyismus spezialisierte Anwaltskanzleien. Allein diese "Wall-Street-Connection" pumpte bis zum 1. Februar 2008 an die 2,8 Millionen US-Dollar in die Wahlkampagne Obamas."
Der komplette Artikel ist hier zu finden:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27458/1.html
Den unteren Einkommensschichten wird der ganze Charme von Obama jedenfalls herzlich wenig nützen. Die meisten Spenden von "kleinen Leuten" hat dementsprechend auch Ron Paul erhalten - aber den fürchtet Wall-Street wie der Teufel das Weihwasser. Das kann man aber nur erkennen und würdigen, liebes Telepolis-Team, wenn man die "linke"-Scheuklappe fallen läßt.
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Fabio Bossi
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Labels: Barack Obama, Wall Street