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Donnerstag, 3. Februar 2011

When Irish Eyes Are Crying

Michael Lewis ("The Big Short"), unterhaltsam wie eh und je:

"First Iceland. Then Greece. Now Ireland, which headed for bankruptcy with its own mysterious logic. In 2000, suddenly among the richest people in Europe, the Irish decided to buy their country—from one another. After which their banks and government really screwed them. So where’s the rage?..."
http://www.vanityfair.com/business/features/2011/03/michael-lewis-ireland-201103


Update: Hier berichtet Lewis von eigenen Investment-Erfahrungen:

http://finance.yahoo.com/tech-ticker/how-%22big-short%22-author-michael-lewis-got-duped-by-wall-street-535888.html

Mittwoch, 19. Januar 2011

Irland - Eine Insel ohne Banken

Sehr interessante Geschichte über den irischen Bankenstreik in den 1970ern:


Irland in den 1970er Jahren
Irland - Eine Insel ohne Banken
von Daniela Rom 18. Jänner 2011, 11:59Der Kobold mit dem Goldtopf konnte während der Bankenstreiks in Irland in den Jahren zwischen 1966 und 1976 auch nicht helfen.

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Die Iren können mit einem Kuriosum in Sachen Crash und Krisenbewältigung aufwarten, als Banken wegen Streiks monatelang geschlossen wurden, sprangen Pubs und Geschäfte ein...

http://derstandard.at/1293370662001/Irland-in-den--1970er-Jahren-Irland---Eine-Insel-ohne-Banken

Mittwoch, 18. Juni 2008

tz-München: Leserbriefe zum "Irland-NEIN"






Respekt! Toll von der tz, solche Leserbriefe abzudrucken. Das ist leider keine Selbstverständlichkeit.

Gruss,
Christoph

Freitag, 13. Juni 2008

Irland: Ein "Nein" scheint möglich

Noch nicht das endgültige Endergebnis, aber zur Zeit deutet alles auf ein "NEIN" der Iren hin:




Falls sich das "Nein" in der nächsten Stunde bestätigen sollte: Wer kommt nachher mit auf ein gepflegtes Anti-EU-Guinness in einem Irish Pub?

Gruss,
Christoph

Mittwoch, 30. April 2008

12. Juni: EU-Referendum in Irland

Am 12. Juni stimmen die Iren als einziges EU-Land per Volksabstimmung über den neuen Unionsvertrag ab.

Allen anderen Bürgern der EU-Staaten haben die Regierungen diesen Anspruch auf eine Volksabstimmung untersagt. Zu gross ist die Angst der Elite, dass ihre Untertanen die EUdSSR ablehnen.
Und Recht haben sie: Alle diesbezüglichen Umfragen zeigen, dass die EU-Verfassung bei den Europäern keine Chance hätte. Kein normaler Bürger will einen europäischen Zentralstaat mit Politbüro an der Spitze.

Damit der EU- Vertrag in Kraft treten kann, muss er von allen Mitgliedstaaten ratifiziert werden.

Das würde bedeuten, dass die Iren mit einem "Nein" das Projekt "EUdSSR" zumindest deutlich verzögern könnten.

Die EU-Parlamentarier in Straßburg wissen dies natürlich auch und haben daher bereits vorgesorgt:

Am 20. Februar 2008 stimmte das EU-Parlament über Änderungsanträge bzgl. des "Lissabon-Vertrags" (=EU-Reformvertrag) ab.
Einer davon ist der Änderungsantrag 32 zum Bericht "Méndez de Vigo/Corbett A6-0013/2008".
Mit diesem Zusatzartikel hätte sich das EU-Parlament verpflichtet, das Ergebnis des Referendums in Irland anzuerkennen und zu respektieren (eigentlich eine Selbstverständlichkeit sollte man meinen!) .
Aber eben nur "hätte" und nicht "hat"!
Dieser Änderungsantrag wurde nämlich mit 129 Ja-Stimmen und 499 Nein-Stimmen rundweg abgelehnt.

Das bedeutet nichts anderes, als dass das EU-Parlament plant, ein eventuelles "Nein" der Iren am 12. Juni schlichtweg zu ignorieren.

Willkommen in der EU-Diktatur!

 
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