Mittwoch, 27. Januar 2010
Neuer Internetführer zur "Ron Paul Revolution"
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Fabio Bossi
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Freitag, 29. Mai 2009
Thorsten Polleit und der Crack-Up-Boom
Thorsten Polleit spricht im Interview mit dem Handelsblatt über Inflation und den "Crack-Up-Boom" (die "Katastrophenhausse") von Ludwig von Mises:
HB: Als Anhänger des Ökonomen Ludwig von Mises müsste Ihnen das Szenario einer "Katastrophenhausse" bekannt vorkommen. Danach flüchten Anleger aus Angst vor massiver Geldentwertung in Sachwerte und Aktien. Es entsteht ein Boom...
TP: ... der in einem Crash endet. Es entstammt einem Extremszenario aus den frühen 20er-Jahren der Weimarer Republik. Damals setzte eine Flucht in Sachwerte ein, als allgemein erwartet wurde, dass die Inflation völlig aus dem Ruder läuft. Eine derart ausgelöste "Katastrophenhausse" würde vermutlich teilweise wieder in sich zusammenfallen, wenn nach einer Phase sehr hoher Inflation die politische Entscheidung fällt, die Währung zu stabilisieren oder durch eine neue zu ersetzen.
http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/_b=2300886,_p=12,_t=ftprint,doc_page=0
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Fabio Bossi
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Labels: Crack-Up Boom, Thorsten Polleit
Montag, 15. September 2008
Lehman, Bank of America, Merrill und Idiot-Nation
Der US-Bürger Karl Denninger redet bei Youtube Tacheles mit der US-Regierung.
Fachkundig zerlegt er das Lügengebäude von Big Money und Big Government.
Leitet das Euren deutschen Bekannten einmal weiter, damit die sehen, was in den USA WIRKLICH los ist.
Und schickt der großartigen "4. Gewalt im Staat" (die sind auch noch stolz auf diesen entlarvenden Namen...) - den ach-so-nicht-gekauften bundesdeutschen Medien - doch bitte glühende Dankesbriefe.
Besonders den "Öffentlich-Rechtlichen", die Euch auch noch zwangsweise abkassieren.
Und den ganzen "Wirtschaftsweisen" im Dienste des amoklaufenden Finanzindustriell-Etatistischen Komplexes, die wir auch bezahlen, damit die uns Bürger vor solchen Entwicklungen schützen. Wir geben schließlich verflucht viel sogenanntes Geld für diese "Dienstleistungen" aus und wenn es so weitergeht, kündigen wir den Vertrag eben. Es kann einfach nicht sein, daß wir das nicht besser alleine hinkriegen, in einer wirklich freien Marktwirtschaft, mit ehrlichem Geld das zu ehrlichen Verträgen führt.
Wir in Deutschland haben allerdings nichteinmal Waffen, im Gegensatz zu den Amerikanern.
Wir haben ja wiedereinmal mehr Angst vor uns selbst gehabt, als vor dem Gewaltmonopolisten, der es so gut mit uns meint.
Aber vielleicht holen die Amerikaner ja wieder den scheinbar ewig staatsgläubigen deutschen Michel aus der Patsche, wenn der auch die dritte Diktatur im Namen des "Volkswillens" innerhalb von nichteinmal 70 Jahren verpennt.
Allerdings muß jetzt erstmal Leviathan zuhause erlegt werden und da haben die Männer und Frauen im ehemaligen "Land of the Free" noch einiges vor sich.
Man darf wirklich auf die nächsten Jahre gespannt sein.
Lehman, Bank America, Merrill and Idiot Nation
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Fabio Bossi
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Mittwoch, 10. September 2008
Ty Andros - der Crack Up Boom Teil 2
Teil 2 der Serie von Ty Andros ist bei den Goldseiten online:
"Ty Andros widmet sich in seiner Artikelserie Tedbits dem Crack Up Boom. Er beschreibt Hintergründe, Verlauf und Ursachen dieser Entwicklung, die durch Ludwig van Mises ihren Namen erhielt. Im Folgenden wird seine Serie nachträglich und exklusiv auf Deutsch veröffentlicht und regelmäßig aktualisiert, denn das Thema hat nichts an Aktualität verloren. Den zweiten Teil finden Sie hier."
