Wie so oft traut sich ein Politiker (und ich zähle Zentralbanker dazu) erst im Ruhestand seine Meinung zu sagen und auch seine Pflicht gegenüber denen wahrzunehmen, die er zu vertreten vorgibt.
William "Bill" Poole, Ex-Gouverneur der St.Louis-FED, hat sich in einem Interview wie folgt zur Lage der halbstaatlichen Hypothekenfinanzierer Freddie Mac und Fannie Mae geäußert:
"Der Kongreß sollte eingestehen, daß diese Firmen insolvent sind und daß er es erlaubt, daß diese Firmen als Bastionen von Sonderprivilegien weiterleben, finanziert durch den Steuerzahler"
"Congress ought to recognize that these firms are insolvent, that it is allowing these firms to continue to exist as bastions of privilege, financed by the taxpayer."
Quelle:
Fried Fannie Tuesday
http://market-ticker.denninger.net/archives/511-Fried-Fannie-Thursday.html
Bill Poole ist seit März 2008 nicht mehr im Amt...Sein Ruhestand dürfte materiell weniger gefährdet sein, als der der meisten Amerikaner.
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Donnerstag, 10. Juli 2008
Die Gnade des Ruhestandes - Bill Poole packt aus
Eingestellt von
Fabio Bossi
um
17:43
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Labels: Bill Pool, Fannie Mae, FED, Freddie Mac
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