Natürlich heißt der Mann Ludwig VON Mises...
Sehr wichtige Anmerkung unseres Leser Michi:
"Falls sich jemand beim Lesen wundert, die Billionen und Trillionen sind wie so oft in Finanzartikeln falsch aus dem Englischen übersetzt. Es muß 500 Milliarden und Billionen heißen, da eine US billion eine deutsche Milliarde und eine US trillion eine deutsche Billion ist."
Danke Michi!
Ich habe die Übersetzung nicht überprüft, da ich die Serie im Original kenne. Nur das "VAN Mises" war mir gleich aufgefallen.
Hier nochmal der Link zum Archiv:
http://www.financialsense.com/fsu/editorials/andros/archive.html
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Fabio Bossi
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Montag, 8. September 2008
Der Billionen-Dollar Schaden
Wenn davon gesprochen wird, daß Fannie Marx und Freddie Ze Dong "verstaatlicht" werden, dann ist das etwas simplifiziert. Eigentlich hat die Regierung die beiden "regierungs-gesponserten" Institute ja nur "entmündigt" und hat versprochen, für Teile der angerichteten Schäden aufzukommen.
Am berühmt-berüchtigten CDS-Markt hat die Rettungsaktion von Hank Paulson nun vielleicht "unintended consequences". CDS sind eine Art derivativer Kreditversicherung:
Wikipedia:
"Ein Credit Default Swap (CDS) ist ein Kreditderivat zum Handeln von Ausfallrisiken von Krediten, Anleihen oder Schuldnernamen.
Der Sicherungsnehmer bezahlt normalerweise eine regelmäßige (häufig vierteljährliche oder halbjährliche) Gebühr und erhält bei Eintritt des bei Vertragsabschluss definierten Kreditereignisses, also beispielsweise dem Ausfall der Rückzahlung aufgrund Insolvenz des Schuldners, eine Ausgleichszahlung.
Der CDS ähnelt einer Kreditversicherung. Dadurch erhalten Banken und Investoren ein flexibles Instrument, um Kreditrisiken zu handeln."
Bloomberg berichtet, daß sich 13 "Major Dealer" im CDS-Markt darüber verständigt haben, daß die Maßnahmen den "Versicherungsfall" im Sinne der CDS-Bedingungen darstellen.
Marketwatch.com berichtet von einer Schadenshöhe von 1 Billion FRN ("US-Dollar"):
"The U.S. government's seizure of Fannie Mae and Freddie Mac has triggered more than $1 trillion of credit default swaps tied to the mortgage giants.
The International Swaps and Derivatives Association said in a memo on Monday that 13 major credit default swap dealers unanimously agreed that a credit event had occurred.
After a conference call this morning, the ISDA said it will launch a protocol to help traders settle these derivatives contracts. The protocol will contain details of an auction that will take place to determine the value of the agreements to be settled.
Update 09.09.2008:
Christoph hat eine sehr gute Zusammenfassung in der FTD gefunden. Offenbar ist die Angelegenheit doch nicht so teuer:
Die Feuerprobe der Kreditderivate
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Fabio Bossi
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Labels: CDS, Crack-Up Boom, Credit Default Swaps, Fannie Mae, Freddie Mac
Donnerstag, 28. August 2008
Ty Andros - der Crack Up Boom Teil 1
Die Goldseiten haben sich dankenswerterweise die Mühe gemacht, die großartige Artikelserie "The Crack Up Boom" vom amerikanischen Analysten Ty Andros ins Deutsche zu übersetzen.
Hier ist Teil 1 der Serie auf Deutsch.
Wer die Serie auf Englisch lesen möchte, findet sie hier:
The Crack Up Boom, Part I
The Crack Up Boom, Part II
The Crack Up Boom, Part III
The Crack Up Boom, Part IV
The Crack Up Boom, Part V
The Crack Up Boom, Part VI
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Fabio Bossi
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Dienstag, 1. Juli 2008
The Crisis Decades
Dieser Artikel von der ausgezeichneten Website "FinancialSense.com" ist ein MUSS für jeden sozio-ökonomisch-ökologisch interessierten Leser. Ich bin schon darauf gespannt, wie der Autor im nächsten Teil den Begriff "Natürlicher Kapitalismus" definiert.
The Crisis Decades
Building Wealth with Natural Capitalism
by Robert Warren July 1, 2008Print
When Abraham Lincoln spoke the words “Four score and seven years ago...,” he knew that it would strike a cord in his audience and become memorable. Lincoln, was of course, referring to the previous crisis in American history, the Revolutionary War, eighty seven years previous. At least seven historians have observed that major crisis within a society occur at regular intervals of approximately 80 to 100 years. In ancient Greece, this period of time was known as the saecula and measured the length of a long human life time...
http://www.financialsense.com/fsu/editorials/2008/0701b.html
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Fabio Bossi
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Freitag, 23. Mai 2008
Auch Klopapier wird teurer
Der US-Konsumgüterriese Kimberly-Clark (Kleenex, Hakle) meldet, daß das Unternehmen wegen der gestiegenen Rohstoffkosten seine Preise nochmal um 6-8% erhöhen wird, nachdem bereits im Februar Windeln, Taschentücher und Klopapier 4-7% teurer geworden waren.
Ja, die USA haben die Inflation wirklich im Griff...zumindest auf dem Papier der Statistikbehörde.
Unterdessen meldet Bond-Guru Bill Gross wiedermal erstaunlich deutlich Zweifel an den offiziellen Zahlen an. Die Pimco-Bondsfonds (Allianz-Konzern) sind offenbar schon recht deutlich "short" in US-Staatsanleihen, weil Gross diese Papiere für deutlich überbewertet hält.
Gross ist offenbar gerade generell nicht so gut auf seine Landsleute zu sprechen:
"...After 12 months of an endless primary campaign barrage, for instance, most of us believe that a candidate’s preacher – Democrat or Republican – should be a significant factor in how we vote. We care more about who’s going to be eliminated from this week’s American Idol than the deteriorating quality of our healthcare system. Alternative energy discussion takes a bleacher’s seat to the latest foibles of Lindsay Lohan or Britney Spears and then we wonder why gas is four bucks a gallon. We care as much as we always have – we just care about the wrong things: entertainment, as opposed to informed choices; trivia vs. hardcore ideological debate.
It’s Sunday afternoon at the Coliseum folks, and all good fun, but the hordes are crossing the Alps and headed for modern day Rome – better educated, harder working, and willing to sacrifice today for a better tomorrow..."
Selber Schuld, liebe Amerikaner. Ihr hättet ja einen Kandidaten, der Euch reinen Wein einschenkt und um den wir von Bavaria-for-Ron-Paul Euch echt beneiden. Denn in Europa sieht es nur deswegen gerade so rosig aus, weil die USA so schlecht dastehen.
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Donnerstag, 6. März 2008
Raus aus dem Euro!
"In Europe and the United States huge spreads are widening between Sovereign Treasuries and anything that is not government guaranteed. Mortgage and corporate borrowing costs are skyrocketing while investors seek the safety of the taxpayer-guaranteed credits. The Euro zone is also being torn apart by the level of the Euro and the additional borrowing costs of Spain, Italy, Greece and other banana republic/socialist members. Germany gets funds for one price and the others get it for a much higher rate. Huge pressures are building between countries with the worst policies and those that are creating more wealth and which are business-friendly.
In Japan and the European Union the level of their currencies versus the dollar are front page issues signaling the coming competitive devaluations that are looming. Politicians everywhere believe they can devalue their way to prosperity in the ever-increasing GLOBAL economy.
In conclusion: THERE IS NO SHORTAGE OF MONEY OR LIQUIDITY, IT IS ABUNDANT. Look no further than the commodities sectors, government treasuries and gold; those prices are not indicative of shortages of liquidity. Interest rates to non-government borrowers will continue to climb regardless of what Sovereign Treasuries and Central Banks do. Interest rates and funding costs will continue to rise until GREED outweighs FEAR, at which point the money will leave the sidelines and engage in lending once again. Re-pricing risk is the order of the day.
True Values by Ty Andros, Editor, Tedbits Newsletter March 6, 2008
Kommentar:
Der Sozialismus ist nicht tot. Aber er stirbt gerade.
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Fabio Bossi
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Wahre Werte!
"With everyone’s attention on the housing, stock and credit bubble implosions nobody is looking at what’s coming down the road politically. The something for nothing G7 social trend is setting up more nails in the future of wealth creation. Businessmen and corporations are being placed on the dinner table for the deadbeats in the populous at large. Trillions of Dollars, Euros, Pounds and Yen are about to be TAKEN from the most productive parts of these economies and fed to the weakest and least productive in exchange for support at the BALLOT box. This is not a recipe for higher growth, wages, tax receipts or wealth creation. To substitute for the lost income they will once again say; “Hi ho, hi ho it’s off to the printing press we go.” Government policy is destroying what’s left of CAPITALISM in the G7."
by Ty Andros, Editor, Tedbits Newsletter March 6, 2008

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Mittwoch, 27. Februar 2008
Allet wird jut...Die Banken sind sischer...
Und wenn es anders kommt, bereitet sich zumindest die US-Einlagensicherung FDIC darauf vor:
»Mit Rentnern gegen die Bankenkrise« - schreibt die Financial Times und zitiert eine Stellenanzeige der FDIC:
"Die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC), die Einlagen bei 8000 Finanzinstituten versichert, rüstet sich jedenfalls schon mal für den Ernstfall. 25 ehemalige, krisenerfahrene Mitarbeiter sollen wieder eingestellt werden. "Wir stocken personell auf, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein", sagte ein FDIC-Sprecher. In der Jobanzeige auf der Internetseite heißt es unter dem Stichwort "Anforderungen":
"Der Bewerber sollte Erfahrungen mit Bankschließungen, Konkursen und der anschließenden Vermögensabwicklung haben."
Man weiß ja nie...
Persönlich glaube ich aber, daß die FDIC Geld dringender brauchen wird als Rentner.
Und das wiederum gibt es ja bei Uncle Ben von der Fed.
Freihe Fahrt in den Mises`schen "Crack up boom"?
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Fabio Bossi
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Freitag, 2. November 2007
Crack-Up Boom, Ron Paul und Sound Money
Gestern titelte die BILD-Zeitung auf Seite 1 im bekannten Großformat:
Als ich das gesehen habe, schossen mir mehrere Fragen gleichzeitig durch den Kopf:
- "Hätte Bismarck ahnen können, was er da anrichten würde?"
- "War Adenauer im historischen Rückblick ein Krimineller, weil er die kapitalgedeckte Rente Bismarcks durch das Umlageverfahren ablöste?"
- "Ist die deutsche Bevölkerung wirklich so unselbständig, dass sie durch den Staat mittels Zwangsteilnahme an der gesetzlichen Rentenversicherung zu ihrer finanziellen Altersvorsorge verpflichtet werden muss?"
- "Ist die neue Allensbach-Studie, wonach immerhin 43 Prozent der Bundesbürger dafür plädieren, bislang freiwilliges Sparen fürs Alter zur Pflicht zu machen, tatsächlich repräsentativ für unser Volk? Und falls ja: Was mache ich als Libertärer eigentlich noch hier?"
Und als vielleicht wichtigste Frage:
"Warum merkt die Bevölkerung nicht, dass sie verarscht wird?"
Laut dem Statistischen Bundesamt haben wir zur Zeit eine Preissteigerung von ungefähr 2,5%.
Zufällig ist die Preissteigerung damit gleich hoch wie die Steigerung des nominalen Bruttoinlandsprodukts; auch diese beträgt zur Zeit ungefähr 2,5%.
Daraus folgt nach Adam Ries schon mal, dass das reale Bruttoinlandsprodukt (= nominales BIP minus Preissteigerung) der deutschen Wirtschaft anscheinend ein solides Null-Wachstum aufweist.
Da können Merkel, Müntefering, Glos und Co. noch so viel vom "schönen Aufschwung" tagträumen: In Deutschland wächst vielleicht die Staatsverschuldung, sicher aber nicht die Wirtschaft.
Aber es kommt ja leider noch viel schlimmer:
Die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Preissteigerungen sind verfälscht. Wichtige Wirtschaftsbereiche wie die Finanzgüter- und Immobilienmärkte werden nicht berücksichtigt. (Den Betrug mittels "hedonischer Anpassungen" lassen wir an dieser Stelle mal außen vor; das wäre einen eigenen Beitrag wert.)
Diese Verfälschung beeinflusst die Bürger dahingehend, dass sie glauben, teurer werdende Brötchen, Milch, Autos und Urlaube sind "böse Inflation" und teurer werdende Aktien und Häuser wären "gute Wertsteigerung".
Wie definiert man Inflation dann besser als das Statistische Bundesamt?
Anhand der so genannten Quantitätstheorie. Diese postuliert einen positiv korrelierten Zusammenhang zwischen Veränderungen der Geldmenge und den Güterpreisen.
Einfach ausgedrückt: Je mehr Geldmenge, desto (ceteris paribus) höhere Preise.
Das umfassendste Aggregat zur Messung der Geldmenge ist M3. Und M3 wächst zur Zeit mit ca. 11,5%:
Unter sonst gleichen Bedingungen bedeutet 11,5% mehr Geld:
- dass die deutsche Wirtschaft leider nicht mal stagniert, sondern dass wir uns in einer Rezession befinden. Denn 2,5% nominales BIP-Wachstum minus 11,5% Geldmengenwachstum ist real ganz sicher was Negatives.
- und dass wir alle (nicht nur die Rentner) immer weniger Kaufkraft in der Tasche haben. BILD hat halt doch nicht immer recht.
Das Problem ist, dass diese schleichende Kaufkraftverminderung nur so lange "funktioniert", so lange der Großteil der Bevölkerung sich vom Staat täuschen lässt. Sobald dieser Betrug auch von "Otto Normalverbraucher" wahrgenommen wird, kommt es zum so genannten "Crack-Up Boom":
Gemäß Ludwig von Mises geht die Inflation gegen Ende in einen Crack-Up Boom über.
Die Bevölkerung wacht schliesslich auf und erkennt, dass nicht "böse Öl-Förderer" (oder andere "böse profit-orientierte Kapitalistenschweine") für die steigenden Kosten verantwortlich sind sondern der Staat, der immer mehr ungedecktes Fiat Money ("Es werde Geld" sinngemäß abgeleitet von "fiat lux") druckt und offensichtlich auch nicht vorhat, damit irgendwann noch mal aufzuhören.
Die Menschen erkennen jetzt, dass die ihnen selber zur Verfügung stehende Kaufkraft durch die fortschreitende Geldmengenausweitung immer weiter sinken wird.
Ab diesem Moment setzt eine breite Flucht in alle zur Verfügung stehenden Sachwerte ein. Papiergeld wird nicht mehr akzeptiert, die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes erhöht sich drastisch.
Besonders Gold und Silber steigen stark im Preis, da sie dann nicht nur als Rohstoff sondern auch als "echtes Geld" angesehen werden und somit als Ersatz für die verblichene Staatswährung dienen. Dies alles ist ein sich selbst verstärkender Vorgang.
Die monopolistische Staatswährung ist am Ende ihres irdischen Daseins angekommen.
Wie geht es weiter?
Der Euro ist tot, der Dollar ist tot. Ergo muss ein neues Geld her.
Ron Paul und andere Libertäre fordern so genanntes Sound Money. Sound Money ist das Gegenteil von Fiat Money und bedeutet, dass es sich hierbei nicht um beliebig vermehrbares Schuldgeld handelt sondern um Geld, welches durch etwas Wertbeständiges gedeckt ist und dadurch selbst einen inneren Wert besitzt.
In den letzten paar tausend Jahren Menschheitsgeschichte haben Gold und Silber gute Dienste als werthaltiges Geld geleistet.
Vielleicht kommt es ja zu einer Renaissance des Gold- oder Silberstandards? Zu wünschen wäre es.
http://www.mises.org/store/Gold-Peace-and-Prosperity-P401C0.aspx
http://www.mises.org/store/Case-for-Gold-The-P386C0.aspx
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Anonym
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